Zwei Stellenausschreibungen bei der SOG

Die Südosteuropa-Gesellschaft in München schreibt zwei Stellen aus: 

  • Büroangestellte (m/w/d) / Sekretariat / Tagungsorganisation | Beginn: 1. April 2026 oder zum frühstmöglichen Zeitpunkt | Teilzeit bis 25 Stunden | Bewerbungsfrist: 25. März 2026 
  • Werkstudent:in (m/w/d) | Beginn: 1. April 2026 oder zum frühstmöglichen Zeitpunkt | Teilzeit bis 20 Stunden | Bewerbungsfrist: 31. März 2026 

Alle genauen Informationen zu den Stellen, dem Bewerbungsverfahren und den Ansprechpersonen finden Sie hier. 

CfP für Sammelband „Ein Fest der Berührung. Haptik, Körperlichkeit und kulturelle Praktiken“ | Deadline: 22. März 2026

Für den für Sammelband „Ein Fest der Berührung. Haptik, Körperlichkeit und kulturelle Praktiken“ (Hrsg.: Constantin, Ioana/Andrea Susanne Stancu) ist ein CfP für Beiträge ausgeschrieben. Er widmet sich dem Tastsinn als einer grundlegenden, in Literatur- und Kulturwissenschaften jedoch lange randständigen Form der Wahrnehmung. 

Anforderungen: Persönliche Angaben (Name, akademischer Titel, Wirkungsort), Beitragstitel und ein ca. 300 Wörter umfassendes Abstract; Deadline: 22.03.2026. Die vollständigen Beiträge sollten zwischen 3.000-6.000 Wörter umfassen und sind bis zum 15.07.2026 einzureichen. 

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ioana Constantin (ioana.constantin@ulbsibiu.ro) und Andrea Susanne Stancu (andreasusanne.rafii@ulbsibiu.ro).

Eichendorff-Literaturpreis 2026 für Alexandru Bulucz

Der diesjährige Eichendorff-Literaturpreis geht an Alexandru Bulucz. Die Stiftung Kulturwerk Schlesien, die den Preis verleiht, würdigt „damit ein Werk, das durch seine formbewusste Sprache, seine kulturelle Weite ,und seine poetische Dringlichkeit‘ herausragt“. 

Bulucz war und ist u.a. Autor bei unseren „Spiegelungen“ und in der Anthologie „Wohnblockblues mit Hirtenflöte“, die gerade in 3. Auflage erschienen ist. Wir gratulieren herzlich!

© Foto: Tobias Weger/IKGS

Neuerscheinung: Harald Heppner „Neuzeit mit Verspätung“

Von Prof. Harald Heppner, langjähriges Gremienmitglied im IKGS e.V., ist eine neue Publikation unter dem Titel „Neuzeit mit Verspätung“ erschienen. 

Der Band adressiert die vielfältigen Herausforderungen, die entstehen, wenn eine Bevölkerung neuen Lebensbedingungen ausgesetzt wird, ohne auf sie vorbereitet zu sein. Das Buch wendet sich nicht nur an Fachleute, die mit der Zeit vor dem 19. Jahrhundert in Europas Südosten nicht vertraut sind, sondern auch an eine nichtwissenschaftliche Leserschaft, die an europäischen Themen interessiert ist. 

Weitere Infos finden Sie hier. 

Ausstellungseröffnung im Donauschwäbischen Zentralmuseum 

Am 5. März 2026 wurde die Ausstellung „Atlantis – Versunkene Welten“ im Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm feierlich eröffnet. Andrea Vándor (Museum Europäischer Kulturen, Berlin), Kuratorin der Ausstellung, hat gemeinsam mit einem internationalen Team Orte ausgesucht, die verschwunden sind, und in denen früher deutsche oder andere Minderheiten lebten. Dr. Anja Moric, assoziierte Mitarbeiterin des IKGS 2024, stellt im Rahmen der Ausstellung zwei Ortschaften in der Gottschee/Kočevska vor: Alltabor/Stari Tabor und Neulag/Novi Log. PD Dr. Angela Ilić vertrat das IKGS bei der Veranstaltung und führte Gespräche mit den Delegationen aus Slowenien, Serbien und Ungarn. Die Ausstellung kann bis 20. September 2026 besichtigt werden.
© Foto: privat

Artikel in der Siebenbürgischen Zeitung zum Empfang der Stadt Augsburg für die Landsmannschaften

„Festredner Dr. Florian Kührer-Wielach, Direktor des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS), referierte fesselnd über das Thema ,80 Jahre Flucht und Vertreibung – was bedeutet dies für Europa‘. Er startete mit dem Aufhänger: ,Davon geht die Welt nicht unter‘, ein Lied von Zarah Leander, wiederverwendet in einem Schwarzweiß-Amateurfilm der 70er Jahre zur Geschichte der Donauschwaben in dem Moment, in dem sie im Trümmerdeutschland ankommen.“ 

Das schreibt Ulrike Lassner in der Siebenbürgischen Zeitung über den Empfang der Stadt Augsburg für die Landsmannschaften, auf dem IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach die Festrede hielt. 

Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

© Foto: Nikolaus Dornstauder