Erzählworkshops | Sagen und Märchen aus meiner Region. Schreib- und Erzählwerkstätten in Transnistrien

Vier Erzählworkshops unter der Leitung von Berufserzählerin und Autorin Karin Wedra

 

 

Sagen und Märchen aus meiner Region
Schreib- und Erzählwerkstätten in Transnistrien

Vom 16. bis 18. April 2019 finden am Lehrstuhl für romano-germanische Philologie Tiraspol und am Lehrstuhl für germanische Sprachen Rybniza/Râbnița.

(Transnistrien) vier Erzählworkshops mit Studierenden und Multiplikatoren statt.

Die Workshops leitet Karin Wedra.

Karin Wedra, geb. 1976, Berufserzählerin, Autorin (Mit Märchen zur Ruhe kommen, Mit Märchen die Natur erleben, Mein Erzähltheater Kamishibai: Erzählen und Präsentieren in der Grundschule, Sesam öffne dich, Die 50 besten Ideen zum Storytelling), Studium der Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Zusatzstudium der Erwachsenenpädagogik an der Hochschule für Philosophie München und ausgebildeter Business Coach an der Universität Kempten, Geschäftsführung der Erzählschule „Die Sprechwerker“ in München.

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Kulturforums östliches Europa.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem DAAD-Lektorat in der Republik Moldau und der Staatlichen Transnistrischen Taras-Schewtschenko-Universität.

Kontakt
Dr. Ingeborg Szöllösi
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
14467 Potsdam
T: +49 (0)331 20098-11
F: +49 (0)331 20098-50
E-Mail: szoelloesi@kulturforum.info

(Bild: Karin Wedra während eines Erzählworkshops)

 

 

Vortrag | Konrad Gündisch über den siebenbürgisch-sächsischen Politiker Hans Otto Roth (1890–1953) am 20. März im HDO, München

 

 

Hans-Werner Schuster, Bundeskulturreferent des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., erlaubt sich, Sie auf einen Vortrag über Hans Otto Roth hinzuweisen, den Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch auf Einladung der Kreisgruppe München am 20. März um 18.00 Uhr im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München, hält.
Die diesbezügliche Ankündigung erfolgte in Folge 4 der Siebenbürgischen Zeitung vom 5. März. Allerdings nicht in der Rubrik „Verbandsleben“, sondern „Rundschau“, auf Seite 6.

Es erwartet Sie ein Vortrag, den einer unserer bedeutendsten Historiker dem herausragenden siebenbürgisch-sächsischen Politiker des 20. Jahrhunderts widmet: Hans Otto Roth, 1890 in Schäßburg geboren, begann seine politische Karriere 1918, nach dem Anschluss Siebenbürgens an Rumänien. „Wir sind Deutsche und wollen es auch sein, sind aber gleichzeitig auch Bürger des rumänischen Staates, dem wir treu verbunden sind. Wir dienen mit unserem Wirken in nichtdeutschen Landen einer großen völkerverbindenden Aufgabe“, schrieb Roth kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im „Siebenbürgisch-Deutschen Tageblatt“. 1953 endete sein spannendes, erfülltes aber auch tragisches Leben.

 

Hans-Werner Schuster, M.A.
Bundeskulturreferent
Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.
Karlstraße 100
80335 München
Tel.: (0049) 89 / 236609-24
Fax: (0049) 89 / 236609-15
E-Mail: kulturreferat@siebenbuerger.de
www.siebenbuerger.de

 

(Bild: Archiv des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland)

Neuerscheinung | Attraktionen und Irritationen. Europa und sein Südosten im langen 19. Jahrhundert

 

 

Der Sammelband nimmt sich zum Ziel, Einblick in die Sichtweise von Leitfiguren aus dem Südosten des Kontinents zu «Europa» zu geben. Der Zeitbogen vom späten 18. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts offenbart, dass die Idee bzw. das Konzept «Europa» je nach Zeitbedingungen und Lebensumständen beharrliche Bejahung ebenso wie Skepsis und strikte Ablehnung hervorrufen konnten. Die Beiträge lassen den Schluss zu, dass mentale Zugänge aus Umfeldern orthodoxer Traditionen anders profiliert sind als solche aus katholisch-protestantischen Traditionen. Schließlich wird auch ersichtlich, wieviel Zuwendung in der Forschung noch erforderlich ist, um der Komplexität dieser Themenstellung gerecht zu werden.

Inhalt: Autor/innen aus Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Serbien, Kroatien, Türkei, Österreich und der Schweiz. Ausgewählte Beispiele zu Leitfiguren, die zu «Europa» und «Europäisierung» Stellung genommen haben. Spektrum von Bejahung bis zu strikter Ablehnung Zeitbogen vom späten 18. Jahrhundert bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

Hier geht es zum Buch-Flyer des Verlags und zum Inhaltsverzeichnis (PDF-Dateien).

 

Filmvorstellung | “Der Vogel träumt vom Maismehl – Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen” in Wien vorgeführt.

 

“Manuel Stübecke konnte uns bloß Filmfragmente vorführen, da die eigentliche Filmpremiere in Berlin erst im Monat Mai stattfinden soll. Der Vorgeschmack der gezeigten Bruchstücke macht aber Appetit auf den integralen Filmablauf […]”

Hier geht zum vollständigen Bericht der Siebenbürgischen Zeitung Online (externer Link).

