Spiegelungen

Zeitschrift für deutsche Kultur

und Geschichte Südosteuropas

Spiegelungen

Unsere Institutszeitschrift, die Spiegelungen – Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas, erscheint halbjährlich. Die Redaktion setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IKGS sowie freien Redakteuren zusammen.

Unsere Redaktionsrichtlinien finden Sie unter folgenden Links:
Redaktionsrichtlinien (PDF Deutsch)
Editorial Guidelines (PDF English)

Archive in Rumänien (I)
Heft 1/2018, Jg. 13 (67), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg

Archive erfüllen als Bewahrer schriftlichen Kulturguts eine bedeutende Funktion. Sie legen Forschungsgrundlagen und führen Überlieferungsketten weiter. In Rumänien gibt es neben staatlichen Einrichtungen zahlreiche Institutionen und auch Privatinitiativen, die Archivgut zur deutschen bzw. deutsch-jüdischen Kultur, Literatur und Geschichte verwahren. Dort finden sich Quellen von unschätzbarem wissenschaftlichen Wert. Ihre Bedeutung ist allerdings gerade in der deutschsprachigen Forschungslandschaft noch wenig bekannt.
Darum widmet sich der thematische Schwerpunkt des Heftes 1/2018 der Spiegelungen Archiven, Sammlungen und Bibliotheken in Rumänien, die einen Fokus auf deutschsprachiges Schriftgut beziehungsweise auf Unterlagen zur deutschen und deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur gelegt haben. Neben einem historischen Überblick und einer Beschreibung der momentanen Situation der Einrichtungen und Institutionen werden Einzelbestände vorgestellt.

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Rezension
W. T., Landsmannschaft der Banater Schwaben e. V., 18.10.2018

Idealisierte Heimaten
Heft 2/2017, Jg. 12 (66), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg

Welchen Formen von Idealisierung kann „Heimat“ außerhalb des Herkunftslandes, auf der Flucht, im Exil, in der Diaspora oder im Kontext von Migration unterliegen? Muss Heimat immer im Singular stehen? Lässt sie sich stets lokalisieren, oder entzieht sie sich mitunter einer geografischen Verortung? Im Rahmen des Schwerpunktthemas des Heftes 2/2017 der Spiegelungen wird nach Idealisierungen und Hypostasen von „Heimat“ im Spannungsfeld von Herkunftsland und Aufnahmeland – etwa Deutschland als imaginiertes „Mutterland“ – beziehungsweise historischer „Urheimat“ gefragt, wie sie deutschsprachige Migranten aus Südosteuropa seit dem 19. Jahrhundert in verschiedenen Kontexten vorgenommen und aufgefasst haben. Die Aufsätze des Bandes setzen sich unter anderem mit den multiplen russlanddeutschen Heimatdiskursen nach dem Zweiten Weltkrieg, Entwurzelung und idealisierter Heimat bei den Mennoniten, Konstruktionen von „Heimat“ im neuseeländischen Exil, Heimatkonzepten in der ungarndeutschen Literatur und der transnationalen Mediennutzung und Zugehörigkeit deutschsprachiger Einwanderer in Israel auseinander. Der Literaturteil der Ausgabe enthält die mit dem Spiegelungen-Preis für Lyrik 2017 ausgezeichneten Gedichte, „Literarische Interventionen“ zur Ausstellung des Ungarndeutschen Museums in Tata, poetische Miniaturen von Dana Ranga und einen erstmals edierten Auszug aus dem Romanfragment Todor Todoroff von Paul Schuster. Die Illustrationen im Band stammen von Sieglinde Bottesch.

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Rezension
Edith Ottschofski, Siebenbürgische Zeitung, 11.7.2018

Kontaktzonen literarischer Übersetzung Heft 1/2017, Jg. 12 (66), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg

Spätestens seit dem translational turn, der in den 1980er-Jahren einsetzte, ist die Umorientierung der Übersetzungswissenschaft als Kulturwissenschaft und ihre Neubewertung im Gange. In Heft 1/2017 der Spiegelungen wird das literarische Übersetzen aus dem linguistisch-textlichen Paradigma herausgehoben und als wichtige Form des Kontakts zwischen unterschiedlichen südosteuropäischen Literaturen und dem deutschsprachigen Raum untersucht. Die Aufsätze setzen sich u. a. mit den neuen Leitkategorien kultureller Übersetzung, der Übersetzung als Kulturtechnik, der Auswirkung der politischen Wende auf die Übersetzungen aus südosteuropäischen Sprachen ins Deutsche und umgekehrt, Schriftstellern als Übersetzern und mit Rückwirkungen der Übersetzungen bzw. ihrem Einfluss auf die Rezeption im Heimatland auseinander.

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Brüche und Aufbrüche – Kirchengemeinden nach 1989 Heft 2/2016, Jg. 11 (65), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg

Wie sind Kirchengemeinden mit den politischen, sozialen, aber auch geistigen Umbrüchen seit dem Ende der kommunistischen Ära umgegangen? Im Rahmen des Schwerpunktthemas 2/2016 werden Bedeutung und Funktionen untersucht, die Kirchen und deren Gemeinden im Leben der Deutschen in unterschiedlichen Städten und Regionen in Südosteuropa hatten und haben. Die wissenschaftlichen Beiträge konzentrieren sich auf heute bestehende Gemeinden in Rumänien und Serbien, aber auch eine Gemeinde in Griechenland, die nicht in der unmittelbaren Einflusszone der Wendeereignisse stand, wird als Kontrastfall in den Blick genommen. Die vom Schwerpunktthema inspirierte Gemäldereihe „Erinnerung-Traum-Hoffnung“ des slowenischen Künstlers Matej Metlikovič sowie Fotografien siebenbürgischer Kirchen von Robin Gullbrandson illustrieren das Heft. Der Literaturteil dieser Ausgabe enthält einen Prosatext von Hans Bergel  sowie Lyrik von Carmen Elisabeth Puchianu, Horst Samson, Frieder Schuller und dem Temeswarer Literaturkreis Stafette.

