Veranstaltungsarchiv

Januar 2018

Filmvorführung und Podiumsdiskussion

Transilvania Mea

Von Gewinnern und Verlierern

30. Januar 2018, 18.30 Uhr, Einstein Kultur, München

Diskutanten: Fabian Daub (Filmregisseur), Theresa Grabinger (Referentin für Rumänien bei Renovabis), Hans Hedrich (Filmemacher, Umwelt- und Bürgerrechtsaktivist) und Traian Almăşan (Touristikexperte)

Den Trailer zum Film finden Sie hier (externer Link)

Februar 2018

Rundtischgespräch und Buchvorstellung

Ungarn 1848/49 und das europäische Umfeld

8. Februar 2018, 19:00 Uhr, Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart

Domokos Kosáry (1913–2007), lange Zeit der von vielen verehrte Doyen unter Ungarns Historikern, hat in seinem Spätwerk den ungarischen Freiheitskrieg von 1848/49 in ungewohnter Perspektive dargestellt. Welche Interessen verfolgten die Großmächte, wie standen sie dem Abspaltungsversuch Ungarns gegenüber, über wie viel Spielraum verfügten die Ungarn in der damaligen internationalen Konstellation – auf solche Fragen suchte und gab Kosáry Antworten, die unter veränderten Verhältnissen auch heute noch gültig und beachtenswert erscheinen. Über Kosárys Buch, das seit dem Frühjahr 2017 auch auf Deutsch vorliegt, diskutieren die Historiker Dr. Andreas Oplatka (Schweiz), Dr. Zoltán Fónagy (Ungarn) und Dr. Florian Kührer-Wielach (IKGS).

Moderation: Dr. Zsolt K. Lengyel, Historiker an der Universität Regensburg

März 2018

Rumänien neu erzählen (I)

Lesung und Gespräch

Rumänien entdecken

Mo. 05.03.2018, 20:00 Uhr

Mit Mara-Daria Cojocaru und Jan Koneffke
Moderation: Michaela Nowotnick
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus 
Webseite der Veranstaltung: Rumänien entdecken (externer Link)

Mara-Daria Cojocaru und Jan Koneffke laden zu einer literarischen Entdeckungsreise ein. In ihren Texten nähern sie sich abseits jeglicher Osteuroparomantik und Klischees einem Raum an, mit dem sie aus unterschiedlichen Gründen verbunden sind. Sie schildern Begegnungen zwischen Schwarzem Meer und pannonischer Tiefebene, zwischen Donautal und Karpatenrücken, die ein anderes Rumänien aufscheinen lassen.

Rumänien neu erzählen (II)

Lesung und Gespräch

Wiedersehen mit Rumänien

Di. 06.03.2018, 20:00 Uhr
Mit Dana Grigorcea, Frieder Schuller und William Totok
Moderation: Florian Kührer-Wielach (IKGS)

Webseite der Veranstaltung: Wiedersehen mit Rumänien (externer Link)

Vor 100 Jahren, in der Folge des Ersten Weltkriegs, entstand das moderne Rumänien.  Die aus Rumänien stammenden Autoren Dana Grigorcea, Frieder Schuller und William Totok blicken mit ihren Texten auf ein wechselvolles, von Hoffnung und Modernisierung, aber auch von Enttäuschungen und politischer Repression geprägtes Jahrhundert zurück. Wie europäisch ist Rumänien – und wie rumänisch Europa?

Workshop

Scholarship on Romania and Moldova within German Academia

13. – 14. März 2018, Bukowina Institut Augsburg

Der Workshop versteht sich als Treffpunkt für Wissenschaftler, die derzeit zu Rumänien und der Republik Moldau forschen. Initiiert wurde die Forschungsgruppe am University College London und wuchs über die letzten Jahre zu einer Workshopreihe heran, die bisher in Oxford, Cluj-Napoca, Leicester und Flensburg gastierte. Der diesjährige Veranstalter ist das Bukowina Institut, das in seine Räumlichkeiten nach Augsburg lädt.

Weitere Informationen finden Sie im Programm des Bukowina Instituts (externer Link). Das Programm des Workshops finden Sie hier (PDF-Datei).

Das IKGS auf der Leipziger Buchmesse – Gastland: Rumänien

15. – 18. März 2018

Hier geht’s zur Webseite der Leipziger Buchmesse (externer Link).

