Ausschreibung | Vielstimmige Erinnerung – gemeinsames Erbe – europäische Zukunft: Kultur und Geschichte der Deutschen und ihrer Nachbarn im östlichen Europa

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) fördert auf der Grundlage des § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) Projekte zur Erforschung und Vermittlung von Kultur und Geschichte der Regionen des östlichen Europas, in denen Deutsche gelebt haben bzw. heute noch leben.
Für 2020 wird erneut ein Förderschwerpunkt zum oben genannten Rahmenthema ausgeschrieben, mit dem Ziel, insbesondere jüngere Interessenten anzusprechen.

Ausschreibung | Kulturelle Vermittlung
Das Modul „Kulturelle Vermittlung“ für grenzüberschreitende Begegnungsformate für Jugendliche und junge Erwachsene in den Bereichen Theater, Literatur und Musik spricht einen allgemeinen Interessentenkreis an. Speziell an den akademischen Nachwuchs wendet sich das Modul „Wissenschaft“, in dem „Summer Schools“ (oder vergleichbare Formate) beantragt werden können, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven des gemeinsamen kulturellen Erbes im östlichen Europa und seiner Zukunft befassen. Die BKM lässt sich bei der Auswahl der zu fördernden Projekte durch eine unabhängige Jury bzw. durch zusätzliche Experten beraten.

Ausschreibung | Wissenschaft
2020 wird im Rahmen der wissenschaftlichen Projektförderung nach § 96 BVFG wieder ein Förderschwerpunkt zu Summer Schools (oder vergleichbaren Formaten) ausgeschrieben, die sich mit unterschiedlichen Perspektiven des gemeinsamen kulturellen Erbes im östlichen Europa und seiner Zukunft befassen.

Die Förderanträge sind in digitaler Ausfertigung an folgende Anschrift zu richten:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte
der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a
26127 Oldenburg
Tel.: (0441) 96195-0
E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de

Bewerbungsschluss ist der 1. Februar 2020.

Alle Informationen zur Ausschreibung als PDF-Datei

Ausschreibung | Georg Dehio-Buchpreis 2020

 

Der Georg Dehio-Buchpreis wird vom Deutschen Kulturforum östliches Europa an Autorinnen und Autoren verliehen, die Themen der gemeinsamen Kultur und Geschichte der Deutschen und ihrer östlichen Nachbarn in ihrem literarischen, wissenschaftlichen oder publizistischen Werk aufgreifen, auf hohem Niveau reflektieren und breiten Kreisen anschaulich vermitteln. Der Preis erinnert an den bedeutenden, aus Reval (estnisch Tallinn) gebürtigen Kunsthistoriker Georg Dehio (1850–1932).

Der Georg Dehio-Buchpreis ist in einen Hauptpreis (7.000 €) und einen Förderpreis (3.000 €) unterteilt.
Der Hauptpreis des Georg Dehio-Buchpreises würdigt ein literarisches oder publizistisches Gesamt- und Lebenswerk. Mit dem Förderpreis des Georg Dehio-Buchpreises wird eine aktuelle literarische Veröffentlichung prämiert. Handelt es sich bei dem prämierten Werk um eine Übersetzung, kann der Preis zwischen Autoren und Übersetzern geteilt werden. Eine vollständige Preisträgerliste der letzten Jahre und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Publizisten und Kritikern. Einen ständigen Sitz in der Jury hat auch ein vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) entsandter Vertreter, ebenso ein Vertreter der vom BKM geförderten Institutionen, die sich mit der Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa befassen.

Die Verleihung des Georg Dehio-Buchpreises wird im Herbst 2020 in einem Festakt stattfinden. Ergänzend wird das Kulturforum die Arbeiten der Preisträger in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren.

