Aktuelle Erreichbarkeit

 

Sie erreichen unser Sekretariat (ikgs@ikgs.de), die Bibliothek (bibliothek@ikgs.de) und das Archiv (archiv@ikgs.de) innerhalb der Geschäftszeiten telefonisch oder per E-Mail.
Für einen Besuch im IKGS ist ein gültiger ein Impf- oder Genesenennachweis (2G) erforderlich.* Im Gebäude gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. An den Arbeitsplätzen dürfen diese abgenommen werden. Für die Nutzung von Archiv und Bibliothek ist eine Anmeldung mindestens einen Werktag vor Ihrem geplanten Besuch nötig. Wir beraten Sie gerne im Vorfeld und bieten auch nach Vorbestellung eine Ausleihe von Medien nach Hause an. Abholung und Rückgabe von entliehenen Medien ist kontaktlos möglich. Dafür ist kein 2G-Nachweis nötig.
Vom 24.12.2021 bis 07.01.2022 bleibt das IKGS für Publikumsverkehr geschlossen.

* Gemäß 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (BayIfSMV) vom 23. November 2021

Das IKGS feiert seinen 20. Geburtstag 

 

Am 17.11. feierte das IKGS einen Geburtstag – vor genau 20 Jahren hat die Gründungsversammlung des Vereins „Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas“ ihre Satzung verabschiedet.  

Aus diesem Anlass haben wir von unseren Partnern und Unterstützern aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft eine Reihe von Grußbotschaften in Form von Videos oder schriftlichen Beiträgen bekommen. Unter ihnen finden sich Staatsministerin Prof. Monika Grütters, LMU-Präsident Prof. Dr. Bernd Huber, IKGS-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Claudia M. Riehl, der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Prof. Dr. Bernd Fabritius, die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene Sylvia Stierstorfer, MdL, Unterstaatssekretär im Departement für Interethnische Beziehungen im Generalsekretariat der Regierung Rumäniens Thomas Șindilariu, BKGE-Direktor Prof. Dr. Matthias Weber, der Sprecher der AGDM Bernard Gaida, HDO-Direktor Prof. Dr. Andreas Otto Weber sowie mit Rainer Lehni, Peter-Dietmar Leber, Brunhilde Reitmeier-Zwick und Dr. Hartmut Knopp die Vertreter mehrerer Landsmannschaften.

Ganz besonders freuen wir uns auch über die vielen ermutigenden Glückwünsche unserer Mitglieder. Hier können Sie die Videos und Briefe aufrufen: 

 

 

MEILENSTEINE 

Ein großer Schritt: Die Gründung des IKGS e. V.
Mit der neuen Satzung und der Eintragung ins Vereinsregister wenige Monate später wurde ein neuer Trägerverein für das IKGS geschaffen, der die wissenschaftliche Arbeit „erweitern“ und die „Anbindung an die Universitäten in München und Südosteuropa“ stärken sollte.  

Südosteuropa, eine Herzensangelegenheit
Staatsminister Julian Nida-Rümelin sei die Förderung der Kultur Südosteuropas eine „Herzensangelegenheit“, berichtete der auf der Sitzung anwesende Vertreter des zuständigen Ressorts.  

Aufarbeitung: Südostdeutsches Kulturwerk
Noch einmal wurde auf die fünf Jahrzehnte währende, verdienstvolle Arbeit des Südostdeutschen Kulturwerks (SOKW) verwiesen, in dessen Trägerschaft das IKGS bislang gestanden hatte. In einem aktuellen Forschungsprojekt arbeitet das IKGS die personell wie ideologisch ambivalenten Anfänge des SOKW in den 1950er-Jahren auf. 

Forschungsauftrag stärken und Netzwerk ausbauen
Nun aber, so fuhr der bei der Gründung anwesende Vertreter des Kulturstaatsministers fort, müsse die Zukunft des neuen Instituts gefördert werden, die „Kulturraumforschung Südosteuropas“, insbesondere Literaturwissenschaft, neuere Geschichte und Kulturgeschichte. Weitere Brücken müssten errichtet werden, ein Netzwerk der Universitäten und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.  

