Veranstaltungen

Veranstaltungen

April 2026

3. April 2026−
8. Mai 2026

Online

© Foto: KI-generiert

Online-Seminar von Dr. Enikő Dácz

Künstliche Intelligenz im DaF-Unterricht

Online-Seminar am Lehrstuhl für Germanistik der Staatlichen Pädagogischen Universität „Ion Creangă“

3. April 2026−8. Mai 2026, Online

Ausgehend vom CLIL-Konzept (Content and Language Integrated Learning), bei dem ein Fach in einer Fremdsprache unterrichtet wird, steht der Einsatz von KI im DaF-Unterricht im Fokus. Ziel ist es, die Studierenden in die theoretischen Grundlagen sowie in die praktische Anwendung von KI anhand von Beispielen aus Mehrsprachigkeit und DaF-Unterricht einzuführen. Dabei wird unter anderem der Frage nachgegangen, wie sich Fach- und Sprachziele mithilfe von KI explizit formulieren und aufeinander abstimmen lassen und welche Herausforderungen sich daraus ergeben.

23. April 2026
9–10:30 Uhr

Weimar

Vortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach

Drang nach Osten, Flucht nach Westen. Leerstelle Mitteleuropa?

Im Rahmen des internationalen Kolloquiums „Rückblicke auf Mittel-/Zentral-Europa. Eine europapolitische Debatte und ihr Fortleben“ in Weimar, Sektion 3: Literaturwissenschaftliche Konzeptualisierungen

23. April 2026, 9–10:30 Uhr

Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Platz der Demokratie 4, 99423 Weimar (Karte)

Das Kolloquium aktualisiert eine gesellschaftspolitische Kontroverse, die seit Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine eine neue Bedeutung erhalten hat. Es geht bei den Begriffen und Deutungsschemata um ostmitteleuropäische Erfahrungen, die auch im Westen als Beiträge des Ostens zur Zukunft Europas wahrgenommen werden sollten.

Um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen zum Kolloquium

Das gesamte Programm des Kolloquiums

24. April 2026
9–10:30 Uhr

Linz

Vortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach

Diskurse des sozialen Abstiegs der „volksdeutschen“ Vertriebenen und Flüchtlinge in Österreich

24. April 2026, 9–10:30 Uhr

Uni-Center, Johannes Kepler Universität Linz, BR 3 (Karte)

im Rahmen des Panels Kulturelles Kapital und soziale Mobilität im Umbruch. Geflüchtete im ersten Jahrzehnt von Österreichs Zweiter Republik (1945–1954) am 16. Österreichischen Zeitgeschichtetag in Linz (22.–24. April 2026)

IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach analysiert in seinem Vortrag anhand von in Österreich erschienenen Periodika, Monografien und Anthologien von „volksdeutschen“ Akteur:innen und Interessensgruppen in einer historischen Diskursanalyse Coping-Strategien im Zusammenhang mit migrationsbedingtem sozialem Abstieg von 1945 bis 1954.

Allgemeines zum 16. Österreichischen Zeitgeschichtetag

Das Programm im Überblick

Alle Programmpunkte im Detail

27. April 2026
18 Uhr

Stuttgart

© Foto: Wikipedia

Vortrag von Dr. Markus Winkler

Vielfalt – Tragik – Erinnern: Jüdisches Leben in Czernowitz/Chernivtsi

Im Rahmen der Reihe: Jüdisches Leben in Königsberg/Kaliningrad und Czernowitz/Chernivtsi

27. April 2026, 18 Uhr

Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg, Großer Saal EG, Stuttgart (Karte)

In Czernowitz entstand einst eine sprachliche und kulturelle Welt, die in der europäischen Kulturgeschichte wohl einzigartig war und an der die jüdische Bevölkerung entscheidenden Anteil hatte: Sie verhalf Czernowitz zu jener Blüte, an die bis heute erinnert wird. Der Vortrag von Markus Winkler, wissenschaftlicher Projektmitarbeiter am IKGS, zeigt anhand von (alltags)geschichtlichen Beispielen, was das vielfältige jüdische Leben auszeichnete. Er stellt wichtige literarische Stimmen vor und benennt jene Zäsuren, die diesen Ort grundlegend veränderten und durch den Holocaust zum Teil in einen Erinnerungsraum überführten.

Der Eintritt ist frei.

