Stellenausschreibung | Bibliothekarin/Bibliothekar (m/w/d)

 

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist eine von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell geförderten Einrichtung, welche die regionalen Verflechtungen südosteuropäischer und deutscher Kultur und Geschichte erforscht sowie durch Lehre und Fachpublikationen verbreitetIm Fachbereich Bibliothek und Archiv soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle


einer Bibliothekarin/eines Bibliothekars
 (m/w/d)


bef
ristet bis zum 31.12.2023 (Entgeltgruppe 9c, TVöD-Bund, 70 % der regelmäßigen Arbeitszeit) besetzt werden

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Ihre Aufgaben: 

  • Betreuung einer wissenschaftlichen Spezialbibliothek und eines Archivs 
  • Erwerbung und Katalogisierung von Print- und E-Medien (Monografien und Fortsetzungswerke sowie Zeitschriften und Zeitungen) nach RDA, darunter auch fremdsprachige Titel aus Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa 
  • inhaltliche Erschließung von Print- und E-Medien 
  • Mitarbeit bei der Einführung eines Lokalsystems 
  • Benutzerbetreuung und Bearbeitung wissenschaftlicher Anfragen, Ausleihe, nationale und internationale Fernleihe, Magazindienst
  • Koordination und Durchführung von Erschließungsprojekten im Archiv (Vor- und Nachlässe, Autorenbibliotheken, Karten, Fotografien)sowie Führung von Zugangs- und Inventarverzeichnissen 
  • Durchführung von Bestandserhaltungsmaßnahmen 
  • Öffentlichkeitsarbeit für Bibliothek und Archiv 
  • Fachliche Betreuung von PraktikantInnen, ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und ggf. Projektpersonal in Bibliothek und Archiv 
  • Koordination von Kooperationsprojekten mit Partnereinrichtungen, insbesondere von Digitalisierungsmaßnahmen sowie Einwerbung von Drittmittelprojekten in Zusammenarbeit mit der Bibliotheks- und der Institutsleitung 
  • Vertretung der Bibliotheksleitung 
  • Übernahme von Querschnittsaufgaben 

 

Ihr Profil: 

  • erfolgreich abgeschlossenes Studium im Bereich Bibliotheks- oder Informationswissenschaft (Bachelor/FH-Diplom) oder auf das Aufgabengebiet bezogene gleichwertige Fähigkeiten und nachgewiesene Erfahrungen 
  • Kenntnisse von RDA, GND und bibliothekarischen Metadaten 
  • hohe IT-Affinität und Interesse an aktuellen Entwicklungen, insbesondere im Bereich Digitalisierung 
  • Kenntnisse in der Anwendung integrierter Bibliothekssoftware und der Verbundkatalogisierung 
  • sicherer Umgang mit MS Office 365 
  • hohe Serviceorientierung, GestaltungsmotivationFlexibilität und Belastbarkeit 
  • Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und Bibliothekstagungen 
  • selbständige, lösungsorientierte Arbeitsweise, Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein 

 

Darüber hinaus freuen wir uns über folgende Kenntnisse, welche jedoch keine Voraussetzung sind: 

  • Kenntnisse in der archivarischen Erschließung 
  • Kenntnisse archivarischer und bibliothekarischer Bestandserhaltungsmaßnahmen 
  • Kenntnisse in Kalliope und Koha 
  • Lesekenntnisse einer südosteuropäischen Sprache 

 

Wir bieten: 

  • eine intensive Einarbeitung 
  • ein aktives Mitgestalten neuer, innovativer Dienstleistungsangebote und die Möglichkeit zur Verwirklichung eigenverantwortlicher Projekte 
  • Möglichkeit der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung durch Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten  
  • flexible Arbeitszeitgestaltung und Möglichkeit zur Vier-Tage-Woche  
  • 30 Tage Erholungsurlaub (bezogen auf eine 5-Tage-Woche) 
  • betriebliche Altersvorsorge über den Versorgungsverband bundes- und landesgeförderter Unternehmen (VBLU) 
  • Job-Ticket-Vergünstigung im ÖPNV 

 

Die Beschäftigung erfolgt vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel im Bundeshaushalt. 

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse und Beurteilungen, Nachweis über die Erfüllung der formalen Voraussetzungen etc.) sind bis zum 17.1.2021 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei zu richten an ikgs@ikgs.de. 

Begrüßt werden auch Bewerbungen von BerufseinsteigerInnen. 

Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern; daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt 

Die Bewerbungen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Verfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen vernichtet. 

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Helene Dorfner unter dorfner@ikgs.de. 

Dr. Florian Kührer-Wielach
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas
an der Ludwig-Maximilians-Universität München
www.ikgs.de 

CfP/CfA | „Unter Beobachtung – Vertriebenenorganisationen und -funktionäre im Blick der sozialistischen Staaten des östlichen Europas (1949–1989)“

 

Tagung und Themenband des Journals für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (JKGE) / Journal for Culture and History of the Germans in Eastern Europe 3 (2022)

Herausgeber: Stefan Lehr

Die Staaten des östlichen Europas, in denen vor 1939 deutsche Minderheiten gelebt hatten oder an die nach dem Zweiten Weltkrieg Gebiete des Deutschen Reiches übergegangen waren, beobachteten die politischen Aktivitäten der aus diesen Territorien geflohenen und vertriebenen Deutschen in der Bundesrepublik aufmerksam. Die meisten der von der Observation betroffenen Personen kamen aus den Regionen, die nunmehr zu Polen und der Tschechoslowakei gehörten. In beiden Ländern hatte sich in der Zwischenkriegszeit das Zusammenleben mit der deutschen Minderheit problematisch gestaltet. Während des Zweiten Weltkrieges hatten Polen und Tschechen unter den Verbrechen der Nationalsozialisten gelitten, in die auch ‚Volksdeutsche‘ involviert waren. Die Forderungen der bundesdeutschen Vertriebenenverbände nach Gebietsrückgaben verstärkten die auf negativen Erfahrungen beruhenden Wahrnehmungen dieser Staaten. Somit handelte es sich um eine durch Misstrauen geprägte und ideologisch aufgeladene ‚Feindbeobachtung‘ im Ost-West-Konflikt.

