bewahren

erforschen

vermitteln

Lesung und Gespräch
„Ich wäre lieber eine Frage als ein Aufruf …“
Lesung und Gespräch mit Hellmut Seiler

17. Oktober 2018, 19 Uhr, Haus des Deutschen Ostens, München

Der „zweiheimische“ Hellmut Seiler wurde nach seinem lyrischen Debüt zu den Vertretern der „engagierten Subjektivität“ in der rumäniendeutschen Lyrik gezählt. Seine Gedichte, die den Alltag − ob in der Diktatur oder in der „neuen Heimat“ − oft mit bitterer Heiterkeit betrachten, sind vom Hang zum Witz und überraschenden Sprachspielen geprägt. Die Seilerʼsche Lyrik führt den Charme von Nonsensversen und ungewöhnlichen Sinnverzweigungen vor, hält dabei aber Grundfragen um Individuum und Sprache vor Augen.

Vortrag
Florian Kührer-Wielach: Habsburgs Wiedergänger auf der Siegesstraße. „Großrumänien“ 1918-1940
Vortragsreihe „Modernisierung und Fortschritt? Die Zwischenkriegszeit in Ostmittel- und Südosteuropa“

18. Oktober 2018, 18:15 bis 19:45 Uhr, Schweizerische Osteuropabibliothek SOB, Bern

Die Vortragsreihe der Schweizerischen Osteuropabibliothek fragt nach der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Modernität der neuen ostmittel- und südosteuropäischen Staaten nach 1918. Dr. Florian Kührer-Wielach betrachtet Rumänien, das nach dem Ersten Weltkrieg mit bedeutenden Territorialgewinnen zu „Grossrumänien“ wurde und dadurch mit einer sehr heterogenen Bevölkerung konfrontiert war.

Vortrag
Tobias Weger: Die Tschechoslowakei der Zwischenkriegszeit
Ein demokratischer Nationalitätenstaat im Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und äußeren Revisionsansprüchen.

23. Oktober 2018, 18:00 Uhr, Urania „Wilhelm Foerster“, Potsdam

Das Ende der Habsburger Monarchie ermöglichte 1918 die Gründung der Tschechoslowakischen Republik als Nationalstaat der Tschechen und Slowaken. Bedeutende Minderheiten (Deutsche, Ungarn, Polen, Ruthenen u. a.) machten ihn de facto zu einem Nationalitätenstaat, dessen ethnische Gruppen demokratische Minderheitenrechte genossen. Der Vortrag zeichnet dies an ausgewählten Beispielen nach und fragt nach der internationalen Verankerung der Tschechoslowakei sowie nach ihrer Infragestellung, die 1938 in das „Münchner Abkommen“ und den „Ersten Wiener Schiedsspruch“ mündeten.

Aus dem IKGS

Projekttage: MEDIA BEYOND FRONTIERS

MEDIA BEYOND FRONTIERS ist ein Projekt des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS), der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Tscherniwzi (Ukraine) und der Staatlichen Alecu Russo Universität Bălți. Gefördert wird es durch Mittel des Auswärtigen Amts (Programm „Ausbau der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft in den Ländern der Östlichen Partnerschaft und Russland“ 2018).

mehr lesen

„Brücken aus Papier“ – Das IKGS erhält 12.000 € Projektförderung

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hat für 2018 ein Sonderprogramm zur Erhaltung des schriftlichen Kulturerbes in Bibliotheken und Archiven in Deutschland ausgeschrieben. Das IKGS erhält in diesem Rahmen 12.000 € Projektförderung zur Entsäuerung und Restaurierung seltener deutscher Zeitungen und Zeitschriften zur Alltagskultur der vertriebenen deutschsprachigen Minderheit in Rumänien bis 1944.

mehr lesen

Publikationen

 

Forschung

 

Unser Team

 

Publikationen

 

Forschung

 

Unser Team

 

Szene

Programm: Rumänische Kulturtage 2018

Unter dem Motto „Auftakt 100 Jahre vereintes Rumänien“ präsentiert die Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e. V. das Programm der Rumänischen Kulturtage 2018 vom 27. Oktober bis 4. Dezember in München.

mehr lesen