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September 2020

21. September 2020
19 Uhr

Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart

Szenische Lesung

Ich habe hier nichts mehr zu suchen

21. September 2020, 19 Uhr

Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart, Christophstraße 7, 70178 Stuttgart (Karte)

Ein vertriebener Ungarndeutscher kehrt nach 51 Jahren in sein Heimatdorf zurück, wo gerade die von den Vertriebenen spendierte neue Glocke geweiht wird. Statt der lauten Veranstaltung entscheidet er sich für einen Spaziergang zum Friedhof, um die Gräber seiner Ahnen aufzusuchen. Danach führt ihn sein Weg automatisch „nach Hause”, zum Haus, aus dem er einst vertrieben wurde. Und dort öffnet ihm seine Jugendliebe die Tür.

Die Handlung des Stückes entwickelt sich über erzählende und disparate Monologe dreier Personen, die bislang verschwiegene Gedanken zum Ausdruck bringen. Aus der Perspektive der einzelnen Figuren werden die Verschleppung zur Malenkij robot („Kleine Arbeit“) und die Vertreibung nach Deutschland thematisiert. Verwicklungen, Schuldfragen und Missverständnisse scheinen eine „Aufarbeitung“ der Geschehnisse, die ein halbes Jahrhundert zurückliegen, unmöglich zu machen.

Robert Baloghs Dramolett wird von Ildikó Frank, Andreas Kosek und Zoltán Ágoston vorgelesen.

Programmankündigung
Weitere Informationen zur Veranstaltung (externer Link).
Mehr über Andreas Kosek erfahren Sie hier (externer Link).

Kooperationspartner:
Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart

Gefördert von:
Kulturreferentin für den Donauraum

22. September 2020
19 Uhr

Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig, München

Szenische Lesung

Ich habe hier nichts mehr zu suchen

22. September 2020, 19 Uhr

Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig, Rosenheimer Str. 5, 81667 München (Karte)

Ein vertriebener Ungarndeutscher kehrt nach 51 Jahren in sein Heimatdorf zurück, wo gerade die von den Vertriebenen spendierte neue Glocke geweiht wird. Statt der lauten Veranstaltung entscheidet er sich für einen Spaziergang zum Friedhof, um die Gräber seiner Ahnen aufzusuchen. Danach führt ihn sein Weg automatisch „nach Hause”, zum Haus, aus dem er einst vertrieben wurde. Und dort öffnet ihm seine Jugendliebe die Tür.

Die Handlung des Stückes entwickelt sich über erzählende und disparate Monologe dreier Personen, die bislang verschwiegene Gedanken zum Ausdruck bringen. Aus der Perspektive der einzelnen Figuren werden die Verschleppung zur Malenkij robot („Kleine Arbeit“) und die Vertreibung nach Deutschland thematisiert. Verwicklungen, Schuldfragen und Missverständnisse scheinen eine „Aufarbeitung“ der Geschehnisse, die ein halbes Jahrhundert zurückliegen, unmöglich zu machen.

Robert Baloghs Dramolett wird von Ildikó Frank, Andreas Kosek und Zoltán Ágoston vorgelesen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (externer Link).
Plakat der Veranstaltung
Mehr über Andreas Kosek erfahren Sie hier (externer Link).

Kooperationspartner:
Münchner Stadtbibliothek, Ungarisches Institut der Universität Regensburg

Gefördert von

28. September 2020
19 Uhr

Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart

Szenische Lesung

textCONtext

28. September 2020, 19 Uhr
Ungarisches Kulturinstitut Stuttgart, Christophstraße 7, 70178 Stuttgart (Karte)

Die Texte von Angela Korb, Thomas Perle, Csilla Susi Szabó, Christel Ungar und Stefan Valentin werden gesprochen von Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst unter Leitung von Prof. Annegret Müller

Moderatoren: Dr. Enikő Dácz (München) und Prof. András Balogh (Budapest)

