Rolf Bossert-Gedächtnispreis 2021 an Britta Lübbers

 

Die Preisträgerin 2021 des vor zwei Jahren ins Leben gerufenen „Rolf Bossert“-Gedächtnispreises steht fest. Aufgrund der Bewertungen der Jurymitglieder und auf ihren einstimmigen Beschluss hin wird der/die Trägerin/in des „Rolf Bossert“-Gedächtnispreises ab nun am Welttag des Buches, dem 23. April, bekanntgegeben. Die meisten Punkte (in einer Werteskala von 1-5, wo 5 die Höchstbewertung ist) vereinigte Britta Lübbers aus Oldenburg, Deutschland, auf sich.

Pressemeldung als PDF-Download

DOK.fest München 2021@home goes EAST

 

Deutschlands größtes Dokumentarfilmfestival zeigt vom 5. bis 23. Mai eine Auswahl der besten internationalen Dokumentarfilme auf der digitalen Leinwand @home: 131 Filme aus 43 Ländern

Folgende Filme mit Bezug zu Südosteuropa können Sie sehen:

HANDS OF GODHERE WE MOVE, HERE WE GROOVETHE WIREBELONGINGTHIS RAIN WILL NEVER STOP

Das Festivalprogramm und den Ticketvorverkauf finden Sie ab sofort unter www.dokfest-muenchen.de.

Online-Festival: „Landschaft“ (Literarisches Colloquium Berlin)

 

Am 15. und 16. April 2021 findet im Rahmen des Projekts „Und seitab liegt die Stadt“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Literarischen Colloquiums Berlin das Festival „Landschaft“ statt. Das Panel „Wurzelstudien“ am 16.4. um 19:30 Uhr bestreiten Tanja Maljartschuk und Martin Pollack. Das gesamte Programm wird als Live-Stream übertragen.

Programm | Zum Livestream | Infos zum Förderprogramm

Ausschreibung von Stipendien | Schroubek-Fonds Östliches Europa

 

Der 2007 von Dr. Georg R. Schroubek und Barbara Schroubek an der Universität München eingerichtete „Schroubek-Fonds Östliches Europa“ hat das Ziel, die Beschäftigung mit den Völkern und Kulturen des östlichen Europa zu fördern und insbesondere das Wissen über die kulturellen Beziehungen zwischen dieser Region und dem deutschen Sprachraum zu erweitern. Das Ziel soll erreicht werden durch die Förderung der Vermittlung von Sprach- und Kulturkompetenzen sowie der Durchführung von Forschung und wissenschaftlichem Austausch.

Die Aktivitäten des Fonds beziehen sich auf das östliche und südöstliche Europa. Besonders begrüßt werden Bewerbungen aus den Fächern Europäische Ethnologie, Ethnologie, Kunstwissenschaft, jüdische Studien.

Die Förderung gilt besonders diesen Themen:

  • Alltagskultur und ihr historischer Wandel, Transformationsprozesse (z.B. nach 1945, 1989)
  • Kulturen von sozialen Gruppen und Minderheiten, materielles / immaterielles Kulturerbe
  • städtische und regionale Kulturen im östlichen Europa
  • (volks)künstlerische Ausdrucksformen aller Genres (Malerei, Bildhauerei, Musik u.a.)
  • Geschichte der Kunstformen im östlichen Europa
  • symbolische Repräsentationen von Politik, Geschichte und Kultur im öffentlichen (urbanen) wie privaten Raum
  • politische und Geschichtsmythen, nationale und transnationale Erinnerung und ihre kulturellen Repräsentationen
  • der Einfluss der Politik und politischer Systeme auf die Alltagskultur
  • historische und gegenwärtige Prozesse der Europäisierung
  • Beziehungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten, Multiethnizität, Nachbarschaft
  • Interkulturalität, interkulturelle und interreligiöse Kommunikation und Austausch
  • historische und gegenwärtige Migrations- und Mobilitätsprozesse und ihre soziokulturellen Folgen, Transmigration, Remigration
  • nationale, regionale, ethnische, religiöse Identitäten, Inklusionen und Exklusionen
  • gegenseitige Wahrnehmungen, Fremdbilder und Eigenbilder, nationale und religiöskonfessionelle Stereotypen; Antisemitismus, Antiziganismus u. a.

Das Förderprogramm umfasst Sprachkurse, Stipendien, Preise für Abschlussarbeiten, Dozentenaustausch, Gastvorträge, Tagungen, Workshops, Publikationen, Ausstellungen; zum Herbsttermin sind Anträge auf Dissertationsstipendien willkommen.
Informationen unter: https://www.schroubek-fonds.volkskunde.uni-muenchen.de/index.html

Nächster Bewerbungstermin ist (wegen Corona) der 25. März 2021.
Bewerbungen müssen in digitaler wie auch ausgedruckter Form eingereicht werden. Abschlussarbeiten müssen nur als PDF-Datei eingereicht werden.

Bewerbungen bitte richten an
Prof. Dr. em. Klaus Roth (E-Mail)
Postadresse:
Schroubek-Fonds Östliches Europa
Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie
Ludwig-Maximilians-Universität München
Oettingenstr. 67
D-80538 München