Veranstaltungen

© Florin Besoiu Filmproduktion

November 2018

Filmvorführung und Gespräch

Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten

im Rahmen der Rumänischen Kulturtage 2018 der Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e. V.

26. November 2018, 18:30 Uhr, Einstein Kultur, München

Nach dem Massenexodus der Siebenbürger Sachsen in die Bundesrepublik Deutschland in den 90er-Jahren wurden viele ehemalige Dörfer der Angehörigen dieser deutschsprachigen Minderheit stark entvölkert. Ein großer Teil des materiellen Erbes dieser Volksgruppe steht heute vor dem Zerfall. In den letzten Jahren haben sich mehrere Personen aus dem deutschsprachigen Raum dazu entschieden, sich in den ehemaligen Städten und Dörfern der Siebenbürger Sachsen niederzulassen.

Pensionsbetreiber ziehen Touristen aus der ganzen Welt an, Schweizer Restaurateure retten die Orgeln aus der Region, ein Handwerker aus Deutschland beteiligt sich an der Renovierung von Kirchenburgen und Häusern, Prinz Charles unterstützt die Herstellung von traditionellen Ziegeln und Freiwillige revitalisieren einen Teil der Schmalspurbahn zwischen Hermannstadt und Agnetheln für Touristen.

Florin Besoiu, geb. 1984 in Mühlbach/Sebeș in Siebenbürgen (Rumänien), Studium an der Theaterhochschule in Hermannstadt/Sibiu, seit 2006 Schauspieler, Theaterregisseur, Filmregisseur.

Hier finden Sie den Trailer zum Film (externer Link).

Hier geht’s zur Facebook-Seite des Films (externer Link).

November 2018

© Florin Besoiu Filmproduktion

Filmvorführung und Gespräch

Zuwanderung nach Siebenbürgen. Erfolgsgeschichten

im Rahmen der Rumänischen Kulturtage 2018 der Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e. V.

26. November 2018, 18:30 Uhr, Einstein Kultur, München

Nach dem Massenexodus der Siebenbürger Sachsen in die Bundesrepublik Deutschland in den 90er-Jahren wurden viele ehemalige Dörfer der Angehörigen dieser deutschsprachigen Minderheit stark entvölkert. Ein großer Teil des materiellen Erbes dieser Volksgruppe steht heute vor dem Zerfall. In den letzten Jahren haben sich mehrere Personen aus dem deutschsprachigen Raum dazu entschieden, sich in den ehemaligen Städten und Dörfern der Siebenbürger Sachsen niederzulassen.

Pensionsbetreiber ziehen Touristen aus der ganzen Welt an, Schweizer Restaurateure retten die Orgeln aus der Region, ein Handwerker aus Deutschland beteiligt sich an der Renovierung von Kirchenburgen und Häusern, Prinz Charles unterstützt die Herstellung von traditionellen Ziegeln und Freiwillige revitalisieren einen Teil der Schmalspurbahn zwischen Hermannstadt und Agnetheln für Touristen.

Florin Besoiu, geb. 1984 in Mühlbach/Sebeș in Siebenbürgen (Rumänien), Studium an der Theaterhochschule in Hermannstadt/Sibiu, seit 2006 Schauspieler, Theaterregisseur, Filmregisseur.

Hier finden Sie den Trailer zum Film (externer Link).

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© Satel Film GmbH

Themenabende

Zwischen Trauer und Triumph

Der Untergang des Habsburgerreichs 1918 im Spiegel der Literatur

26. November 2018, 18 Uhr, Hauptbücherei Wien
27. November 2018, 18:30 Uhr, Einstein Kultur, München

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam, dem Adalbert-Stifter-Verein München und dem Haus des Deutschen Ostens München.

Mit dem verlorenen Ersten Weltkrieg löste sich ein Vielvölkerreich auf, das bereits im 19. Jahrhundert durch die Nationalbewegungen ins Wanken gebracht worden war. Prof. Dr. Pieter M. Judson, der mit seiner Gesamtdarstellung Habsburg. Geschichte eines Imperiumsein ein Standardwerk zum Thema vorgelegt hat, stellt in seinem Einführungsvortrag die Epoche des Untergangs dieses Staatsgebildes vor.

Anschließend spricht er mit Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftlern über den Untergang der Donaumonarchie im Spiegel mitteleuropäischer zeitgenössischer Texte. Das Gespräch moderieren Dr. Peter Becher und Dr. Florian Kührer-Wielach.

Zum Ausklang des Abends werden Ausschnitte aus der 1994 uraufgeführten Verfilmung des Romans Radetzkymarsch von Joseph Roth gezeigt.

