Rezension und Interview zu „Die Brücke aus Papier“ auf HaGalil.com

 

Auf dem deutsch-jüdischen Online-Nachrichtenmagazin HaGalil.com sind eine Rezension zum Gedichtband „Die Brücke aus Papier. Sprachen der Bukowina“ und ein Interview mit dem Lyriker Lothar Quinkenstein von Christel Wollmann-Fiedler erschienen. In dem Band wurden die mit dem Spiegelungen-Preis für Lyrik 2017 ausgezeichneten Gedichte Quinkensteins in viele einst und jetzt in der Bukowina gesprochene Sprachen übersetzt. Die Publikation ist in Kooperation mit dem danube books Verlag, Ulm, erschienen, im guten Buchhandel erhältlich und online zu bestellen.

Zu Rezension und Interview
Lothar Quinkenstein liest aus der „Brücke“ (youtube)

Online-Buchvorstellung „Von Menschen, Büchern und Bildern“ | Lesung mit Dr. Klaus Hübner am 1. Juli 2021

 

1. Juli 2021, 18 Uhr | online (Zoom)

Der Autor, Germanist und Spiegelungen-Redakteur Dr. Klaus Hübner präsentiert seinen kürzlich erschienenen Band Dermaleinst, anderswo und überhaupt, dem vierten Teil seiner Tetralogie Kein Twitter, kein Facebook – von Menschen, Büchern und Bildern. Viele der Beiträge weisen Bezüge zu den Böhmischen Ländern und zu Südosteuropa auf.

Die Veranstaltung wird von Christina Meinusch, M. A., der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, in Kooperation mit dem IKGS durchgeführt.

Anmeldung: schmitzer@sudeten.de. Sie erhalten vor der Veranstaltungen einen Link (Zoom) zugesandt.

Online-Vortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach (IKGS) | „Notizen, Reflexionen, Parallelen. Rückblicke auf die Deutsche Volksgruppe in Rumänien – ein Ansatz“ am 28. Mai 2021

 

Note, reflecții, paralele. Priviri retrospective privind Grupul Etnic German din România – o abordare

28. Mai 2021, 12:45 Uhr

Der Vortrag wird im Rahmen des Workshops „O perspectivă transnațională asupra Grupului Etnic German din România: dezbateri teoretice și metodologice“ [Eine transnationale Perspektive auf die „Deutsche Volksgruppe in Rumänien“: theoretische und methodologische Debatten] gehalten, der am 28. bis 29. Mai 2021 online stattfindet. Die Veranstaltung ist Teil des am Historischen Institut „George Barițiu“ (Rumänischen Akademie – Filiale Cluj-Napoca) angesiedelten Projektes „Eine transnationale Geschichte der „Deutschen Volksgruppe in Rumänien“.

Film und Staat – Film­schaf­fende in „illiberalen De­mo­kra­tien“ | Podiumsdiskussion am 9. Juli 2021, 19 Uhr

 

9. Juli 2021, 19 Uhr, Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, 81669 München (Karte

Der ungarische Premier Viktor Orbán war der erste Regierungschef eines EU-Staates, der sich 2014 offen zum „Illiberalismus“ bekannte. Wenig später folgte ihm die 2015 neugewählte polnische Regierung nach. In beiden Staaten sind demokratische Strukturen weiterhin vorhanden, zugleich aber gewinnen ethnischer Nationalismus, eine deklarierte Priorisierung des Sicherheitsdenkens und Euroskeptizismus an Bedeutung. Eine antipluralistische Kulturpolitik sieht die Rolle von Medien und Film in erster Linie darin, affirmativ die Position der Regierung zu vertreten. Wie in den letzten Jahren nicht nur in Ungarn und Polen geschehen, sind eine regierungskonforme Personalpolitik sowie einengende Vorgaben zu Arbeits- und Finanzierungsbedingungen wirksame Mittel, um die Kunst- und Meinungsfreiheit einzuschränken. Vor diesem Hintergrund stellt die Podiumsdiskussion des Filmfestivals Mittel Punkt Europa die Situation der Filmschaffenden in einer „illiberalen Demokratie“ in den Fokus und fragt unter anderem nach ihren Handlungsspielräumen oder den Möglichkeiten, einen kritisch denkenden Nachwuchs auszubilden.

Zu Gast: Mihály Schwechtje (Regisseur, Ungarn) und Urszula Biel (Filmhistorikerin, Polen)
Moderation: Tobias Weger (Institut für deutsche Kultur und Geschichte  Südosteuropas).

Eine Kooperationsveranstaltung von  Collegium Carolinum,  Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München und der Petra-Kelly-Stiftung

Eintritt frei,  Anmeldung erforderlich
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