Hier geht’s zur Webseite von „Leipzig liest“ (externer Link).

Das Programm umfasste unter anderem folgende Veranstaltungen:

Lesung und Buchpräsentation

„Wohnblockblues mit Hirtenflöte“ – Rumänien neu erzählen

15. März 2018, 14:00 Uhr, Forum OstSüdOst, Halle 4, Stand D401

Rumänien. Das sind Walachei und Schwarzes Meer, Transsilvanien und Karpaten. Uralte Städte, verwunschene Landschaften, bewegte Vergangenheit und radikale Moderne. Ein Land der Gegensätze. Die Autoren der im Verlag Klaus Wagenbach erschienenen Anthologie „Wohnblockblues mit Hirtenflöte – Rumänien neu erzählen“ nähern sich abseits von Osteuroparomantik und Klischees einem Raum an, mit dem sie aus unterschiedlichen Gründen verbunden sind. Sie schildern Begegnungen zwischen Schwarzem Meer und pannonischer Tiefebene, zwischen Donautal und Karpatenrücken, die ein anderes Rumänien aufscheinen lassen.

Noémi Kiss, William Totok, Elmar Schenkel, Alexandru Bulucz und Iris Wolff blicken in ihren Texten auf ein wechselvolles, von Hoffnung und Modernisierung, aber auch von Enttäuschungen und politischer Repression geprägtes Jahrhundert zurück. Wie europäisch ist Rumänien – und wie rumänisch Europa?

Lesung mit Noémi Kiss, William Totok, Elmar Schenkel, Alexandru Bulucz, Iris Wolff Moderation: Michaela Nowotnick, Florian Kührer-Wielach.

Veranstalter: IKGS, Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, Verlag Klaus Wagenbach

Podiumsdiskussion

Der andere Blick: Rumänien in der deutschen Gegenwartsliteratur

16. März 2018, 12:00 – 13:30 Uhr, Rumänischer Stand, Halle 4, E501

Mit Iris Wolff, Jan Koneffke, Carmen-Francesca Banciu und Jochen Schmidt; Moderation: Markus Bauer Veranstalter: Kulturministerium Rumänien, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Buchpräsentation Wohnblockblues mit Hirtenflöte, Rumänien neu erzählen Deutschsprachige Autoren schreiben über ihr Rumänien, Verlag Klaus Wagenbach Teilnehmer: Michaela Nowotnick und Florian Kührer-Wielach (Hrsg.)

Lesung und Diskussion im Rahmen von „Leipzig liest“

Am Rande: Rumänien. Literarische Begegnung mit der Bukowina

16. März 2018, 19:00 Uhr, Modeatelier Silke Wagler Couture, Thomaskirchhof 20, Leipzig

Die Bukowina mit ihrer Hauptstadt Czernowitz, einst östlichster Punkt der Habsburgermonarchie, gehörte zwischen den beiden Weltkriegen zu Rumänien. Hier entstand eine einzigartige deutsch-jüdische Literatur, zu deren bekanntesten Vertretern Rose Ausländer, Paul Celan und Selma Meerbaum-Eisinger gehören. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust führten zur unwiederbringlichen Vernichtung dieser höchst produktiven Literatur am Rande des deutschsprachigen Raumes. Es gehört zu den Zynismen des „Jahrhunderts der Extreme“, dass erst der Untergang zu ihrem Weltruhm führte. Heute lebt der Mythos der Region vor allem in der Exilliteratur und ihren Einflüssen auf spätere Generationen fort, seine Spuren führen zuerst nach Rumänien. Drei Autoren unterschiedlicher Generation und Prägung erkunden für einen Abend die Bukowina. Sie begeben sich auf die Spuren der wechselvollen Geschichte und treten in einen literarischen Dialog. Im anschließenden Gespräch werden Wechsel- und Rückwirkungen der Bukowiner Lyrik auf die Literaturen Europas, Israels und in Übersee diskutiert.

