CfP | Tagung 25 Jahre IKGS: Die Zukunft von Gestern – Visionen, Konzepte, Szenarien und deutschsprachige Gemeinschaften in Mittel- und Südosteuropa | München, 22. und 23. Oktober 2026

Die Tagung nimmt historische Zukunftsprojektionen deutschsprachiger Gemeinschaften im Beziehungsraum Mittel- und Südosteuropas epochenübergreifend und interdisziplinär in den Blick. Visionen, Konzepte und Szenarien werden als historische Quellen verstanden, die Aufschluss über politische Positionierungen, kulturelle Selbstverortungen, Akteure, Netzwerke und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse geben. Ziel ist es, alternative Zukunftsprojektionen der Vergangenheit zu analysieren und ihre Bedeutung für das Verständnis der Gegenwart zu reflektieren.

Veranstalter: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München in Zusammenarbeit mit dem Historischen Kolleg, München
Datum: 22. und 23. Oktober 2026
Ort: Historisches Kolleg, München
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Deadline: 31. Mai 2026
Kontakt: kuehrer@ikgs.de
Website: https://www.ikgs.de/ikgs25/

Abstracts (ca. 300–500 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz werden bis zum 31. Mai 2026 an kuehrer@ikgs.de erbeten. Die Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt bis Ende Juni 2026. Eine begrenzte Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten ist vorgesehen.

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Neue Publikation von Dr. Enikő Dácz in „,Da brachte man die Märe in andrer Könige Land‘. Europäische Überlieferung und Strahlkraft des Nibelungenliedes“

Ausgehend von der aus Schloss Obermontani (Südtirol) stammenden Nibelungenlied-Handschrift I/J, beschäftigen sich die in deutscher, englischer und italienischer Sprache verfassten wissenschaftlichen Beiträge der zweibändigen Publikation (Band I – Südtirol und Italien; Band II – Europa) mit dem beinahe grenzenlosen Universum Nibelungenlied.

Die Studie der IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz in Band II widmet sich der ungarischen Nibelungenrezeption unter dem Titel „Die Nibelungen auf Budapester Bühne. Anmerkungen zur Gegenwartsrezeption des Nibelungenliedes in Ungarn“.

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Blick hinter die Kulissen: Auf den Spuren von Dr. Rudolf Hartmann

Im Rahmen des vom Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten – Bundesministerium des Innern – AUSB Dr. Bernd Fabritius finanzierten Projektes zur Digitalisierung und Erfassung des fotografischen Teilnachlasses von Dr. Rudolf Hartmann waren Projektleiterin PD Dr. Angela Ilić und Projektmitarbeiterin Paula Ruppert, M.A. am 4. und 5. Februar in Freiburg im Breisgau und Tübingen unterwegs. Im Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa (IKDE) sowie im Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) haben sie Dreharbeiten für ein Video durchgeführt, das neben dem IKGS-Projekt auch die verschiedenen Teile des aufgeteilten fotografischen und schriftlichen Nachlasses Hartmanns darstellen wird.

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© Foto: Angela Ilić/IKGS

Kulturgutschutz in Bila Krynytsya: die digitale Erfassung des Gebäudeensembles

Im Rahmen unseres Projektes „Digitale Sicherung des sakralen Ensembles von Bila Krynytsya: zentraleuropäisches Kulturerbe der Altgläubigen“ wurde das Kirchenensemble in der Bukowina von unseren Partnern vor Ort in 3D gescannt. Die Himmelfahrtskathedrale und ihre historische Funktion als Bischofssitz der „Hierarchie von Bila Krynytsja“, bis heute nomineller Hauptsitz von sogar zwei Kirchen der Altgläubigen („Lipowaner“), zeugt von der weit über die Grenzen der Region verweisenden Bedeutung des Ensembles.

Das gescannte Gebäude ist nun hier einsehbar.

Vielen Dank an unseren Partner Skeiron in Lemberg!

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Über die Arbeit der Firma Skeiron (Interview auf Deutsch)

© Foto: Paula Ruppert/IKGS

Spenden für die Bukowina

Am 31. Januar 2026 brach ein Pickup von Berlin nach Czernowitz in die Ukraine auf. An Bord waren u.a. verschiedenste Wärmeprodukte wie Heizjacken und -westen sowie Powerbanks. Die Waren im Wert von fast 4.000 € wurden durch unsere Spendenaktion für die Bukowina „Netzwerk Gedankendach“ finanziert.

Wir bedanken uns herzlich bei allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern!

Weitere Informationen zu unserer Spendenaktion für die Bukowina finden Sie hier.

© Foto: Markus Winkler/IKGS

2. Tag der Münchner Osteuropastudien am 27. März 2026, 10:30-16:30 Uhr

Auch auf dem 2. Tag der Münchner Osteuropastudien wird das IKGS wieder vertreten sein. Der Tag steht diesmal unter dem Thema „Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg in Osteuropa“ und findet am 27.3.2026 von 10:30-16:30 Uhr im Hauptgebäude der LMU (Geschwister-Scholl-Platz 1) statt.

Neben einem Workshop „Deutsch-jüdische Interferenzen in Südosteuropa“ von den IKGS-Mitarbeitenden PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger werden auch unsere Bibliotheksmitarbeiterinnen Jana Augustin, M.A. und Laura Schmid, M.A in Kooperation mit weiteren Bibliotheken einen Workshop zu Beständen der Münchner Bibliotheken zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust im östlichen Europa durchführen.

Alle Informationen finden Sie hier.

Um Anmeldung wird bis zum 20. März wird gebeten; Details finden Sie auf der Webseite.