Wir fördern den Nachwuchs

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Forschungsstipendien des IKGS

 

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München (IKGS) schreibt laufend Forschungsstipendien aus. Die zeitlich flexiblen Stipendien richten sich an Promovierende und Postgraduierte und ermöglichen die Recherche in der Spezialbibliothek oder im Archiv des IKGS. Während des Forschungsaufenthalts stehen die wissenschaftlichen Mitarbeiter des IKGS für inhaltliche Beratung zur Verfügung. Eine Altersgrenze besteht nicht.

 

Voraussetzungen

  • geistes- oder sozialwissenschaftlicher Studienabschluss (Diplom, Staatsexamen, Magister, Master oder äquivalenter Abschluss bzw. Promotion);
  • enger Bezug zu den Forschungsschwerpunkten des IKGS;
  • Benutzung der Bestände der Spezialbibliothek bzw. des Archivs des IKGS;
  • sehr gute Kenntnis der deutschen Sprache.

 

Höhe und Laufzeit der Stipendien

Es können Stipendien für unterschiedliche Zeiträume – abhängig vom Forschungsvorhaben – zwischen drei Tagen und einem Monat beantragt werden. Die Höhe der Stipendien für Promovierende (mit Diplom, Staatsexamen, Magister, Master oder äquivalentem Abschluss) beträgt 350,– EUR/Woche, für Postgraduierte (mit Promotion) 450,– EUR/Woche. Bei kürzeren Aufenthalten wird die Höhe des Stipendiums anteilig festgesetzt.
Reisekosten mit dem am günstigsten zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel werden gemäß Bundesreisekostengesetz einmalig bis zu einer Höhe von 200,– EUR getragen. Weitere Kosten können vom IKGS nicht übernommen werden.

 

Bewerbungsfristen

Bewerbungen werden laufend angenommen. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet der Vorstand des IKGS.

 

Bewerbungsunterlagen

  • kurzes Motivationsschreiben mit den vollständigen Privat- und Dienstadressen;
  • inhaltliche Skizze (Exposé) des Forschungsprojekts mit kurzem Arbeits- und Zeitplan (ca. 2 Seiten);
  • tabellarischer Lebenslauf;
  • für Promovierende: Empfehlungsschreiben eines promovierten Hochschullehrers (ca. 1 Seite);
  • Kopie des universitären Abschlusszeugnisses/Promotionszeugnisses;
  • ggf. Publikationsliste.

 

Bewerbung
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung unter Angabe des Programms (Forschungsstipendien des IKGS) per E-Mail mit allen erforderlichen Unterlagen an ilic@ikgs.de.

 

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Bisherige Stipendiatinnen und Stipendiaten des IKGS und ihre Forschungsthemen

2019

  • Iulia Petrin (Jassy/Iași), Das Frauenbild in Czernowitz um 1918, 1. – 31. Juli 2019
  • Angéla-Vilma Deák (Klausenburg/Cluj-Napoca), Das literarische Werk von Dieter Schlesak. Vom Erinnerungsdrang zum Vergessenswunsch, 8. Juli – 8. August 2019

2017

  • Krisztina Slachta (Budapest), Kulturtransfer zwischen Ost und West während des Kalten Krieges. Kulturaustausch durch Beziehungen von ungarischen Emigranten und ungarndeutschen Vertriebenen zwischen der BRD und Ungarn, 25. Juli – 18. August 2017
  • Małgorzata Tomaszkiewicz (Krakau/Kraków), Zwischen Heimat und Vaterland. Die Auswanderung der Siebenbürger Sachsen aus Rumänien nach Deutschland. Die innere Perspektive, 1. März – 1. April 2017

2016

  • Paula Veronica Cotoi (Klausenburg/Cluj-Napoca), Prädikation im mittelalterlichen Siebenbürgen. Eine Fallstudie: Hermannstadt (ca. 1475-1550), 2. November – 2. Dezember 2016
  • Monica Tempian (Wellington), Herausgabe des deutschsprachigen Lyrikwerks des deutsch-jüdischen Schriftstellers Manfred Winkler, 1. September – 30. Oktober 2016
  • Ioana Velica (Klausenburg/Cluj-Napoca), Das siebenbürgische Schul- und Bildungssystem, 25. Juli – 25. August 2016
  • Anca Elisabeta Turcu (Jassy/Iași), Einführung in das Leben und das Werk von Victor Wittner, 1. August – 1. September 2016

