5. März 2019 | Kunst und Kultur, Szene

Das Verein Haus der Donauschwaben e.V. lädt zur Autorenlesung:
Samstag, 16. März 2019, 14 Uhr
Haus der Donauschwaben Goldmühlestraße 30, 71065 Sindelfingen (Karte)
ZDF-Journalist Andreas Wunn, Chefredakteur des Morgenmagazins und des Mittagsmagazins, liest aus seinem aktuellen Buch „MUTTERS FLUCHT. Auf den Spuren einer verlorenen Heimat“.
Jahrzehntelang hat Andreas Wunns Mutter dazu geschwiegen, wie sie nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Gebiet Jugoslawiens nach Deutschland floh. Auch über ihre Wurzeln – jene der Donauschwaben im Banat – sprach sie nicht viel. 2017 endlich, siebzig Jahre nach ihrer Flucht, beschließt Wunn, zusammen mit seiner Mutter eine Reise in die Region ihrer Kindheit zu machen – entlang der damaligen Fluchtroute, die heute als „Balkan-Route“ bekannt ist.
Entstanden ist eine anrührende Erzählung eines Nachkriegsschicksals, aber auch die persönliche Wiederentdeckung eines fast vergessenen Stücks deutscher Geschichte, die vor Jahrhunderten begann und nach dem Zweiten Weltkrieg endete.
Eintritt frei.
Spenden erwünscht.
Anmeldung möglich unter 07031-79376-30 (nur Vormittags).
Hier geht es zur Einladung (PDF).
27. Feb. 2019 | Siebenbürgen, Szene
Reisen • Retten • Restaurieren
Die Bedeutung des Fachtourismus für die Kirchenburgen Siebenbürgens.
Freitag, 8. März 2019, 19 Uhr
Rumänische Botschaft in Berlin
Dorotheenstrasse 62-66 (Karte)
Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kirchenburgen und der Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland.
Um Anmeldung wird gebeten (siehe unten).
Programm
19:00 Uhr, Begrüßung
• Bischof Reinhart Guib, Bischof der Evangelischen Kirche A. B. in Rumänien (EKR)
• Emil Hurezeanu, Botschafter Rumäniens in Deutschland
• Dr. Harald Roth, Direktor des Deutschen Kulturforums östliches Europa
• Philipp Harfmann, Geschäftsführer der Stiftung Kirchenburgen
19:30 Uhr, Podiumsgespräch mit
• Prof. Dr. Paul Zalewski, Europa-Universität Viadrina
• Stefan Vaidam, Restaurator aus Alzen-Al âna (Siebenbürgen)
• Ruth István, Fachtourismusreferentin der Stiftung Kirchenburgen
• Moderation: Stefan Bichler, Referent für Öff entlichkeitsarbeit der EKR
Anmeldung
Über Ihre Anmeldung zur Veranstaltung würden wir uns freuen; bitte melden Sie hierzu Ihr Interesse an der Veranstaltung bei office@kirchenburgen.org an.
Am Einlass halten Sie dann bitte Ihren Personalausweis oder Ihren Reisepass bereit.
Kontakt
Dr. Harald Roth
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
14467 Potsdam
T: +49 (0)331 20098-0
F: +49 (0)331 20098-50
deutsches@kulturforum.info
20. Feb. 2019 | Szene

Der slowenische Autor Aleš Šteger präsentiert seinen neuen Gedichtband
Durch den Abend führt sein Übersetzer Matthias Göritz
Montag, 25. März 2019 – 20:00 Uhr
Lyrik-Bibliothek, Amalienstrasse 83 a, München
„Jedes seiner Bücher ist ein Ereignis für sich.“ So Durs Grünbein 2016 in seiner Laudatio zur Verleihung des Horst-Bienek-Preises an Aleš Šteger. Šteger, geboren 1973 in Ptuj (damals Jugoslawien), ist einer der bekanntesten Autoren Sloweniens und international gefeiert. Er hat sechs Gedichtbände veröffentlicht, arbeitet als Lektor bei einem Verlag in Ljubljana, zudem immer wieder als Festivalkurator und übersetzt aus dem Spanischen und dem Deutschen (Neruda, Vallejo, Bachmann, Benn, Huchel etc.). Seit 2014 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Von ihm liegen bereits neun Bände in deutschen Verlagen vor, die meisten davon übersetzt von Matthias Göritz. Göritz, 1969 geboren, schreibt selbst Gedichte und Romane; seine drei anagrammatisch und thematisch verstrebten Gedichtbände Loops (2001), Pools (2006) und Tools (2011) hat er bereits im Lyrik Kabinett vorgestellt. Štegers neuer Band fasziniert durch Witz und Formbewusstsein, Farbigkeit und Präzision. Gemeinsam mit seinem Freund Matthias Göritz lässt er erleben, wie klug Lyrik sein kann, wie klar und zugleich geheimnisvoll.
