Neuerscheinung | Germanistik im Spiegel: Wege und Umwege einer Wissenschaft

 

Der von Réka Jakabházi, Ursula Wittstock und Kerstin Katzlberger herausgegebene Band nr. 9. der Klausenburger Beiträge zur Germanistik „Germanistik im Spiegel: Wege und Umwege einer Wissenschaft“ ist erschienen.

Unter anderem enthält er eine Rezension von Ana-Maria Minea zu Eduard Schneiders (Hg.) Buch „So setz ich das Wort“, welches 2019 im IKGS-Verlag erschien. Desweiteren Noémi Hegyis Rezension zu Heft 2, 2019 der Zeitschrift Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas. Auch einen Bericht von Réka Jakabházi zu Thomas Perles Lesung „wir gingen weil alle gingen“ finden Sie in diesem Band.

Auf der Seite der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca/Klausenburg können Sie den Band als PDF-Datei herunterladen.

 

Akademie Mitteleuropa e.V. | Einladung zur 14. Mittel­europäischen Nach­wuchs­germanistentagung

 

Tagung für Studierende aus Ostmitteleuropa und Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Mitteleuropäischen Germanistenverband vom 24. bis 28. November 2019 in der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“ Bad Kissingen

Die Akademie Mitteleuropa e.V. veranstaltet vom 24. bis 28. November 2019 eine Tagung für Germanistikstudenten und -doktoranden aus Deutschland und Ostmitteleuropa mit dem Titel: „Netzwerke – Rivalitäten – Gruppen – Solitäre. Deutschsprachige Autoren aus dem östlichen Europa“ und lädt hierzu Interessenten aus der Zielgruppe herzlich ein.

Es konnten folgende Referenten gewonnen werden:

  • Dr. Kalina Mróz-Jabłecka (Breslau): Netzwerke der Gelehrten in der Barockzeit: Predigtliteratur
  • Dr. Tomas Jabłecki (Breslau): Netzwerke der Dichter in der Barockzeit: Gelegenheitsdichtung
  • Dr. Rita Nagy (Budapest): Konkurrierende deutschsprachige Buchdruckerfamilien im König-reich Ungarn um 1800
  • Dr. Jan Pacholski (Breslau): Einzelgänger im Netzwerk – Autoren der Reiseberichte durch das Riesengebirge im 18. Jahrhundert
  • Frank Schablewski (Düsseldorf): Dichterische Rivalität zwischen Immanuel Weissglas und Paul Celan
  • Prof. Dr. Ioanna Flinik (Stolp): „Eastern Turns“ in der deutschsprachigen Literatur
  • Prof. Dr. Hans-Jürgen Schrader (Genf) mit zwei Vorträgen: Paul Celans Gedichte nach Auschwitz, Reflexionen zum Eintritt in sein hundertstes Lebensjahr und Das Netzwerk deutschsprachiger, aus der früheren Donaumonarchie stammender Lyriker in Israel (insbesondere Tuvia Rübner, Manfred Winkler und Ilana Shmueli)
  • Dr. Kateřina Kovačková (Pilsen): Deutsche Schriftsteller aus Böhmen und Mähren, die die politischen Entwicklungen des 20. Jahrhinderts antizipiert, katalysiert und rezipiert habe
  • Claudia Merz (Olmütz): Solidarität oder Rivalität unter Frauen – Untersuchung von Texten deutschmährischer und deutschböhmischer Autorinnen im Kontext der ersten Frauenbewegung
  • Dorota Nowicka (Breslau): Bruch mit dem etablierten Schreiben – Marie von Ebner-Eschenbach als Pionierin
  • Dr. Peter Becher (München): Die Antipoden Josef Mühlberger und Wilhelm Pleyer
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Elke Mehnert (Chemnitz/Pilsen): „Parallelen schneiden sich im Unendlichen“
  • Prof. Dr. Erich Unglaub (Braunschweig): Franz Xaver Kappus und der Briefwechsel mit Rainer Maria Rilke
  • Hermann Müller (Knittlingen): Gusto Gräser und der Monte Verità
    Prof. Dr. Raluca Rădulescu (Bukarest/Tübingen): José F. A. Oliver: Hommage an Paul Celan
  • Prof. Dr. Andras Balogh (Budapest/Klausenburg): Dogmatische Kommunisten und Ästheten in den deutschsprachigen Literaturen des östlichen Mitteleuropa
  • Dr. Ioan Mirel Habean (Hermannstadt): „Sängerstreit“ um „Feigenschnaps“ oder Franz Hodjak und das Internet
  • Dr. Adrian Madej (Breslau): Jürgen Fuchs als literarische Figur
  • PD Martin Maurach (Olmütz): „Ich glaube, im Namen meiner Freunde zu sprechen…“. Max Brods Stil und Schreibweise im „Prager Kreis“

Außerdem gibt es eine Präsentation studentischer Arbeiten sowie eine Lesung von Marcel Krüger, Stadtschreiber von Allenstein/Olsztyn 2019 mit einer Einführung durch Dr. Magdalena Gebala (Potsdam) Allensztyn – Identitätsfindung im Ermland.