2015

  • Silvia Petzoldt (Erfurt), Selbst- und Fremdbilder in den Minderheitenliteraturen Siebenbürgens in der kommunistischen Epoche, 12. – 23. Januar 2015
  • Svetlana Suveica (Kischinau/Chișinău), Negotiating Loyalty: Besserabian Germans from the Russian Empire to the Romanian Nation-State (1917-1919), 2. – 28. Februar 2015
  • Jenny Watson (Swansea), Vergangenheit und Erinnerung im Werk Herta Müllers, 16. März – 10. April 2015
  • Serhij Lukanjuk (Tschernowitz/Czernowitz), Entstehung und Entwicklung des Schulwesens der Deutschen in Galizien (1772-1914), 15. Juni – 9. Juli 2015
  • Constantin Ungureanu (Kischinau/Chișinău), Die Mittelschulen der Bukowina und Universität von Czernowitz in 19. – Anfang des 20. Jahrhunderts, 6. – 31. Juli 2015
  • Adinel C. Dincă (Klausenburg/Cluj-Napoca), Die Datierung des Kodex Altemberger, 3. – 31. August 2015
  • Beáta Márkus (Budapest), Deportation der Zivilbevölkerung der „Schwäbischen Türkei“, 7. September ‑ 7. Oktober 2015

2014

  • Chiara Conterno (Verona), Czernowitz als literarischer Ort der Erinnerung
  • Roxana Elena Licuță (Bochum), Alltagswelt und interkulturelle Verflechtungen bei den Siebenbürger Sachsen Hermannstadts im 16. Jahrhundert
  • Réka Sánta-Jakabházi (Klausenburg/Cluj-Napoca), Der Schelmenroman im rumäniendeutschen Kontext
  • Maria Trappen (Hermannstadt/Sibiu), Berichte siebenbürgischer StudentInnen über das Studium im deutschsprachigen Raum – einst und heute
  • Claudia Spiridon (Klausenburg/Cluj-Napoca), Zensur innerhalb der rumäniendeutschen Literatur in den 1970er-1980er Jahren
  • Roman Hutter (Wien), Oskar Pastior – ‚Unterschiedenes ist gut‘. Bausteine einer Biographie

2013

  • Erika Hammer (Fünfkirchen/Pécs), Identitätsräume. Fragen der transkulturellen Literatur (Terézia Mora)
  • Anamaria-Florentina Ion (Bukarest/Bucureşti), Die deutschsprachige Presse in Bukarest in der Zwischenkriegszeit
  • Bogdan Ivascu (Arad), The memory of the critical years (1945-1952) reflected in German and Romanian historical literature. A comparative perspective
  • Alvina-Diana Ivănescu (Temesvar/Timişoara), Banater Deutsches Dialektwörterbuch
  • Irina Matei (Bukarest/Bucureşti), Ideologischer Transfer: Studenten aus Rumänien in Nazi-Deutschland
  • Teodora-Bianca Moraru (Hermannstadt/Sibiu), Die literarische Umgestaltung der Wahrnehmung und Empfindung bei Herta Müller und Gheorghe Crăciun. Eine komparatistische Annäherung
  • Mihai Adrian Panu (Temesvar/Timişoara), Politik und Religion. Die antiklerikale NS-Propaganda im Banat der Zwischenkriegszeit
  • Silvana Pop (Klausenburg/Cluj-Napoca), Die Kinderbuchautorin Karin Gündisch
  • Irena Samide (Laibach/Ljubljana), Lektürekanon in den Gymnasien im slowenischen ethnischen Gebiet 1848-1918
  • Mihaela Sandor (Temesvar/Timişoara, Germanistik), Banater Deutsches Dialektwörterbuch
  • Cristina Spinei (Jassy/Iaşi), Diskurse des Nationalen in der Czernowitzer Presse (1848-1940)
  • Attila Szavári (Fünfkirchen/Pécs), Politik der ungarischen und deutschen Parteien in Siebenbürgen in den 1940er-Jahren
  • Lucian Ţurcaş (Jassy/Iaşi), Deutsche Sprache und Kultur in der Südbukowina. Der Auflösungsprozess einer kulturellen Enklave
  • Marian Zăloagă (Bukarest/Bucureşti), Musical identification and cultural nationalism in the Transylvanian Saxon schools

