„Von der Macht des Verdächtigens“ | Filmvorführung und Gespräch am 26. Januar 2019 um 15:30 Uhr im Berliner Bundesplatz-Kino

 

Filmvorführung & Gespräch
Von der Macht des Verdächtigens
Ein Dokumentarfilm von Walter Wehmeyer

Samstag, 26. Januar 2019, 15:30 Uhr
Bundesplatz-Kino
Bundesplatz 14
10715 Berlin

Eintritt: 6 €

 

Die Reihe 7Bürgen und 7Bürger in 7 Filmen startet mit Walter Wehmeyers Dokumentarfilm Von der Macht des Verdächtigens (A 2008).

Der rumäniendeutsche Schriftsteller Eginald Schlattner wurde als Student Ende der 1950er Jahre von der Securitate festgenommen. Nach Monaten schwerer Verhöre entschied er sich, damals vom Kommunismus überzeugt, Informationen über regimekritische Autoren preiszugeben. Im Film begegnen wir dem in Siebenbürgen lebenden Autor und einigen seiner Schicksalsgenossen.

Begrüßung: Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum

Nach der Filmvorführung beantworten Regisseur Walter Wehmeyer und Literaturwissenschaftlerin Dr. Michaela Nowotnick Publikumsfragen.

Moderation: Dr. Ingeborg Szöllösi, Südosteuropa-Referentin des Deutschen Kulturforums östliches Europa

Wir empfehlen allen Interessierten, bereits im Vorfeld Kinokarten online oder telefonisch beim Bundesplatz-Kino zu reservieren und 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung abzuholen.

Weitere Infos auf unserer Internetseite (externer Link) und der Internetseite des Regisseurs (externer Link).

Ein Projekt des Deutschen Kulturforum östliches Europa, Potsdam, und der Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim in Zusammenarbeit mit dem Bundesplatz-Kino, Berlin.

Kontakt
Dr. Ingeborg Szöllösi
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
14467 Potsdam
T: +49 (0)331 20098-11
F: +49 (0)331 20098-50
E-Mail: szoelloesi@kulturforum.info

(Bildnachweis: Eginald Schlattner auf dem Kirchhof in Rothberg/Roşia (Kreis Hermannstadt/Sibiu), © Walter Wehmeyer)

Filmvorführungen und Gespräche | 7bürgen & 7bürger in 7 Filmen

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa engagiert sich für die Vermittlung deutscher Kultur und Geschichte des östlichen Europa. Dabei sind alle jene Regionen im Blick, in denen Deutsche gelebt haben oder bis heute leben. Zusammen mit Partnern aus dem In- und Ausland organisiert das Kulturforum Ausstellungen und Veranstaltungen. In seiner Potsdamer Bibliothek östliches Europa erscheinen Sachbücher und Kulturreiseführer. Die Internetpräsenz des Kulturforums informiert über Publikationen, Projekte und Entwicklungen innerhalb des Themenbereichs. In der ersten Jahreshälfte, jeweils samstags, 15:30 bis 17:45, präsentieren das Deutsche Kulturforum östliches Europa, die Kulturreferentin für Siebenbürgen und das Bundesplatz-Kino sieben Dokumentarfilme zu Siebenbürgen, einer multiethnischen Region im Zentrum Rumäniens, und zu einzelnen Persönlichkeiten der dort seit dem 12. Jahrhundert ansässigen deutschen Minderheit: 26. Januar 2019 Von der Macht des Verdächtigens, A 2008 Regisseur: Walter Wehmeyer Gast: Dr. Michaela Nowotnick, Literaturwissenschaftlerin 23. Februar 2019 Der Verrat, HU 2005 Regisseur: Dr. Farkas-Zoltán Hajdú 30. März 2019 Zuwanderung nach Siebenbürgen – Erfolgsgeschichten, D/RO 2017 Regisseur: Florin Besoiu 27. April 2019 Die Gründer, D/RO 2018 Regisseur: Günter Czernetzky Großkokler Botschaften, RO 2015 Regie: Studierende der Lucian-Blaga-Universität Hermannstadt/Sibiu 25. Mai 2019 Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen – Der Vogel träumt vom Maismehl, D 2019 Regisseur: Manuel Stübecke Gast: Frieder Schuller, Schriftsteller und Filmemacher 15. Juni 2019 Hermann Oberth, RO 2017 Regisseur: Cristian Amza Gast: Dr. Anneli Ute Gabanyi, Südosteuropa-Expertin Alle Regisseure sind anwesend und beantworten Publikumsfragen. Moderation: Dr. Ingeborg Szöllösi, Deutsches Kulturforum östliches Europa Hier finden Sie weitere Informationen zu der Dokumentarfilmreihe: 7bürgen & 7bürger in 7 Filmen (PDF-Datei).

