Veranstaltungen

Oktober 2019

18. Oktober 2019

Roter Saal der Universität Czernowitz/Tscherniwzi

Festveranstaltung

10 Jahre/РОКІВ Gedankendach

Das Kultur- und Wissenschaftszentrum an der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität feiert sein erstes Jahrzehnt

18. Oktober 2019
Roter Saal der Universität Czernowitz/Tscherniwzi
Das Zentrum Gedankendach ist Mitglieder des IKGS e. V.

Programm

23. Oktober 2019
19:30 Uhr

Stadtbibliothek Sendling,
München

Lesung und Gespräch mit Cătălin Mihuleac

Oxenberg & Bernstein

Durch den Abend führt Dr. Enikő Dácz (IKGS)

23. Oktober 2019
19:30 Uhr
Stadtbibliothek Sendling
Albert-Roßhaupter-Str. 8
München (Karte, externer Link)

Eine Veranstaltung des IKGS und der Stadtbibliothek München.

Der Eintritt ist frei.

23.–26. Oktober 2019

Rijeka

Studienexkursion

Informationsreise für Medienvertreter in die Kulturhauptstadt Europas 2020 – Rijeka/Fiume

23.–26.Oktober 2019

Im Jahr 2020 wird die kroatische Hafenstadt an der Adria – Rijeka (it./ung. Fiume, dt. St. Veit am Pflaum) – Kulturhauptstadt Europas sein. Aus diesem Anlass lädt das Deutsche Kulturforum östliches Europa, Potsdam, zu einer Informationsreise für Medienvertreter ein. Die Reise bietet deutschsprachigen Journalistinnen und Journalisten die Möglichkeit, Geschichte und Gegenwart der Kulturhauptstadt 2020 kennenzulernen. Auf dem Programm stehen Besuche bei einschlägigen Kultureinrichtungen und Gespräche mit den Verantwortlichen für das Programm der Kulturhauptstadt 2020. IKGS-Mitarbeiterin Dr. Angela Ilić begleitet die Gruppe und führt die Teilnehmer auf einen historisch-orientierten Stadtrundgang durch Rijeka.

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25. Oktober 2019
13:30 Uhr

Lucian Blaga-Universität, Lehrstuhl für Gemanistik,  Sibiu/Hermannstadt, Rumänien

Vortrag von Dr. Enikő Dácz

Literarische Inszenierungen einer zentraleuropäischen Stadt. Transnationale Perspektiven auf Kronstadt/Brașov/Brassó in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

25. Oktober 2019, 13.30 Uhr
Lucian Blaga-Universität, Lehrstuhl für Gemanistik, Bulevardul Victoriei 5-7, 550024 Sibiu/Hermannstadt, Rumänien (Karte, externer Link)

Der Vortrag stellt ein Projekt vor, das am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) angesiedelt ist und Kronstadt einerseits als Schauplatz literarischen Lebens und Wirkens erforscht, andererseits Raum als Kategorie literaturwissenschaftlicher Analysen anwendet, um das in Texten imaginierte Kronstadt von der Jahrhundertwende bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zu betrachten.
Der Vortrag wird im Rahmen der Internationalen Jubiläumstagung zum 50. Gründungstag des Hermannstädter Lehrstuhls für Germanistik, Literatur und Sprache im südosteuropäischen Raum gehalten.

Vorläufiges Programm

26. Oktober 2019
16:30 Uhr

Senatssaal im Bayerischen Landtag (Maximilianeum)

Podiumsdiskussion

„Wo sind wir daheim?“

Zugehörigkeiten und Optionen von „Minderheiten“ in Deutschland und Rumänien

26. Oktober 2019, 16:30 Uhr

Senatssaal im Bayerischen Landtag (Maximilianeum)

Im Rahmen der Festveranstaltung „70 Jahre – Für die Gemeinschaft“ anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

Es diskutieren:
Angelika Beer, Theologin und Kulturmanagerin, ab Herbst 2019 Vikarin der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien, Dr. Simone Eick, gf. Direktorin des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven, Prof. Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Präsident des Bundes der Vertriebenen, Prof. Dr. Konrad Gündisch, Historiker, Sylvia Stierstorfer, MdL, Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene; Moderation: Dr. Florian Kührer-Wielach (IKGS)

Eine Veranstaltung des IKGS und des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Gesonderte Einladung.

27. Oktober 2019
10 Uhr

Haus des Deutschen Ostens (HDO)
München

Vortrag von Dr. Enikő Dácz

Das „rumänische Heidelberg“. Das literarisch (re)konstruierte Kronstädter Schulwesen der Zwischenkriegszeit

27. Oktober 2019, 10 Uhr
Haus des Deutschen Ostens (HDO)
Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte, externer Link)

Veranstalter: Sektion Schulgeschichte des Arbeitskreises für Siebenbürgische Landeskunde, Heidelberg

Das komplette Programm des Seminars als PDF-Download.

