Neue Veröffentlichung von IKGS-Mitarbeiterin Angela Ilić

Pünktlich zum Jahresende 2025 ist der erste Band der neuen Reihe „Studies of Early Modern Christianity in Central Europe“ mit dem Titel „Looking beyond the Paradigm. Reformation and Religious Diversity across Borders and Cultures in Central and Southeastern Europe“ beim Verlag DeGruyter erschienen. Dem Band ist die gleichnamige internationale Tagung im Juni 2023 in Budapest vorangegangen, bei der das IKGS als Mitveranstalter mitwirkte. PD Dr. Angela Ilić war eine der Organisatorinnen der Tagung, ist Mitherausgeberin der Reihe und des Bandes sowie Autorin des Aufsatzes „Remembering the Reformation as shared heritage? A survey of select memory cultures and historiographies in Central and Southeastern Europe“. Der Band enthält insgesamt 15 Aufsätze in deutscher und englischer Sprache.

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Podcast: Die Deutschen in der Dobrudscha als Thema der Migrationsgeschichte

Auf der Podcast-Plattform „Transit“ des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien erschien als Episode Nr. 22 ein Gespräch von Dr. Philipp Strobl mit IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger. Unter dem Motto „Zwischen Aufbruch und Erinnerung – Deutsche Geschichte in Südosteuropa und die Wege der Migration“ unterhalten sich beide über die Migrationen der Deutschen in und aus der Dobrudscha. Ein weiteres Thema ist die Geschichte Münchens als Drehkreuz für Wanderungen aus Südost-, Zentral- und Osteuropa.

Hier kann der Podcast angehört werden.

© Foto: Tobias Weger/IKGS

Neuerscheinung: Beiträge von Dr. Enikő Dácz und Dr. Florian Kührer-Wielach zu Manfred Winkler

In der Dezember-Ausgabe der „Naharaim. Zeitschrift für deutsch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte“ erschien der Band zur internationalen Konferenz „Mediator and ‚Grenzgänger‘”, die 2022 vom IKGS mit veranstaltet wurde.

Anlässlich des 100. Geburtstags des Lyrikers, Übersetzers, Malers und Bildhauers Manfred Winkler, widmete sich die Tagung dem vielfältigen Schaffen des gebürtigen Bukowiners, der auf Deutsch und Hebräisch dichtete.

Der Nachlass Manfred Winklers wird im Archiv des IKGS aufbewahrt.

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Kulturgutsicherung – Wenn Digitales analog wird

Zum Ende der Weihnachtszeit erwartete uns im IKGS eine Überraschung der ganz besonderen Art: Wir hatten ein Paket aus der Ukraine, genauer aus Lemberg, wo unser Projektpartner Skeiron seinen Sitz hat. Nach fleißigem Auspacken kam ein bis in den kleinsten Aspekt hinein detailgetreues Modell der Himmelfahrtskathedrale in Bila Krynytsya in der Nordbukowina zum Vorschein.

Die Himmelfahrtskathedrale und ihre historische Funktion als Bischofssitz der „Hierarchie von Bila Krynytsja“, bis heute nomineller Hauptsitz von sogar zwei Kirchen der Altgläubigen („Lipowaner“), zeugt von der weit über die Grenzen der Region verweisenden Bedeutung des Ensembles.

Unser vom Netzwerk Kulturgutschutz Ukraine gefördertes Digitalisierungsprojekt zum Kulturgutschutz des Ensembles von Bila Krynytsya ermöglicht es unseren Partnern vor Ort, die Zusammenkunft verschiedener Kulturen und Religionen, allen gesellschaftlichen und politischen Schwankungen und Brüchen oder Naturgewalten zum Trotz, für die Nachwelt zu erhalten. Im Zuge der Projektarbeit wurde das Ensemble digital 3D-gescannt, um alle Facetten der architektonischen Werke zu dokumentieren und erhalten. So kam auch dieses daraus entstandene Modell zu uns nach München. Vielen Dank an unseren Partner Skeiron!

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Über die Arbeit der Firma Skeiron (Interview auf Deutsch)

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© Foto: Paula Ruppert/IKGS

Neue Veröffentlichung von IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz

Noch im alten Jahr erschien ein Beitrag unserer Mitarbeiterin in den „Forschungen zur Volks- und Landeskunde“, der sich mit der Marburger Burse und Karl Kurt Klein beschäftigt.

Die bibliografischen Angaben finden Sie untenstehend:

Die Marburger Burse als Schauplatz akademischer Sozialisierung für Studierende aus Rumänien. Das Beispiel des letzten siebenbürgisch-sächsischen „Polyhistors“ Karl Kurt Klein. In: Forschungen zur Volks- und Landeskunde. Band 68. Sibiu/Hermannstadt: Editura Academiei Române, 2025, S. 227−241.