Neuerscheinung | „Blickwechsel“ 2019 mit einem Beitrag von Tobias Weger (IKGS)

BLICKWECHSEL 2019: Grenzenlos regional. Landschaft und Identität im östlichen Europa

 

 

Die siebente Ausgabe der Zeitschrift BLICKWECHSEL, Journal für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa ist erschienen. Das Journal widmet sich 2019 dem Europa der Regionen, das dem vielerorts erstarkenden Nationalismus ein länderübergreifendes Konzept von Identität entgegensetzt. Menschen aus Deutschland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Russland, Rumänien, Slowenien, Tschechien und den USA berichten über sehr diverse Spielarten des Regionalen: Vom Volkskundearchiv über Stahlstiche und Filme bis zur Pop-Art, vom Literaturfestival über schlesische Weißwürste bis zum international erfolgreichen Kammerchor reicht das Spektrum. Weitere Themen wie das Bauhaus-Centennium, die Unterzeichnung des Hitler-Stalin-Pakts vor 80 Jahren, der 250. Geburtstag des schlesischen Komponisten Joseph Elsner und der 90. Geburtstag von Christa Wolf sowie Streiflichter aus der Arbeit des Kulturforums und seiner Partnereinrichtungen runden die Lektüre des reich bebilderten Heftes ab.

Mit Texten von Christa Wolf, Miljenko Jergović, Alena Mornštajnová, Alvydas Šlepikas, Rosa Tahedl, Arno Surminski und vielen anderen.

Mit einem Beitrag von PD Dr. Tobias Weger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am IKGS (München):
Heimat auf Zeit. Deutsche in der Dobrudscha, Deutsche aus der Dobrudscha.

 

Der BLICKWECHSEL erscheint seit 2013 einmal jährlich und möchte ein breites Publikum neugierig auf die Vielfalt deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa machen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der aktuelle BLICKWECHSEL kann gegen eine Schutzgebühr von 2,50 € zzgl. Porto beim Stuttgarter Verlagskontor bezogen werden (Bestellungen per Mail unter svk@svk.de oder per Telefon unter 0711–66721483, jeweils unter Angabe der Bestellnummer DF117 für das Einzelheft, FF15913 für ein Abonnement). Institutionen, die am Ankauf einer größeren Stückzahl interessiert sind, wenden sich bitte an becker@kulturforum.info.

Die digitale Version (PDF, 9,4 MB) können Sie hier kostenfrei herunterladen. Oder Sie blättern direkt in der Online-Ausgabe.

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Bestellung von Rezensionsexemplaren unter:
+49 331 20098-0
+49 331 20098-50
deutsches@kulturforum.info

Ausstellung und Projekttage | Wir wohnen Wort an Wort. Banat – Siebenbürgen – Bukowina. Ein Ethnograffitti Südosteuropas

 

 

PASSPORT PLEASE!
Grenzstationen, Begegnungen, Gesprächspartner*innen, Nachtzüge, Volkstümelei, Securitate, Umbruch, Exodus, Revolution 1989, Medien, Wechselstuben und – vor allem – fragmentierte gesellschaftliche Gruppen, Gedächtnislinien und Diskurse: Aus diesem Dickicht an Eindrücken einer ethnographischen Forschungsreise zu den deutschsprachigen Minderheiten Rumäniens und der Ukraine ist eine Ausstellung entstanden.

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Ausstellungskabinett im Universitätshauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena
Fürstengraben 1
Barrierefrei
Eintritt frei!

8. April bis 10. Mai 2019
Öffnungszeiten
Mo.–Do. 11–18 Uhr, Fr. 11–16:30 Uhr
(Karfreitag und Ostermontag geschlossen)

Vernissage:
Mittwoch, 10. April 2019, 18 Uhr

Projektwoche mit Lesungen, Musik u.v.m.:
5.–10. Mai 2019

Theatergastspiel am 21. Mai 2019

Podiumsdiskussion:
Endgültig verlassen und entfremdet?
Musealisierung deutschen und jüdischen Lebens in Rumänien und der südlichen Ukraine nach 1989

Donnerstag, 9. Mai 2019, 19:30 Uhr
Katholisches Gemeindehaus „Gabriel Henry“, Wagnergasse 30, 07743 Jena

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:
Dr. Cornelia Eisler, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg
Claudiu Florian, Rumänisches Kulturinstitut Berlin
Dr. Florian, Kührer-Wielach, IKGS München
Dr. Oxana Matiychuk, Ukrainisch-Deutsche Kulturgesellschaft Czernowitz am Zentrum Gedankendach
Dr. Michaela Nowotnick, Arno Schmidt Stiftung Bargfeld