27.–30. Oktober 2019

Ljubljana/Laibach, Lipica, Kočevje bzw. Kočevska/Gottschee, Sorica/Zarz

Exkursion nach Slowenien

Regionales europäisches Vermächtnis und Metropole der slowenischen Moderne

Eine Exkursion in die Städte Ljubljana/Laibach, Lipica, Kočevje bzw. Kočevska/Gottschee, Sorica/Zarz

27.–30. Oktober 2019

Der heutige Staat Slowenien besteht aus historischen Ländern der Habsburger: dem östlichen Teil der Grafschaft Görz, der Krain, der Untersteiermark und einem südlichen Streifen Kärntens. Die Region gehörte als Mark bereits seit dem 10. Jahrhundert zum römisch-deutschen Reich. Deutsche und die hier lebenden Slawen, die Slowenen, prägten Geschichte und Kultur über ein Jahrtausend gemeinsam. Eine Besonderheit ist die seit dem 14. Jahrhundert von deutschen Bauern bewohnte unwegsame Wald- und Karstregion Gottschee/Kočevska in Unterkrain. Wie die Gegend um Marburg an der Drau, slowenisch Maribor, bildet sie eine ehemalige deutsche Sprachinsel des heutigen Staatsgebiets. In der früheren Sprachinsel Zarz in Oberkrain verwendeten Anfang des 20. Jahrhunderts nur noch ältere Menschen das Deutsche.
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam, in Kooperation mit dem IKGS.

Das komplette Programm der Exkursion und weitere Informationen finden Sie hier.

November 2019

6. November 2019
16 Uhr (4 p. m. ET)

University of Pittsburg, Department of History, History Department Lounge

Vortrag von PD Dr. Tobias Weger

A European Borderland between Localism and Globalization

The Multiethnic Region of Dobrudja/Dobrogea in the 19th/20th Century

6. November 2019, 16 Uhr (4 p. m. ET)
University of Pittsburg, Department of History, History Department Lounge (Karte)

DAAD Lecture
Mehr zum Forschungsprojekt zu den Deutschen in der Dobrudscha erfahren Sie hier.

15. November 2019
15 Uhr

Haus des deutschen Ostens München

Symposium

„Von Siegern und Verlierern“

Gesellschaftlicher Wandel und Minderheitenschutz in Ungarn und Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg

15. November 2019, 15 Uhr

Haus des Deutschen Ostens (HDO)
Am Lilienberg 5, 81669 München

Teilnehmer: György Dalos, Prof. Dr. Bernd Fabritius, Dr. Florian Kührer-Wielach und Prof. Gerhard Seewann

Das Symposium widmet sich der Situation der beiden Nachbarländer Ungarn und Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg: während die massiven Gebietsverluste des Königreichs Ungarns im Rahmen der Pariser Vorortverträge bestätigt wurden, zählt Rumänien zu den großen Gewinnern des Ersten Weltkriegs. Die multikulturell geprägten, ostungarischen Gebiete Siebenbürgen, Banat und Partium wurden 1918 de facto, 1919/1920 auch völkerrechtlich zu einem Teil „Großrumäniens“. Im Rahmen der beiden Vorträge von Prof. Gerhard Seewann und Dr. Florian Kührer-Wielach wird die Phase der staatlich-gesellschaftlichen Neuorientierung und die damit verbundenen Versuche der Konsolidierung in den beiden Ländern nach dem Ersten Weltkrieg untersucht. Ein besonderer Fokus wird dabei auf die Situation der Minderheiten gelegt.

In einer anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren die beiden Vortragenden gemeinsam mit dem ungarischen Schriftsteller und Historiker György Dalos und dem Beauftragen der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Prof. Dr. Bernd Fabritius, über Minderheitenschutz in Vergangenheit und Gegenwart in Ungarn, Rumänien und Deutschland.

Programm und nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe „Versailles – Trianon – Brest-Litowsk“

18. November 2019
16:30 Uhr

Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung

Vortrag von Helene Dorfner

„Brücken aus Papier“

Bestandserhaltung, Restaurierung, Katalogisierung und Digitalisierung von deutschsprachigen Zeitungen aus Südosteuropa in einer One-Person-Library

18. November 2019, 16:30 Uhr

Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung

Im Rahmen der Koordinationsbesprechung der Bibliothekare an bayerischen Institutionen der Ost- und Südosteuropaforschung und an anderen Spezialbibliotheken in der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung.