Zwei Jahrzehnte stetiger Entwicklung
Zwanzig Jahre später lässt sich sagen: das IKGS hat diesen Auftrag erfüllt, die Professionalisierung ist gelungen, die Anbindung an die akademische Welt deutlich sichtbar geworden.
Auch der institutionelle Fördergeber hat seinen Teil erfüllt und das IKGS verlässlich und wohlwollend begleitet und unterstützt.  

Mit einem starken Netzwerk Visionen realisieren
Unser Motto bewahren, erforschen, vermitteln bildet die Tätigkeitsbereiche des Instituts ab: Archiv-, Bibliotheks-, Forschungs- und Vermittlungsarbeit bedürfen einer stetigen inhaltlichen wie organisatorischen Erneuerung. 
Mit der Unterstützung unsers wissenschaftlichen, kulturellen und zivilgesellschaftlichen Netzwerks werden wir auch in Zukunft unseren Auftrag mit Engagement und Begeisterung erfüllen, die vielfältigen Herausforderungen, die auf uns warten, meistern, und unsere Visionen in die Tat umsetzen können. 

Darauf freuen wir uns! 

Ihr
IKGS-Team 

Wie klingen eigentlich Donauwellen? Unser Podcast in der Siebenbürgischen Zeitung

 

In der Siebenbürgischen Zeitung vom 21. November 2021 erschien ein Interview mit Florian Kührer-Wielach, Betreiber des IKGS-Podcasts „Donauwellen. Der Südostcast“ und Direktor des IKGS. Im Gespräch mit Doris Roth spricht Kührer-Wielach über Hintergründe, Produktion, Zielgruppe und zukünftige Themen des Podcasts.

Zum Podcast
Zu den Podcasts des Projekts Deutsche im und aus dem Osten
Zum Interview in der Siebenbürgischen Zeitung

Stellenausschreibung: BibliothekarIn mit Archivaufgaben am IKGS (m/w/d)

 

Stellenausschreibung als pdf 

 

Das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München ist eine von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien institutionell geförderte Einrichtung, welche die regionalen Verflechtungen deutscher Kultur und Geschichte in Zentral- und Südosteuropa erforscht und vermittelt. Im Fachbereich Bibliothek und Archiv soll möglichst zum 1. Februar 2022 die Stelle 

einer Bibliothekarin / eines Bibliothekars (m/w/d) 

unbefristet (Entgeltgruppe 9c, TVöD-Bund, 100 % der regelmäßigen Arbeitszeit) besetzt werden.  

Ihre Aufgaben: 

  • Leitung einer wissenschaftlichen Fachbibliothek und eines Archivs als OPL 
  • Erwerbung und Katalogisierung von Print- und E-Medien (Monografien und Fortsetzungswerke sowie Zeitschriften und Zeitungen) nach RDA, darunter auch fremdsprachige Titel aus Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa 
  • inhaltliche Erschließung von Print- und E-Medien 
  • Einführung eines Lokalsystems 
  • Benutzerbetreuung und Bearbeitung wissenschaftlicher Anfragen, Ausleihe, nationale und internationale Fernleihe, Magazindienst 
  • Koordination und Durchführung von Erschließungsprojekten im Archiv (Vor- und Nachlässe, Autorenbibliotheken, Karten, Fotografien) sowie Führung von Zugangs- und Inventarverzeichnissen 
  • Durchführung von Bestandserhaltungsmaßnahmen 
  • Öffentlichkeitsarbeit für Bibliothek und Archiv 
  • Fachliche Betreuung von Praktikanten, ehrenamtlichen Mitarbeitern und ggf. Projektpersonal in Bibliothek und Archiv 
  • Koordination von Kooperationsprojekten mit Partnereinrichtungen, insbesondere von Digitalisierungsmaßnahmen sowie Einwerbung von Drittmittelprojekten in Zusammenarbeit mit der Institutsleitung 
  • Vertretung der Bibliothek und des Archivs in unterschiedlichen Gremien 
  • Übernahme von Querschnittsaufgaben 