Zur Seite des Veranstalters

Ausschreibung | Sommerschule 2019 in der Republik Moldau: Demokratie im politischen Wettbewerb

 

Demokratie im politischen Wettbewerb
Chișinău / Republik Moldau
Odessa / Ukraine
18. August–8. September 2019

Sommerschule 2019
Die Frage nach der geopolitischen Ausrichtung der Republik Moldau (Annäherung an die EU versus Mitgliedschaft in der Eurasischen Zollunion) war lange Zeit für die Wahlentscheidung ausschlaggebend. Im vergangenen Jahr rückte dann der Protest gegen die Eliten in Politik und Wirtschaft in den Vordergrund. Ein Bündnis zwischen in geopolitischen Fragen weit auseinander-liegenden Parteien schien denkbar.
Undurchsichtige politische und administrative Strukturen, Korruption und Vetternwirtschaft sowie die Konzentration von Eigentum, u. a. im Bereich der Medien, fördern in der Bevölkerung das Gefühl, über keine wirkliche Mitbestimmung zu verfügen, führen zu einem nahezu defätistischem Verhältnis gegenüber dem Staat und zugleich zu einer positiv besetzten Rückbesinnung
auf die Sowjetunion.
Dessen ungeachtet wird zu fragen sein, was sich nach den Parlamentswahlen vom 24. Februar 2019 in der Republik Moldau verändert hat und ob es künftig zu einer grundlegenden Veränderung im Lande kommen wird.

Ziel der Sommerschule 2019 ist es, deutschen Studierenden ein umfassendes und anschauliches Bild der Republik Moldau zu vermitteln.

Förderung
An deutschen Hochschulen immatrikulierte Studierende können sich im Rahmen des GoEast-Sommerschulprogramms beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) um ein Stipendium bewerben. Das Stipendium setzt sich zusammen aus Stipendienrate (zur Deckung der Aufenthaltskosten), Reisekostenzuschuss und Kursgebühren.

Bewerbungsunterlagen sind beim Moldova-Institut Leipzig e.V. in elektronischer
Form (in einer PDF Datei) einzureichen:
moldova@uni-leipzig.de

Hier geht zur Ausschreibung (PDF-Datei).

Vortrag | Konrad Gündisch über den siebenbürgisch-sächsischen Politiker Hans Otto Roth (1890–1953) am 20. März im HDO, München

 

 

Hans-Werner Schuster, Bundeskulturreferent des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V., erlaubt sich, Sie auf einen Vortrag über Hans Otto Roth hinzuweisen, den Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch auf Einladung der Kreisgruppe München am 20. März um 18.00 Uhr im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, in München, hält.
Die diesbezügliche Ankündigung erfolgte in Folge 4 der Siebenbürgischen Zeitung vom 5. März. Allerdings nicht in der Rubrik „Verbandsleben“, sondern „Rundschau“, auf Seite 6.

Es erwartet Sie ein Vortrag, den einer unserer bedeutendsten Historiker dem herausragenden siebenbürgisch-sächsischen Politiker des 20. Jahrhunderts widmet: Hans Otto Roth, 1890 in Schäßburg geboren, begann seine politische Karriere 1918, nach dem Anschluss Siebenbürgens an Rumänien. „Wir sind Deutsche und wollen es auch sein, sind aber gleichzeitig auch Bürger des rumänischen Staates, dem wir treu verbunden sind. Wir dienen mit unserem Wirken in nichtdeutschen Landen einer großen völkerverbindenden Aufgabe“, schrieb Roth kurz nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im „Siebenbürgisch-Deutschen Tageblatt“. 1953 endete sein spannendes, erfülltes aber auch tragisches Leben.

 

Hans-Werner Schuster, M.A.
Bundeskulturreferent
Verband der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.
Karlstraße 100
80335 München
Tel.: (0049) 89 / 236609-24
Fax: (0049) 89 / 236609-15
E-Mail: kulturreferat@siebenbuerger.de
www.siebenbuerger.de

 

(Bild: Archiv des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland)

Ausschreibung | Go East Sommerschule an der Universität Prishtina/Pristina (Kosovo)

 

Kosovo – die Zukunft eines jungen Landes – Go East Sommerschule an der Universität Prishtina/Pristina
Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur
15.9.2019 – 28.9.2019

 

Für Studierende der Geisteswissenschaften/ Schwerpunkt Südosteuropa/ MOE-Studien (DAAD-Stipendien möglich) und alle Interessierte an Geschichte, Sprache, Politik, Kunst, Literatur, Wirtschaft und Politik in Kosovo.