Die Observation der seit Ende der 1940er Jahre in der Bundesrepublik entstandenen Vertriebenenorganisationen und -institutionen durch die staatssozialistischen Länder des östlichen Europas (Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, DDR, Sowjetunion und Jugoslawien) ist Gegenstand einer Tagung, die für den Juli 2021 im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg geplant ist. Im Anschluss an diese Konferenz sollen ausgewählte Beiträge im Journal für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (JKGE) / Journal for Culture and History of the Germans in Eastern Europe als Themenausgabe publiziert werden.

Im Fokus stehen die Methoden der Sammlung und Auswertung von Informationen über Vertriebenenorganisationen und -funktionäre durch die Nachrichtendienste für ihre politischen Auftraggeber.

Bitte senden Sie ein Abstract in deutscher oder englischer Sprache (max. 2.500 Zeichen) Ihres geplanten (unveröffentlichten) Beitrags, dazu einen kurzen Lebenslauf bis zum 31.1.2021 per E-Mail an Dr. Stefan Lehr, E-Mail stefan.lehr@bkge.uni-oldenburg.de. Die Tagung soll am 1./2. Juli 2021 im BKGE in Oldenburg stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird sie entweder als hybride Veranstaltung oder online realisiert. Eine Entscheidung darüber wird bis Mitte April bekanntgegeben.

CfP/CfA als PDF-Download (deutsch und englisch)

CfP | Internationale Tagung „Von der Katze im Sack auf den Hund gekommen. Das Tier und sein Mensch in Kultur, Kunst, Literatur und Sprache“

 

Die Germanistikabteilung der Philologischen Fakultät in Kronstadt/Braşov lädt in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (Zweigstelle Kronstadt) zwischen dem 9.-10. April 2021 zur XXIV. Internationalen Tagung zum Thema „Von der Katze im Sack auf den Hund gekommen. Das Tier und sein Mensch in Kultur, Kunst, Literatur und Sprache“ ein.

Ihre Anmeldungen mit Titelangabe nebst kurzer Zusammenfassung Ihres Vortrags (Vortragsdauer: 20 Minuten) werden bis spätestens 1. März 2021 erwartet.
Angesichts der anhaltenden Covid-19 Pandemie findet die Tagung im virtuellen Raum statt.
Die gehaltenen Vorträge werden im erneuerten Format der Kronstädter Beiträge zur germanistischen Forschung (CEEOL, Index Copernicus, EZB; http://germanistik.unitbv.ro/) im Kronstädter Aldus Verlag in Zusammenarbeit mit dem Universitätsverlag 2022 veröffentlicht.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung werden gebeten, eine druckreife Fassung ihrer Vorträge bis zum 31. Juli 2021 in elektronischer Form an die Herausgeberin des Bandes, Carmen
E. Puchianu, unter c.e.puchianu@unitbv.ro einzusenden.

Weitere Details im CfP

CfP | Zeitschrift für Mitteleuropäische Germanistik

 

Der Mitteleuropäische Germanistenverband lädt in einem CfP zur Publikation in der „Zeitschrift für Mitteleuropäische Germanistik“, Jahrgang 7, Heft 2, ein; das Heft erscheint im Herbst 2021. Die Zeitschrift ist Publikationsorgan des Mitteleuropäischen Germanistenverbandes, der zum Ziel hat, die Kommunikation zwischen den jeweiligen Vertretern der nationalen Germanistiken zu fördern, die fachliche Arbeit der Germanistik in Mittel- und Osteuropa zu unterstützen und Forschungsaktivitäten zu initiieren und zu koordinieren.

Abgabefrist ist 30. April 2021.

Für Fragen wenden Sie sich an Frau Dr. habil. Joanna Szczęk, E-Mail: joanna.szczek@uwr.edu.pl

Alle Details zum CfP

CfP | Arbeitstagung „Deutsche Pressesprache im Ausland“ (Erfurt)

 

Das am Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Erfurt angesiedelte Projekt „Deutsche Mediensprache im Ausland – am Beispiel der deutschen Minderheitenpresse in Mittel- und Osteuropa“ (www.pressesprache.de) und das in diesem Rahmen tätige Forschungsnetzwerk „Deutsche Pressesprache im Ausland“ veranstalten vom 5. bis 6. November 2021 eine Arbeitstagung zum Themenschwerpunkt „Deutsche Pressesprache im Ausland“.

Für diese Tagung werden Vortragsangebote erwartet, die sich gezielt mit system- oder verwendungs­linguistischen Aspekten der Sprache deutscher Auslandszeitungen auseinandersetzen, wobei Referaten über zeitgenössische Presseerzeugnisse deutscher Minderheiten besondere Priorität eingeräumt wird.

Deutschsprachige Abstracts mit Arbeitstitel (ungefähr 300 Wörter; die bibliographischen Angaben nicht mitgezählt) sind unter der E-Mail-Adresse csaba.foeldes@uni-erfurt.de willkommen. Bitte geben Sie zu Ihrem Abstract auch Ihren vollständigen Namen (Name, Vorname, akademischer Grad), Ihre Universität, Ihr Institut (evtl. Lehrstuhl), Ihre Dienststellung, Postanschrift und E-Mail-Adresse an.
Anmeldungsfrist ist der 15. März 2021.

Alle Details zur Tagung