„Streifzüge durch die ukrainische Stadt Lemberg“ | Podcast des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde

Die Stadt Lemberg (Lwiw/Львів, Lwów) blickt auf eine jahrhundertealte bewegte Geschichte zurück. Sie war unter anderem polnisch, österreichisch, russisch, deutsch, sowjetisch, ukrainisch.

Das Land und die Stadt sind in den Nachrichten allgegenwärtig, der Podcast unternimmt jedoch eine Reise in die Kulturgeschichte Lembergs. Literarische und essayistische Texte, gelesen vom Stuttgarter Schauspieler Lou Bertalan und eingeführt von Dr. Olivia Spiridon, gewähren Einblicke in die Vergangenheit und Gegenwart dieser Stadt.

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Neues Heft der Kulturkorrespondenz zur »Ukraine« erschienen

Nebel liegt über dem Dnepr/Dnipro in Kiew/Kyjiw. Nur einige Hochhäuser und die Mutter-Heimat-Statue überragen die Nebelschwaden. Die Figur wurde vor über vierzig Jahren erbaut und soll an den sowjetischen Sieg im „Großen Vaterländischen Krieg“ erinnern. Nun herrscht wieder Krieg in der Ukraine und für die Redaktion der Kulturkorrespondenz steht das Titelbild dafür, was seit dem 24. Februar passiert: Seit dem Angriff Russlands ballen sich schwere Wolken über der Ukraine.

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Neuerscheinung: Hannelore Baier (Hg.), Überwachung und Infiltration. Die Evangelische Kirche in Rumänien unter kommunistischer Herrschaft (1945-1969). Dokumentation

Die Evangelische Kirche A. B. in Rumänien (EKR) wurde – wie alle Glaubensgemeinschaften des Landes – von der herrschenden Rumänischen Kommunistischen Partei (RKP) als Institution eingestuft, die der atheistischen, totalitären Politik im Wege stand; zudem war sie eine identitätsfördernde und die Gemeinschaft sichernde Einrichtung der Siebenbürger Sachsen. Sie behinderte die Integration der deutschen Minderheit in den kommunistischen Transformationsprozess der Gesellschaft. Ziel der RKP war deshalb die Gleichschaltung der EKR: Die Richtlinien gab die RKP vor, als Instrumente für deren Umsetzung dienten die Kultusoberbehörde und der Geheimdienst Securitate.

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Tagung „Zwischen Bollwerk und Brücke“ – Programm und Abstracts

Vom 28.9. bis 1.10.2022 findet in Sibiu/Hermannstadt/Nagyszeben, Rumänien, die vom IKGS mitveranstaltete Tagung „Zwischen Bollwerk und Brücke? Der habsburgische Südosten Europas. Kultur-Raum-Konzepte seit dem 18. Jahrhundert“ statt. Hier können Programm und Abstracts heruntergeladen werden.

Programm und Abstracts
Ankündigung der Tagung auf H-Soz-Kult

Vortrag von PD Dr. Tobias Weger, „München und die deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas nach 1945“

7. Oktober 2022, 16–17:45 Uhr
Saal des Münchner Stadtmuseums, St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München

Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung „Das osteuropäische München in der Nachkriegszeit und im Kalten Krieg“ statt, die vom 5. bis 7. Oktober 2022 vom Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas der LMU in Kooperation mit dem Münchner Stadtmuseum und dem Jüdischen Museum München organisiert wird.

Nähere Informationen zur Tagung und das Programm finden Sie hier.
Die Teilnahme ist kostenlos. Interessent/innen werden gebeten, sich hier zu der Tagung anzumelden.