Ziel der Sommerschule ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der kulturellen, zeitgeschichtlichen und politischen Situation in Kosovo vertraut zu machen. Kosovo ist das jüngste Land Europas in zweifacher Hinsicht: Die Unabhängigkeitserklärung 2008 machte Kosovo zum jüngsten Staat Europas – die Bevölkerungsstruktur zeigt ein junges Profil wie kein anderes Land Europas: ca. 50 Prozent der Bevölkerung sind 25 Jahre alt und jünger. Die Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur, die diese Sommerschule für deutsche Studierende und interessierte Teilnehmer anbietet, ist eine an der Universität Prishtina in den letzten zehn Jahren gewachsene Abteilung mit steigenden Studierendenzahlen. An der Sommerschule werden auch kosovarische Studierende teilnehmen. Alle Seminar- und Workshopangebote werden von kosovarischen Experten geleitet.

Arbeitsformen
formal (Sprachunterricht/ Vorlesungen) und nonformal (Erkundungen/ Besuch von deutschsprachigen Institutionen/ Besuch einer DSD Schule (PASCH)/ Projekttag in einer deutschsprachigen Institution/ Exkursionen.)

U.a. vorgesehen sind ein Parlamentsbesuch bei Abgeordneten (ehemalige Absolventen der Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur), ein Besuch im Goethe-Zentrum, im Foto Atelier Hazir Reka, bei der GIZ, bei der deutschen Fachhochschule für Krankenpflege Heimerer, bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, der K-For, Exkursionen nach Prizren, ein Besuch mit Führung zur Ausgrabungsstätte Ulpiana. Ebenso eine landeskundlich geführte Wochenendexkursion nach Durrës, Albanien (mit Übernachtung).

Bewerbungsvoraussetzungen:
Das Programm steht allen Fachrichtungen offen. Die Sommerschulen finden zu unterschiedlichen Themen statt.
Graduierte mit abgeschlossenem Master sowie Doktoranden sind von der Bewerbung ausgeschlossen.

Bewerbungsverfahren: Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig:
Sie bewerben sich direkt an der Universität Pristina unter:
ellen.tichy@freenet.de (DAAD-Lektorat/ DAAD Verbindungsbüro Pristina)
Wir benötigen einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben.

Für die Bewerbung um ein Stipendium bewerben Sie sich beim DAAD in Bonn. Dazu weitere Informationen unter:
DAAD Stipendium: daad.de/go/stipd50093992 (externer Link)

Bewerbungsfrist: 15.5.2019

Hier geht es zum Programm (PDF-Datei)

Filmvorstellung | „Der Vogel träumt vom Maismehl – Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen“ in Wien vorgeführt.

 

„Manuel Stübecke konnte uns bloß Filmfragmente vorführen, da die eigentliche Filmpremiere in Berlin erst im Monat Mai stattfinden soll. Der Vorgeschmack der gezeigten Bruchstücke macht aber Appetit auf den integralen Filmablauf […]“

Hier geht zum vollständigen Bericht der Siebenbürgischen Zeitung Online (externer Link).

Der Dokumentarfilm, der zwischen 2013 und 2016 von Manuel Stübecke gedreht wurde, besteht aus insgesamt 15 Interviews mit älteren und jüngeren Vertretern der Rumäniendeutschen. Die Interviews bilden einen Querschnitt der Geschichte der Minderheit im 20. Jahrhundert ab. Diese Interviews bleiben einer Nachwelt erhalten, die bereits zwei verstorbene Interviewpartner (Paul Philippi und Walter G. Seidner) nicht mehr erleben können.

Die Postproduktion wurde mit Fördermitteln des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der LMU München, des Hauses des Deutschen Ostens in München, des Bayerischen Staatsministers für Familie, Arbeit und Soziales und nicht zuletzt von der Evangelischen Kirche Westfalens unterstützt.
 

Aviso:

Das Deutsche Kulturforum Östliches Europa lädt am 25. Mai 2019 um 15:30 Uhr zur Filmpremiere im Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14 in Berlin ein:

Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Manuel Stübecke und Frieder Schuller im Rahmen der Dokumentarfilmreihe »7bürgen 7bürger in 7 Filmen«

Hier geht es zum Veranstalter (externer Link).