Ihr Profil: 

  • erfolgreich abgeschlossenes Studium im Bereich Bibliotheks- oder Informationswissenschaft (Bachelor/FH-Diplom) oder auf das Aufgabengebiet bezogene gleichwertige Fähigkeiten und nachgewiesene Erfahrung 
  • sehr gute Kenntnis bibliothekarischer Abläufe 
  • Kenntnisse von RDA, GND und bibliothekarischen Metadaten 
  • hohe IT-Affinität und Interesse an aktuellen Entwicklungen, insbesondere im Bereich Digitalisierung 
  • Kenntnisse in der Anwendung integrierter Bibliothekssoftware und der Verbundkatalogisierung 
  • sicherer Umgang mit Office 365 
  • hohe Serviceorientierung und gute kommunikative Fähigkeiten, Gestaltungsmotivation, Flexibilität und Belastbarkeit 
  • Bereitschaft zur Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und Bibliothekstagungen 
  • selbständige, lösungsorientierte Arbeitsweise, Organisationsgeschick, Teamfähigkeit und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein 

Darüber hinaus freuen wir uns über folgende Kenntnisse, welche jedoch keine Voraussetzung sind: 

  • Kenntnisse in der archivarischen Erschließung 
  • Kenntnisse archivarischer und bibliothekarischer Bestandserhaltungsmaßnahmen 
  • Kenntnisse in Kalliope 
  • Lesekenntnisse einer südosteuropäischen Sprache 

Wir bieten: 

  • ein aktives Mitgestalten neuer, innovativer Dienstleistungsangebote und die Verwirklichung eigenverantwortlicher Projekte 
  • Möglichkeit der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung durch Fortbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten  
  • 30 Tage Erholungsurlaub 
  • betriebliche Altersvorsorge über den Versorgungsverband bundes- und landesgeförderter Unternehmen (VBLU) 
  • Job-Ticket-Vergünstigung im ÖPNV 

Die Beschäftigung erfolgt vorbehaltlich der Mittelverfügbarkeit. 

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse und Beurteilungen, Nachweis über die Erfüllung der formalen Voraussetzungen etc.) sind bis zum 05.12.2021 ausschließlich per E-Mail in einer PDF-Datei zu richten an kuehrer@ikgs.de. 

Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern; daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt.  

Für Rückfragen zum Aufgabengebiet wenden Sie sich bitte an Helene Dorfner unter dorfner@ikgs.de oder telefonisch unter 089/78 06 09 13. 

 

 

Dr. Florian Kührer-Wielach
Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas 
an der Ludwig-Maximilians-Universität München 
Halskestr. 15, 81379 München  

Hinweise zum Datenschutz: Im Rahmen Ihrer Bewerbung übermitteln Sie personenbezogene Daten. Ihre in den Bewerbungsunterlagen enthaltenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens für diese hier ausgeschriebene Stelle verarbeitet. Ihre personenbezogenen Daten werden spätestens sechs Monate nach Abschluss des Auswahlverfahrens gelöscht. 

CfP | Konferenz „Interkulturelle Räume. Historische Routen und Passagen der Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung des Mittelmeerraums“

 

Tagung der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik. Mit IKGS-Sektion zur literarischen Vermessung der Karpaten

19.–22. April 2022, Universität Zadar (Kroatien)

Die GiG-Tagung 2022 geht der Frage nach, wie sich Interkulturalität in und zwischen unterschiedlichen Räumen in der deutschen Sprache, Literatur und Kultur vom Altertum über das Mittelalter bis zur Neuzeit und Gegenwart darstellt. Das IKGS wird mit einer eigenen Sektion zur literarischen Vermessung der Karpaten präsent sein.

Den CfP finden Sie hier.