Veranstaltungen

Dezember 2018

Lesung und Gespräch

Wohnblockblues mit Hirtenflöte. Rumänien neu erzählen

mit den Herausgebern Michaela Nowotnick und Florian Kührer-Wielach sowie den Autoren Joachim Wittstock und Iris Wolff

6. Dezember 2018, 19 Uhr, Donauschwäbisches Zentralmuseum (DZM), Ulm

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM) und der Buchhandlung Mahr in Langenau statt.

Die Herausgeber des Buches „Rumänien neu erzählen“ sprechen mit zwei ihrer 20 Autoren über das für viele Menschen fremde EU-Mitglied. Rumänien, das sind landläufig Walachei und Schwarzes Meer, Transsilvanien und Karpaten, verwunschene Landschaften, uralte Städte, Armut und Idyll. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes zeichnen ohne Klischees eine wenig bekannte europäische Literaturlandschaft an der unteren Donau, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

Joachim Wittstock, geb. 1939, lebt in Sibiu/Hermannstadt. Er arbeitet als Schriftsteller, Literaturhistoriker und Übersetzer rumänischer Literatur. Iris Wolff, geb. 1977 in Hermannstadt, war nach ihrem Studium Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Sie lebt heute in Freiburg.

Eintritt: 5 Euro

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf dzm-museum.de (externer Link)

Dezember 2018

Lesung und Gespräch

Wohnblockblues mit Hirtenflöte. Rumänien neu erzählen

mit den Herausgebern Michaela Nowotnick und Florian Kührer-Wielach sowie den Autoren Joachim Wittstock und Iris Wolff

6. Dezember 2018, 19 Uhr, Donauschwäbisches Zentralmuseum (DZM), Ulm

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM) und der Buchhandlung Mahr in Langenau statt.

Die Herausgeber des Buches „Rumänien neu erzählen“ sprechen mit zwei ihrer 20 Autoren über das für viele Menschen fremde EU-Mitglied. Rumänien, das sind landläufig Walachei und Schwarzes Meer, Transsilvanien und Karpaten, verwunschene Landschaften, uralte Städte, Armut und Idyll. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes zeichnen ohne Klischees eine wenig bekannte europäische Literaturlandschaft an der unteren Donau, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

Joachim Wittstock, geb. 1939, lebt in Sibiu/Hermannstadt. Er arbeitet als Schriftsteller, Literaturhistoriker und Übersetzer rumänischer Literatur. Iris Wolff, geb. 1977 in Hermannstadt, war nach ihrem Studium Mitarbeiterin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Sie lebt heute in Freiburg.

Eintritt: 5 Euro

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf dzm-museum.de (externer Link)

Vortrag

Enikő Dácz: Eine zentraleuropäische Stadt als geteilter Erinnerungsort. Kronstadt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

im Rahmen der Tagung „Erinnerungskulturen in Mitteleuropa“ der Akademie Mitteleuropa e. V.

11. Dezember 2018, Bildungs- und Begnegungsstätte „Der Heiligenhof“, Bad Kissingen

Liest man im Sinn von Birgit Neumann literarische Werke als „poietische Medien der Raumaneignung, -auslegung und -schaffung“, können sie als Abbildungen von hegemonialen Ordnungen und Projektionsflächen für Legitimationsbedürfnisse rezipiert werden. Sie sind von den symbolischen Systemen der jeweiligen Kultur, in deren Kontext sie entstehen, geprägt, sodass der literarische Raum als zeichenhafte Repräsentation, wie ihn Jürgen Joachimsthaler bezeichnet, weniger über das Repräsentierte als über die inneren Mechanismen des jeweiligen kulturellen Systems aussagt.
Ausgehend von diesen Prämissen, liegt der Schwerpunkt des Vortrags auf der konflikthaften Aushandlung eines Ortes des kollektiven Gedächtnisses in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Kronstadt lässt sich als zeichenhafte Repräsentation innerhalb von drei literarischen und politischen Diskursen erfassen, die anhand ausgewählter Beispiele skizziert werden sollen. Vor dem Hintergrund der existierenden ethnischen Vielfalt wird auf die Pluralität der lokalen Verhältnisse eingegangen, wobei den literarischen Diskursen, die mit der politisch-räumlichen Neuordnung nach 1918 einhergingen, besonderes Augenmerk zukommt.

