Veranstaltungen
März 2026
Workshops
2. Tag der Münchner Osteuropastudien
Freitag, 27.03.2026, 10:30-16:30 Uhr
Ludwig-Maximilians-Universität München, Hauptgebäude (Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München; Karte)
Auch auf dem 2. Tag der Münchner Osteuropastudien, der diesmal unter dem Thema Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg in Osteuropa steht, wird das IKGS wieder vertreten sein.
Neben einem Workshop Deutsch-jüdische Interferenzen in Südosteuropa von den IKGS-Mitarbeitenden PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger werden auch unsere Bibliotheksmitarbeiterinnen Jana Augustin, M.A. und Laura Schmid, M.A. in Kooperation mit weiteren Bibliotheken einen Workshop zu Beständen der Münchner Bibliotheken zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust im östlichen Europa durchführen.
Der 2. Tag der Münchner Osteuropastudien wird von der Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung Dillingen organisiert. Ferner sind neben dem IKGS folgende Einrichtungen vertreten: das Institut für Slavische Philologie an der LMU, das Collegium Carolinum, die Osteuropaabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek, die Ukrainische Freie Universität, das Haus des Deutschen Ostens, der Lehrstuhl für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte der LMU sowie das Institut für Zeitgeschichte.
Alle Informationen und eine Auflistung aller Workshops des Studientages finden Sie hier; um Anmeldung bis zum 20. März über das Formular auf der Webseite wird gebeten.
April 2026
24. April 2026
9:00–10:30 Uhr
Linz
Vortrag von Dr. Florian Kührer-Wielach
Diskurse des sozialen Abstiegs der „volksdeutschen“ Vertriebenen und Flüchtlinge in Österreich
24. April 2026, 9:00–10:30 Uhr
Uni-Center, Johannes Kepler Universität Linz, BR 3 (Karte)
im Rahmen des Panels Kulturelles Kapital und soziale Mobilität im Umbruch. Geflüchtete im ersten Jahrzehnt von Österreichs Zweiter Republik (1945–1954) am 16. Österreichischen Zeitgeschichtetag in Linz (22.–24. April 2026)
IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach analysiert in seinem Vortrag anhand von in Österreich erschienenen Periodika, Monografien und Anthologien von „volksdeutschen“ Akteur:innen und Interessensgruppen in einer historischen Diskursanalyse Coping-Strategien im Zusammenhang mit migrationsbedingtem sozialem Abstieg von 1945 bis 1954.
Literaturfest München: Veranstaltung zu Eginald Schlattner
Der geköpfte Hahn
30. April 2026,18:30 Uhr
Literaturhaus, Bibliothek (1. OG), Salvatorplatz 1, 80333 München (Karte)
Eginald Schlattner (Jahrgang 1933) ist einer der wichtigsten literarischen Zeitzeugen der kommunistischen Diktatur in Rumänien. Für sein Werk und seine Erinnerungsarbeit wurde der rumäniendeutsche Pfarrer, der nach wie vor im siebenbürgischen Rothberg (rum. Roșia) lebt und wirkt, vielfach ausgezeichnet (Bundesverdienstkreuz am Bande u. a.). Unter dem Druck der Securitate wurde er in den 1950er-Jahren selbst zum Denunzianten; in seinen Romanen „Rote Handschuhe“ (Hanser, 2001) und „Der geköpfte Hahn“ (dtv, 1998) setzt er sich eindringlich damit auseinander, erzählt von eigener und fremder Schuld und dem Ringen um innere Freiheit.
Über das Schreiben in (und trotz) Diktaturen sprechen Ingo Schulze, Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, und die Berliner Literaturwissenschaftlerin Michaela Nowotnick.; Literaturfest-Kuratorin Dana Grigorcea liest exemplarische Passagen aus Schlattners Romanen.
Moderation: Robert Schwartz, Intendant von Radio România
Alle Informationen zur Veranstaltung
Eine Veranstaltung des Literaturfests München in Kooperation mit dem IKGS und Radio România.
September 2026
Studienreise 2026
Auf den Spuren der Donauschwaben
12.–20. September 2026
Ungarn, Kroatien, Serbien, Rumänien
Im September 2026 werden wir uns wieder einmal auf die Spuren der Donauschwaben begeben. Wir werden vier Regionen – die Baranya, Slawonien, die Batschka und das Banat – bzw. vier Länder – Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien – bereisen.
Die Reise richtet sich an alle Interessierten – sowohl Menschen mit donauschwäbischen Wurzeln wie auch an alle anderen, die diese geschichtsträchtige und eindrucksvolle Region genauer kennenlernen möchten. Hintergrundgespräche ermöglichen es, sich vertiefend über die Situation zu informieren. Und wie immer wird die Kulinarik nicht zu kurz kommen.
Besuchte Orte:
Pécs/Fünfkirchen – Osijek/Esseg – Apatin – Sombor – Novi Sad/Neusatz – Jarek/Bački Jarak – Bela Crkva/Weißkirchen – Eșelnița – Eisernes Tor – Eibenthal – Băile Herculane/Herkulesbad – Anina/Steierdorf – Oravița/Orawitz – Timișoara/Temeswar – Șarlota/Charlottenburg – Maria Radna
Oktober 2026
Jubiläumstagung „25 Jahre IKGS“
Die Zukunft von Gestern
Visionen, Konzepte, Szenarien und deutschsprachige Gemeinschaften in Mittel- und Südosteuropa
22. und 23. Oktober2026
Historisches Kolleg, Kaulbachstraße 15, 80539 München (Karte)
Die Tagung nimmt historische Zukunftsprojektionen deutschsprachiger Gemeinschaften im Beziehungsraum Mittel- und Südosteuropas epochenübergreifend und interdisziplinär in den Blick. Visionen, Konzepte und Szenarien werden als historische Quellen verstanden, die Aufschluss über politische Positionierungen, kulturelle Selbstverortungen, Akteure, Netzwerke und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse geben. Ziel ist es, alternative Zukunftsprojektionen der Vergangenheit zu analysieren und ihre Bedeutung für das Verständnis der Gegenwart zu reflektieren.
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Deadline: 31. Mai 2026
Kontakt: kuehrer@ikgs.de
Website: https://www.ikgs.de/ikgs25/
Abstracts (ca. 300–500 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz werden bis zum 31. Mai 2026 an kuehrer@ikgs.de erbeten. Die Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt bis Ende Juni 2026. Eine begrenzte Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten ist vorgesehen.