Teilnehmende: Alexandru Bulucz, Frieder Schuller, Lothar Quinkenstein Moderation: Florian Kührer-Wielach, Michaela Nowotnick

Veranstalter: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, Institut für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin, Wagenbach Verlag Berlin

Podiumsdiskussion

Hundert Jahre modernes Rumänien

17. März 2018, 13:00 Uhr, Rumänischer Stand, Halle 4, E501

Historiker Gheorghe Iacob im Gespräch mit Florian Kührer-Wielach (IKGS)

Dolmetscher: Alex Sterescu

Veranstalter: Kulturministerium Rumänien

Buchvorstellung

Streiflichter. Fénycsóvák

Dienstag, 20. März 2018, 20 Uhr, Lyrik Kabinett
Das neue ‚Blaue Buch‘ wird vorgestellt von Orsolya Kalász, Ákos Győrffy, Gábor Schein und Tibor Zalán Moderation: Enikő Dácz

Mit großem Gespür für poetische Qualität hat Julia Schiff, geb. 1940 im Banat, über Jahrzehnte ungarische Dichtung leidenschaftlich, hingebungsvoll und kompetent ins Deutsche übertragen. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen in Ungarn veröffentlichte das Lyrik Kabinett eine Blütenlese dieser unermüdlichen Kulturvermittlung: die Anthologie Streiflichter, die deutsche Leser für die ungarische Lyrikszene sensibilisieren und den ungarischen Dichterinnen und Dichtern zeigen möchte, dass sie hier wahrgenommen werden.

Mai 2018

Podiumsdiskussion

Stadt- und Literatursprachen in der Bukowina und Galizien 

9. Mai 2018, 18:30 Uhr, Bukowina-Institut, Alter Postweg 97A, Augsburg

„Vier Sprachen / Viersprachenlieder / Menschen / die sich verstehn“.

Moderation: Enikő Dácz (IKGS)

Wie Rose Ausländer, die in einer deutschsprachigen jüdischen Familie im rumänischen Czernowitz zur Welt kam, thematisieren viele Dichter aus der Bukowina und Galizien das multikulturelle und mehrsprachige Erbe dieser Regionen. Was die einen als Idylle einer kulturell fruchtbaren Situation der Mehrsprachigkeit beschrieben, galt anderen als Zentrum des „Sprachenkampfes“.
Im Rahmen der gemeinsam mit der Professur für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft der Universität Augsburg und dem Bukowina-Institut Augsburg veranstalteten Podiumsdiskussion, die gleichzeitig die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Die Nationalsprache der Juden oder eine jüdische Sprache?“ ist, stehen das Mit-, Neben- und Gegeneinander der Sprachen in den urbanen Zentren Galiziens und der Bukowina nach der Wende zum 20. Jahrhundert im Fokus.

Nach einer Einführung von Carmen Reichert (Universität Augsburg) diskutierten Natalia Blum-Barth (Komparatistin an der Universität Mainz) und Stefaniya Ptashnyk (Sprachwissenschaftlerin an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften).

Hier geht’s zum Veranstaltungsbericht

Autorenlesung

Carmen-Francesca Banciu: Lebt wohl, Ihr Genossen und Geliebten!

mit Vorstellung der Anthologie „Wohnblockblues mit Hirtenflöte“

15. Mai 2018, 18:15 Uhr, Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, Raum A 022

Moderation: Dr. Michaela Nowotnick

Weitere Information zu Carmen-Francesca Banciu finden Sie hier (externer Link), mehr über das Buch können Sie hier (externer Link) erfahren.

Lesung

Blaueuleleid

Gedichte aus der Bukowina

Gelesen von Franziska Bronnen

15. Mai 2018, 20:00 Uhr, Lyrik-Bibliothek, Amalienstr. 83a, München

Schwerpunkt der Lesung dieses Abends waren Ausschnitte aus dem reichen lyrischen Werk dieser Gegend, ergänzt durch einige Prosatexte. Erzählt wurde vom Zusammenleben verschiedener Völker, Sprachen und Religionen in dieser Stadt, aus der Weltliteratur hervorging.

Veranstalter: Dr. Bernhard Albers & Dr. Reinhard Kiefer Stiftung

Mit freundlicher Unterstützung des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Weitere Information zu der Veranstaltung finden Sie auf lyrik-kabinett/blaueuleleid (externer Link).

