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Juli 2020

21. Juli 2020
19 Uhr

Adalbert-Stifter-Saal im Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses, München

Vortrag und Podiumsdiskussion

Sehnsucht nach der k.u.k.-Zeit

Vielfalt und Grenzen ein Jahrhundert nach 1918

Dienstag, 21. Juli 2020, 19 Uhr
Adalbert-Stifter-Saal im Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses, Hochstraße 8, 81669 München (Karte)

Impulsvortrag: Martin Haidinger (Wien)

Teilnehmer: Martin Haidinger (Wien), Dr. Jana Osterkamp (München), Professor Dr. Steffen Höhne (Weimar), Bernard Gaida (Guttentag/Polen)

Moderation: Junior-Professorin Dr. Maren Röger (Augsburg)

Ein Jahrhundert nach dem Zerfall der k.u.k.-Monarchie erlebt sie als Mythos eine Wiedergeburt. Was aber steckt hinter dieser neuen Sehnsucht? Dieser Frage nehmen sich der Vortragende und die Teilnehmer der Podiumsdiskussion an.

Der Besuch der Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich: Telefon 089-44 99 93 101 oder
E-Mail: poststelle@hdo.bayern.de
Oberstes Gebot ist die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von mindestens 1,5 m zwischen Personen und das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes in allen Räumen, einschließlich der sanitären Einrichtungen, sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen und Treppen.

#daslangeendevon1918

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Oktober 2020

22. Oktober 2020
19 Uhr

Haus des Deutschen Ostens (HDO), München

Vortrag von Professor Dr. Gertrud Pickhan (Freie Universität Berlin)

Jüdische Lebenswelten in Polen 1918–1939

22. Oktober 2020, 19 Uhr
Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte)

Die ost- und ostmitteleuropäischen Juden stellten in den multiethnischen Imperien bis 1914 eine Minderheit unter vielen dar. Der Untergang der Habsburger Monarchie und des Russischen Reiches führte zur Konstituierung neuer Staaten, die nunmehr auf ethnische Homogenität setzten. Zugleich zeigten sich dort die Folgen des modernen Antisemitismus. Welche Auswirkungen dies auf die Lebensbedingungen und Identitätskonzepte der jüdischen Bevölkerung hatte, soll in diesem Vortrag am Beispiel Polens beleuchtet werden. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf den „Wir“-Identitäten der Juden und Jüdinnen und den wichtigsten kulturellen Komponenten ihrer lebensweltlichen Verortung in der Zeit zwischen den Weltkriegen.

Professor Gertrud Pickhan (geb. 1956 in Dortmund) ist Professorin an der Abteilung Geschichte des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin. Von ihr liegen u.a. folgende Publikationen vor: Gospodin Pskov. Entstehung und Entwicklung eines städtischen Herrschaftszentrums in Altrußland (1992); zus. mit Frank Golczewski, Russischer Nationalismus. Die russische Idee im 19. und 20. Jahrhundert (1998); „Gegen den Strom“. Der Allgemeine Jüdische Arbeiterbund („Bund“) in Polen 1918-1939 (2001); zus. mit Ulrich Bauche (Hgg.), Joseph Berkowitz Kohn. Erinnerungen. Ein Leben als polnischer Freiheitskämpfer und Hamburgischer Sozialdemokrat 1841-1905 (2006); zus. mit Maximilian Preisler (Hgg.), Von Hitler vertrieben, von Stalin verfolgt. Der Jazzmusiker Eddie Rosner (2010).

#daslangeendevon1918

Nachtragsveranstaltung zu unserer Reihe „Versailles, Trianon, Brest-Litowsk | Das lange Ende des Ersten Weltkrieges und das östliche Europa“