Lesung und Gespräch mit Markéta Pilátová in der Reihe „Fahrtrichtung Ost“ | 20. Januar 2022 | in Präsenz und online

 

Die tschechische Autorin Markéta Pilátová liest am 20. Januar 2022 um 19 Uhr im HP8 der Münchner Stadtbibliothek aus ihrem Roman „Mit Baťa im Dschungel“. Es moderiert Anna-Elena Knerich vom Bayerischen Rundfunk.
In einer vielstimmigen Romanmosaik erzählt die Autorin die faszinierende Geschichte des weltbekannten Schuhfabrikanten Jan Antonín Baťa. Vor den Nationalsozialisten geflüchtet und von den Kommunisten verunglimpft lebte er in Brasilien seine unternehmerischen Ideale weiter. Mitten im Urwald gründete er mit seiner Familie neue Städte und Fabriken und doch waren seine mitteleuropäischen Wurzeln stets präsent. Pilátová erzählt vom Kampf gegen die widerspenstige tropische Natur, vom Pioniergeist, aber auch von der Sehnsucht nach dem alten Europa und der Suche nach der historischen Gerechtigkeit.
Die Veranstaltung findet in der Reihe „Fahrtrichtung Ost“, die das IKGS, Mittel Punkt Europa Filmfest , der Adalbert Stifter Verein zusammen mit der Münchner Stadtbibliothek organisieren, statt.

Die Lesung kann auf dem YouTube-Kanal der Stadtbibliothek verfolgt werden.
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Buchvorstellung und Gespräch mit Autorin Oxana Matiychuk | „Rose Ausländers Leben im Wort“ auf der Buch Wien | 12. November

 

12. November 2021, 12 Uhr, Buch Wien – Donau Lounge, Messe Wien, Halle D

Im Rahmen der größten Buchmesse Österreichs wird am Freitag, 12. November 2021 um 12 Uhr auf der Bühne der „Donau Lounge“ die Graphic Novel Rose Ausländer – Leben im Wort präsentiert. Die deutsche Fassung des Buches wurde als Gemeinschaftsprojekt des danube books Verlag Ulm und des IKGS realisiert.

Das IKGS ist Kooperationspartner der Donau Lounge.

Das komplette Programm der Donau Lounge finden Sie hier.

Wissenschaftliche Tagung „Drei Jahrzehnte Aussiedler- und Minder­heitenpolitik – Eine Erfolgsgeschichte im Fokus“ | 28. Oktober 2021 | online

 

Ziel der Tagung ist eine Bestandsaufnahme der Aussiedler- und Minderheitenpolitik Deutschlands. Dabei werden erreichte Erfolge und aktuelle Entwicklungen herausgearbeitet. Darüber hinaus soll der nationale Blick durch einen europäischen Vergleich mit minderheitenpolitischen Regelungen in anderen Staaten ergänzt werden. Abschließend sollen Perspektiven einer möglichen weitergehenden europäischen Regulierung des Politikfeldes (EU, Europarat, OSZE) diskutiert werden.

Vorgesehen sind dabei Podien zu folgenden Schwerpunkten:

  • Die deutsche Aussiedler- und Minderheitenpolitik – Erfolge und aktuelle Entwicklungen
  • Von Tondern über Eupen nach Bozen – Minderheitenpolitik im europäischen Vergleich
  • Minority Safepack Initiative & Co. – Zur Perspektive einer europäischen Regulierung

Es werden Vertreterinnen und Vertreter von Jugendverbänden eingebunden – zum Beispiel zur Diskussion ihrer Forderungen an die nationale und europäische Ebene oderzu Identitätsfragen: Spielt die Zugehörigkeit zu einer Minderheit für junge Menschen heute noch eine Rolle? Fühlen und identifizieren sie sich noch als Angehörige dieser Minderheit?

Zielgruppe der Veranstaltung sind neben Wissenschaft, Politik und Presse vor allem Studierende, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie die interessierte Öffentlichkeit. Darüber hinaus werden auch die Botschaften der in den Panels thematisierten Länder gezielt angesprochen. Auch Vertreterinnen und Vertreter sowie Mitglieder von Verbänden und Landsmannschaften und weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren kommen zu Wort.

Die wissenschaftliche Tagung wird durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat sowie das Nordost-Institut (IKGN e.V.) gefördert.
Sie findet in Kooperation mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) statt.

Anmeldung: Jan Roessel, E-Mail: jan.roessel@deutsche-gesellschaft-ev.de

Das detaillierte Programm der Tagung finden Sie hier.
Livestream auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V.
Veranstaltungsseite der Tagung

Eine Begegnung mit Alexandra Stahl, Stadtschreiberin in Rijeka, Kulturhauptstadt Europas 2020 | Film, Gespräch und Lesung | 31. August, Potsdam


Fotos: Bilder von den Dreharbeiten in Rijeka und Berlin, © Kulturforum (großes Bild und linkes kleines Bild) und bfg filmproductions (rechtes kleines Bild, Foto: Uwe Fleischer)

 

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit dem Babelsberger Filmgymnasium Potsdam laden am am 31.08.2021, 19 Uhr zu einer Begegnung mit der Schriftstellerin und Journalistin Alexandra Stahl ein, die das Stadtschreiberstipendium des Kulturforums für die Europäische Kulturhauptstadt Rijeka 2020 erhielt. Gezeigt wird die Filmreportage „Eine Begegnung mit Alexandra Stahl – Stadtschreiberin in Rijeka, Kulturhauptstadt Europas 2020“ (29 Min.) Alexandra Stahl liest aus ihren Rijeka-Aufzeichnungen.

Alle Details und Anmeldung hier.

CfP | 6. Kongress des Mitteleuropäischen Germanistenverband (MGV) an der Universität Olsztyn/Allenstein | 22.-24. September 2022

 

Der ursprünglich für den Herbst 2021 geplante Kongress wird wegen der Pandemie um ein Jahr verschoben. Das Thema lautet „Wende? Wenden!“. Den Organisatoren geht es darum, alle Wende-Erscheinungen und -Auffassungen in den Blick zu nehmen, die – im Sinne einer Zeitenwende – Aufbruch und Neuorientierung verhießen. Dieses Thema wird in den Bereichen Literatur- und Kulturwissenschaft, Linguistik und Fremdsprachendidaktik diskutiert werden.

Alle Details des CfP