Juni 2018

Sektion

Erinnerungsorte in südosteuropäischen Literaturen im Vergleich

3.–7. Juni 2018, Oradea/Großwardein/Nagyvárad

Gemeinsame Sektion des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU Münchnen (IKGS) und der Christlichen Universität Partium am 11. Internationalen Kongress der Germanisten Rumäniens in Oradea/Großwardein/Nagyvárad

Im Mittelpunkt der Sektion stand die Frage nach der Bedeutung, Konstruktion und Repräsentation geteilter Erinnerungsorte im multikulturellen Südosteuropa in der Literatur, wobei historische, literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge zur Region vorgestellt wurden. Teilnehmer aus Deutschland, Rumänien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina sowie der Türkei beleuchteten divergierende Perspektiven auf Raumkonstruktionen, die zwischen lokaler Wahrnehmung, nationalen Identitätsnarrativen und europäischer Bedeutsamkeit entstanden sind. Sie zeigten einerseits Kontinuitäten in der Darstellung von Erinnerungsorten, andererseits die Brüche und Differenzen unterschiedlicher Diskurse dazu auf. Als lieux de mémoire wurden neben geographischen Räumen wie z. B. Bosnien, Istanbul, Kronstadt/Brașov, Birthälm/Biertan oder der Krönungshügel in Pest auch Persönlichkeiten, wie Stefan Ludwig Roth und Objekte, z. B. Fotografien analysiert. Die Sektion wurde von Dr. Enikő Dácz (IKGS München) und Dr. János Szabolcs (Christliche Universität Partium, Oradea) gemeinsam konzipiert und organisiert. Berichte über den 11. Internationalen Kongress der Germanisten Rumäniens, in dessen Rahmen die Sektion stattgefunden hat, gibt es online in der Allgemeinen Deutschen Zeitung und der Siebenbürgischen Zeitung (externe Links).

Hier geht’s zum Veranstaltungsprogramm: Programm (PDF-Datei)

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Veranstalter (externer Link)

Vortrag und Buchpräsentation

Philipp Ther: Die Außenseiter – Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa

7. Juni 2018, 19:00 Uhr, Kleine Aula der Ludwig-Maximilians-Universität München (Raum A 120), Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Haus des Deutschen Ostens, dem Institut für Deutsch als Fremdsprache an der LMU München und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien.

Weitere Informationen zum Buch (externer Link)

Rezension des Buches in der Süddeutschen Zeitung / Rezension in DIE ZEIT (externe Links)

Vortrag

Transylvania in transition: national integration, political regionalism, and minority issues after World War I

27. Juni 2018, 8:30–10:30 Uhr, Bukarest, Piața Romană 6, ASE-Gebäude

im Rahmen des Panels „1918 and Beyond: the integration of the new provinces into Romania (from individual and group perspective)“ hielt Dr. Florian Kührer-Wielach den Vortrag auf der Tagung „#Romania100: Looking Forward through the Past“ (25. bis 30. Juni 2018). Die Tagung wurde von der Society for Romanian Studies (SRS) veranstaltet.

Das Panel wurde von Dr. Irina Levezeanu geleitet und beinhaltete neben dem Vortrag von Florian Kührer-Wielach auch die Vorträge „A no man’s land. Dobruja (1918–1919)“ von Daniel Cain und „Neither easy, nor difficult?! The Romanianization policy in Bessarabia and reactions to it“ von Svetlana Suveică.

435 Teilnehmer aus 27 Nationen wurden bei der Konferenz erwartet. Es fanden Vorträge aus den Bereichen der Politikwissenschaft, Historik, Literatur, Wirtschaft, Soziologie, Anthropologie und Rechtswissenschaft statt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf society4romanianstudies.org (externer Link).

Juli 2018

Panel

Romania: Border-Making and Its Consequences: Perspectives from Romania / Moving Mountains: The Carpathians after 1918

11. Juli 2018, 17:00–18:30 Uhr, Wien, Spitalgasse 2, Hof 3

im Rahmen der II. Convention der Association for Borderland Studies (ABS)

HT-8, Session 11D2, Hörsaal 11

Organisator: Florian Kührer-Wielach

Diskutanten:

  • Kurt Scharr (Chair)
  • Romeo Asiminei (Iasi): Carpathians: Electoral boundary within Romania?
  • Enikö Dácz (IKGS München): The Literary Metamorphosis of the Carpathians. German, Romanian, and Hungarian narratives.
  • Madalina Diaconu (Wien): The symbolism of the mountain in the modern Romanian culture
  • Catherine Roth (Mulhouse): Die Karpaten als geologisierte Grenzen dreier Nationen

Weitere Informationen auf der Webseite der ABS (externer Link)

Internationaler Workshop

Beziehungen und Netzwerke zwischen Deutschland, Ostmittel- und Südosteuropa im Protestantismus vom 16. bis 20. Jahrhundert

19. und 20. Juli 2018 an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Schellingstr. 12, Raum 226

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) veranstaltete in Kooperation mit dem Internationalen Graduiertenkolleg „Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts“ (LMU) einen zweitägigen Workshop, der sich dem Einfluss des deutschen Protestantismus und seine Vernetzung zu und in den Ländern Mittel- und Südosteuropas widmete.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Veranstaltung.