2012

  • Mircea G. Abrudan (Klausenburg/Cluj-Napoca): Orthodoxie und Luthertum in Siebenbürgen 1848-1918
  • Gabriela Adam (Hermannstadt/Sibiu): Identität und Alterität in Heinrich Zillichs Prosa und Publizistik
  • Tünde Barabas (Klausenburg/Cluj-Napoca): Mehrsprachigkeit in den Werken der deutschsprachigen Autoren Rumäniens
  • Dr. Enikö Dácz (Budapest): Versuche der Förderung interethnischer Kooperation in den regionalen Bewegungen Siebenbürgens 1900-1914
  • Dr. Zoltán Gözsy (Fünfkirchen/Pécs): Die (katholische) Kirche und staatliche Verwaltung im 18. Jahrhundert in den ungarischen Ländern der Habsburgermonarchie
  • Dr. Marianne Koch (Bukarest): Die Schule bei den Siebenbürger-Sachsen (Fremdsprachenunterricht, Lehrbücher, Lehrmethoden)
  • Beatrice Nicoriuc (Klausenburg/Cluj-Napoca): Herta Müller. Die Rezeption ihrer Werke in Rumänien und in Deutschland
  • Loredana Rădulescu (Hermannstadt/Sibiu): Das Bild des ‚Anderen‘ im Bezug zum ‚Eigenen‘. Eine imagologische Studie am Beispiel der Prosa von Erwin Wittstock
  • Dr. Ioana Velică (Klausenburg/Cluj-Napoca): Das Schulwesen der Deutschen in Rumänien im 19. und 20. Jahrhundert

2011

  • Nora Chelaru (Jassy/Iasi): Die Literaturen aus Deutschland und Österreich in den deutschsprachigen Zeitungen aus Czernowitz (1918–1933)
  • Robert Elekes (Hermannstadt/Sibiu): Die Flucht in die Postmoderne. Mechanismen der Emanzipation und Legitimierung im Kontext der rumäniendeutschen Literatur seit 1972
  • Dr. Marianne Koch (Bukarest): Die Schule bei den Siebenbürger Sachsen (Fremdsprachenunterricht, Lehrbücher, Lehrmethoden)
  • Angela Korb (Budapest): Lyrik im Pester Sonntagsblatt 1853-1855
  • Caroline Mezger (Budapest): Die Hitler-Jugend in der Batschka
  • Dr. Corneliu Pintilescu (Klausenburg/Cluj-Napoca): Stasi und Securitate. Eine vergleichende Analyse
  • Dr. Dorin-Ioan Rus (Hermannstadt/Sibiu): Das Karpatenland im 18. Jahrhundert. Soziale und kulturelle Wahrnehmungsmuster
  • Kriszta Slachta (Fünfkirchen/Pécs): Die Zusammenarbeit der Staatssicherheitsdienste der DDR und der Ungarischen Volksrepublik (UVR)
  • Dr. Monica Vlad (Hermannstadt/Sibiu): Deutsche Minderheiten in Südosteuropa (Assimilation, Emigration, Vertreibung)

2010

  • Angela Korb (Budapest): „Pester Sonntagsblatt“ 1853-1855, Schwerpunkt: Lyrik
  • Kriszta Slachta (Fünfkirchen/Pécs): Zusammenarbeit der Staatssicherheitsdienste der DDR und der UVR
  • Laura Laza (Klausenburg/Cluj-Napoca): Die politischen Prozesse der rumänischen und deutschsprachigen Autoren in Rumänien nach dem Ungarnaufstand von 1956
  • Vasile Ionut Roma (Temeswar/Timisoara): Kommunikation am Rande der Habsburgermonarchie. Repräsentanten der Macht und das Banater Dorf (1780-1790)
  • Gabriela Sandor (Biled): Übersetzen als kultureller Transfer: Oscar Walter Ciseks Novelle „Die Tatarin“
  • Stefanita-Mihaela Ungureanu (Radauti): Bukowina. Landes- und Amtszeitung (1862-1868). Eine Monographie
  • Stefan Tudor (Hermannstadt/Sibiu): Geschichtsbewusstsein und Identitätsstiftung. II. Weltkrieg und Kommunismus in den Werken Herta Müllers und Joachim Wittstocks