Musikzeitung: Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa e. V.

Die Gesellschaft für deutsche Musikkultur im südöstlichen Europa e. V. (GDMSE) wurde 1997 gegründet und setzt die Tätigkeit des ehemaligen Arbeitskreises Südost, gegründet 1984, fort. Laut § 2 der Satzung verfolgt der Verein folgende Ziele: Sammlung von Musikdokumenten, Pflege, musikpraktische und wissenschaftliche Aufarbeitung historischer sowie zeitgenössischer Musikkultur der Deutschen aus Südosteuropa in ihrem integralen regionalen Zusammenhang mit der Musikkultur benachbarter Völker.

Diese Aufgaben der Gesellschaft werden erfüllt durch: Sammlung, Sicherung und Aufarbeitung von Musikdokumenten; Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und Durchführung von Forschungsvorhaben; Herausgabe von Noten, Schriften, Tonträgern und sonstigem Arbeitsmaterial; Planung und Durchführung von Studien- und Arbeitstagungen; musikbezogene Projekte und Veranstaltungen im In- und Ausland, auch unter dem Aspekt der Identitätsfindung und Integration von Spätaussiedlern mittels musikkultureller Aktivitäten sowie der Förderung des internationalen künstlerischen und wissenschaftlichen Austausches im Musikbereich; Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Institutionen mit ähnlichen Aufgaben im In- und Ausland.

Unsere Gesellschaft befasst sich mit der Musikkultur folgender Regionen: Banat, Batschka, Bessarabien, Buchenland, Branau, Dobrudscha, Galizien, Gottschee, Hauerland, Heideboden, Ofener Bergland, Sathmar, Schomodei, Siebenbürgen, Slawonien, Syrmien, Tolnau, Zips. Heute gehören diese mit deutschen Kolonisten besiedelten historischen Siedlungsgebiete zu folgenden Staaten: Rumänien, Ungarn, Serbien und Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Ukraine.

Für die Erfüllung unserer Aufgaben und Ziele wurde dem Verein vom Finanzamt Balingen die Gemeinnützigkeit für wissenschaftliche Zwecke zuerkannt. Der Verein wurde vom Amtsgericht Hechingen in das Vereinsregister eingetragen. Für die Durchführung seiner Aufgaben kann unsere Gesellschaft für einzelne Projekte öffentliche Mitteln beantragen. Oberstes Organ der Gesellschaft ist die Mitgliederversammlung. Sie legt die Richtlinien für die Arbeit fest und wählt den Vorstand, der die Verwaltungsgeschäfte leitet. Alljährlich findet in der Woche nach Ostern die bereits zur Tradition gewordene Musikwoche statt.

Hier finden Sie die gesamte Ausgabe der Musikzeitung: Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa e. V. (PDF-Datei).

Weitere Informationen über die Gesellschaft für Deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa e. V. finden Sie unter folgendem Link: www.suedost-musik.de (externer Link).

Konzert: Quartett Balanescu

Anlässlich des Rumänischen Nationalfeiertages präsentieren das Rumänische Kulturinstitut Berlin und die Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e. V. ein exklusives Konzert von zeitgenössischen Kompositionen des Quartett Balanescu sowie die Uraufführung einer Hommage an Sergiu Celibidache.

Dienstag, 4. Dezember 2018, 19:30 Uhr, Kulturzentrum Gasteig, München

Eintritt: 20 €, ermäßigt 15 €
Karten über www.muenchenticket.de oder an der Abendkasse.

