Wie erschließe ich einen Nachlass? Eszter Stricker erklärt die Erschließung des Bestandes „Robert Reiter“

Vor dem Abschluss des Projekts „Sicherung des Nachlasses von Robert Reiter“ erklärt und zeigt unsere Projektmitarbeiterin Eszter Stricker, was es genau bedeutet, einen Nachlass zu erschließen – und was es Spannendes im Nachlass des Banater Kulturvermittlers und Autors Robert Reiter alias Franz Liebhard zu finden gibt. Aktuell arbeitet Eszter an der Zugänglichmachung des Nachlasses über den Kalliope Verbundkatalog und der Rechteklärung.

Das Projekt wird gefördert vom Kulturwerk der Banater Schwaben, dem Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales sowie dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Zum Podcast „Leben und Schaffen im Zeichen von Brüchen. Ein Gespräch über Robert Reiter“ mit Dr. Réka Jakabházi

Neue Rezension zu IKGS-Publikation in der Siebenbürgischen Zeitung

„Der reichhaltige Tagungsband „Zwischen ‚Selbsthilfe‘ und ‚Fremdsteuerung‘“ des IKGS bietet mit seinen zwölf Beiträgen einen thematisch breit aufgestellten Überblick über die politische Geschichte der Deutschen in Rumänien in den 1930er Jahren.“

So ordnet Doris Roth von der Siebenbürgischen Zeitung den Band ein, der aus einer Tagung zur politischen Geschichte der Deutschen in Rumänien zwischen 1933 und 1938, die im September 2019 in Klausenburg stattfand, hervorgegangen ist.

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PD Dr. Angela Ilić auf Expertenpanel zu ethno-konfessionellen Minderheiten in Serbien

Am 22.9. sprach PD Dr. Angela Ilić am Expertenpanel „Ethno-konfessionelle Minderheiten in Serbien: Religion, Identität und öffentlicher Diskurs“. Sie hielt einen Impulsvortrag und nahm an der anschließenden Diskussion teil. Die Veranstaltung wurde vom Institut für Balkanstudien der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Kunst (SANU) organisiert und brachte Teilnehmer von verschiedenen Disziplinen – Politikwissenschaft, Anthropologie, Religionswissenschaft, Philologie und Medienwissenschaft – zusammen.

© Foto: SANU

Video: Kulturgutschutz in Bila Krynytsja

Der heute an der ukrainisch-rumänischen Grenze, einst mitten im Kronland Bukowina gelegene Ort Bila Krynytsja (historisch auch Fontina Alba, Warnica, Biala Kiernica, Weissenbrunn, Fântâna Albă) birgt zwei kirchengeschichtliche und kunsthistorische Kleinodien. Insbesondere die Himmelfahrtskathedrale und ihre historische Funktion als Bischofssitz der „Hierarchie von Bila Krynytsja“, bis heute nomineller Hauptsitz von sogar zwei Kirchen der Altgläubigen („Lipowaner“), zeugt von der weit über die Grenzen der Region verweisenden Bedeutung des Ensembles. Die Cosmas und Damian geweihte Kirche aus Holz und Stein sowie die „Winterkirche“ verweisen wiederum auf lokale orthodoxe Traditionen.

Um sicherzustellen, dass diese heiligen Stätten nicht mit der Zeit verloren gehen, haben wir gemeinsam mit der in Lwiw/Lemberg ansässigen Firma Skeiron alle wichtigen Sehenswürdigkeiten in 3D gescannt. In Kürze werden die 3D-Modelle der Kirchen online verfügbar sein.

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Kassenprüfung im IKGS

Vielen Dank an unsere beiden Kassenprüfer Thomas Vollkommer (Haus des Deutschen Ostens) und Stefan Mazgareanu (Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde e. V.) für ihre jährlich wiederkehrende Tätigkeit!

© Foto: Florian Kührer-Wielach/IKGS

Vortrag von IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach in Bonn

Am 20. September eröffnete IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach mit einem Vortrag zum Thema „Flucht, Vertreibung, Integration – ein historischer Überblick“ das öffentliche wissenschaftliche Symposium „80 Jahre Flucht und Vertreibung – 75 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Bonn.

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© Foto: Planwagen von Heimatvertriebenen, Braunschweigisches Landesmuseum, Ziko van Dijk, Wikimedia, CC BY-SA 3.0