Workshop: Historische Minderheitenforschung in Deutschland. Institution, AkteurInnen, Profile

Das Netzwerk Historische Minderheitenforschung lädt zu seinem zweiten Workshop am 21. und 22. November 2018 nach Flensburg zum Thema „Historische Minderheitenforschung in Deutschland. Institutionen, AkteurInnen, Profile“ ein. Mit dem Netzwerk soll ein überregionales, interdisziplinäres Diskussions- und Kommunikationsforum für Forschende und NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem weiten Bereich der historisch arbeitenden minority studies geschaffen werden, das einen kontinuierlichen fachlichen Austausch befördert und damit zu einer Profilschärfung der Historischen Minderheitenforschung beiträgt.

Die OrganisatorInnen laden VertreterInnen einschlägiger Forschungseinrichtungen sowie alle interessierten KollegInnen herzlich zur Beteiligung ein. Ziel des Workshops ist ein Austausch über Profile, Kompetenzen und Interessen sowie davon ausgehend eine Diskussion über die Perspektiven der Historischen Minderheitenforschung und die Potenziale des Netzwerks.

Alle Interessierten können sich bis zum 21. Mai 2018 per E-Mail an folgende Adressen anmelden:

  • Sebastian Lotto-Kusche (Europa-Universität Flensburg): lotto-kusche@izrg.de
  • Friedrich Pollack (Sorbisches Institut Bautzen): friedrich.pollack@serbski-institut.de
  • Sonja Wolf (European Centre of Minority Issues Flensburg): wolf@ecmi.de

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie auf serbski-institut.de (externer Link).

Nachwuchsworkshop: Globale und transnationale Perspektiven auf die ukrainische Geschichte von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart

Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission veranstaltet in Kooperation mit der Staatlichen Mykola Gogol-Universität Nižyn einen Workshop für NachwuchshistorikerInnen mit einem besonderen Interesse an globaler und transnationaler Geschichte. Der Workshop findet vom 1. bis 5. Juli 2018 in der zentralukrainischen Stadt Nižyn statt.

Die aktuellen Prozesse der Globalisierung und des neuen Nationalismus oder der europäischen Integration und Desintegrationserscheinungen prägen auch die Art und Weise, wie HistorikerInnen auf die Vergangenheit in unterschiedlichen Zeitepochen blicken. Globalgeschichtliche und transnationale Ansätze haben sich in dieser Hinsicht unter mehreren neueren Ansätzen in den letzten Jahren als besonders produktiv erwiesen, da sie nicht ausschließlich auf politische Akteure und die politische Ebene ausgerichtet sind, sondern auch gesellschaftliche Akteure mit unterschiedlichen Hintergründen und Handlungsorientierungen einbeziehen.

Die Teilnehmer sind eingeladen ihre Ideen und Projekte (MA, Dissertationsprojekte) zu präsentieren und zu diskutieren. Mögliche Themen reichen von der Lokalgeschichte (Stadt, Dorf) über die Migrationsgeschichte bis zur politischen Geschichte.

Bewerbungen (inkl. Lebenslauf, Motivationsschreiben und Exposé) sind bis 20. Mai 2018 an kateryna.kudin@lrz.uni-muenchen.de zu schicken.

Weitere Informationen finden Sie auf CfP Nachwuchsworkshop (PDF-Datei).

Kulturreise: Der Weg der Landler

Unter der Leitung von Dr. Ulrike Pistotnik (Akademische Sektion Wien des ÖAV) findet die Reise vom 12. bis 24. Juli 2018 mit Bus und Schiff von Steeg am Hallstättersee in Österreich bis Hermannstadt in Rumänien statt.

Am 4. Juli 1734 mussten 264 Personen aus dem Salzkammergut ihre Heimat verlassen, weil sie ihren evangelischen Glauben nicht aufgeben wollten. Sie fuhren auf Schiffen die Traun und Donau abwärts, über den Bega-Kanal bis Temeswar und mit Pferdewagen nach Heltau/Cisnặdie in Rumänien. Von dort wurden sie in die drei Landlerdörfer (Neppendorf, Großpold und Großau) verteilt.

Reisten die Landler innerhalb der Grenzen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, so fährt man jetzt durch fünf Länder mit fünf unterschiedlichen Währungen: Österreich, Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien.

