CfP: „Das neue Fremde/Eigene“ | 12. GGR-Kongress |
2.–6.9.2022, Constanța

 

Das IKGS lädt gemeinsam mit den Germanistischen Lehrstühlen der Babeș-Bolyai- sowie der Partium-Universität ein, deutschsprachige literarische Felder und Netzwerke der Zwischenkriegszeit in Ostmittel- und Südosteuropa über nationale Grenzen hinaus zu untersuchen.

Die Sektion findet im Rahmen des XII. Internationalen Kongresses der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens vom 2.–6. September 2022 an der Ovidius-Universität in Constanța statt.

Den CfP finden Sie hier.
Mehr über den Kongress erfahren Sie hier (externer Link).

Stellenausschreibung: ifa-Kulturmanager | Bewerbungsfrist 30. Mai 2022

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) ist die älteste deutsche Mittlerorganisation. Es engagiert sich weltweit für ein friedliches und bereicherndes Zusammenleben von Menschen und Kulturen. Das ifa agiert als Kompetenzzentrum der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, ist weltweit vernetzt und setzt auf langfristige, partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Zum zum 1. September 2022 sucht das ifa:

  • Kulturmanager (m/w/d) für den Bund der Jugend der Deutschen Minderheit in Oppeln, Polen (Link zur Stellenausschreibung)
  • Kulturmanager (m/w/d) für das Demokratische Forum der Deutschen in Hermannstadt, Rumänien (Link zur Stellenausschreibung)
  • Kulturmanager (m/w/d) für das FunkForum in Temeswar, Rumänien (Link zur Stellenausschreibung)
  • Kulturmanager (m/w/d) für den Kulturverband Sathmarense in Sathmar, Rumänien (Link zur Stellenausschreibung)
  • Kulturmanager (m/w/d) für den deutschen humanitären Verein St. Gerhard in Sombor, Serbien (Link zur Stellenausschreibung)

Die Bewerbungsfrist ist der 30. Mai 2022.

In diesem kurzen Imagefilm des ifa können die Interessenten mehr über den Einsatz der Entsandten erfahren.

Die Entsendung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung auf die Zuwendung des Auswärtigen Amtes aus dem Bundeshaushaltsjahr 2022 sowie vorbehaltlich der aktuellen Entwicklungen von COVID-19 und etwaiger behördlicher Empfehlungen.

Lesung mit Horst Samson | 14.3.2022, Lyrik Kabinett München

© Kurt-W. Sänger

 

In der Sprache brennt noch Licht

14.3.2022, 19 Uhr, Lyrik Kabinett, Amalienstraße 83a, 80799 München (Karte)

Moderation: Niels Beintker (BR).

„Unfassbar steckt in der Tiefe des gelungenen Gedichtes ein Rest vom Drama des menschlichen Hierseins. In jenem finsteren Verlies brennt das Leben als Licht und wirft wechselhafte Schatten an die Innenseite unserer Existenz. […] Dichtung ist allein schon durch ihre Existenz und gesellschaftliche Präsenz ein Politikum. Ich reibe mich an den mich umgebenden, prägenden, inspirierenden auch provozierenden Zuständen und an der grundsätzlichen Verfasstheit unseres Lebens.“

So Horst Samson in einem Interview. Der 1954 in der Bărăgansteppe geborene Dichter, wohin seine Familie deportiert worden war, arbeitete als Lehrer und Journalist. Er ist Herausgeber von Anthologien und übersetzt immer wieder aus dem Rumänischen (Ana Blandiana, Mircea Dinescu u. a.). Seit 1976 erschienen von ihm zwölf Gedichtbände. Als Kritiker des Ceaușescu-Regimes erhielt er 1985 Schreibverbot. 1987 emigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland und war 2006– 2014 Generalsekretär der Sektion deutschsprachige Länder des EXIL-PEN.

An dem Abend liest Samson vor allem aus seinen beiden jüngsten Bänden In der Sprache brennt noch Licht (2021) und dem im Frühjahr 2022 erscheinenden Band Der Tod ist noch am Leben (beide Pop Verlag) und spricht darüber mit Niels Beintker, der als Redakteur, Autor und Moderator beim Bayerischen Rundfunk arbeitet, u.a. für das Büchermagazin Diwan auf Bayern 2.

Eine Kooperation des Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München mit dem Lyrik Kabinett.

Bitte melden Sie sich an: info@lyrik-kabinett.de und informieren Sie sich über die aktuellen Zugangsregelungen.

Eintritt:  8 € /  6 €
Mitglieder: freier Eintritt

Die Veranstaltung können Sie kostenfrei auf www.dichterlesen.net nachhören.

Weitere Informationen zur Lesung finden Sie hier.