Wir laden Verlage, Institutionen und Einzelpersonen herzlich ein, Vorschläge für den Georg Dehio-Buchpreis 2020 bis zum 31. Oktober 2019 an folgende Adresse einzusenden:
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
D–14467 Potsdam

Die Vorschläge sollten folgende Unterlagen enthalten:

  •  Inhaltliche Begründung des Vorschlags
  •  Bio-bibliografische Angaben
  •  Verlagsausgabe oder Kopie der vorgeschlagenen Publikationen, möglichst in acht Exemplaren

Eigenbewerbungen sind nicht zulässig. Details zu den Vergaberichtlinien finden Sie hier.

 

Kontakt
Deutsches Kulturforum östliches Europa e. V.
Dr. Klaus Harer
Berliner Straße 135 | Haus K1
D-14467 Potsdam
Telefon: +49 331 20098-44
Fax +49 331 20098-50
harer@kulturforum.info
www.kulturforum.info

Ausschreibung | Immanuel-Kant-Promotionsstipendium der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Die Kulturstaatsministerin fördert mit dem Immanuel-Kant-Stipendium den hervorragend qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchs in den Geschichts-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften.
Das Stipendium richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden, die sich mit transnationalen und transkulturellen Bezügen oder Verflechtungen im östlichen Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung der deutschsprachigen Bevölkerung befassen. Dazu gehören auch die Themenkomplexe Flucht, Vertreibung und Aussiedlung sowie die Integrationsprozesse nach 1945.

Gefördert werden u. a. Vorhaben aus den Bereichen Geschichte und Politik, Europäische Ethnologie/Volkskunde, Kunstgeschichte, Literatur- und Sprachgeschichte, Migrationsforschung und Sozialwissenschaft.

Der regionale Fokus liegt auf den historischen preußischen Ostprovinzen (Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen) in den heutigen Staaten Polen und Russland sowie den früheren und heutigen Siedlungsgebieten von Deutschen in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa (vornehmlich in Tschechien und der Slowakei, in der ehemaligen Sowjetunion und in den baltischen Staaten sowie in Ungarn, Rumänien und dem ehemaligen Jugoslawien).

Das für zwei Jahre gewährte Grundstipendium beträgt monatlich 1.300 Euro. Dazu können Zuschläge für Verheiratete, für Kinder sowie für einen Forschungsaufenthalt kommen. Eine Verlängerung ist möglich.

Anträge können von in- und ausländischen Bewerbern und Bewerberinnen oder den sie betreuenden Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland gestellt werden.
Zu den Antragsunterlagen gehören:

  •  Lebenslauf und Zeugnisse,
  •  Thema, Fragestellung, Forschungsstand, Ziel und Zeitplan der geplanten Arbeit,
  •  Nachweis der Zulassung als Doktorand/in an einer deutschen Universität oder der Anbindung an eine deutsche Universität bei bi-nationalen Promotionsverfahren (Cotutelle-Verfahren),
  •  Gutachten der die Dissertation betreuenden Hochschullehrenden, Zweitgutachten eines weiteren Hochschullehrenden.

Stipendienanträge sind bis zum 31. Dezember 2019 digital im pdf-Format an die Geschäftsstelle des Immanuel-Kant-Stipendiums im Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa zu richten: bkge@bkge.uni-oldenburg.de

Stipendienbeginn ist der 1. Juli 2020.

Die Entscheidung über die Stipendienvergabe trifft ein von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien berufener wissenschaftlicher Auswahlausschuss.
Förderrichtlinien, Angaben zu Antragsunterlagen, zu Auswahl- und Bewilligungskriterien sowie eine Übersicht über die geförderten Dissertationsvorhaben (ab 2013) sind über die Homepage des Bundesinstituts unter https://www.bkge.de/Foerderungen-Stipendien-BKM/Immanuel-Kant-Stipendium/ abrufbar.

Alle Informationen als PDF-Datei

Kontakt:
Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Geschäftsstelle des Immanuel-Kant-Stipendiums
Dr. Cornelia Eisler
Johann-Justus-Weg 147 a
D-26127 Oldenburg
Tel.: + 49 (0) 441 961 95-0
E-Mail: bkge@bkge.uni-oldenburg.de
www.bkge.de

 

CfP | Internationale Tagung | Körper – Sprache – Text.