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Rezension
William Totok, Radio Europa Liberă, 13.3.2017

Rumäniendeutsche und Nationalsozialismus
Heft 1/2016, Jg. 11 (65), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg

Der wissenschaftliche Schwerpunktteil dieser Ausgabe verhandelt und perspektiviert das Thema „Rumäniendeutsche und Nationalsozialismus“. In den zugehörigen Beiträgen wird das bislang häufig umgangene Forschungsgebiet theoriebasiert kartiert und anhand von Fallbeispielen beleuchtet. Im Ressort Literatur sind mit Franz Hodjak, István Kemény oder Tom Schulz namhafte Lyriker mit bislang unveröffentlichten Texten vertreten. Zweisprachig abgedruckt sind Lyrik- und Prosa-Übertragungen von Orsolya Kalász und Monika Rinck aus dem Ungarischen. Die Faszinosa der Raum- und Sprachvernetzung setzen sich im Kulturteil der Spiegelungen fort: Betrachtungen richten sich auf bildende Kunst, Musikleben, Theaterlandschaft und Aspekte der Kulturpolitik im Donau-Karpaten-Raum – etwa in einem ausführlichen Interview mit dem Bildhauer Ingo Glass oder einem Widmungsgedicht von Eugen Gomringer.

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Rezensionen
Walter Tonƫa, Banater Post, 15.09.2016
Angelika Marks, Allgemeine Deutsche Zeitung, 04.02.2017

Literaturen in Wendezeiten
Heft 2/2015, Jg. 10 (64), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg

„Literaturen in Wendezeiten“ sind die Beiträge des wissenschaftlichen Teils der Ausgabe 2/2015 gewidmet. In sieben Beiträgen wird eine Bestandsaufnahme literarischen Schaffens im Wandel in den Jahrzehnten um die Wende der Jahre 1989/1990 präsentiert. Neu ab dieser Ausgabe ist der Kulturteil, der die Ressorts „Wissenschaft“ und „Literatur“ um feuilletonistische Texte, Korrespondenzen und Besprechungen ergänzt. Ausstellungen, Fotografie und Malerei, Film und das World Wide Web sollen ein möglichst breites, repräsentatives Bild der deutschen Kultur und Geschichte Südosteuropas bieten.

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Rezensionen
Banater Post, 15.03.2016, S. 6
Walter Tonţa, Siebenbürgische Zeitung, 12.04.2016
Karl B. Szabó, Neue Zeitung, Nr. 27/2016, S. 6

 

Multikulturelles Banat (2) Heft 1/2015, Jg. 10 (64), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg

Dem „Multikulturellen Banat“ sind die Hefte 2/2014 und 1/2015 der Spiegelungen gewidmet, einer Region an der Schnittstelle zwischen Ostmittel- und Südosteuropa, in der seit dem Mittelalter, verstärkt aber nach den „Schwabenzügen“ des 18. Jahrhunderts, auch Deutsche eine vielfältige historische und kulturelle Entwicklung mitgeprägt haben. Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Angers, Berlin, Budapest, London, Luxemburg und Tübingen beleuchten chronologisch die Zeit von der habsburgischen Landerschließung und den Ansiedlungen im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

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Rezension
Ştefana Ciortea-Neamţiu, Banater Zeitung, 16.03.2016, S.III

Multikulturelles Banat (1)
Heft 2/2014, Jg. 9 (63), IKGS-Verlag, München

Dem „Multikulturellen Banat“ sind die Hefte 2/2014 und 1/2015 der Spiegelungen gewidmet, einer Region an der Schnittstelle zwischen Ostmittel- und Südosteuropa, in der seit dem Mittelalter, verstärkt aber nach den „Schwabenzügen“ des 18. Jahrhunderts, auch Deutsche eine vielfältige historische und kulturelle Entwicklung mitgeprägt haben. Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Angers, Berlin, Budapest, London, Luxemburg und Tübingen beleuchten chronologisch die Zeit von der habsburgischen Landerschließung und den Ansiedlungen im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

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Rezension
Ştefana Ciortea-Neamţiu, Banater Zeitung, 16.03.2016, S.III

Die Dobrudscha und die Dobrudschadeutschen Heft 1/2014, Jg. 9 (63), IKGS-Verlag, München

Als erste Ausgabe mit einem Schwerpunktthema ist im November 2014 Heft 1/2014 der Spiegelungen erschienen, das der Region Dobrudscha gewidmet ist. Heft 2/2014 wird den Schwerpunkt auf das Banat legen, Heft 1/2015 Fragen der jüngeren deutschen Literatur aus Südosteuropa untersuchen. Die Beiträge zu diesem Thema basieren auf Vorträgen, die 2012/2013 auf drei Kooperationsveranstaltungen des IKGS mit dem „Deutschen Kulturforum östliches Europa Potsdam (DKF)” und jeweiligen lokalen Partnern in Berlin, München und Freiburg gehalten wurden.

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