Lothar Quinkenstein | Die Brücke aus Papier. Sprachen der Bukowina

 

danube books Verlag, Ulm 2020

In elf Sprachen und vier Schrift­systemen erscheint der fünfte Band der Lyrikreihe edition textfluss im danube books Verlag: Der mit dem Spiegelungen-Preis für Lyrik 2017 prämierte Gedichtzyklus „Die Brücke aus Papier – Sprachen der Bukowina“ von Lothar Quinkenstein ist eine Hommage an das jüdische Erbe der historischen Kulturregion Bukowina.

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SPIEGELUNGEN Heft 2/2020, Schwerpunktthema „Konzepte des Kollektiven“

 

Mit dem Schwerpunktthema „Konzepte des Kollektiven“ widmen wir uns in dieser Ausgabe exem­pla­risch Fragen der Benennung von Gruppen in Südosteuropa. Selbst­ver­ständ­lich geht es um viel mehr als um die bloße Nomenklatur. Die kollektive Zuschreibung, sei sie nun endogen oder exogen, akademisch induziert oder im Alltagsdiskurs etabliert, ist untrennbar mit der Wahrnehmung einer Gruppe verbunden – und oft eine Art Handlungsanweisung: Werdet Euch ähnlich, fühlt Euch zusammen­ge­hö­rig! Unter der redaktionellen Leitung von Tobias Weger haben sich sechs Autorinnen und Autoren auf die Spuren dieses Phänomens begeben und inspirieren mit ihren verschiedenen Perspektiven zu einer vertieften Auseinandersetzung.

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Enikő Dácz, Réka Jakabházi (Hgg.) | Literarische Rauminszenierungen in Zentraleuropa. Kronstadt/Brașov/Brassó in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

 

Dieser Band erforscht einerseits Kronstadt/Brașov/Brassó in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Schauplatz literarischen Lebens sowie Wirkens und wendet andererseits den „Raum“ als Kategorie transnational angelegter literaturwissenschaftlicher Analysen an. Dabei reflektiert er die in Texten unterschiedlicher Gattung imaginierte Stadt von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs im imperialen und postimperialen Kontext. Der auch literarisch vollzogene und mitgestaltete Diskurswechsel, der notwendigerweise mit der Neuinszenierung sowie Besetzung des Raumes einherging, gehört zu den Themenschwerpunkten des Buches.

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John C. Swanson | Fassbare Zugehörigkeit. Deutschsein im Ungarn des 20. Jahrhunderts

 

Dieser Band präsentiert eine überzeugende historische und ethnografische Studie der deutschsprachigen Bevölkerung in Ungarn vom späten 19. bis zum späten 20. Jahrhundert. Das Thema Deutschsein wird u. a. aus den Blickwinkeln Materialkultur, sexuelle Moral und sich entwickelnde Identität in einer ungarisch-sprechenden Welt betrachtet. John C. Swanson befasst sich mit dem Gefühl der fassbaren Zugehörigkeit, welches das Deutschsein aus der Sicht der Landbewohner charakterisierte, und auch mit der Minderheitenbildung im Europa des 20. Jahrhunderts. Dabei geht es weder darum, national zu werden, noch um nationale Indifferenz.

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