Hier geht’s zum Veranstaltungsbericht auf www.hsozkult.de (externer Link).

Studienexkursion

Auf den Spuren der Donauschwaben
Ungarn – Serbien – Rumänien

Montag, 23. Juli 2018 bis Freitag, 3. August 2018

Abfahrt und Ankunft: Wien

Eine Reise auf den Spuren der Donauschwaben und ihrer Siedlungsgebiete entlang der Donau in Ungarn, Serbien und Rumänien, im Komitat Baranya, der Provinz Vojvodina mit seinen historischen Regionen Batschka und Syrmien und im Banat.

Weitere Informationen zur Reise finden Sie auf donauschwabenreise.com (externer Link)

August 2018

Siebenbürgische Akademiewoche 2018

Rumäniendeutsche Literatur und Archive

4. bis 10. August 2018 in Hermannstadt/Sibiu/Nagyszeben und Michelsberg/Cisnădioara/Kisdisznód, Rumänien.

Eine Veranstaltung von Studium Transylvanicum, des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde Heidelberg und des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde Hermannstadt/Sibiu sowie des Instituts für deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Themenschwerpunkt der diesjährigen Akademiewoche waren „Rumäniendeutsche Literatur und Archive“. In Zusammenarbeit mit Institutionen und Forschungseinrichtungen vor Ort wurde ein umfangreiches Programm geboten. Zu diesem gehörten neben dem Kennenlernen von Archiven und Sammlungen auch Begegnungen mit rumäniendeutschen Autoren. In den Referaten konnten u. a. folgende Themen besprochen werden:

• historische und zeitgenössische rumäniendeutsche Autoren bzw. literarische Strömungen, Literaturkreise (z. B. die Gruppe um Klingsor, Aktionsgruppe Banat), Literaturfestivals (z. B. Deutsche Literaturtage in Reschitza),
• literarische Zeitungen (u. a. Die Karpathen, Neue Literatur),
• Kontakte zwischen den Literaturen Rumäniens und/oder den literarischen Zentren in Deutschland,
• biografische Annäherung an literarische Lebenswerke,
• historische Perspektiven auf die rumäniendeutschen Literaten und ihr Umfeld,
• literatursoziologische Untersuchungen,
• Archive (Vor- und Nachlässe, Sammlungen) und ihre Erforschung.

Das Programm der Akademiewoche: PDF-Datei

September 2018

Konferenz

1918–1938–2018: Dawn of an authoritarian century?

4. bis 7. September 2018, Schloss Eckartsau (Niederösterreich)

Eine Veranstaltung der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem IKGS, dem Institut für die Wissenschaft vom Menschen, dem Leo Baeck Institute, der österreichischen Botschaft Pressburg/Bratislava, der Österreichischen Bundesforste AG und dem Österreichischen Kulturforum Pressburg/Bratislava.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Veranstaltung: eckartsau2018.univie.ac.at (externer Link)

Vorträge

Enikő Dácz: Literatur als medialer Rahmen des Erinnerns: Siebenbürgische Kriegsdiskurse

Florian Kührer-Wielach: Nach Karlsburg: Rumänien in Siebenbürgen – Siebenbürgen in Rumänien

auf der Jahresversammlung 2018 des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde

