Aktuelle Erreichbarkeit

Wir ersuchen Sie, sich für einen Besuch im IKGS vorab anzumelden. Insbesondere für die Nutzung von Archiv und Bibliothek ist eine Anmeldung mindestens einen Werktag vor Ihrem geplanten Besuch nötig. Sie erreichen unser Sekretariat (ikgs@ikgs.de), die Bibliothek (bibliothek@ikgs.de) und das Archiv (archiv@ikgs.de) innerhalb der Geschäftszeiten telefonisch oder per E-Mail.
Wir weisen Sie darauf hin, dass unsere Bibliothek und auch das Archiv wegen Umbaumaßnahmen vom 2. Januar 2023 bis 3. Februar 2023 geschlossen bleiben.

CfA: Fellowship am IKGS München

Download der Ausschreibung als PDF

Das IKGS schreibt, beginnend mit dem Herbst 2023, ein sechsmonatiges Fellowship aus. Gesucht wird ein/eine PostDoc mit Forschungsschwerpunkt im disziplinären, epochalen und regionalen Arbeitsgebiet des Instituts.

Das Stipendium ist mit monatlich 2.500 € dotiert.

Ein Arbeitsplatz im Institut mit der erforderlichen technischen Infrastruktur sowie Archiv und Fachbibliothek stehen dem/der Fellow zur Verfügung. Bei Bedarf kann eine institutsnahe Wohnung vermittelt werden.

Inschrift an der Universitätsstraße – Glaube, Liebe und Hoffnung überall in der Bukorwina

Erwartet werden von den Bewerber/innen:

  • eine Projektvorstellung im Rahmen einer IKGS-Veranstaltung,
  • ein Working Paper am Ende des Fellowships (in deutscher oder englischer Sprache),
  • die Rohfassung eines Aufsatzes am Ende des Fellowships (in deutscher oder englischer Sprache).

Erwartet werden zudem Deutschkenntnisse, mindestens auf B2-Sprachniveau.
Während des Stipendiums besteht Präsenz- und Residenzpflicht.

Bewerber/innen werden hiermit gebeten, einen Lebenslauf, eine Publikationsliste und eine maximal drei Seiten umfassende Projektskizze mit einem Arbeits- und Zeitplan für den beabsichtigten Forschungsaufenthalt bis spätestens 28. Februar 2023 einzureichen. Alle Bewerber/innen erhalten bis zum 31. März 2023 eine Benachrichtigung.

Kontakt: PD Dr. Angela Ilić, E-Mail: ilic@ikgs.de

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist eine von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gemäß § 96 BVFG institutionell geförderte Einrichtung. Es widmet sich in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Historiker/innen, Literatur- und Kulturwissenschaftler/innen der Erforschung und Vermittlung deutscher Kultur und Geschichte Südosteuropas vom 19. bis zum 21. Jahrhundert.

Weitere Informationen zum Profil des IKGS finden Sie unter: www.ikgs.de.

Virtuelle Ausstellung | Graue Zeiten – Bunte Seiten. Deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher im sozialistischen Rumänien

Wir freuen uns, Ihnen den offiziellen Start unserer Online-Ausstellung Graue Zeiten – Bunte Seiten. Deutschsprachige Kinder- und Jugendbücher im sozialistischen Rumänien verkünden zu dürfen.

Das sozialistische Rumänien hatte eine für den „Ostblock“ einmalige liberale Minderheitenpolitik betrieben, sodass in den Jahren 1944–1989 rund 1.300 Buchtitel für Kinder und Jugendliche in deutscher Sprache erscheinen konnten. Diese Ausstellung zeigt eine repräsentative Auswahl davon und beschreibt die Umstände, unter denen deutschsprachige Bücher in Rumänien erscheinen konnten.

Inschrift an der Universitätsstraße – Glaube, Liebe und Hoffnung überall in der Bukorwina

Das „Making of“ im Podcast
In der aktuellen Folge unseres Podcasts „Donauwellen. Der Südostcast“ spricht Podcast-Host Dr. Florian Kührer-Wielach mit der Kuratorin Birgit Fernengel über die Ausstellung. Weiterführende Informationen zu Idee, Hintergründe und Konzept finden Sie außerdem auf der Projektwebsite.

Wir sind zugegebenermaßen ein wenig stolz auf dieses Projekt: Einerseits konnten wir bei der Präsentation der nahezu 100 Kinder- und Jugendbücher zu einem Großteil auf die Bestände der IKGS-Fachbibliothek zurückgreifen. Zudem wird ein sehr relevantes, aber ein wenig vernachlässigtes Thema endlich einer breiten, internationalen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Und außerdem handelt es sich um ein Kapitel der Zeitgeschichte, das noch nicht zu Ende geschrieben ist: nach wie vor entstehen im (örtlichen wie virtuellen) rumäniendeutschen Kommunikations- und Kulturraum neue Geschichten für Kinder und Jugendliche.

Werden Sie Teil unserer Ausstellung!
Das Thema berührt die Angehörigen der „Erlebnisgeneration“ wohl auch emotional: Wer erinnert sich nicht gerne an die Bücher der Kindheit und Jugend, an die Geschichten und Illustrationen, die die „grauen Zeiten“ des kommunistischen Rumänien ein wenig bunter gemacht haben?