Die Germanistikabteilung der Philologischen Fakultät in Kronstadt/Braşov veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (Zweigstelle Kronstadt) zwischen dem 2.- 4. April 2020 ihre XXIII. Internationale Tagung.

Melden Sie sich mit Titelangabe nebst kurzer Zusammenfassung Ihres Vortrags (Vortragsdauer: max. 20 Minuten) bis spätestens 10. März 2020 an.
 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung werden gebeten, eine druckreife Fassung ihrer Vorträge bis zum 31. Juli 2020 in elektronischer Form an die Herausgeberin des Bandes, Carmen E. Puchianu, unter c.e.puchianu@unitbv.ro bzw. carmenelisabethp@yahoo.de einzusenden.

Hier geht zur vollständigen Ausschreibung (PDF)

Ausschreibung | Stadtschreiberin/Stadt­schreiber Rijeka 2020


© Deutsches Kulturforum östliches Europa 2019, I. Szöllösi

 

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa schreibt in Zusammenarbeit mit der Stadt Rijeka und der Agentur Rijeka 2020 ein von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiertes Stipendium einer Stadtschreiberin/eines Stadtschreibers in Rijeka/Fiume/St. Veit am Pflaum (Kroatien) aus.
Bewerbungsschluss ist der 11. Oktober 2019.

Deutschsprachige oder deutsch schreibende Autorinnen und Autoren, die bereits schriftstellerische oder journalistische Veröffentlichungen vorweisen können, sind eingeladen, sich um das Stipendium in Rijeka zu bewerben. Insbesondere werden solche Autorinnen und Autoren angesprochen, die sich auf die Wechselwirkungen von Literatur und historischem Kulturerbe der Stadt, der Region und des Landes einlassen wollen.
Das Stadtschreiber-Stipendium des Deutschen Kulturforums östliches Europa hat als Ziel, das gemeinsame kulturelle Erbe der Deutschen und ihrer Nachbarn in Regionen Mittel- und Osteuropas, in denen einst (auch) Deutsche gelebt haben und heute noch leben, in der breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen sowie herausragendes Engagement für gegenseitiges Verständnis und interkulturellen Dialog zu fördern.
Die Stadtschreiberin/der Stadtschreiber soll am kulturellen Leben der Stadt Rijeka teilnehmen und Themen der gemeinsamen Kultur und Geschichte in der Stadt in ihrem/seinem Werk thematisieren und reflektieren sowie breiten Kreisen anschaulich vermitteln. Die literarischen Annäherungen an die Stadt und deren Kulturlandschaft sollen laufend in einem Internet-Blog dokumentiert werden, der auch ins Kroatische übersetzt wird.
Über die Vergabe der Stadtschreiberstelle, verbunden mit einem monatlichen Stipendium von 1.300 Euro für fünf Monate (Frühjahr bis Herbst 2020), einer kostenlosen Wohnmöglichkeit in Rijeka und Reisemitteln, entscheidet im Dezember 2019 eine fünfköpfige Jury.

Interessenten senden bis zum 11. Oktober 2019 (Datum des Poststempels) ihre Bewerbungsunterlagen an das Deutsche Kulturforum östliches Europa. Nur vollständige Bewerbungsunterlagen können berücksichtigt werden.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Stellenausschreibung | Wissenschaftliche/r Projektmitarbeiter/in

Stellenausschreibung | Wissenschaftliche/r Projektmitarbeiter/in

 

 

Das Donauschwäbische Zentralmuseum Ulm sucht zur teilweisen Neukonzeption seiner ständigen Ausstellung zur Geschichte der deutschen Minderheiten an der mittleren Donau und des Donauraums eine/n wissenschaftliche/n Projektmitarbeiter/in in Vollzeitanstellung befristet vom 1. Dezember 2019 bis 31. Dezember 2021 gemäß § 14 Absatz 1 Punkt 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz – TzBfG (E 13 TVöD Bund).

Die komplette Stellenausschreibung finde Sie hier als PDF-Download (externer Link).