Neue Beiträge auf dem Portal Copernico

Ein neuer Themenschwerpunkt auf dem Portal „Copernico“ informiert über „Jüdisches Leben im östlichen Europa gestern und heute“. Das erste Kapitel der Quellenedition “Jüdische Sportgeschichte” von Anke Hilbrenner ist ein kleiner Vorgeschmack auf die in Planung befindliche Rubrik “Lernen & Lehren”, die den “Dokumenten und Materialien” des Herder-Instituts eine neue Heimat geben soll.
 
Auch ein Oral-History-Projekt zu Charkiw wurde vor Kurzem veröffentlicht, an dem das Herder-Institut gemeinsam mit “Young Kharkiw” und dem GWZO in Leipzig in den letzten eineinhalb Jahren gearbeitet haben. Unter dem Titel “Die verletzte Stadt. Bewohner:innen berichten vom Angriff auf ihre Stadt Charkiw” werden elf Zeitzeugeninterviews präsentiert.
 

Call for Applications I Southeast European Studies Student Symposium I 4. bis 6. April 2024

Das Southeast European Studies Student Symposium (SEES) bietet eine Gelegenheit für Student:innen, die sich für Südosteuropa interessieren, sich zu vernetzen. Es dient als Plattform für Austausch und Feedback zu aktuellen Forschungsprojekten (Seminararbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, etc.). Das Symposium deckt ein breites thematisches Spektrum mit Bezug zu Südosteuropa ab: Beiträge aus der Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft, Linguistik, Geschichte, Politikwissenschaft, Wirtschaft, Recht und mehr sind willkommen.
Eine Initiative der Südosteuropa-Gesellschaft e.V., Seeffield, Universität Regensburg, dem Centre for Southeast European Studies sowie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ausstellung: Ungehört I Die Geschichte der Frauen

Die Ausstellung „Ungehört – die Geschichte der Frauen“ des Haus des Deutschen Ostens richtet ihren Blick auf Erfahrungen und Schicksale, Verluste, Erfolge und Leistungen von Frauen in den Jahren der Flucht, Vertreibung und Integration.
 
Im Mittelpunkt der Präsentation stehen sechs Zeitzeuginnen, die aus unterschiedlichen Regionen des östlichen Europa stammen. Ihre Wege durch die Kriegs- und Nachkriegsgeschichte weisen Gemeinsamkeiten auf – und sind dennoch jeder für sich ganz besonders. Sie stehen exemplarisch für viele deutsche Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten.
 
Von November 2023 bis April 2024 bietet das HDO ein umfangreiches Begleitprogramm zur Ausstellung an.
 
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Wir gratulieren Frau Anke Buettner zur Karl-Preuske-Medaille!

Der Bibliothek und Information Deutschland e.V., der Dachverband der Bibliotheksverbände, verleiht alljährlich die Karl-Preusker-Medaille an Personen oder Einrichtungen, die sich um das Bibliothekswesen in besonderer Weise verdient gemacht haben.
Am 11. Dezember wurde Frau Anke Buettner, Leiterin der Monacensia im Hildebrandhaus, mit dem Preis ausgezeichnet. Die Bundesvereinigung würdigt damit Frau Buettner für ihr herausragendes Engagement und ihre bedeutende Rolle bei der Förderung von Literatur, Diversität und dem öffentlichen Zugang zu kulturellen Schätzen.

Spendenkonzert für das Netzwerk Gedankendach I 30. November 2023 I 19 Uhr I Sudetendeutsches Haus München

Das Kulturreferats für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein organisiert in Kooperation mit der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen ein Spendenkonzert für das Netzwerk Gedankendach.
Das Ensemble Due Oratori aus Antje Becker (Flöte) und Ondřej Bernovský (Cembalo) spielt Musik des 18. Jahrhunderts aus dem deutsch-böhmischen Kulturraum: Unter anderem Werke von Johann Ludwig Dussek, Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Xaver Duschek und Friedrich Wilhelm Benda.
Das Netzwerk Gedankendach sammelt und organisiert seit Beginn des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine Spenden für die Bukowina. Auch das IKGS ist Teil der Kooperation, gemeinsam mit dem Zentrum Gedankendach und der Universität Suceava.