Weitere Informationen hier

Oktober 2020

22. Oktober 2020
19 Uhr

Haus des Deutschen Ostens (HDO), München

Vortrag von Professor Dr. Gertrud Pickhan (Freie Universität Berlin)

Jüdische Lebenswelten in Polen 1918–1939

22. Oktober 2020, 19 Uhr
Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte)

Die ost- und ostmitteleuropäischen Juden stellten in den multiethnischen Imperien bis 1914 eine Minderheit unter vielen dar. Der Untergang der Habsburger Monarchie und des Russischen Reiches führte zur Konstituierung neuer Staaten, die nunmehr auf ethnische Homogenität setzten. Zugleich zeigten sich dort die Folgen des modernen Antisemitismus. Welche Auswirkungen dies auf die Lebensbedingungen und Identitätskonzepte der jüdischen Bevölkerung hatte, soll in diesem Vortrag am Beispiel Polens beleuchtet werden. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf den „Wir“-Identitäten der Juden und Jüdinnen und den wichtigsten kulturellen Komponenten ihrer lebensweltlichen Verortung in der Zeit zwischen den Weltkriegen.

Professor Gertrud Pickhan (geb. 1956 in Dortmund) ist Professorin an der Abteilung Geschichte des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin. Von ihr liegen u.a. folgende Publikationen vor: Gospodin Pskov. Entstehung und Entwicklung eines städtischen Herrschaftszentrums in Altrußland (1992); zus. mit Frank Golczewski, Russischer Nationalismus. Die russische Idee im 19. und 20. Jahrhundert (1998); „Gegen den Strom“. Der Allgemeine Jüdische Arbeiterbund („Bund“) in Polen 1918-1939 (2001); zus. mit Ulrich Bauche (Hgg.), Joseph Berkowitz Kohn. Erinnerungen. Ein Leben als polnischer Freiheitskämpfer und Hamburgischer Sozialdemokrat 1841-1905 (2006); zus. mit Maximilian Preisler (Hgg.), Von Hitler vertrieben, von Stalin verfolgt. Der Jazzmusiker Eddie Rosner (2010).

#daslangeendevon1918

Nachtragsveranstaltung zu unserer Reihe „Versailles, Trianon, Brest-Litowsk | Das lange Ende des Ersten Weltkrieges und das östliche Europa“

Dezember 2020

8. Dezember 2020
19:30 Uhr

Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig, München

Lesung mit Thomas Perle

„wir gingen weil alle gingen“

Moderation: Enikő Dácz

8. Dezember 2020, 19:30 Uhr
Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig, Rosenheimer Str. 5, 81667 München (Karte)

Der erste Prosaband des mehrfach preisgekrönten jungen Dramatikers Thomas Perle setzt sich mit der Auswanderung einer pluriethnischen, dreisprachigen Familie aus Rumänien nach Deutschland auseinander. Erkundet wird eine Welt voller Widersprüche, die sich nach der Revolution 1989 nicht befreien kann und von Trauer und Verwirrung geprägt ist. In lakonischen Sätzen und in einer Sprache, die in ihrer Knappheit und Direktheit schonungslos wirkt, wird die Zeit vor und nach der Wende aus mehreren Perspektiven geschildert. Die Figuren, die zu unterschiedlichen Generationen gehören, ringen mit Themen wie Mehrsprachigkeit, Heimat, Vergangenheit oder Anderssein und scheuen sich nicht, ihr Scheitern zu inszenieren.

Der Autor gewährt abschließend Einblicke in seine neusten Texte als Katzendorfer (rum. Cața) Dorfschreiber in Siebenbürgen (2019/2020).

Die Lesung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe Shared Heritage – gemeinsames Erbe statt, die zum Kulturprogramm der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands gehört.

Faltblatt zur Veranstaltung
Mehr über Thomas Perle erfahren Sie hier (externer Link).

Kooperationspartner:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Münchner Stadtbibliothek, Verband der Siebenbürgen Sachsen in Deutschland e. V.