Eintritt: € 8 / erm. € 6
Mitglieder Lyrik Kabinett: frei
Abendkasse, freie Platzwahl
Im Rahmen des MünchnerStiftungFrühling 2019
Weitere Informationen zur Buchpräsentation finden Sie auf:
Lyrik-Kabinett/ueber-dem-himmel -unter-der-erde (externer Link)
Soeben erschienen im neuen Spiegelungen-Heft 2/2018 (IKGS): fünf Gedichte von Aleš Šteger, aus dem Slowenischen übertragen von Matthias Göritz und dem Autor.
14. Feb. 2019 | Literatur, Szene
„Die Liebe zu Gott, zum eigenen Volk und zur schönen Ilona: Wie der Krieg die Gefühle auf die Spitze treibt und den einzelnen innerlich zerreißt, zeigt diese Neuübersetzung. Zwischen expressionistischem Furor und stotternder Verzweiflung trifft sie stets den Ton“
(Jury-Begründung)
Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 21. März, auf der Buchmesse in Leipzig statt.
Georg Aescht ist für seine Übersetzung von Liviu Rebreanus Der Wald der Gehenkten für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Aescht hat den Roman, der 2018 bei Zsolnay erschienen ist, aus dem Rumänischen neu übersetzt.
Georg Aescht, geboren 1953 im siebenbürgischen Zeiden und 1984 in die BRD ausgewandert, arbeitet als Übersetzer aus dem Rumänischen und Französischen, Publizist, Herausgeber rumäniendeutscher Literatur und Redakteur bei der Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa in Bonn. Er übersetzte u.a. Gellu Naum, Norman Manea und Mihail Sebastian.
Über das Buch
Erster Weltkrieg: An der russischen Front wird ein Soldat hingerichtet. Man hatte ihn überführt, als er zum Feind überlaufen wollte. Leutnant Apostol Bologa aus Siebenbürgen ist unter den Mitgliedern des Kriegsgerichts, das für das Urteil verantwortlich ist. Ein Jahr später wird Bologa selbst unter dem Galgen stehen, angeklagt der Desertion, weil er sich weigerte, auf seine eigenen Landsleute schießen zu lassen. Er opfert sich und verliert alles – seine Familie, seine Karriere, seine Liebe zu Ilona. Mit epischer Wucht und suggestiver Kraft zeichnet Liviu Rebreanu das Schicksal seines eigenen Bruders nach – ein Klassiker der Weltliteratur aus Rumänien und eine große Wiederentdeckung.
Liviu Rebreanu wurde 1885 in Tarlisua (Siebenbürgen) geboren und starb 1944 in Valea Mare (Rumänien). Er arbeitete als Dramatiker und Journalist. Der Wald der Gehenkten erschien im Original 1922 und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Der Preis der Leipziger Buchmesse wird seit 2005 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung vergeben und ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert.
4. Feb. 2019 | Kunst und Kultur, Szene
Entdecken Sie die Donaustadt Ruse in Bulgarien!
Informationsabend mit Verkostung
Donnerstag 14. Februar um 19 Uhr
Donauschwäbisches Zentralmuseum, Schillerstraße 1, Ulm
Die Ulmer Danube-Networkers werden Sie an diesem Abend mit Bulgarien ein wenig vertraut machen, vor allem mit der Stadt Ruse und der Region. Ruse ist mit 145.000 Einwohnern die größte Stadt Bulgariens an der Donau und über die Brücke der Freundschaft mit Rumänien verbunden. Im Frühsommer planen die Danube-Networkers eine Begegnungsreise nach Ruse. An diesem Abend werden sie ihre Partner vor Ort vorstellen und wollen Sie auf eine Begegnung neugierig machen.
Zudem wird Dr. Wolfgang Doster seine neue App Odda-SCT vorstellen. Die Anwendung ermöglicht eine einfache Unterhaltung ohne Kenntnis der Sprache des Gesprächspartners – auch ohne Internetanbindung. Derzeit ist die App für die Sprachen Deutsch und Bulgarisch konfiguriert. Weitere Sprachen werden folgen.
In der Pause gibt es Gelegenheit, sich bei einem Gläschen bulgarischen Weins und Fingerfood über das Gehörte und Gesehene auszutauschen.
Eine Veranstaltung der Danube-Networkers
Eintritt frei. Kostenbeitrag für Verköstigung
Stiftung
Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstraße 1
DE-89077 Ulm