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Alle aktuellen Veranstaltungen auf einen Blick

 

Dezember 2019

 

Januar 2020

 

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Dezember 2019

17. Dezember 2019
19 Uhr

Haus des Deutschen Ostens (HDO), München

Lesung mit Dagmar Dusil

Auf leisen Sohlen. Annäherungen an Katzendorf

17. Dezember 2019, 19 Uhr
Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte, externer Link)

In einem Gespräch mit Moderator Josef Balazs wird Dagmar Dusil ihr Buch und ihr spannendes Jahr in Siebenbürgen, in Katzendorf, präsentieren und etliche Passagen daraus lesen.
Die Schriftstellerin Dagmar Dusil war 2017 Dorfschreiberin in Katzendorf. Mit dieser Auszeichnung ist folgendes Angebot verbunden: „der Dorfschreiber kann wohnen nach Schreibeslust ein Jahr lang im Pfarrhaus von Katzendorf/Caţa und das Preisgeld als tägliches Brot hinnehmen. Er/Sie kann und soll sich umsehen, in die Sprache der Dorfbewohner hineinhören, sich wundern, mitreden, um einen Dichterbeitrag zum gegenwärtigen Transsilvanienbild hinzuzufügen.“
Eine Veranstaltung des Hauses des Deutschen Ostens (HDO) und des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München.

Veranstaltungshinweis auf der Seite des HDO.

Januar 2020

22.–24 Januar 2020

Campo Santo Teutonico, Rom

Tagung

Zwischen Kronen und Nationen

Die zentraleuropäischen Priesterkollegien in Rom vom Risorgimento bis zum Zweiten Weltkrieg

22.–24. Januar 2020, Campo Santo Teutonico, 00120 Città del Vaticano

Die kontinuierliche Neuordnung der europäischen Staaten nach nationalen Grundsätzen im Verlauf des 19. Jahrhunderts, der Zerfall jahrhundertealter Reiche nach dem Ersten Weltkrieg sowie die Entstehung neuer angeblicher National-, aber dennoch multiethnischer Staaten nach 1918 und der damit einhergehende gesellschaftliche Wandel in Zentral- und Südosteuropa betraf auch die administrativen und seelsorglichen Strukturen der römisch-katholischen Kirche. So wurden Geistliche und ihre kirchlichen Institutionen nicht nur zu Rezipienten, sondern zu Akteuren dieses umfassenden Transformationsprozesses, der das Entstehen von Massenparteien, ideologische Ausdifferenzierung und die Suche nach (ethno-) nationalen Identifikationen mit sich brachte. Supranationale, durch konfessionelle Demarkationslinien definierte Merkmale der Zusammengehörigkeit, wie sie insbesondere im Wesen der römisch-katholischen Kirche angelegt sind, wurden zunehmend von partikularen nationalen Verpflichtungen überlagert.
Der erste Teil der Tagung widmet sich den betreffenden Institutionen und dem Wandel, dem sie im Untersuchungszeitraum unterlagen und den sie selbst mitgestalteten. Der zweite Teil widmet sich exemplarisch den Geistlichen als kirchlichen und politischen Akteuren. Viele von ihnen haben ihre theologische Ausbildung mitunter in Rom absolviert, wo sie in der Regel Gäste eines der zahlreichen Kollegien waren. Nach dem Ersten Weltkrieg fanden sich römisch-/griechisch-katholische Geistliche unversehens auf verschiedenen Seiten einer Grenze wieder und wurden unabhängig von seelsorglichen Fragen in lokale Ausprägungen eines globalen Konflikts hineingezogen. Insbesondere der aufkeimende Nationalsozialismus stellte dann eine ganze Generation erneut vor die Frage ihrer Positionierung innerhalb der Kirche und darüber hinaus.

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