Online-Vernissage mit Live-Chat | 23. November 2021

 

Am 23. November 2021 um 19:00 Uhr (MEZ) bzw. 20:00 Uhr (OEZ) geht die englischsprachige Webseite anabasis.space mit den Kunstwerken der gleichnamigen Residenz, die vom 19. Juli bis 1. August auf Zoom stattfand, online. Neun Künstler und Künstlerinnen sowie eine Künstlergruppe aus Deutschland und der Ukraine ließen sich nach intensiver Auseinandersetzung mit der Lyrik Paul Celans von seinen Themen, oftmals auch aus posthumanistischer Perspektive, inspirieren.

Kuratoren: Oleksandr Sushynskii (Lviv) und Sebastian Unger (Berlin)

Anlässlich der Eröffnung der Online-Ausstellung besteht im Live-Chat die Möglichkeit, sich über die Kunstwerke bzw. mit den Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen und während der Wanderung im Anabasis-Raum, der zu individuellen Entdeckungsreisen einlädt, ins Gespräch zu kommen.

Ein Projekt der NGO „Ukrainisch-Deutsche Kulturgesellschaft Tscherniwzi“ am Zentrum Gedankendach in Kooperation mit dem IKGS. Gefördert von: House of Europe. 

Hier geht es zum virtuellen Ausstellungsraum 

Eine Begegnung mit Alexandra Stahl, Stadtschreiberin in Rijeka, Kulturhauptstadt Europas 2020 | Film, Gespräch und Lesung | 31. August, Potsdam


Fotos: Bilder von den Dreharbeiten in Rijeka und Berlin, © Kulturforum (großes Bild und linkes kleines Bild) und bfg filmproductions (rechtes kleines Bild, Foto: Uwe Fleischer)

 

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa in Kooperation mit dem Babelsberger Filmgymnasium Potsdam laden am am 31.08.2021, 19 Uhr zu einer Begegnung mit der Schriftstellerin und Journalistin Alexandra Stahl ein, die das Stadtschreiberstipendium des Kulturforums für die Europäische Kulturhauptstadt Rijeka 2020 erhielt. Gezeigt wird die Filmreportage „Eine Begegnung mit Alexandra Stahl – Stadtschreiberin in Rijeka, Kulturhauptstadt Europas 2020“ (29 Min.) Alexandra Stahl liest aus ihren Rijeka-Aufzeichnungen.

Alle Details und Anmeldung hier.

Film und Staat – Film­schaf­fende in „illiberalen De­mo­kra­tien“ | Podiumsdiskussion am 9. Juli 2021, 19 Uhr

 

9. Juli 2021, 19 Uhr, Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, 81669 München (Karte

Der ungarische Premier Viktor Orbán war der erste Regierungschef eines EU-Staates, der sich 2014 offen zum „Illiberalismus“ bekannte. Wenig später folgte ihm die 2015 neugewählte polnische Regierung nach. In beiden Staaten sind demokratische Strukturen weiterhin vorhanden, zugleich aber gewinnen ethnischer Nationalismus, eine deklarierte Priorisierung des Sicherheitsdenkens und Euroskeptizismus an Bedeutung. Eine antipluralistische Kulturpolitik sieht die Rolle von Medien und Film in erster Linie darin, affirmativ die Position der Regierung zu vertreten. Wie in den letzten Jahren nicht nur in Ungarn und Polen geschehen, sind eine regierungskonforme Personalpolitik sowie einengende Vorgaben zu Arbeits- und Finanzierungsbedingungen wirksame Mittel, um die Kunst- und Meinungsfreiheit einzuschränken. Vor diesem Hintergrund stellt die Podiumsdiskussion des Filmfestivals Mittel Punkt Europa die Situation der Filmschaffenden in einer „illiberalen Demokratie“ in den Fokus und fragt unter anderem nach ihren Handlungsspielräumen oder den Möglichkeiten, einen kritisch denkenden Nachwuchs auszubilden.

Zu Gast: Mihály Schwechtje (Regisseur, Ungarn) und Urszula Biel (Filmhistorikerin, Polen)
Moderation: Tobias Weger (Institut für deutsche Kultur und Geschichte  Südosteuropas).

