Veranstaltungsarchiv

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März 2026

27. März 2026
10:30-16:30 Uhr

München

Workshops

2. Tag der Münchner Osteuropastudien

Freitag, 27.03.2026, 10:30-16:30 Uhr

Ludwig-Maximilians-Universität München, Hauptgebäude (Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München; Karte)

Auch auf dem 2. Tag der Münchner Osteuropastudien, der diesmal unter dem Thema Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg in Osteuropa steht, wird das IKGS wieder vertreten sein.

Neben einem Workshop Deutsch-jüdische Interferenzen in Südosteuropa von den IKGS-Mitarbeitenden PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger werden auch unsere Bibliotheksmitarbeiterinnen Jana Augustin, M.A. und Laura Schmid, M.A. in Kooperation mit weiteren Bibliotheken einen Workshop zu Beständen der Münchner Bibliotheken zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust im östlichen Europa durchführen.

Der 2. Tag der Münchner Osteuropastudien wird von der Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen organisiert. Ferner sind neben dem IKGS folgende Einrichtungen vertreten: das Institut für Slavische Philologie an der LMU, das Collegium Carolinum, die Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, die Ukrainische Freie Universität, das Haus des Deutschen Ostens, der Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der LMU sowie das Institut für Zeitgeschichte.

Alle Informationen und eine Auflistung aller Workshops des Studientages finden Sie hier; um Anmeldung bis zum 20. März über das Formular auf der Webseite wird gebeten.

13. März 2026
18:30 Uhr

München

Vortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach

Deutsche Minderheiten in Rumänien

Freitag, 13. März 2026, 18:30 Uhr

Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte)

IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach hält einen Vortrag mit dem Thema Deutsche Minderheiten in Rumänien.

Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht.

Eine Veranstaltung des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., Kreisgruppe München.

10. März 2026
19 Uhr

München

Rundtischgespräch mit Dr. Enikő Dácz 

Filmproduktion und Kulturpolitik 

Gesprächsrunde mit Anna E. Dziedzic (Expertin für den audiovisuellen Markt/Polen), Zsolt Gyenge (Filmkritiker/Ungarn), Marek Hovorka (Festivalleiter/Tschechien) 

Moderation: Enikő Dácz 

10. März 2026,19 Uhr 

Kubula, Thierschstr. 39, 80538 München (Karte) 

Trotz des ungünstigen kulturpolitischen Kontexts beeindruckte die Filmproduktion des letzten Jahrzehnts in den ostmitteleuropäischen Ländern mit preisgekrönten Filmen und erfolgreichen Festivals in der Region. Mit Expertinnen und Experten aus Ungarn, Polen und Tschechien sprechen wir über die dynamischen Entwicklungen der letzten Jahre und vergleichen die Strategien, die sich im Umgang mit der offiziellen Kulturpolitik in den einzelnen Ländern herauskristallisiert haben. Dabei gehen wir auf die Produktionsbedingungen sowie auf einzelne international erfolgreiche Filme und Festivals ein. 

Die Veranstaltung schließt an das Mittelpunkt Europa Filmfest an und findet in englischer Sprache statt. 

In Kooperation mit: KubulaIKGS und DOK.fest
Gefördert von: Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds 

Februar 2026

26. Februar 2026
9:45 Uhr

online  

Vortrag von PD Dr. Angela Ilić 

Germanness in Post-Conflict Societies – Aspired to, Forbidden, Mixed, Concealed, Forgotten 

26.2.2026, 9:45 Uhr, online  

im Rahmen des Auftaktworkshops der MTA–ELTE Momentum-Forschungsgruppe „Mixed Families: Searching for Identity and Belonging in Post-Conflict Societies (MIXED)“ an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Eötvös-Loránd-Universität Budapest

PD Dr. Angela Ilić reflektiert in ihrem Vortrag über die historische Entwicklung der Identitätskategorie „deutsch“ im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts im ungarischen sowie (post-)jugoslawischen Kontext. Sie betrachtet diese sowohl aus innerer als auch aus äußerer Perspektive anhand verschiedener Formen von (Selbst-)Zuschreibungen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf ethnisch-sprachlich gemischten Familien. 