Weitere Informationen zu der Reise sowie zur Anmeldung finden Sie auf Weg der Landler (PDF-Datei) oder per E-Mail an ulrike.pistotnik@gmail.

Zagreber Germanistische Beiträge: Die Anglophonisierung der Wissenschaftspsrache. Sprachenpolitische Herausforderungen für die Nationalsprachen

Die Redaktion der Zeitschrift »Zagreber Germanistische Beiträge« lädt zur Einsendung von Beiträgen für das Heft 28/2019 ein. Der Band zum Themenschwerpunkt „Die Anglophonisierung der Wissenschaftssprache. Sprachenpolitische Herausforderungen für die Nationalsprachen“ (Hgg. Siegfried Gehrmann, Maja Anđel, Slađan Turković) ist interdisziplinär ausgerichtet und unternimmt den Versuch, die Gewinn- und Verlustseite einer englischsprachigen Monolingualisierung der Wissenschaft zu beschreiben. Im Vordergrund stehen Fragestellungen zum Verhältnis von wissenschaftssprachlicher Diversität und Erkenntnisfindung, dem Verhältnis der Ökonomisierung des akademischen Feldes zur Sprachlichkeit der Wissenschaft, die Rolle englischsprachiger Studiengänge, die Zukunft der Mehrsprachigkeit von Wissenschaft und Forschung sowie die Bedeutung der Sprachumstellung für kleinere Sprachgemeinschaften.

Für Bewerbungen senden Sie bitte ein Exposé im Umfang von bis zu 3000 Zeichen an Prof. Dr. Siegfried Gehrmann (siegfried.gehrmann@ufzg.hr) oder Doc. Dr. Slađan Turković (sturkovi@ffzg.hr) oder Prof. Dr. Maja Anđel (mandel@ffzg.hr). Einsendeschluss ist Ende Mai 2018.

Weitere Information auf zgbde.wordpress.com (externer Link).

Auftaktveranstaltung: 1968: Mythos Ost – Mythos West

Die Deutsche Gesellschaft e. V., die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur laden zur Auftaktveranstaltung der Reihe „Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest“ ein.

Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin

Zeit: 10. April 2018, 18 bis 20 Uhr

Die erste Veranstaltung der Reihe „Das doppelte 1968. Hoffnung – Aufbruch – Protest“ versucht zu ergründen, welche Mythen, Projektionen und auch Missverständnisse mit diesem besonderen Jahr verbunden sind und wie sie bis heute wirken. Dabei soll insbesondere danach gefragt werden, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Ost und West den Blick auf „1968“ prägen und ob sich die jeweiligen Sichtweisen in der vereinten Bundesrepublik zu einem gemeinsamen Narrativ zusammenführen lassen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter 1968: Mythos Ost – Mythos West (PDF-Datei).

Das gesamte Programm der Veranstaltungsreihe können Sie auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft e. V. (externer Link) erkunden.

Call for Papers: The City and the Great War: Architecture, Urbanism and Society after 1918

Die Universität „1 Decembrie 1918“ in Alba Iulia (Karlsburg, Rumänien) ruft zum Call for Papers für ihre Zeitschrift Annales Universitatis Apulensis. Series Historica auf.

Unter dem Thema The City and the Great War: Architecture, Urbanism and Society after 1918 sind Abstracts zu folgenden Bereichen willkommen:

  • Demographie und Urbanismus nach dem Ersten Weltkrieg: Die Städte Zentral- und Osteuropas
  • Eine neue Stadt für eine neue Gesellschaft? Projekte der urbanen Entwicklung nach 1918
  • Architektur und urbane Landschaften der Zwischenkriegszeit in Zentral- und Osteuropa
  • Radikaler Wandel oder Kontinuität? Die Städte Zentral- und Osteuropas während des kommunistischen Regimes

Die Titelvorschläge (maximal 100 Wörter) können bis 30. Juni 2018 eingereicht werden. Ausführliche Abstracts werden bis 1. Oktober 2018 erwartet.

Kontakt: aua_historia@uab.ro oder daniel.dumitran@uab.ro

Für weitere Informationen: CfP The City and the Great War (PDF-Datei)