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Interdisziplinäre Konferenz
Mehrsprachigkeit in der Donaumonarchie (1848–1918).
Wissen – Herrschaft – Soziale Praxis

10. bis 12. Oktober 2018, Ludwig-Maximilians-Universität München

Die interdisziplinär und international angelegte Tagung nähert sich der Thematik mit Fragestellungen zu Sprachpolitik und Herrschaft, Mehrsprachigkeit und Alltagswelt, Mehrsprachigkeit in literarischen Texten, den Wechselwirkungen mit der Literatur- und Wissenschaftsgeschichte und deren langfristigen Auswirkungen. Darüber hinaus setzt sich die Tagung zum Ziel, die Fruchtbarkeit ihrer Erkenntnisse für den Umgang mit sprachlicher und kultureller Vielfalt im gegenwärtigen Europa zu diskutieren.

Lesung und Gespräch
„Ich wäre lieber eine Frage als ein Aufruf …“
Lesung und Gespräch mit Hellmut Seiler

17. Oktober 2018, 19 Uhr, Haus des Deutschen Ostens, München

Der „zweiheimische“ Hellmut Seiler wurde nach seinem lyrischen Debüt zu den Vertretern der „engagierten Subjektivität“ in der rumäniendeutschen Lyrik gezählt. Seine Gedichte, die den Alltag − ob in der Diktatur oder in der „neuen Heimat“ − oft mit bitterer Heiterkeit betrachten, sind vom Hang zum Witz und überraschenden Sprachspielen geprägt. Die Seilerʼsche Lyrik führt den Charme von Nonsensversen und ungewöhnlichen Sinnverzweigungen vor, hält dabei aber Grundfragen um Individuum und Sprache vor Augen.

Vortrag
Florian Kührer-Wielach: Habsburgs Wiedergänger auf der Siegesstraße. „Großrumänien“ 1918-1940
Vortragsreihe „Modernisierung und Fortschritt? Die Zwischenkriegszeit in Ostmittel- und Südosteuropa“

18. Oktober 2018, 18:15 bis 19:45 Uhr, Schweizerische Osteuropabibliothek SOB, Bern

Die Vortragsreihe der Schweizerischen Osteuropabibliothek fragt nach der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Modernität der neuen ostmittel- und südosteuropäischen Staaten nach 1918. Dr. Florian Kührer-Wielach betrachtet Rumänien, das nach dem Ersten Weltkrieg mit bedeutenden Territorialgewinnen zu „Grossrumänien“ wurde und dadurch mit einer sehr heterogenen Bevölkerung konfrontiert war.

Aus dem IKGS

„Brücken aus Papier“ – Das IKGS erhält 12.000 € Projektförderung

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) hat für 2018 ein Sonderprogramm zur Erhaltung des schriftlichen Kulturerbes in Bibliotheken und Archiven in Deutschland ausgeschrieben. Das IKGS erhält in diesem Rahmen 12.000 € Projektförderung zur Entsäuerung und Restaurierung seltener deutscher Zeitungen und Zeitschriften zur Alltagskultur der vertriebenen deutschsprachigen Minderheit in Rumänien bis 1944.

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Szene

Ausschreibung: Grenzgänger-Rechercheförderung

Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird vom 1. September bis zum 31. Oktober 2018 erneut ausgeschrieben. Das Programm fördert internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m/w), die relevante gesellschaftliche Themen und Entwicklungen aufgreifen und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen.

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