15. September 2018, 14 Uhr, Schloss Horneck, Gundelsheim am Neckar

Der Erste Weltkrieg wurde durch den Mordanschlag auf den Thronfolger Franz Ferdinand 1914 ausgelöst. Die Jahrestagung 2014 in Graz, deren Ertrag vor einem Jahr unter dem Titel Umbruch mit Schlachtenlärm von Harald Heppner in der Reihe des Siebenbürgischen Archivs herausgegeben wurde und vielfältige positive Resonanz erfahren hat, ermöglicht eine große Vielfalt an Aspekten wahrzunehmen. Sein Ende bedeutete für das Vielvölkerreich der Habsburgermonarchie das Ende und seine Auflösung. Eine Lösung der spannungsgeladenen ethnischen Konflikte brachte dies – trotz der ausgegebenen Maxime des Selbstbestimmungsrechtes der Völker – meist nicht. Siebenbürgen kam zu dem erst zu einem Nationalitätenstaat arrondierten Königreich Rumänien, das in der Zwischenkriegszeit aus der sprichwörtlichen „Krise“ nie herausfand. Was bedeutete das Kriegsende und der Übergang an Rumänien für Siebenbürgen im Gesamtkontext Ostmitteleuropas, aber auch für die im Land lebenden ethnischen Gruppen sowie deren Literatur? Vier Vorträge, von Dr. Bernhard Böttcher, Dr. Enikő Dácz, Dr. Florian Kührer-Wielach und Dr. Heinke Fabritius, boten in der diesjährigen „kleinen“ Jahresversammlung ein facettenreiches Bild dieser Transformationsphase.

Vorträge:
Enikő Dácz: Literatur als medialer Rahmen des Erinnerns: Siebenbürgische Kriegsdiskurse
Florian Kührer-Wielach: Nach Karlsburg: Rumänien in Siebenbürgen – Siebenbürgen in Rumänien
Heinke Fabritius: 1918/1919 im Spiegel der Sammlung des Siebenbürgischen Museums
Bernhard Böttcher: Die Folgen von Sieg und Niederlage im I. Weltkrieg in Ostmitteleuropa und Siebenbürgen

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Siebenbürgen-Instituts (externer Link)

Vortrag

Florian Kührer-Wielach: „Ein fruchtbarer und blühender Garten“. Großrumäniens erstes Jahrzehnt nach dem Ersten Weltkrieg

auf dem Humboldt-Kolleg „World War I and Beyond: Human Tragedies, Social Challenges, Scientific and Cultural Responses“

17. September 2018, 11:30 Uhr, Intercontinental Hotel, Bukarest

Unter dem Titel „World War I and Beyond: Human Tragedies, Social Challenges, Scientific and Cultural Responses“ fand von 17. bis 19. September 2018 das Humboldt-Kolleg im Intercontinental Hotel in Bukarest statt. Das Gedenken an den Ersten Weltkrieg hat Reflexionen und Debatten über die Auswirkungen dieses historischen Ereignisses auf unsere Zivilisation und über die Komplexität des Fortschritts während des letzten Jahrhunderts gefördert. Die Diskussionen sind nicht nur für Historiker und Sozialwissenschaftler relevant, sondern auch für Intellektuelle und Wissenschaftler mit verschiedenen Fachgebieten sowie für alle betroffenen Bürger. Das Humboldt-Kolleg erweiterte die Diskussionen über die Bedeutung des Ersten Weltkriegs als Wendepunkt in Geschichte, Kultur und Wissenschaft und wertete sie auf. Es zielte darauf ab, neue Perspektiven und Interpretationen zu eröffnen, ein tieferes Verständnis des Einflusses und des Vermächtnisses des Ersten Weltkriegs in einer Vielzahl von Kontexten zu erreichen und die Überprüfung globaler Fragen mit Ansichten aus Mittel- und Osteuropa in Einklang zu bringen.

Weitere Informationen zum Programm der gesamten Veranstaltung finden Sie auf  humboldt-club.ro (PDF-Datei)

Vortrag

Florian Kührer-Wielach: Viziunea de la Alba Iulia și realitatea interbelică. O perspectivă (trans)regională

im Rahmen der Konferenz „Romania and the Historical Events in the Period 1914–1920“

18. September 2018, 14:30–15:30 Uhr, Athenäum Bukarest

Im Rahmen der Konferenz „Romania and the Historical Events in the Period 1914–1920“ im Athenäum Bukarest hält Dr. Florian Kührer-Wielach den Vortrag „Viziunea de la Alba Iulia și realitatea interbelică. O perspectivă (trans)regională“

Hier finden Sie das Programm der Veranstaltung (PDF-Datei).

Oktober 2018

Interdisziplinäre Konferenz

Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie (1848–1918).