Die Bibliothek des IKGS verfügt über eine der größten Sammlungen deutschsprachiger Zeitungen und Zeitschriften aus Südosteuropa in Deutschland. Sie besteht aus seltenen Originalmaterialien und Mikrofilmen und umfasst den Zeitraum von 1750 bis heute und wird von Forschern aus der ganzen Welt genutzt. Weil die Bibliothek als klassische One-Person-Library betrieben wird, kann die Konservierung, Restaurierung, Katalogisierung und Digitalisierung der Periodika aus finanziellen und personellen Gründen nur mit Hilfe von Kooperationspartnern und ehrenamtlichen Helfern erfolgen. In diesem Vortrag wird das Projekt „Brücken aus Papier“ als Best-Practice-Beispiel vorgestellt, das zeigt, wie auch kleine Bibliotheken ihre Zeitungsbestände erhalten und digitalisieren können.

(Geschlossene Veranstaltung)

Vortrag als PDF-Download.
Mehr Informationen zum Projekt.

 

Dezember 2019

5. Dezember 2019
19 Uhr

Haus des Deutschen Ostens (HDO), München

Podiumsgespräch

„Wir“ und „die Anderen“ – Minderheiten nach 1918 zwischen Konflikt, Identität und Loyalität

5. Dezember 2019, 19 Uhr
Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte, externer Link)

Podiumsteilnehmer: Ulrich Sachweh (München) und PD Dr. Tobias Weger, IKGS an der LMU
Moderation: Professor Dr. Andreas Otto Weber, Direktor des Hauses des Deutschen Ostens, München

Die Veränderungen der Landkarte Europas nach dem Ersten Weltkrieg und dem Abschluss der Friedensverträge brachten nicht nur neue Staaten hervor, sondern innerhalb dieser auch neue Minderheiten. Das waren zum Beispiel die Deutschen und Ungarn in der neu entstandenen Tschechoslowakei oder die Ungarn in Rumänien. Andere Gruppen blieben Minderheiten, aber in einem neuen Staatengefüge, so die Deutschbalten in Estland, Lettland und Litauen.
Die Voraussetzungen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die soziale Zusammensetzung waren bei all diesen Gruppen sehr unterschiedlich. Vor diesem historischen Hintergrund soll im Podiumsgespräch „‚Wir‘ und ‚die Anderen‘„ der Frage nachgegangen werden, welche Auswirkungen die politische und gesellschaftliche Entwicklung auf die einzelnen Menschen hatte. Wie bildeten sich neue Identitäten heraus? Welche Loyalitäten entstanden und welche wurden gefordert? Anhand von Fallbeispielen werden der Historiker PD Dr. Tobias Weger und der Coach und Heilpraktiker für Psychotherapie Ulrich Sachweh versuchen, eine neue Perspektive auf die Situation nach 1918 zu entwickeln.

Ulrich Sachweh ist Coach und Heilpraktiker für Psychotherapie in München. Im HDO leitete er einen Gesprächskreis zum Thema „Vertreibung, Flucht, Neuanfang“ und war Referent der Vortragsreihe „Die deutsche Geschichte und ihre Auswirkung auf die Familie“.

PD Dr. Tobias Weger ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKGS in München. Von ihm liegen unter anderem vor: „Großschlesisch? Großfriesisch? Großdeutsch! Ethnoregionalismus in Schlesien und Friesland, 1918–1945“ (2017) und „Kunst zur Kriegszeit 1914–1918. Künstler aus Schlesien zwischen Hurrapatriotismus und Friedenssehnsucht“ (2015, mit Johanna Brade).

#daslangeendevon1918

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe
Weitere Informationen zum Vortrag

17. Dezember 2019
19 Uhr

Haus des Deutschen Ostens (HDO), München

Lesung mit Dagmar Dusil

Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf

17. Dezember 2019, 19 Uhr
Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte, externer Link)

In einem Gespräch mit Moderator Josef Balazs wird Dagmar Dusil ihr Buch und ihr spannendes Jahr in Siebenbürgen, in Katzendorf, präsentieren und etliche Passagen daraus lesen.
Die Schriftstellerin Dagmar Dusil war 2017 Dorfschreiberin in Katzendorf. Mit dieser Auszeichnung ist folgendes Angebot verbunden: „der Dorfschreiber kann wohnen nach Schreibeslust ein Jahr lang im Pfarrhaus von Katzendorf/Caţa und das Preisgeld als tägliches Brot hinnehmen. Er/Sie kann und soll sich umsehen, in die Sprache der Dorfbewohner hineinhören, sich wundern, mitreden, um einen Dichterbeitrag zum gegenwärtigen Transsilvanienbild hinzuzufügen.“
Eine Veranstaltung des Hauses des Deutschen Ostens (HDO) und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München.

Veranstaltungshinweis auf der Seite des HDO.