„Studientag Rumänien“ 2025 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Zum dreizehnten Mal veranstaltete der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz am 24. November 2025 einen „Studientag Rumänien“, der in diesem Jahr der Region Dobrudscha, ihren Menschen und ihrer Geschichte gewidmet war. Studierender der JGU berichteten von einer Exkursion, an der sie im August unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Christian Maner teilgenommen hatten. IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger stellte ausgewählte Dobrudscha-Reiseberichte vor und gab Einblicke in sein Forschungsprojekt zur Kultur und Geschichte der Deutschen in und aus der Dobrudscha im 19./20. Jahrhundert.

© Foto: Titus Möllenbeck, Heppenheim

Verleihung der Kerschensteiner Medaille an Claudia Maria Riehl

Die Kerschensteiner-Medaille der Stadt München wurde am 24.11.2025 an die IKGS-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Claudia Maria Riehl verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Landeshauptstadt das langjährige Engagement von Prof. Riehl für die Förderung sprachlicher Bildung und Mehrsprachigkeit.

Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser Auszeichnung!

© Foto: Enikő Dácz/IKGS

Ein Blick hinter die Kulissen: Digitalisierungsprojekt „Hugo Grothe“

Im Zuge des Projekts „Erschließung, Zugänglichmachung und Präsentation historischer Bilder von Dr. Hugo Grothe“ erklären Projektleiterin PD Dr. Angela Ilić und Projektmitarbeiter Benedikt Arnold in einem kurzen Video, wie die Erschließung und Digitalisierung der Fotografien genau ablaufen.

Das IKGS ist gerade dabei, mehrere Hunderte Bilder von Albert Louis Hugo Grothe (1869–1954) zu digitalisieren, wissenschaftlich zu bewerten, und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit DiFMOE (Digitales Forum Mittel- und Osteuropa) durchgeführt.

Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

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Vortrag bei der internationalen Tagung „Historisches Gedächtnis, literarisches Gedächtnis: Herausforderungen und Perspektiven”

IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz nahm am 14. November an der vom „Titu Maiorescu“ Institut für Sozial- und Geisteswissenschaften der Rumänischen Akademie organisierten Konferenz in Temeswar/Timișoara teil. Ihr rumänischsprachiger Vortrag „Wo sich ‚die Nachtigall der Karpaten‘ und ‚Johny‘ treffen“ untersuchte die Karpaten als literarischen Raum in Dana Grigorceas Roman „Die nicht sterben“, der den Dracula-Mythos in einem kleinen Kurort in der Walachei dekonstruiert.

© Foto: Simona Olaru-Posiar

2. Internationales Forum Moldova: Ein Land am Rand und doch im Zentrum | 2. Forumul Internațional Moldova: O țară la periferie și totuși în centru

Vom 11. bis 13. November 2025 fand in Chișinău das 2. Internationale Forum Moldova (IFM) mit dem Schwerpunktthema „Das Jahr 1944 und seine Folgen – lokale Perspektiven“ statt.

Zum Auftakt gab es ein Interdisziplinäres Nachwuchsseminar mit Vorträgen zur Neueren und Neuesten Geschichte der Moldau, gefolgt von einer Dialogrunde zum Thema Geschichte, Literatur & Erinnerung mit den moldauischen Autor/innen Tatiana Țîbuleac und Emilian Galaicu-Păun. Die Wissenschaftliche Tagung, die sich thematisch gänzlich dem diesjährigen Schwerpunkt widmete, bot mit ihren Keynotes, Vorträgen und Panels einen spannenden Einblick. Zum Abschluss führte eine Exkursion in den Süden des Landes in das Zentrum der bulgarischen Minderheit und zwei bessarabiendeutsche Erinnerungsorte.

Eine detaillierte und umfangreiche Dokumentation mit Fotos finden Sie auf der Webseite des IFM.

Das IFM wurde gemeinsam mit dem IKGS veranstaltet von:

Konrad-Adenauer-Stiftung Republica Moldova

Universitatea de Stat din Moldova

Universitatea Pedagogică de Stat „Ion Creangă” din Chișinău

in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa, Oldenburg (BKGE).

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În perioada 11-13 noiembrie 2025, a avut loc cel de-al doilea Forum Internațional Moldova (IFM) la Chișinău cu accentul pe „Anul 1944 și consecințele sale – perspective locale”.

Evenimentul a debutat cu un seminar interdisciplinar pentru tineri cercetători, cu prelegeri despre istoria recentă și contemporană a Moldovei, urmat de o masă rotundă dedicată istoriei, literaturii și memoriei, cu autorii moldoveni Tatiana Țîbuleac și Emilian Galaicu-Păun. Conferința științifică și a oferit o perspectivă interesantă prin discursurile, prelegerile și panelurile sale. La final, a avut loc o excursie în sudul țării, în centrul minorității bulgare și la două locuri ale memoriei germanilor din Basarabia.

Pentru o documentație detaliată și cuprinzătoare, însoțită de fotografii, vezi site-ul IFM.

IFM a fost organizat împreună cu IKGS de:

Konrad-Adenauer-Stiftung Republica Moldova

Universitatea de Stat din Moldova

Universitatea Pedagogică de Stat „Ion Creangă” din Chișinău

în colaborare cu Institutul Federal pentru Cultură și Istorie a Europei de Est, Oldenburg (BKGE).

© Foto: Tobias Weger/IKGS