Übersetzungspreis für Andrei Corbea-Hoișie

Der Germanist Andrei Corbea-Hoișie, der im IKGS e.V. das Zentrum für die Erforschung der Deutschen Kultur der Universität Iași vertritt, hat für seine Übertragung Arnold Zweigs den Preis für Übersetzungen ins Rumänische des „Observator cultural“ erhalten. Der Preis wird vom Goethe-Institut unterstützt.

Wir gratulieren herzlich!

Alle Informationen zum Preis und alle Preisträger/innen im Überblick

© Foto: Tobias Weger/IKGS

Rückblick auf das Gespräch „Zwischen Bühne und Fließbandarbeit“

Am 10. April 2026 fand im Theater HochX anschließend an die Aufführung des ungarischsprachigen Theaterstücks „Drive“ eine Diskussion über Solidarität und Handlungsspielräume in autoritären Zeiten – und darüber statt, wie wir gemeinsam handlungsfähig bleiben. An der Diskussionsrunde nahmen Kristóf Kelemen, Teresa Lucia Rosenkrantz, die zusammen mit Tímea Török das Stück konzipierten, Christiane Huber als Expertin für kollektive Theaterprojekte sowie die frühere Journalistin der Süddeutschen Zeitung Cathrin Kahlweit, die als Korrespondentin auch für Ungarn zuständig war, teil. Es moderierte die IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz

Unser dem Theater gewidmetes Spiegelungen-Heft war auch dabei. 

Zum Theater-Heft der Spiegelungen

© Foto: Enikő Dácz/IKGS

Neuerscheinung: Katrin Boeckh (Hg.) „Vertreibung und Erinnerung. Forschungsstand und Geschichtspolitik im östlichen Europa“

80 Jahre nach der Vertreibung der Deutschen aus Mittel- und Osteuropa legt dieses Buch – herausgegeben von IKGS-Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Katrin Boeckh – erstmals eine umfassende Synthese des Forschungsstands aus internationaler Perspektive vor. Es vereint führende Historikerinnen und Historiker aus den Ländern des östlichen Europa, die in einem einzigartigen Gemeinschaftsprojekt ihre regionalen Perspektiven zusammenführen. Gleichzeitig wird kritisch beleuchtet, wie diese Geschichte bis heute politisch erinnert, aber auch instrumentalisiert wurde. 

Alle Infos zum Buch, inkl. Inhaltsverzeichnis 

Neuerscheinung von Mariana Hausleitner: „Bukowina“

Die Historikerin Mariana Hausleitner hat ein neues Buch, „Bukowina. Eine europäische Vielvölkerregion“, in der Reihe „Potsdamer Bibliothek östliches Europa – Geschichte“ des Deutschen Kulturforum östliches Europa veröffentlicht. Hier zeichnet sie die historischen Grundzüge der Region unter besonderer Berücksichtigung der deutschen und jüdischen Bevölkerung nach und spannt den Bogen über die Eingliederung ins Habsburgerreich, als Deutsche und Juden einwanderten, und die Zwischenkriegszeit, als die Region an Rumänien kam, bis zu den Verheerungen des Zweiten Weltkriegs mit der Aufteilung zwischen der Sowjetunion und Rumänien. 

Alle Details zum Band und kommenden Buchvorstellungen finden Sie hier. 

Zwei Stellen­aus­schrei­bun­gen bei der SOG

Die Südosteuropa-Gesellschaft in München schreibt zwei Stellen aus: 

  • Büroangestellte (m/w/d) / Sekretariat / Tagungsorganisation | Beginn: 1. April 2026 oder zum frühstmöglichen Zeitpunkt | Teilzeit bis 25 Stunden | Bewerbungsfrist: 25. März 2026 
  • Werkstudent:in (m/w/d) | Beginn: 1. April 2026 oder zum frühstmöglichen Zeitpunkt | Teilzeit bis 20 Stunden | Bewerbungsfrist: 31. März 2026 

Alle genauen Informationen zu den Stellen, dem Bewerbungsverfahren und den Ansprechpersonen finden Sie hier.