Alle Informationen zur Veranstaltung

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit des Hauses der Heimat des Landes Baden-Württemberg mit dem Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, dem IKGS sowie dem forum jüdischer bildung und kultur e. V. (fjbk).

30. April 2026
18:30 Uhr

München

Literaturfest München: Veranstaltung zu Eginald Schlattner 

Der geköpfte Hahn 

30. April 2026,18:30 Uhr

Literaturhaus, Bibliothek (1. OG), Salvatorplatz 1, 80333 München (Karte) 

Eginald Schlattner (Jahrgang 1933) ist einer der wichtigsten literarischen Zeitzeugen der kommunistischen Diktatur in Rumänien. Für sein Werk und seine Erinnerungsarbeit wurde der rumäniendeutsche Pfarrer, der nach wie vor im siebenbürgischen Rothberg (rum. Roșialebt und wirkt, vielfach ausgezeichnet (Bundesverdienstkreuz am Bande u. a.). Unter dem Druck der Securitate wurde er in den 1950er-Jahren selbst zum Denunzianten; in seinen Romanen „Rote Handschuhe“ (Hanser, 2001) und „Der geköpfte Hahn“ (dtv, 1998) setzt er sich eindringlich damit auseinander, erzählt von eigener und fremder Schuld und dem Ringen um innere Freiheit. 

Über das Schreiben in (und trotz) Diktaturen sprechen Ingo Schulze, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, und die Berliner Literaturwissenschaftlerin Michaela Nowotnick.; Literaturfest-Kuratorin Dana Grigorcea liest exemplarische Passagen aus Schlattners Romanen. 

Moderation: Robert Schwartz, Intendant von Radio România 

Alle Informationen zur Veranstaltung 

Eine Veranstaltung des Literaturfests München in Kooperation mit dem IKGS und Radio România.

Mai 2026

4. Mai 2026
9:40−11:10 Uhr

Chișinău, Republik Moldau

© Foto:
DAAD-Lektorat Moldau

Workshop mit Dr. Enikő Dácz

Europäische Transiträume literarisch reflektiert

Workshop am Lehrstuhl für Germanistik der Staatlichen Pädagogischen Universität „Ion Creangă“

4. Mai 2026, 9:40−11:10 Uhr

Orange-Saal UPSC, Str. Ion Creangă 1, Bl. 1, 3. Stock, Chișinău, Republik Moldau (Karte)

Im Rahmen des Workshops mit Studierenden der Germanistik werden, ausgehend von theoretischen Konzepten des Spatial Turn, Fragmente aus Thomas Perles wir gingen weil alle gingen auf ihre Raumkonstruktionen untersucht. Der erste Prosaband des mehrfach preisgekrönten jungen Dramatikers setzt sich mit der Auswanderung einer pluriethnischen, dreisprachigen Familie aus Rumänien nach Deutschland auseinander. Erkundet wird eine Welt voller Widersprüche, die sich nach der Revolution 1989 nicht befreien kann und von Trauer und Verwirrung geprägt ist.

12. Mai 2026
16 Uhr

Prag

Vortrag von Laura Schmid, M.A.

Vom Archiv ins Netz: Kulturerbe im digitalen Wandel. Ein Erfahrungsbericht

Im Rahmen der 53. ABDOS-Tagung „Bibliotheken und Exil: Bücher, Leser, Geschichten“

12. Mai 2026, 16 Uhr

Nationalbibliothek der Tschechischen Republik, Mariánské náměstí 190/5, 110 00 Prag 1 (Karte)

Anhand seiner Projekte zur Digitalisierung und Zugänglichmachung in Bibliothek und Archiv konnte das IKGS in den letzten Jahren einige Erfahrungen dahingehend sammeln, wie Bestände am besten digitalisiert sowie in einem zweiten Schritt online verfügbar gemacht werden. Auf der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Bibliotheken und Dokumentationsstellen der Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung (ABDOS) e.V. hält IKGS-Bibliotheks- und Archivmitarbeiterin Laura Schmid dazu einen Vortrag unter dem Titel Vom Archiv ins Netz: Kulturerbe im digitalen Wandel. Ein Erfahrungsbericht.