2009

  • Andrada Bristena Danciu (Klausenburg/Cluj): Die multikulturelle Struktur der Gesellschaft in der Dobrudscha 1878-1940
  • Laurentiu Diamandi (Constanta): Folgen der kommunistischen Diktatur in der Prosa rumäniendeutscher Schriftsteller
  • Angela Korb (Budapest): Das „Pester Sonntagsblatt“ 1853-1855 (Schwerpunkt Lyrik)
  • Nora Rutsch (Fünfkirchen/Pécs): Die Vertreibung der Ungarndeutschen in die SBZ 1947-1948 und ihre Eingliederung
  • Stefan Sassenberg (München): Variation im siebenbürgischen Rumänisch
  • Ulrich van Loyen (München): Überstehen/Überschreiten. Antologie südosteuropäischer deutschsprachiger Autoren in Israel
  • Albert Weber (München): Genese und Zirkulation der Dracula-Mythen von Siebenbürgen nach Europa, vom Spätmittelalter bis zur Postmoderne

2008

  • Dr. Cosmin Dragoste (Craiova): Raum und Zeit im Werk von Rolf Bossert
  • Maria Irod (Bukarest): Grenze und Grenzüberschreitung im Werk von Dieter Schlesak
  • Dr. Botond Kertész (Budapest): Das Leben und die Tätigkeit Heinrich Reitingers im Spiegel der Dokumente der ungarischen Staatssicherheit
  • Kinga Kurkó (Budapest, München): Rezeption der deutschen Literatur des späten 18. Jahrhunderts in Ungarn
  • Nora Rutsch (Fünfkirchen/Pécs): Die Vertreibung der Ungarndeutschen in die Sowjetische Besatzungszone 1947-1948 und ihre Eingliederung
  • Carmen Sandru (Hermannstadt/Sibiu): Oskar Paulini und die rumäniendeutsche Jagdliteratur
  • Thomas Sindilariu (Kronstadt/Brasov): Geschichte des Burzenländer Sächsischen Museums in Kronstadt
  • Mirona Stanescu (Klausenburg/Cluj): Deutsche Dramentexte aus Südosteuropa in der Theaterpädagogik

2007

  • Ágnes Bálint (Kronstadt/Brasov): Die Krise der Kronstädter Zünfte. Aspekte des Wandels der städtischen Gesellschaft in Kronstadt im Zeitalter der Zunftauflösungen
  • Alice Buzdugan (Bukarest): Joachim Wittstocks Prosa im Kontext der rumäniendeutschen Literatur der Gegenwart
  • Cristian Cercel (Bukarest, Budapest): Religiöse und nationale Identität der Siebenbürger Sachsen in den Jahren 1933-1944
  • Angéla Deák (Klausenburg/Cluj): Der Gottesbegriff in der zeitgenössischen südostdeutschen Literatur
  • Anna Dévényi (Fünfkirchen/Pécs): Die deutsch-ungarischen Beziehungen in den Jahren 1942-1944. Die politische Tätigkeit von Miklós Kállay
  • Dr. Zoran Janjetovic (Belgrad): Deutsch-serbische Interkulturalität im Alltagsleben
  • Dr. Ioan Lazarecu (Bukarest): Die Rumäniendeutsche Standardvarietät als Ergebnis des jahrhundertealten Sprachkontakts mit der Sprache der Mehrheitsbevölkerung und mit den Sprachen anderer Minderheiten in diesem geopolitischen Areal
  • Orsolya Lénárt (Budapest): Deutsch-ungarische Literaturbeziehungen der Frühen Neuzeit
  • Lacramioara-Marilena Popa (Hermannstadt/Sibiu): Rumänische Volksballaden in deutscher Übertragung
  • Stefano Richichi (Rom): Rose Ausländer – Natur und Geschichte, Sehnsucht und Symbole
  • Attila Verók (Raab/Györ): Deutsch-siebenbürgisch-sächsisch-ungarische Geschichts- und Literaturbeziehungen im 17. – 18. Jahrhundert
  • Zsolt Vitári (Fünfkirchen/Pécs): Die Jugendorganisation des Volksbundes der Deutschen in Ungarn “Deutsche Jugend” (DJ)
  • Frank-Thomas Ziegler (Hermannstadt/Sibiu): Geschichtsphilosophie bei Samuel von Brukenthal. Historisierung und Kulturrelativismus

Ihre Ansprechpartnerin
Dr. Angela Ilic

E-Mail: ilic@ikgs.de
Tel.: 089/78 06 09 12