An der Podiumsdiskussion in Wien nehmen Dr. Daniela Strigl, Lehrbeauftragte am Institut für Germanistik der Universität Wien, und Dr. Václav Petrbok, Lehrbeauftragter am Institut für germanische Studien und am Institut für Geschichte Tschechiens der Karls-Universität Prag, teil.

Die Diskutanten in München sind Dr. Olivia Spiridon, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen und Prof. Dr. phil. Dr. iur. Michael Rössner, Professor für Romanische Philologie an der LMU München.

Dezember 2018

© Deutsches Kulturforum östliches Europa

Filmvorführung und Buchpräsentation

Schwaben an der Donau

4. Dezember 2018, 19 Uhr, Einstein Kultur, München, Einsteinstraße 42/Halle 2

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam, und des Donauschwäbischen Zentralmuseums, Ulm, in Zusammenarbeit mit dem Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der Landsmannschaft der Banater Schwaben.

Von deutschen Donauhäfen aus fuhren im 18. Jahrhundert regelmäßig Schiffe flussabwärts. Menschen, die sich im südöstlichen Mitteleuropa eine bessere Zukunft versprachen, ließen sich einschiffen. Die meisten stammten aus den südwestlichen Ländern des Heiligen
Römischen Reichs Deutscher Nation. Ihr Ziel war das Königreich Ungarn. Die Einwanderer nannte man unabhängig von ihrer Herkunft „Schwaben“. Nach 1918 gehörten diese nun „Donauschwaben“ genannten Gruppen drei verschiedenen Staaten an. Ab 1944 verloren Hunderttausende durch Flucht, Vertreibung und Deportation ihr Zuhause, Tausende ihr Leben. Ein Großteil fand in Süddeutschland Zuflucht. Die Verbliebenen bilden heute aktive deutsche Minderheiten in ihren Heimatstaaten.
Eine Buchpublikation widmet sich diesem wichtigen Kapitel europäischer Migrationsgeschichte und ein Film gewährt Einblick in das heutige Leben von vier Zeitzeugen „donauschwäbischer“ Herkunft.

Film: Donauschwaben von Günter Moritz, Dokumentarfilm, 75 Min., D 2013

Buch: Donauschwaben von Gerhard Seewann und Michael Portmann, Hg. Deutsches Kulturforum östliches Europa/Donauschwäbisches Zentralmuseum. Oktober 2018, 371 S., 19,80 EUR

Eintritt frei

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung (PDF-Datei).

Lesung und Gespräch

Wohnblockblues mit Hirtenflöte. Rumänien neu erzählen

mit dem Herausgeber Florian Kührer-Wielach und den Autoren Joachim Wittstock und Iris Wolff

6. Dezember 2018, 19 Uhr, Donauschwäbisches Zentralmuseum (DZM), Ulm

Der Herausgeber des Buches „Rumänien neu erzählen“ spricht mit zwei seiner 20 Autoren über das für viele Menschen fremde EU-Mitglied. Rumänien, das sind landläufig Walachei und Schwarzes Meer, Transsilvanien und Karpaten, verwunschene Landschaften, uralte Städte, Armut und Idyll. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes zeichnen ohne Klischees eine wenig bekannte europäische Literaturlandschaft an der unteren Donau, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

Joachim Wittstock, geb. 1939, lebt in Sibiu/Hermannstadt. Er arbeitet als Schriftsteller, Literaturhistoriker und Übersetzer rumänischer Literatur. Iris Wolff, geb. 1977 in Hermannstadt, war nach ihrem Studium Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Sie lebt heute in Berlin.

Eintritt: 5 Euro

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf dzm-museum.de (externer Link)

Vortrag

Die Dobrudschadeutschen und der Erste Weltkrieg – Zwischen Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung

14. Dezember 2018, 18 Uhr, Rumänisches Kulturinstitut, Berlin

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa.

Deutsche Siedler kamen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Dobrudscha, die Region am westlichen Ufer des Schwarzen Meeres. Als das NS-Regime ihren Fortzug 1940 mit Nachdruck betrieb, waren sie nach etwa hundert Jahren in ihrem Siedlungsgebiet nicht so stark verwurzelt wie andere deutsche Gruppen der mittelbaren Nachbarschaft. Umso stärker fällt das Ereignis des Ersten Weltkriegs für sie ins Gewicht, das Dr. Thomas Schares in seinem bebilderten Vortrag unter verschiedenen Aspekten beleuchten wird:

Wie haben die Dobrudschadeutschen den Krieg erfahren? Wie sahen die anderen deutschen Kriegsteilnehmer die deutschen Bewohner der Dobrudscha (heute Rumänien)? Was findet sich in den Nachlässen der Dobrudschadeutschen Otto Klett und Johannes Niermann zu diesem Ereignis? Und wie wurden die Dobrudschadeutschen in dieser Zeit von der rumänischen Mehrheitsbevölkerung wahrgenommen?