Es können Studierende und junge Germanisten aus Deutschland sowie Ostmitteleuropa teilnehmen. Die Veranstaltung wird voraussichtlich gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die Kosten betragen 50 €, inkl. Unterkunft und Verpflegung. Teilnehmenden aus Ostmitteleuropa können – im Rahmen der vorhandenen Mittel und gegen Nachweis – Fahrtkostenzuschüsse gezahlt werden. Für Personen aus Tschechien betragen diese bis zu 50 €, für weiter östlich liegende Länder bis zu 100 €. Die Tagung beginnt am Sonntagabend mit dem Abendessen (18 Uhr) und ist am Donnerstagmittag zu Ende.

Anfragen sind zu richten an: Gustav Binder, Akademie Mitteleuropa, Alte Euerdorfer Strasse 1, 97688 Bad Kissingen, Telefon: 0971-714 714, Fax: 0971-714 747, E-Mail: studienleiter@heiligenhof.de.
Wir erwarten Ihre Anmeldung bis spätestens zum 14. November d.J. Die Anmeldungen wer-den in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Es stehen 50 Plätze zur Verfügung.

Erzählworkshops | Sagen und Märchen aus meiner Region. Schreib- und Erzählwerkstätten in Transnistrien

Vier Erzählworkshops unter der Leitung von Berufserzählerin und Autorin Karin Wedra

 

 

Sagen und Märchen aus meiner Region
Schreib- und Erzählwerkstätten in Transnistrien

Vom 16. bis 18. April 2019 finden am Lehrstuhl für romano-germanische Philologie Tiraspol und am Lehrstuhl für germanische Sprachen Rybniza/Râbnița.

(Transnistrien) vier Erzählworkshops mit Studierenden und Multiplikatoren statt.

Die Workshops leitet Karin Wedra.

Karin Wedra, geb. 1976, Berufserzählerin, Autorin (Mit Märchen zur Ruhe kommen, Mit Märchen die Natur erleben, Mein Erzähltheater Kamishibai: Erzählen und Präsentieren in der Grundschule, Sesam öffne dich, Die 50 besten Ideen zum Storytelling), Studium der Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Zusatzstudium der Erwachsenenpädagogik an der Hochschule für Philosophie München und ausgebildeter Business Coach an der Universität Kempten, Geschäftsführung der Erzählschule „Die Sprechwerker“ in München.

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Kulturforums östliches Europa.

Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam, in Zusammenarbeit mit dem DAAD-Lektorat in der Republik Moldau und der Staatlichen Transnistrischen Taras-Schewtschenko-Universität.

Kontakt
Dr. Ingeborg Szöllösi
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
14467 Potsdam
T: +49 (0)331 20098-11
F: +49 (0)331 20098-50
E-Mail: szoelloesi@kulturforum.info

(Bild: Karin Wedra während eines Erzählworkshops)

 

 

Call for Papers: Germanistik im Spiegel: Wege und Umwege einer Wissenschaft

Die Germanistik in Klausenburg feiert 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum – ein Anlass, den sie dazu nutzt, sich auf einer germanistischen Tagung mit der Germanistik selbst zu beschäftigen: Mit den sich verändernden Funktionen und Bedingungen der Wissenschaft, mit ihren variierenden Positionierung zu anderen Wissenschaften, zur Kunst und Gesellschaft sowie mit den sich ändernden Methoden und Diskursen.

Dabei sind Ansätze aus verschiedenen Perspektiven interessant: Zunächst interessiert natürlich die Entwicklung der Disziplin – wie haben sich Forschung und Lehre, Methoden, Ansätze und Diskurse entwickelt? Wer hatte Einfluss darauf – und wird diese Geschichte kritisch betrachtet? Was die Germanistik erforscht und lehrt, ist natürlich auch immer von gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten abhängig – jedes Institut für Germanistik, so auch das Klausenburger,
sah sich vor allem im bewegten 20. Jahrhundert gezwungen, sich hier zu positionieren. Wie wurde dies gehandhabt, und wie wird mit dieser Geschichte umgegangen? Wie unabhängig sind die Wissenschaft und ihre Lehre heute?

Diesen und ähnlichen Fragestellungen wird auf der Tagung nachgegangen, die am 13. und 14. Juni am Department für Germanistik in Klausenburg stattfindet. Vortragenden stehen 20 Minuten sowie weitere 15 Minuten zur Diskussion bereit, ausgewählte Beiträge werden im 9. Band der Klausenburger Beiträge zur Germanistik veröffentlicht. Die Teilnahmegebühr beträgt 45 Euro (bzw. 200 RON). Die Übernachtungskosten können unter Umständen übernommen werden.

Interessierte sind eingeladen, bis zum 28. Februar ein Abstract (ca. eine Seite) sowie einen kurzen Lebenslauf an folgende Email-Adresse zu senden: ubbgermanistik@gmail.com

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier: CfP Klausenburg (PDF-Datei).