Veranstaltungen

April 2020


2. April 2020
19–21 Uhr

Adalbert-Stifter-Saal im Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses, München

Festveranstaltung

„Mit der Prägnanz kleistischer Sprachkunst“

Ehrung des Schriftstellers Hans Bergel in seinem 95. Lebensjahr

2. April 2020, 19–21 Uhr
Adalbert-Stifter-Saal im Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses, Hochstraße 8, 81669 München (Karte)

Dr. h. c. Hans Bergel (geb. 1925 in Rosenau bei Kronstadt/Brașov, Siebenbürgen), eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Siebenbürger Sachsen, wird mit dieser Festveranstaltung in Anerkennung seines umfangreichen literarischen Schaffens geehrt.

Grußworte: Professor Dr. Andreas Weber (Direktor des HDO), Dr. Florian Kührer-Wielach (Direktor des IKGS), Ramona Chiriac (Generalkonsulin Rumäniens in München)
Szenische Lesung: Josef Balazs (Nürnberg), Hannes Höchsmann (Bruchsal)
Musikalische Darbietung: Peter Clemente (Violine) und sein String Quintet (München)
Moderation: Josef Balazs (Nürnberg)

Kooperationspartner: IKGS (München), Haus des Deutschen Ostens (München), Generalkonsulat von Rumänien in München und Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.

Anmeldung bis zum 30. März 2020 per E-Mail unter poststelle@hdo.bayern.de oder telefonisch unter 089-449993-0 erforderlich

Alle Details der Festveranstaltung auf LiteraturSeiten München

 

18. April 2020
9–10.30 Uhr

Im Rahmen des 1. virtuellen Österreichischen Zeitgeschichtetages

IKGS-Panel mit Enikő Dácz, Florian Kührer-Wielach und Tobias Weger

„Südostdeutsche“ Kulturarbeit auf dem Prüfstand

Kontinuitäten, Netzwerke, Forschungs­potentiale

18. April 2020, 9–10.30 Uhr
Im Rahmen des 1. virtuellen Österreichischen Zeitgeschichtetages
16.–18. April 2020

Ein erheblicher Teil der Politiker und Kulturschaffenden der „Südostdeutschen“ hatte sich zum Nationalsozialismus bekannt oder sich zumindest mit ihm arrangiert.

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Mai 2020

5. Mai 2020
18 Uhr

Philosophicum, Mainz

Vortrag von Dr. Angela Ilić

„Kampf um die nationale Selbsterhaltung“

Interethnische und interkonfessionelle Dynamiken in Marburg/Maribor, 1859–1919

5. Mai 2020, 18 Uhr
Philosophicum, Hörsaal P 110, Jakob-Welder-Weg 18, 55128 Mainz (Karte)

Der Vortrag stellt einen Teil des wissenschaftlichen Forschungsprojektes „Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie 1867–1918. Die Fallbeispiele Rijeka (Fiume/Reka/St. Veit am Pflaum) und Maribor (Marburg an der Drau)“ vor, das am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) angesiedelt ist.
Der Vortrag wird im Rahmen der Kolloquiumsreihe des Arbeitsbereichs für Osteuropäische Geschichte am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz gehalten.

Juli 2020

21. Juli 2020
19 Uhr

Adalbert-Stifter-Saal im Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses, München

Vortrag und Podiumsdiskussion

Sehnsucht nach der k.u.k.-Zeit

Vielfalt und Grenzen ein Jahrhundert nach 1918

Dienstag, 21. Juli 2020, 19 Uhr
Adalbert-Stifter-Saal im Kulturforum des Sudetendeutschen Hauses, Hochstraße 8, 81669 München (Karte)

Impulsvortrag: Martin Haidinger (Wien)

Teilnehmer: Martin Haidinger (Wien), Dr. Jana Osterkamp (München), Professor Dr. Steffen Höhne (Weimar), Bernard Gaida (Guttentag/Polen)

Moderation: Junior-Professorin Dr. Maren Röger (Augsburg)

Ein Jahrhundert nach dem Zerfall der k.u.k.-Monarchie erlebt sie als Mythos eine Wiedergeburt. Was aber steckt hinter dieser neuen Sehnsucht? Dieser Frage nehmen sich der Vortragende und die Teilnehmer der Podiumsdiskussion an.

Im Anschluss findet ein kleiner Empfang statt.

#daslangeendevon1918

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Oktober 2020

22. Oktober 2020
19 Uhr

Haus des Deutschen Ostens (HDO), München

Vortrag von Professor Dr. Gertrud Pickhan (Freie Universität Berlin)

Jüdische Lebenswelten in Polen 1918–1939

22. Oktober 2020, 19 Uhr
Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte)

Die ost- und ostmitteleuropäischen Juden stellten in den multiethnischen Imperien bis 1914 eine Minderheit unter vielen dar. Der Untergang der Habsburger Monarchie und des Russischen Reiches führte zur Konstituierung neuer Staaten, die nunmehr auf ethnische Homogenität setzten. Zugleich zeigten sich dort die Folgen des modernen Antisemitismus. Welche Auswirkungen dies auf die Lebensbedingungen und Identitätskonzepte der jüdischen Bevölkerung hatte, soll in diesem Vortrag am Beispiel Polens beleuchtet werden. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf den „Wir“-Identitäten der Juden und Jüdinnen und den wichtigsten kulturellen Komponenten ihrer lebensweltlichen Verortung in der Zeit zwischen den Weltkriegen.

Professor Gertrud Pickhan (geb. 1956 in Dortmund) ist Professorin an der Abteilung Geschichte des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin. Von ihr liegen u.a. folgende Publikationen vor: Gospodin Pskov. Entstehung und Entwicklung eines städtischen Herrschaftszentrums in Altrußland (1992); zus. mit Frank Golczewski, Russischer Nationalismus. Die russische Idee im 19. und 20. Jahrhundert (1998); „Gegen den Strom“. Der Allgemeine Jüdische Arbeiterbund („Bund“) in Polen 1918-1939 (2001); zus. mit Ulrich Bauche (Hgg.), Joseph Berkowitz Kohn. Erinnerungen. Ein Leben als polnischer Freiheitskämpfer und Hamburgischer Sozialdemokrat 1841-1905 (2006); zus. mit Maximilian Preisler (Hgg.), Von Hitler vertrieben, von Stalin verfolgt. Der Jazzmusiker Eddie Rosner (2010).

#daslangeendevon1918

Nachtragsveranstaltung zu unserer Reihe „Versailles, Trianon, Brest-Litowsk | Das lange Ende des Ersten Weltkrieges und das östliche Europa“