Der Dokumentarfilm, der zwischen 2013 und 2016 von Manuel Stübecke gedreht wurde, besteht aus insgesamt 15 Interviews mit älteren und jüngeren Vertretern der Rumäniendeutschen. Die Interviews bilden einen Querschnitt der Geschichte der Minderheit im 20. Jahrhundert ab. Diese Interviews bleiben einer Nachwelt erhalten, die bereits zwei verstorbene Interviewpartner (Paul Philippi und Walter G. Seidner) nicht mehr erleben können.

Die Postproduktion wurde mit Fördermitteln des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München, des Hauses des Deutschen Ostens in München, des Bayerischen Staatsministers für Familie, Arbeit und Soziales und nicht zuletzt von der Evangelischen Kirche Westfalens unterstützt.
 

Aviso:

Das Deutsche Kulturforum Östliches Europa lädt am 25. Mai 2019 um 15:30 Uhr zur Filmpremiere im Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14 in Berlin ein:

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Manuel Stübecke und Frieder Schuller im Rahmen der Dokumentarfilmreihe »7bürgen 7bürger in 7 Filmen«

Hier geht es zum Veranstalter (externer Link).

Einladung | 40 Jahre DaF-Institut am 3. Mai 2019 in München

 

 

Am 3. Mai 2019 feiert das Institut für Deutsch als Fremdsprache der LMU München sein 40-jähriges Bestehen.

Anlässlich dieser Jubiläumsfeier finden zwei Symposien statt:

10–12 Uhr Symposium 1: „Sprachlose Wissenschaft – Wissenschaft ohne Sprachen?“ (Leitung Prof. Jörg Roche & PD Thomas Borgard) und
13–15:30 Uhr Symposium 2: „Zukunftsperspektiven der Mehrsprachigkeitsforschung“ (Leitung Prof. Claudia Riehl).

Wenn Sie Interesse an einem oder beiden Symposien haben, melden Sie sich bitte bis zum 15. April per Mail unter institut@daf.lmu.de an.

Im Anschluss daran (16:30 Uhr) lädt das Institut zu einer PODIUMSDISKUSSION mit dem Titel „Quo vadis DaF?“ ein, an der unter anderem namhafte Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten Partnerorganisationen des Instituts teilnehmen (Leitung: Dr. Achim Althaus, TestDaF-Institut). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eine herzliche Einladung ergeht auch zum FESTAKT um 18:00 Uhr in der Großen Aula der LMU, unter anderem mit Grußbotschaften des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler, des Gründungsprofessors Harald Weinrich, von Prof. Konrad Ehlich und vom Präsidium der LMU, vom Dekanat der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften und vom Department 1. Den Festvortrag zum Thema „Philologische Rationalität, Pluralität.
Neue Perspektiven der Fremdsprachenforschung“ hält Prof. Gesine Schiewer, Präsidentin der Gesellschaft für Interkulturelle Germanistik.

Sie können sich bis zum 1. April unter 40-JahreDaF@lmu.de für den Festakt anmelden.

Weitere Informationen zum Programm der Jubiläumsfeier finden Sie hier (externer Link).

Wir würden uns freuen, Sie am 3. Mai begrüßen zu dürfen!

Institut für Deutsch als Fremdsprache
Ludwigstraße 27, München

Internationales Forschungszentrum Chamisso (IFC) Ludwig-Maximilians-Universität München Institut für Deutsch als Fremdsprache Schönfeldstraße 13a
D-80539 München
chamisso@daf.lmu.de
http://www.chamisso.daf.uni-muenchen.de/
Facebook: IFC.Chamisso
Instagram: ifc_chamisso_muenchen

Autorenlesung | “Mutters Flucht. Auf den Spuren einer verlorenen Heimat”: ZDF-Journalist Andreas Wunn liest aus seinem Buch

 

 

Das Verein Haus der Donauschwaben e.V. lädt zur Autorenlesung:

Samstag, 16. März 2019, 14 Uhr
Haus der Donauschwaben Goldmühlestraße 30, 71065 Sindelfingen (Karte)

ZDF-Journalist Andreas Wunn, Chefredakteur des Morgenmagazins und des Mittagsmagazins, liest aus seinem aktuellen Buch “MUTTERS FLUCHT. Auf den Spuren einer verlorenen Heimat”.

Jahrzehntelang hat Andreas Wunns Mutter dazu geschwiegen, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Gebiet Jugoslawiens nach Deutschland floh. Auch über ihre Wurzeln – jene der Donauschwaben im Banat – sprach sie nicht viel. 2017 endlich, siebzig Jahre nach ihrer Flucht, beschließt Wunn, zusammen mit seiner Mutter eine Reise in die Region ihrer Kindheit zu machen – entlang der damaligen Fluchtroute, die heute als „Balkan-Route“ bekannt ist.

Entstanden ist eine anrührende Erzählung eines Nachkriegsschicksals, aber auch die persönliche Wiederentdeckung eines fast vergessenen Stücks deutscher Geschichte, die vor Jahrhunderten begann und nach dem Zweiten Weltkrieg endete.

Eintritt frei.
Spenden erwünscht.

Anmeldung möglich unter 07031-79376-30 (nur Vormittags).

Hier geht es zur Einladung (PDF).