Wenn Sie selbst Zeitzeugin bzw. Zeitzeuge sind, möchten wir Sie gerne einladen, Teil unserer virtuellen Ausstellung zu werden. Schicken Sie uns Ihre Erinnerungen an Ihre liebsten rumäniendeutschen Kinder- und Jugendbücher in dieser Epoche, als Text, Tonspur oder Videoaufnahme. Wir nehmen diese dann als Zeitdokument in unsere Ausstellung auf.

Kontakt: kinderbuchausstellung@ikgs.de

Unser Dank gilt allen Förderern, Kooperationspartnern, Leihgebern, dem Team der Deutschen Digitalen Bibliothek sowie insbesondere allen Autor:innen, Illustrator:innen und Verleger:innen, die uns die digitale Publikation der Werke ermöglicht haben.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserer Online-Ausstellung „Graue Zeiten – Bunte Seiten“ und freuen uns auf Ihr Feedback!

Zur virtuellen Ausstellung in der Deutschen Digitalen Bibliothek
Das „Making of“ in der Podcastfolge #12
Zur Projektwebsite

Vortrag von PD Dr. Angela Ilić „Contested Territories, Disputed Identities: Lower Styria and Istria Between the Old and New Order in 1919–1922“ | 14. Dezember 2022, Jerusalem

Im Rahmen der internationalen Tagung „Anno 1922: Central Europe Between Old and New Order” in Jerusalem und Beer-Sheva hält PD Dr. Angela Ilić am 14. Dezember 2022, 9:30–10 Uhr (UTC +2) an der Hebrew University Jerusalem, Mount Scopus Campus, Maiersdorf Faculty Club, Room 405 den Vortrag „Contested Territories, Disputed Identities: Lower Styria and Istria Between the Old and New Order in 1919–1922“.

Veranstalter: The Center for Austrian and German Studies at Ben-Gurion University und The Jacob Robinson Institute for the History of Individual and Collective Rights at the Hebrew University in Jerusalem

Das Formular zur Zoom-Anmeldung finden Sie hier (externer Link)
Programm

Internationale Tagung „Manfred Winkler, Mittler und Grenzgänger“ | 29.–30. November 2022, Jerusalem

Anlässlich des 100. Geburtstags des Lyrikers, Übersetzers, Malers und Bildhauers Manfred Winkler, widmet sich die internationale Tagung “Mittler und Grenzgänger – Internationale Tagung zum 100. Geburtstag des Lyrikers, Übersetzers, Malers und Bildhauers Manfred Winkler” dem vielfältigen Schaffen des gebürtigen Bukowiners, der auf Deutsch und Hebräisch dichtete.

Die Konferenz findet vom 29. bis 30. November 2022 an der Hebrew University of Jerusalem (Karte), Franz Rosenzweig Minerva Research Center for German-Jewish Literature and Cultural History, Mt. Scopus, Raum 2001, Rabin-Gebäude statt.

Die Tagung wird federführend von Dr. Monica Tempian von der Victoria University of Wellington, New Zealand und Dr. Jan Kühne von The Hebrew University of Jerusalem organisiert. Das IKGS, das den Nachlass des Autors aufbewahrt, beteiligt sich an der Veranstaltung und wird von Dr. Florian Kührer-Wielach und Dr. Enikő Dácz vertreten.

Förderer: Goethe Institut und Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung

Programm
Link zum Live-Stream der Konferenz (ohne Anmeldung)
Abschlussveranstaltung am Goethe-Institut Jerusalem (Teilnahme via Zoom nach Anmeldung möglich)

Rezension zu „Überwachung und Infiltration“: Alternativlose „Katakomben“ und „Tarnwohnungen“

Bei Ion Mihai Pacepa kommt Emil Bodnăraș denkbar schlecht weg. Rumäniens Ex-Spitzenspion, der sich 1978 über West-Deutschland in die USA abgesetzt hatte und 1987 als Autor des Bestsellers „Red Horizons“ hüben wie drüben für Aufruhr sorgte, konnte den 1976 verstorbenen Spitzenfunktionär des rumänisch-kommunistischen Regierungsapparates niemals gut leiden. Im 1993 veröffentlichten Buch „The Kremlins Legacy“ (Die Altlast des Kreml) spart Pacepa nicht mit rauer Kritik an Bodnăraș. Aus gutem Grund, denn Emil Bodnăraș, der sich am 6. März 1945 als Übersetzer des Ultimatums einschaltete, das ein sowjetischer Armeebeauftragter König Michael I. in Bukarest auf Russisch stellte, war „maßgeblich am Staatsstreich vom 23.8.1944 beteiligt“ gewesen, wie Hannelore Baier in einer Fußnote des inhaltsschweren Dokumentationsbands betreffend das Thema „Überwachung und Infiltration. Die Evangelische Kirche in Rumänien unter kommunistischer Herrschaft (1945-1969)“ zurecht anführt.

Zur Rezension in der Allgemeinen Deutschen Zeitung vom 11.11.2022
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