Wissen – Herrschaft – Soziale Praxis

10. bis 12. Oktober 2018, Ludwig-Maximilians-Universität München

Eine Veranstaltung des IKGS, des Instituts für Deutsch als Fremdsprache, des Internationalen Forschungszentrums Chamisso und der Internationalen Forschungsstelle für Mehrsprachigkeit

Die interdisziplinär und international angelegte Tagung näherte sich der Thematik mit Fragestellungen zu Sprachpolitik und Herrschaft, Mehrsprachigkeit und Alltagswelt, Mehrsprachigkeit in literarischen Texten, den Wechselwirkungen mit der Literatur- und Wissenschaftsgeschichte und deren langfristigen Auswirkungen.
Historische, wissenschaftsgeschichtliche, linguistische und literaturwissenschaftliche Perspektiven wurden zusammengeführt. Darüber hinaus setzte sich die Tagung zum Ziel, die Fruchtbarkeit ihrer Erkenntnisse für den Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt im gegenwärtigen Europa zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Veranstaltung: mehrsprachigkeit2018.de (externer Link)

Lesung und Gespräch

„Ich wäre lieber eine Frage als ein Aufruf …“

Lesung und Gespräch mit Hellmut Seiler

17. Oktober 2018, 19 Uhr, Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München

Moderation: Dr. Enikő Dácz (IKGS)

Eine Veranstaltung des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e. V. und des Hauses des Deutschen Ostens.

Der „zweiheimische“ Hellmut Seiler wurde nach seinem lyrischen Debüt zu den Vertretern der „engagierten Subjektivität“ in der rumäniendeutschen Lyrik gezählt. Seine Gedichte, die den Alltag − ob in der Diktatur oder in der „neuen Heimat“ − oft mit bitterer Heiterkeit betrachten, sind vom Hang zum Witz und überraschenden Sprachspielen geprägt. Die Seilerʼsche Lyrik führt den Charme von Nonsensversen und ungewöhnlichen Sinnverzweigungen vor, hält dabei aber Grundfragen um Individuum und Sprache vor Augen.

Hellmut Seiler wurde 1953 in Reps/Rupea geboren, studierte Germanistik und Anglistik in Hermannstadt/Sibiu und veröffentlichte 1982 seinen ersten Gedichtband: die einsamkeit der stühle. Nach dem Berufs- und Publikationsverbot 1985 reiste er drei Jahre später nach Deutschland aus. Zu seinen Veröffentlichungen gehören vor allem Lyrik- und Satirebände sowie Erzählungen. 2017 erschienen unter dem Titel Dieser trotzigen Ruhe Weg seine neuen Gedichte und Aphorismen.

1984 hatte Seiler den Adam-Müller-Guttenbrunn-Preis erhalten, 1998 den Prosapreis und 1999 den Lyrikpreis der Künstlergilde Esslingen, 2000 den Würth-Literaturpreis der Tübinger Poetik-Dozentur, 2002 den Reinheimer Satirelöwen und 2003 den Hauptpreis des Irseer Pegasus.

Hier geht’s zum Bericht der Veranstaltung.

Vortrag

Florian Kührer-Wielach: Habsburgs Wiedergänger auf der Siegesstraße. „Großrumänien“ 1918-1940

im Rahmen der Vortragsreihe „Modernisierung und Fortschritt? Die Zwischenkriegszeit in Ostmittel- und Südosteuropa“ der Schweizerischen Osteuropabibliothek Bern

18. Oktober 2018, 18:15 bis 19:45 Uhr, Schweizerische Osteuropabibliothek SOB, Hochschulstrasse 4, 3012 Bern

Die Vortragsreihe der Schweizerischen Osteuropabibliothek fragte nach der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Modernität der neuen ostmittel- und südosteuropäischen Staaten nach 1918. Dr. Florian Kührer-Wielach betrachtete Rumänien, das nach dem Ersten Weltkrieg mit bedeutenden Territorialgewinnen zu „Grossrumänien“ wurde und dadurch mit einer sehr heterogenen Bevölkerung konfrontiert war.

Weitere Informationen zum Vortrag auf unibe.ch (externer Link)

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier: Flyer (PDF-Datei)

Vortrag

Tobias Weger: Die Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit

Ein demokratischer Nationalitätenstaat im Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und äußeren Revisionsansprüchen.

23. Oktober 2018, 18:00 Uhr, Urania „Wilhelm Foerster“, Gutenbergstraße 71, 14467 Potsdam

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam und der Urania „Wilhelm Foerster“ Potsdam.