9. Februar 2026
18 Uhr

Augsburg

Festvortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach

Empfang der Stadt Augsburg für die Landsmannschaften

Montag, 09. Februar 2026, 18:00 Uhr

Kurhaus Göggingen, Klausenberg 6, 86199 Augsburg (Karte)

Alle zwei Jahre würdigt die Stadt Augsburg das Engagement der Landsmannschaften mit einem Empfang. Dieser steht dieses Jahr unter dem Motto „Vergangenheit verstehen – Verantwortung für die Zukunft“ und beginnt mit einem Festvortrag von IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach. Es folgt eine Podiumsdiskussion zur Frage „Wie erinnern?“ unter der Moderation von Dr. Margret Spohn (Leitung Büro für gesellschaftliche Integration); die Musikgruppen der Landsmannschaften begleiten den Abend musikalisch.

Januar 2026

22. Januar 2026
19 Uhr

München

Buchpräsentation 

„Dichtung der Verdammten“ 

Lesung und Gespräch mit dem Herausgeber Prof. Dr. Andrii Portnov und der Germanistin Dr. Katharina Biegger 

Moderation: Dr. Enikő Dácz (IKGS) 

Donnerstag, 22. Januar 2026, 19 Uhr
Historisches Kolleg, Kaulbachstraße 15, 80539 München (Karte) 

Zur literarischen Landschaft der Ukraine gehörte in der kurzen fruchtbaren Epoche nach dem Ersten Weltkrieg ein Dichterkreis, der sich – dem klassischen europäischen Erbe verpflichtet – als Neoklassiker bezeichnete. Mit dem Ende der Förderung der »multinationalen Sowjetliteraturen« Ende der 1920er-Jahre wurden die ukrainische Sprache und Kultur Zielscheibe staatlicher Repression und Literaten zu »Verdammten« – auch die Neoklassiker. Der Deutsch-Ukrainer Oswald Burghardt alias Jurij Klen gehörte – mit Maksym Ryl’s’ kyj, Pavlo Fylypovyč, Mykola Zerov und Mychajlo Draj-Chmara – dazu. Mit der zweisprachigen Anthologie „Dichtung der Verdammten“ wollte Burghardt seinen Weggefährten 1947 ein Denkmal setzen, was ihm nicht mehr gelang. Die Veröffentlichung des Bandes, eine Kooperation des Deutschen Kulturforums östliches Europa mit dem Arco-Verlag, erfolgte 2025 aus Burghardts Nachlass und ist Nataliia Kotenko-Vusatyuk (Kyjiw) und Andrii Portnov (Berlin) zu verdanken. 

Die Veranstaltung wird vom Historischen Kolleg, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, dem Haus des Deutschen Ostens und dem IKGS organisiert. 

Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird per E-Mail unter veranstaltung@historischeskolleg.de gebeten. 

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16. Januar 2026
9 Uhr

München

© Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde

Das IKGS bei der Karrierewerkstatt der Jungen DGO 

Zukunft Osteuropa

Freitag, 16.1.2026, 9–18 Uhr
Collegium Carolinum, Hochstraße 8, 81669 München (Karte) 

Die Veranstaltung ZUKUNFT Osteuropa, die dieses Jahr schon zum achten Mal von der Jungen DGO organisiert wird, möchte Wege für den Berufseinstieg mit einem Bezug zum östlichen Europa aufzeigen. Unterschiedliche Workshops liefern Einblicke in einzelne Berufsfelder und ermöglichen eine Auseinandersetzung mit grundsätzlichen Fragestellungen an der Schwelle von Ausbildung und Beruf. Der Austausch mit etablierten Expert:innen und Gleichgesinnten hilft, ein berufliches Netzwerk zu knüpfen. 

Im Anschluss an die Workshops bietet der sogenannte Markt der Möglichkeiten Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung – gemeinsam mit anderen Institutionen aus der Szene ist auch das IKGS vor Ort.  

Eine Veranstaltung der Jungen DGO in Kooperation mit dem Collegium Carolinum und dem Masterstudiengang Osteuropastudien der LMU München. 

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