Eine Kooperationsveranstaltung von  Collegium Carolinum,  Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München und der Petra-Kelly-Stiftung

Eintritt frei,  Anmeldung erforderlich
Zur Veranstaltungsseite 

Anabasis Online Residency | 19 July – 01 August 2021

 

19 July – 01 August 2021, Online

The residency ANABASIS inspired by Paul Celan, one of the most important German-speaking poets of the twentieth century, will feature German and Ukrainian artists working with new media. The artists are invited to deal with questions of identity and posthumanism in a funded workshop and project phase. The resulting works will be presented in November 2021.

Curators: Oleksandr Sushynskii and Sebastian Unger

For  more information see here (externer Link).

Vortrag (München) | „Grete Csaki-Copony und Margarete Depner – Künstlerische Selbstentwürfe in den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts“

Margarete Depner: Die Sinkende, 1933, Marmor, 127 x 42 cm, Ausstellung „Der Traum vom Museum ,schwäbischer‘ Kunst“ im Kunstmuseum Stuttgart. © Josef Balazs

 

27. Oktober 2020, 19 Uhr
Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, 81669 München (Karte)

Das Haus des Deutschen Ostens lädt in Kooperation mit dem Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., der Kulturreferentin für Siebenbürgen und gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien am Dienstag, den 27. Oktober 2020 um 19 Uhr zu einem Vortrag der Kulturreferentin für Siebenbürgen, Dr. Heinke Fabritius, ein: „Grete Csaki-Copony und Margarete Depner – Künstlerische Selbstentwürfe in den politischen Wirren des 20. Jahrhunderts“.

Mit „Käthe Kollwitz und Grete Csaki-Copony. Künstlerinnenleben in Berlin“ hatte die von der Kulturreferentin für Siebenbürgen, Dr. Heinke Fabritius, initiierte Vortragsreihe „Deutschsprachige Künstlerinnen im und aus dem östlichen Europa“ im Oktober 2018 im Haus der Heimat in Nürnberg ihren Auftakt.
Die Vortragsreihe, die als laufendes, stets um neue Protagonistinnen und Themenbereiche erweitertes Angebot konzipiert ist, richtet sich an ein breites Publikum und findet in Kooperation mit Museen, Bibliotheken, Vereinen und Volkshochschulen statt. Der Vortrag am 27. Oktober ist Teil des Begleit­programms der Ausstellung „Wer bin ich? Wer sind wird? – Zu Identitäten der Deutschen aus dem östlichen Europa“, die vom 16. Oktober 2020 bis zum 9. April 2021 im Haus des Deutschen Ostens zu sehen ist.

Künstlerische Selbstentwürfe sind immer auch Ausdruck von (Suche nach) Identität – weiblicher, nationaler/ethnischer, politscher – und zwangsläufig werden sie von den Verwerfungen der Zeit mitgeprägt. Margarete Depner (1885-1970) und Grete Csaki-Copony (1893-1990), zwei Künstlerinnen aus Siebenbürgen, haben beide entscheidende Stationen ihrer Karriere im Berlin der Zwischenkriegszeit erlebt. Mit ihrem Werk blieben sie auch nach dem Zweiten Weltkrieg öffentlich präsent. Anhand ausgewählter Arbeiten beleuchtet der Vortrag das Selbstverständnis der beiden Frauen als bildende Künstlerinnen, Mütter, Ehefrauen, Zeitgenossinnen im Netzwerk europäischer Kunstszenen.

Dr. Heinke Fabritius ist seit 2017 Kulturreferentin für die Regionen Siebenbürgen / Bessarabien / Bukowina / Dobrudscha / Maramuresch / Moldau und Walachei. Das Studium der der Philosophie und der Kunstwissenschaft an der TU Berlin hat sie 2006 mit einer Promotion zur Zeichnung der Goethezeit abgeschlossen. Sie kann langjährige wissenschaftliche Tätigkeit in Forschung und Lehre aufweisen, wobei Geschichte und Kultur der Regionen Ostmitteleuropas seit je einen wesentlichen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden.

Anmeldung erforderlich: per E-Mail unter poststelle@hdo.bayern.de oder telefonisch unter 089-449993-0.