Quo vadis, IKGS?

Letzte Woche ging das Team des IKGS unter der Anleitung von Coach Patricia Kronthaler den ersten Schritt auf dem Weg unseres Strategie- und Strukturprozesses.  

In einem Workshop erarbeiteten wir unsere strukturellen und strategischen Ziele für die nächsten Jahre sowie die Ressourcen und konkreten Arbeitsschritte, die dafür notwendig sind.  

Auch im Zusammenhang mit unserem 25. Jubiläum dieses Jahr, ist es an der Zeit, uns neu zu denken – ohne dass dabei Bewährtes auf der Strecke bleibt. 

Lassen Sie sich überraschen, was wir während der zwei intensiven Tage des Austauschs gelernt und mitgenommen haben.  

Herzlichen Dank an Patricia Kronthaler, die uns mit viel Empathie und Einsicht unterstützt hat.

© Foto: Florian Kührer-Wielach/IKGS

Band 147 der IKGS-Schriftenreihe erschienen

Vom Verlag Friedrich Pustet Geschichte haben wir heute ein Paket mit unseren Belegexemplaren des 147. Bandes aus der IKGS-Schriftenreihe erhalten, der den Titel „Entgrenzte Deutsche. Deutsche Identitätskonstruktionen in transnationalen Kontexten“ trägt. Herausgeber sind Cristian Cercel, James Koranyi und Stefan Berger. Die 15 deutsch- und englischsprachigen Beiträge behandeln „Subjektivitäten“, „Gruppenidentitäten“, „Linke Politik“ und das Begriffspaar „Siedler/Kolonisten“. 

Bestellt werden kann der Band direkt beim Verlag Friedrich Pustet in Regensburg.

© Foto: privat

Kanadische Studierende zu Gast im IKGS

„Réfléchir sur l’identité culturelle régionale: la Bavière“ [Über die regionale kulturelle Identität nachdenken: Bayern] lautet der Titel einer Sommerschule, in deren Rahmen vom 27. Juni bis 5. Juli 2026 fünfzehn Studierende der Université de Montréal Bayern besuchten. Am 30. Juni waren sie auch das IKGS zu Gast und erhielten von PD Dr. Tobias Weger in französischer Sprache eine Einführung in die Arbeit des Instituts, gefolgt von Ausführungen zur Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge in Bayern nach 1945 sowie deren Rolle in Wirtschaft, Kultur und Politik des Freistaats. Die Gruppe wurde geleitet von Prof. Dr. Regina Sträfling, DAAD-Gastprofessorin am Département des littératures et de langues du monde an der Université de Montréal. Bayern und Québec unterhalten seit 1989 eine offizielle Regionalpartnerschaft.

Foto: © IKGS

Neue Publikation von Dr. Enikő Dácz

Im gerade erschienen englischsprachigen Band zur Kinderliteratur in Osteuropa und darüber hinaus veröffentlichte IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz eine Fallstudie zu Ungarn: „The Realm of Tales and Poems as an Ideological Battlefield in Contemporary Hungarian Children’s Literature“. In: Svetlana Efimova, Marina Balina (Hgg.): „The Politics of Text and Image in Children’s Culture. Contemporary Eastern Europe and Beyond“. New York, London 2026, S. 84−99. 

Zum Band

Die Zeitschrift wird zur Plattform

Die SPIEGELUNGEN schlagen ein neues Kapitel auf: Aus der gedruckten Zeitschrift wird eine digitale Plattform. Ab sofort finden Sie unter spiegelungen.net neue multimediale Angebote sowie Beiträge aus früheren Druckausgaben im Open Access. Ab 2027 werden auch alle neuen Inhalte frei zugänglich sein – zum Lesen, Hören und Ansehen.  

Unsere inhaltlichen Schwerpunkte bleiben bestehen: Wissenschaft, Literatur und der Salon – das bisherige Feuilleton – bilden die zentralen Ressorts der Plattform. Gleichzeitig erweitern wir unser Angebot: Der SPIEGELUNGEN-Podcast wird in verschiedenen Formaten bereitgestellt. Digitale Tools ergänzen unser Angebot. Damit werden die SPIEGELUNGEN multimedialer, flexibler und zugänglicher.  

 Wir laden Sie herzlich ein: Stöbern Sie, lesen Sie, hören Sie und entdecken Sie die neue Plattform. 

Veranstaltungsreihe: „Überraschende Übersetzungen. Literarische Übersetzungen ins Deutsche: Rumänien und Moldova im Fokus“

Auf Initiative des Internationalen Literatur- und Übersetzungsfestivals Iași – FILIT (Rumänien) laden mehrere Kulturinstitutionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Gesprächen mit erfahrenen Übersetzer:innen ein, die aktuellen literarischen Texten aus Rumänien und Moldova eine deutsche Stimme geben. Die online geführten Gespräche rücken die Tätigkeit des Übersetzens in den Fokus, die sich in ihrer Vielfalt als Herausforderung im Spannungsfeld zwischen Schaffen und Vermitteln beleuchten lässt.

Themen und Termine:

  • Juni: Übersetzer Georg Aescht im Gespräch mit Ingrid Baltag, „Mögliche Welten hinter kruden Wirklichkeiten“
  • September: der Autor und Übersetzer Jan Koneffke im Gespräch mit Enikő Dácz, „Stimmenverleih ohne Übernahme“
  • Oktober: Übersetzer Yves Raeber im Gespräch mit Cécile Vilas, „Vor einer Diktatur fliehen: Zwischen verbriefter Vergangenheit und Flucht in eine neue Sprache“
  • November: Übersetzer und Autor Ernest Wichner im Gespräch mit Katharina Biegger, „Übersetzer und Übersetztes im Wandel“
  • Dezember: Übersetzerin Manuela Klenke im Gespräch mit Gundel Große, „Wem gehört meine ‚Treue‘?“

Die Veranstaltungen finden jeweils von 12:00–13:00 Uhr online statt.

Hier geht es zur Anmeldung

Das Internationale Literatur- und Übersetzungsfestival Iași – FILIT ist ein Projekt des Nationalmuseums für rumänische Literatur Iași. Überraschende Übersetzungen wird von Monica Salvan koordiniert und als Projekt von der IRENE Stiftung, Rümlang, gefördert. Kooperationspartner: ARTLIT – Asociația Română a Traducătorilor Literari, CEATL European Council of Literary Translators‘ Associations, Deutsches Kulturzentrum Iași, Deutsch-Rumänische Hefte/Deutsch-Rumänische Gesellschaft Berlin, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, Stiftung Litar, Literaturhaus Vorarlberg, Übersetzerhaus Looren.