Konzertprogramm:

  • George Enescu: Rumänische Rhapsodie No 1 – Für Streichquartett
  • Alexander Balanescu: Transrapsodia
  • Alexander Balanescu: Souletude
  • Alexander Balanescu: Dear Sergiu… Eine Hommage an Sergiu Celibidache

Call for Papers: Deutsche Sprache und Kultur in Bessarabien, Dobrudscha und Schwarzmeerraum

Die Abteilung für moderne Sprachen und Literaturen und Kommunikationswissenschaften der Philologischen Fakultät der Ovidius-Universität Konstanza und das Forschungszentrum Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Regensburg rufen bis zum 15. Dezember zum Call for Papers auf.

Die wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Deutsche Sprache und Kultur in Bessarabien, Dobrudscha und Schwarzmeerraum“ findet vom 11. bis 14. April 2019 in den Räumlichkeiten der Philologischen Fakultät der Ovidius-Universität Konstanza statt.

Erbeten werden Vorträge aus allen Bereichen der germanistischen Linguistik, Literaturwissenschaft, Translatologie und der Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts, die einen thematischen Anknüpfungspunkt zum engeren Tagungsthema aufweisen oder, in einem weiteren Bogen, räumlich und thematisch Teil der spezifischen germanistischen Interessen der Donau- und Schwarzmeeranrainerstaaten Ukraine, Republik Moldau, Rumänien und Bulgarien sind.

Per Vortrag sind 20 Minuten Redezeit sowie 10 Minuten Diskussion vorgesehen.

Bitte melden Sie sich mit einem Arbeitstitel Ihres geplanten Vortrags inkl. eines kurzen Abstracts (max. eine halbe Seite) bis zum 15. Dezember 2018 unter den E-Mail-Adressen fz.dimos@ur.de und muscan.maria.elena@univ-ovidius.ro an. Die Veröffentlichung der Beiträge ist online/elektronisch in der Reihe „Forschungen zur deutschen Sprache in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ geplant.

Ebenso ist die Übernahme Ihrer Reise- und Unterkunftskosten vorgesehen.

Hier finden Sie den CfP als PDF-Datei.

Buchvorstellung: Donauschwaben – Deutsche Siedler in Südosteuropa

Am Donnerstag, dem 15. November, findet im Donauschwäbischen Zentralmuseum (DZM) um 19 Uhr die Vorstellung des Buches „Donauschwaben – Deutsche Siedler in Südosteuropa“ mit den Autoren Gerhard Seewann und Michael Portmann und Harald Roth (Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa) statt.

Endlich gibt es eine kompakte Darstellung der Geschichte aller Donauschwaben von der Ansiedlung bis in die Gegenwart. Auf knapp 400 Seiten haben die Historiker Gerhard Seewann und Michael Portmann ein leicht zu lesendes Handbuch mit zahlreichen Abbildungen und Karten verfasst, das den aktuellen Forschungsstand wiedergibt. Das Buch behandelt alle Siedlungsgebiete und ordnet die Geschichte der Deutschen zwischen Budapest und Belgrad in die großen politischen und gesellschaftlichen Strömungen der letzten drei Jahrhunderte ein. Ein kleines, aber wichtiges Kapitel europäischer Geschichte!

Von Ulm aus fuhren im 18. Jahrhundert regelmäßig Schiffe flussabwärts. Menschen, die sich im südöstlichen Mitteleuropa eine bessere Zukunft versprachen, ließen sich einschiffen. Die meisten stammten aus den südwestlichen Ländern des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation. Ihr Ziel war das Königreich Ungarn. Die Einwanderer nannte man unabhängig von ihrer Herkunft „Schwaben“. Nach 1918 gehörten diese nun „Donauschwaben“ genannten Gruppen drei verschiedenen Staaten an. Ab 1944 verloren Hunderttausende durch Flucht, Vertreibung und Deportation ihr Zuhause, Tausende ihr Leben. Ein Großteil fand in Süddeutschland Zuflucht. Die Verbliebenen bilden heute aktive deutsche Minderheiten in ihren Heimatstaaten.

Weitere Informationen zur Vorstellung sowie zum Buch finden Sie im Flyer des DZM (PDF-Datei).