Zum gesamten Programm

Zur Webseite von ABDOS

18. Mai 2026
18–20 Uhr c.t.

München

Vortrag von Dr. Enikő Dácz

War Narratives Between Fiction and Nonfiction in Hungarian Children’s and Young Adult Literature

Im Rahmen der Ringvorlesung „The Aesthetics and Politics of Nonfiction in Contemporary Children’s and Young Adult Literature: Eastern European Perspectives in a Global Context

18. Mai 2026, 18–20 Uhr c.t.

Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, Raum M 203 (Karte)

Ausgehend von Bachtins These, wonach es keine Literatur ohne Ideologie gibt, geht der englischsprachige Vortrag anhand ausgewählter Texte auf die ungarische Kinder- und Jugendliteratur zum Thema Krieg ein. Die untersuchten Publikationen umfassen sowohl Übersetzungen international bekannter als auch ungarische Werke, die sich mit dem Thema Krieg im Allgemeinen und dem Zweiten Weltkrieg im Besonderen befassen. Neben Sachbüchern werden auch Romane einbezogen, die historische Diskurse reflektieren.

Mehr Informationen zur Ringvorlesung

28. Mai 2026

Wien

Impulsvortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach 

„Wurzel-Suche“ – Fragen & Antworten für die dritte Generation mit altösterreichischer Herkunft 

28. Mai 2026

Haus der Heimat – Neuer VLÖ-Festsaal, Steingasse 25, 1030 Wien (Karte) 

Welche Geschichte verbindet die deutschsprachigen Altösterreicher in Ostmittel- und Südosteuropa und was bedeutet dieses Erbe für die dritte Generation? Die Veranstaltung „Wurzel-Suche“ lädt unter anderem mit einem Impulsvortrag von IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach dazu ein, gemeinsam Antworten zu finden, Erinnerungen zu teilen und mehr über die Geschichte der Donauschwaben zu erfahren.  

Mehr Informationen finden Sie in dieser PDF-Datei. 

Um Anmeldung bis zum 5. Mai 2026 wird gebeten.

September 2026

12.–20. September 2026

Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien

Studienreise 2026 

Auf den Spuren der Donauschwaben 

12.–20. September 2026 

Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien 

Im September 2026 werden wir uns wieder einmal auf die Spuren der Donauschwaben begeben. Wir werden vier Regionen – die BaranyaSlawonien, die Batschka und das Banat – bzw. vier Länder – Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien – bereisen. 

Die Reise richtet sich an alle Interessierten – sowohl Menschen mit donauschwäbischen Wurzeln wie auch an alle anderen, die diese geschichtsträchtige und eindrucksvolle Region genauer kennenlernen möchten. Hintergrundgespräche ermöglichen es, sich vertiefend über die Situation zu informieren. Und wie immer wird die Kulinarik nicht zu kurz kommen. 

Besuchte Orte:
Pécs/Fünfkirchen – Osijek/Esseg – Apatin – Sombor – Novi Sad/Neusatz – Jarek/Bački Jarak – Bela Crkva/Weißkirchen – Eșelnița – Eisernes Tor – Eibenthal – Băile Herculane/Herkulesbad – Anina/Steierdorf – Oravița/Orawitz – Timișoara/Temeswar – Șarlota/Charlottenburg – Maria Radna 

Weitere Informationen, Reiseprogramm und Anmeldung 

Oktober 2026

22. und 23. Oktober 2026

München

Jubiläumstagung „25 Jahre IKGS“ 

Die Zukunft von Gestern  

Visionen, Konzepte, Szenarien und deutschsprachige Gemeinschaften in Mittel- und Südosteuropa 

22. und 23. Oktober2026

Historisches Kolleg, Kaulbachstraße 15, 80539 München (Karte 

Die Tagung nimmt historische Zukunftsprojektionen deutschsprachiger Gemeinschaften im Beziehungsraum Mittel- und Südosteuropas epochenübergreifend und interdisziplinär in den Blick. Visionen, Konzepte und Szenarien werden als historische Quellen verstanden, die Aufschluss über politische Positionierungen, kulturelle Selbstverortungen, Akteure, Netzwerke und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse geben. Ziel ist es, alternative Zukunftsprojektionen der Vergangenheit zu analysieren und ihre Bedeutung für das Verständnis der Gegenwart zu reflektieren.  

Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Deadline: 31. Mai 2026
Kontakt: kuehrer@ikgs.de
Website:https://www.ikgs.de/ikgs25/ 

Abstracts (ca. 300–500 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz werden bis zum 31. Mai 2026 an kuehrer@ikgs.de erbeten. Die Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt bis Ende Juni 2026. Eine begrenzte Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten ist vorgesehen. 

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