Online-Veranstaltung | 35. Todestag von Rolf Bossert, 16. Februar, ab 16:00 Uhr (MEZ)/17:00 Uhr (OEZ)

 

Am 16. Februar, ab 16:00 Uhr (MEZ)/17:00 Uhr (OEZ) findet die Online-Veranstaltung „35. Todestag von Rolf Bossert (17.02.1986, Frankfurt am Main) statt.“

Inhalte der gestreamten Veranstaltung:

  •  Einführung Erwin Josef Țigla
  • Audio-Aufzeichnung, zur Verfügung gestellt von William Totok: „Am 11.2.1986 führte Gisela Lerch ein Gespräch mit Rolf Bossert. Dieser hatte zuvor in Berlin, im Literarischen Colloquium und im Literaturhaus, aus seinen Gedichten gelesen und anschließend mit dem Publikum diskutiert. Das Gespräch wurde am 12.02.1986 vom SFB ausgestrahlt. Im Anschluss folgten einige Gedichte, die Bossert selbst vorgelesen hatte. Zwei Tage nach seinem Tod, am 20.2.1986, druckte die Frankfurter Rundschau eine Fassung des Gesprächs ab.”
  • Online-Gespräch mit Hellmut Seiler über seine Erinnerungen an Rolf Bossert, inklusive „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis 2020, I. Auflage
  • Erwin Josef Țigla über: „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis 2021, 2. Auflage – kurze Ist-Stand-Lage
  • Erwin Josef Țigla liest ein Text von Anton Sterbling
  • Online-Gespräch mit Horst Samson über seine Erinnerungen an Rolf Bossert inklusive Text von Johann Lippet
  • Abschlussworte Erwin Josef Țigla
  • Audio-Aufzeichnungen mit Rolf Bossert, ELECTROCORD: „Junge deutsche Dichter aus dem Banat = Tineri poeți germani din Banat”.

Den Link zum Stream der Veranstaltung finden Sie jeweils hier:
Youtube
Demokratisches Forum der Banater Berglanddeutschen

CfP | „Krankheitsbilder. Aufbrechen von Tabus in der deutschsprachigen Literatur“

 

Die Redaktion der Zeitschrift Anafora und Gastherausgeberin Sonja Novak (Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften Osijek) lädt zu einem Call for Papers zum Thema „Krankheitsbilder. Aufbrechen von Tabus in der deutschsprachigen Literatur“ ein.

Das Sonderheft der Zeitschrift Anafora 8.2(2021) stellt im Allgemeinen die Frage, wie Krankheit im breitesten möglichen Sinne in litera­rischen Werken des deutschsprachigen Gebiets dargestellt wurden und werden.

Rückmeldung bis zum 1. April 2021

Alle Details

CfP/CfA | „Unter Beobachtung – Vertriebenenorganisationen und -funktionäre im Blick der sozialistischen Staaten des östlichen Europas (1949–1989)“

 

Tagung und Themenband des Journals für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (JKGE) / Journal for Culture and History of the Germans in Eastern Europe 3 (2022)

Herausgeber: Stefan Lehr

Die Staaten des östlichen Europas, in denen vor 1939 deutsche Minderheiten gelebt hatten oder an die nach dem Zweiten Weltkrieg Gebiete des Deutschen Reiches übergegangen waren, beobachteten die politischen Aktivitäten der aus diesen Territorien geflohenen und vertriebenen Deutschen in der Bundesrepublik aufmerksam. Die meisten der von der Observation betroffenen Personen kamen aus den Regionen, die nunmehr zu Polen und der Tschechoslowakei gehörten. In beiden Ländern hatte sich in der Zwischenkriegszeit das Zusammenleben mit der deutschen Minderheit problematisch gestaltet. Während des Zweiten Weltkrieges hatten Polen und Tschechen unter den Verbrechen der Nationalsozialisten gelitten, in die auch ‚Volksdeutsche‘ involviert waren. Die Forderungen der bundesdeutschen Vertriebenenverbände nach Gebietsrückgaben verstärkten die auf negativen Erfahrungen beruhenden Wahrnehmungen dieser Staaten. Somit handelte es sich um eine durch Misstrauen geprägte und ideologisch aufgeladene ‚Feindbeobachtung‘ im Ost-West-Konflikt.

Die Observation der seit Ende der 1940er Jahre in der Bundesrepublik entstandenen Vertriebenenorganisationen und -institutionen durch die staatssozialistischen Länder des östlichen Europas (Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, Rumänien, DDR, Sowjetunion und Jugoslawien) ist Gegenstand einer Tagung, die für den Juli 2021 im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg geplant ist. Im Anschluss an diese Konferenz sollen ausgewählte Beiträge im Journal für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (JKGE) / Journal for Culture and History of the Germans in Eastern Europe als Themenausgabe publiziert werden.

Im Fokus stehen die Methoden der Sammlung und Auswertung von Informationen über Vertriebenenorganisationen und -funktionäre durch die Nachrichtendienste für ihre politischen Auftraggeber.

Bitte senden Sie ein Abstract in deutscher oder englischer Sprache (max. 2.500 Zeichen) Ihres geplanten (unveröffentlichten) Beitrags, dazu einen kurzen Lebenslauf bis zum 31.1.2021 per E-Mail an Dr. Stefan Lehr, E-Mail stefan.lehr@bkge.uni-oldenburg.de. Die Tagung soll am 1./2. Juli 2021 im BKGE in Oldenburg stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird sie entweder als hybride Veranstaltung oder online realisiert. Eine Entscheidung darüber wird bis Mitte April bekanntgegeben.

CfP/CfA als PDF-Download (deutsch und englisch)

CfP | Arbeitstagung „Deutsche Pressesprache im Ausland“ (Erfurt)

 

Das am Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft der Universität Erfurt angesiedelte Projekt „Deutsche Mediensprache im Ausland – am Beispiel der deutschen Minderheitenpresse in Mittel- und Osteuropa“ (www.pressesprache.de) und das in diesem Rahmen tätige Forschungsnetzwerk „Deutsche Pressesprache im Ausland“ veranstalten vom 5. bis 6. November 2021 eine Arbeitstagung zum Themenschwerpunkt „Deutsche Pressesprache im Ausland“.

Für diese Tagung werden Vortragsangebote erwartet, die sich gezielt mit system- oder verwendungs­linguistischen Aspekten der Sprache deutscher Auslandszeitungen auseinandersetzen, wobei Referaten über zeitgenössische Presseerzeugnisse deutscher Minderheiten besondere Priorität eingeräumt wird.

Deutschsprachige Abstracts mit Arbeitstitel (ungefähr 300 Wörter; die bibliographischen Angaben nicht mitgezählt) sind unter der E-Mail-Adresse csaba.foeldes@uni-erfurt.de willkommen. Bitte geben Sie zu Ihrem Abstract auch Ihren vollständigen Namen (Name, Vorname, akademischer Grad), Ihre Universität, Ihr Institut (evtl. Lehrstuhl), Ihre Dienststellung, Postanschrift und E-Mail-Adresse an.
Anmeldungsfrist ist der 15. März 2021.

Alle Details zur Tagung