Tagung: Die Welt und Afrika – Neue Wege interkultureller Sprach- und Literaturforschung

5. bis 8. September 2018, Ouidah/ Benin, Gesellschaft für Interkulturelle Germanistik

Abstracts im Umfang von max. einer DIN-A-4-Seite (Times New Roman 12, ca. 2500 Zeichen inkl. Leerzeichen) können gerne ab sofort (inkl. E- Mail-Adresse) bei den Organisatoren der Tagung eingereicht werden, müssen diese aber spätestens bis 25. Februar 2018 erreichen.

Hier finden Sie den „Call for Papers“ als PDF-Datei: Call for Papers GIG

Veranstaltungen des Heiligenhof/Akademie Mitteleuropa: Der Untergang des Alten Europa, Jüdische Geschichte und 100 Jahre modernes Rumänien

Der Heiligenhof/Akademie Mitteleuropa lädt zu drei Veranstaltungen im Februar 2018 ein.

Die populärwissenschaftlichen Tagungen sind auf ein interessiertes Breitenpublikum ausgelegt.

 

Das Programm:

  • 2. bis 4. Februar: Der Untergang des Alten Europa 1918 und seine Auswirkungen bis in die Gegenwart
  • 4. bis 9. Februar: Jüdische Geschichte und Lebenswelten im östlichen Europa
  • 18. bis 23. Februar: 100 Jahre modernes Rumänien und seine deutschen Minderheiten. Siedlungsgeschichte, Leidenserfahrungen und Zukunftsperspektiven 

 

Der Heiligenhof/Akademie Mitteleuropa

Alte Euerdorfer Str. 1

97688 Bad Kissingen

Frühjahrsprogramm Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm

Januar

So. 14.1. 14 Uhr Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Do. 18.1. 19 Uhr Lesung und Gespräch mit Carmen-Francesca Banciu: Fenster in Flammen

So. 21.1. 14 Uhr Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 28.1. 14 Uhr Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Februar

Do. 1.2. 19 Uhr Bildervortrag mit den Danube-Networkers: Eine Reise nach Moldawien

So. 4.2. 14 Uhr Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 11.2. 14 Uhr Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Do. 15.2. 19 Uhr Vortrag mit Dr. Karl-Peter Krauss: Mord an der Donau

So. 18.2. 14 –17 Uhr Kinder- und Familiennachmittag: Das Märzchen bringt den Frühling nach Ulm

So. 18.2. 14 Uhr Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

Mo. 19.2. 19 Uhr Ausstellungseröffnung „Deutsche in Rumänien“ und „Georg Haller“

So. 25.2. 14 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Deutsche in Rumänien“

März

Do. 1.3. 19 Uhr Ankunft in Ulm nach 1945 – Zeitzeugen berichten

So. 4.3. 14 Uhr Öffentliche Führung durchs Museum „Deutsche Spuren in Südosteuropa“

So. 11.3. 14 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Deutsche in Rumänien“

Do. 15.3. 19 Uhr Lesung mit Helmut Erwert: Elli oder die versprengte Zeit

So. 18.3. 14–17 Uhr Kinder- und Familiennachmittag: Oster-Eierlei

So. 18.3. 14 Uhr Öffentliche Schauspielführung durchs Museum

Mi. 21.3. 19 Uhr Lesung mit Serhij Zhadan: Internat

So. 25.3. 14 Uhr Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Deutsche in Rumänien“

Fr. 30.3. 11–17 Uhr Karfreitag: Museum geöffnet

 

Programm als PDF

Maria Theresia und die Schwaben

Am 7.12.2017 hält Halrun Reinholz im Donauschwäbischen Zentralmuseum, um 19 Uhr einen Vortrag über „Maria Theresia und die Schwaben“.

Vor 300 Jahren wurde „Kaiserin“ Maria Theresia geboren, die einzige Frau auf dem Thron der Habsburger. Sie übernahm von ihrem Vater Karl VI. ein ausgedehntes Reich, das über die österreichischen Kerngebiete hinaus mit den vorderösterreichischen Territorien bis nach Schwaben, Württemberg und ins Breisgau reichte. Gleichzeitig lagen nach den Türkenkriegen im Osten des Reiches dünn besiedelte Gebiete, die für die Landwirtschaft erschlossen werden sollten. Die gezielte Besiedlungspolitik in Pannonien erreichte unter Maria Theresia ihren Höhepunkt. Rund 150.000 Siedler aus dem Westen des Heiligen Römischen Reiches gelangten im 18. (und auch noch im 19.) Jahrhundert meist ab Ulm mit Donauschiffen („Ulmer Schachteln“) nach Pannonien und gingen unter dem Namen „Donauschwaben“ in die Bevölkerungsgeschichte Europas ein.

Die Referentin Halrun Reinholz stammt aus Temeswar, wo sie das Lenau-Gymnasium besuchte. Nach der Schule studierte sie in Wien und München Germanistik und arbeitete zunächst am Bukowina-Institut in Augsburg und dann im Pressereferat der Stadt Augsburg. Heute leitet sie das Kultur-und Dokumentationszentrum der Banater Schwaben in Ulm.

Eintritt frei