Aktuelle Erreichbarkeit

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Vortrag: „Die Nibelungen auf Budapester Bühne“

An der Akademie Meran fand letzte Woche die internationale Tagung „Die europäische Rezeption des Nibelungenliedes“ statt. Ziel der Konferenz war, die Verbreitung sowie neue Interpretationen und Umdeutungen des „Nibelungenliedes“ darzulegen, die der Text im Laufe seiner Überlieferung in und vor allem außerhalb Deutschlands erfahren hat.

IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz hielt einen Vortrag über die Rezeption des „Nibelungenliedes“ in Ungarn und kontextualisierte die Rückkehr der Nibelungen auf die ungarische Bühne zu Beginn des 21. Jahrhunderts, indem sie nach den ausgearbeiteten Sinnpotentialen des Stoffes fragte.

Mehr zur Tagung

 

 

© Foto: Stefan Feihl

Buchvorstellung in Rijeka

PD Dr. Angela Ilić hat ihre neueste Monografie „Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie 1867–1918. Die Fallbeispiele Rijeka und Maribor“ im Museum der Stadt Rijeka auf Kroatisch vorgestellt. Im Gespräch mit Dr. Ivan Jeličić, Dr. Marko Medved (beide an der Universität Rijeka) und dem ehemaligen Direktor des Stadtmuseums, Ervin Dubrović, sprach sie über ihre Forschungsergebnisse.

Die Veranstaltung hat bereits ein Echo in den örtlichen Medien erfahren.

Zur Bestellung der Monografie

© Fotos: Ana Križanec/Novi list

Vom Donaudelta nach Franken: Neue Folge des „Spiegelungen”-Podcasts

Etwa 15.000 Deutsche aus der Dobrudscha ließen sich im Herbst 1940 von der Devise „Heim ins Reich“ verleiten, gaben alles auf und ließen sich von NS-Behörden „umsiedeln“. Ihr Weg führte sie zunächst in Aufnahmelager und von dort in die Ansiedlung in vom Deutschen Reich besetzte tschechische und polnische Gebiete. Aus diesen mussten sie im Januar 1945 unter chaotischen Bedingungen fliehen. Pastor i. R. Hans Issler, 1935 in Tultscha (rum. Tulcea) am Rand des Donaudeltas geboren, hat dieses Hin-und-Her-Geworfensein in seinen jungen Jahren erlebt und schildert in diesem Gespräch mit Tobias Weger die Wege quer durch Europa, die ihn zuletzt nach Franken führten.

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Zu den „Spiegelungen: Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas“

© Foto: Tobias Weger (IKGS)

CfP: Bildung in der Zwischenkriegszeit in Siebenbürgen und Ost-Mitteleuropa

Ausgangspunkt der Konferenz, die vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2025 in Sibiu/Hermannstadt stattfindet, ist die jahrhundertelange Migration aus dem deutschsprachigen Raum in die Region Siebenbürgen und Ost-Mitteleuropa. Sie wirft die Frage auf, welche Auswirkungen dies auf das Bildungswesen hatte, sowohl auf die Kinder der deutschen „Minderheit“ als auch auf die nationale/lokale Bildungspolitik und -praxis.

Weiterführende Informationen entnehmen Sie bitte dem CfP.

Filmvorführung „Die letzten Österreicher“

Am 30. April wurde der Dokumentarfilm “Die letzten Österreicher” über die Einwohner des Dorfes Königsfeld (ukr. Усть-Чорна) im Haus des Deutschen Ostens (HDO) gezeigt. Im Anschluss an die Filmvorführung sprach PD Dr. Angela Ilić mit dem Regisseur Lukas Pitscheider über den historischen Kontext der Produktion, seine Arbeit und die Erfahrungen vor Ort in Königsfeld.

Die gemeinsame Veranstaltung des HDO und IKGS fand im Rahmen des HDO-Schwerpunktes „Deutsche in der Ukraine“ statt. Wenige Tage vorher, am 25. April 2024 um 18:00 Uhr wurde die Ausstellung „Deutsche in der Ukraine: Geschichte und Kultur“ eröffnet, die bis zum 29. Mai im HDO wie auch virtuell zu sehen ist.

Zur virtuellen Ausstellung geht es hier.

Foto: © Lilia Antipow, München 2024