Das Ende der Habsburger Monarchie ermöglichte 1918 die Gründung der Tschechoslowakischen Republik als Nationalstaat der Tschechen und Slowaken. Bedeutende Minderheiten (Deutsche, Ungarn, Polen, Ruthenen u. a.) machten ihn de facto zu einem Nationalitätenstaat, dessen ethnische Gruppen demokratische Minderheitenrechte genossen. Der Vortrag zeichnete dies an ausgewählten Beispielen nach und fragte nach der internationalen Verankerung der Tschechoslowakei sowie nach ihrer Infragestellung, die 1938 in das „Münchner Abkommen“ und den „Ersten Wiener Schiedsspruch“ mündeten.

Die Vortragsreihe:
Das Ende des Ersten Weltkriegs besiegelte den Zusammenbruch dreier Kaiserreiche in Europa. Mit einer Reihe von Friedensverträgen und der Gründung des Völkerbundes sollte eine neue stabile Ordnung in der durch Revolutionen und lokale Kriege erschütterten Nachkriegssituation geschaffen werden. Drei Vorträge, die das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit der Urania Potsdam durchführte, beleuchteten die Folgen dieser Neuordnung für das Zusammenleben der Völker im östlichen Europa.

Weitere Informationen finden Sie auf kulturforum.info (externer Link).

November 2018

Lesung und Gespräch

Dürre Engel von Noémi Kiss

5. November 2018, 19:30 Uhr, Münchner Stadtbibliothek Laim

Moderation: Enikő Dácz

Kooperationspartner: Münchner Stadtbibliothek, Hungaricum – Ungarisches Institut der Universität Regensburg

Die Schriftstellerin Noémi Kiss, 1974 in Gödöllő geboren, gehört zu den etablierten Stimmen der ungarischen Literatur, deren Werke teilweise auch in deutscher Übersetzung vorliegen. Ihr zuletzt beim Europa Verlag erschienener Roman Dürre Engel führt im schonungslosen und mitreißenden inneren Monolog der Ich-Erzählerin in die Zeit des Gulaschkommunismus und der Wende zurück. Die Beschreibung des kleinstädtischen Milieus ergänzen Budapester Schauplätze. Der Plattensee und das westliche Ausland sind ebenso Szenerien einer Umbruchszeit, in der verschwiegene oder bis heute tabuisierte Themen wie häusliche Gewalt, Kinderlosigkeit oder Leistungsdruck ausführlich und aus der Perspektive einer Lehrerin reflektiert werden, die keinen Ausweg aus ihrer mehrfach unterdrückten Situation findet und schließlich selbst zur Täterin wird.

Das Plakat zur Veranstaltung finden Sie hier: Plakat Lesung mit Noémi Kiss (PDF-Datei).

Vortrag

Angela Ilić: Ein Erlebnis für alle Sinne – Der orthodoxe Gottesdienst 

8. November 2018, 20:00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus Dietenheim

Im Anschluss an ihren Vortrag „Unsere ,fremden‘ Glaubensgeschwister? Einführung in die Welt der orthodoxen Kirchen“ vom November 2017 erläuterte Dr. Angela Ilić (IKGS) den orthodoxen Gottesdienst aus historischer, theologischer, liturgischer und kunsthistorischer Perspektive.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des ökumenischen Herbstseminars statt, welches von der katholischen Seelsorgeeinheit Dietenheim-Illerrieden und von der evangelischen Kirchengemeinde Dietenheim organisiert wurde.

Podiumsdiskussion

Rumänien in Aufruhr

Zwischen staatlicher Propaganda und Realität. Protestlinien, Einsichten und Kontraste aus der Perspektive von Literatur, Film, Kunst und Kultur.

9. November 2018, 18:30 Uhr, Domagkateliers Halle 50

Diskutanten: Dr. Hildrun Glass, Dr. Florian Kührer-Wielach und Maria Lie-Steiner

Moderation: Dr. Peter Hilkes

Eine Veranstaltung der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Integration und Migration e. V.

Die rumänische Community in München ist intensiv mit den Ereignissen und den Entwicklungen in Rumänien befasst. Dabei geht es nicht ums „Schönreden“, sondern um das Gegenteil. Dieses soll verknüpft sein mit einer realitätsbezogenen Analyse und der Frage der Weiterentwicklung des Landes. Das Podium hat Experten aus unterschiedlichen Bereichen bzw. Disziplinen für ein intensives Gespräch zusammengebracht.

Weitere Informationen zur gesamten Veranstaltungsreihe finden Sie im Flyer der SGRIM (PDF-Datei).