Die Tagung der Akademie Mitteleuropa e. V. findet von 9. bis 14. Dezember 2018 statt und wird vom Bundesministerium des Innern, Bau und Heimat gefördert. Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten sie auf heiligenhof.de/seminare (externer Link)

© Alexander Clauß

Vortrag

Thomas Schares: Die Dobrudschadeutschen und der Erste Weltkrieg – zwischen Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung

14. Dezember 2018, 18 Uhr, Rumänisches Kulturinstitut, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa, Potsdam, und dem Rumänischen Kulturinstitut, Berlin.

Deutsche Siedler kamen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Dobrudscha, die Region am westlichen Ufer des Schwarzen Meeres. Als das NS-Regime ihren Fortzug 1940 mit Nachdruck betrieb, waren sie nach etwa hundert Jahren in ihrem Siedlungsgebiet nicht so stark verwurzelt wie andere deutsche Gruppen der mittelbaren Nachbarschaft. Umso stärker fällt das Ereignis des Ersten Weltkriegs für sie ins Gewicht, das Dr. Thomas Schares in seinem bebilderten Vortrag unter verschiedenen Aspekten beleuchten wird: Wie haben die Dobrudschadeutschen den Krieg erfahren? Wie sahen die anderen deutschen Kriegsteilnehmer die deutschen Bewohner der Dobrudscha (heute Rumänien)? Was findet sich in den Nachlässen der Dobrudschadeutschen Otto Klett und Johannes Niermann zu diesem Ereignis? Und wie wurden die Dobrudschadeutschen in dieser Zeit von der rumänischen Mehrheitsbevölkerung wahrgenommen?

Dr. Thomas Schares, Germanist aus Bayreuth, war von 2008 bis 2013 DAAD-Lektor an der Universität Bukarest und ist Redakteur des Germanistischen Jahrbuchs Rumäniens transcarpathica.

Projektpräsentation und Gespräch

MEDIA BEYOND FRONTIERS: Ukraine – Republik Moldau – Deutschland

14. Dezember 2018, 19:30 Uhr, Bundeszentrale für politische Bildung, Friedrichstr. 50/Checkpoint Charlie (4. Etage, Veranstaltungssaal), 10117 Berlin

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung

Präsentation des Medienprojekts und des Magazins MEDIA BEYOND FRONTIERS (anschl. Empfang)

Mitwirkende:
Georgeta Carasiucenco, Oksana Chorna, Vyacheslav Dolgov, Yuliia Drahan, Maximilian Euteneuer, Kristina Forbat, Saskia Heller, Viktoriia Korsun, Serhij Lukanjuk, Astrid Probst, Renate Nimtz-Köster, Robert Schwaß, Lilia Shutiak, Markus Winkler und Oleksii Yakoviichuk

19 Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten aus Deutschland, der Ukraine und der Republik Moldau trafen im Herbst 2018 in Tscherniwzi und Bălți zusammen. Sie diskutierten mit Medienexpertinnen und -experten über die Pressefreiheit, den Wandel der Medien in ihren Ländern und erkundeten in kleinen Rechercheteams die ukrainisch-moldauische Grenzregion sowie die separatistische Republik Transnistrien. Daraus entstanden für MEDIA BEYOND FRONTIERS Reportagen, Berichte und Interviews, die ein aktuelles Bild einer Landschaft vermitteln, die in den vergangenen Jahrhunderten Teil unterschiedlicher Imperien gewesen ist. Die politische Grenze durchtrennt die Region, doch die Themen, die die Menschen dort bewegen, verbinden sie: Arbeitsmigration, die Lage der ethnischen Minderheiten, Sprachen und Identitäten, Alltagsleben an der Grenze, Erinnerungen an die alte Zeit oder der Blick der jungen Generation in die Zukunft.
Auf der Veranstaltung werden Projektteilnehmer/innen über die aktuelle Mediensituation in der Ukraine und der Republik Moldau berichten und Magazinbeiträge vorstellen.
Das Projekt MEDIA BEYOND FRONTIERS wurde aus Mitteln des Auswärtiges Amtes gefördert (Programm: „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“).

Veranstaltung auf Deutsch (mit Übersetzung).

Eintritt frei.

Anmeldung unter: anmeldung-berlin@bpb.de

Kontakt: Dr. Markus Winkler (winkler@ikgs.de)
Weblog: mediabeyondfrontiers.net (externer Link)
Rezension auf journalist-magazin (externer Link)
Das Magazin MEDIA BEYOND FRONTIERS. Transnationales Medienprojekt im ukrainisch-moldauischen Grenzraum erscheint am 10. Dezember 2018 im Verlag Friedrich Pustet, Regensburg (104 Seiten). Auf der Verlagsseite (externer Link) vorbestellen.