Ausschreibung | Projektmitarbeit /-assistenz bei der Südosteuropa-Gesellschaft in München

Die Geschäftsstelle der Südosteuropa-Gesellschaft (www.sogde.org) bietet ab Anfang März 2019 eine Projektmitarbeit auf Honorarbasis im Rahmen eines Tagungsprojekts „Sources, Tools and Impact of External non-EU-Engagement in Southeastern Europe“. Im Rahmen der Stelle sind Sie an der Organisation und Konzeption einer internationalen Tagung zum Engagement der Türkei in den Staaten Südosteuropas beteiligt.

Dauer: 1.3.- 31.07.2019; Vergütung bis zu € 1.000,- monatlich (abhängig vom Arbeitsaufwand – Stundensatz € 20,-).

Vorwiegende Aufgabenfelder sind Mitarbeit bei der organisatorischen Vorbereitung und Durchführung einer internationalen Konferenz zum Projektthema, einschließlich Reiseorganisation, inhaltliche Recherchen, buchhalterische Betreuung des Projekts.

Wir erwarten, dass die Mitarbeiterin / der Mitarbeiter folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Deutschkenntnisse (muttersprachliches Niveau); sehr gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift;
  • Studium im Bereich Sozial-, Geistes- oder Wirtschaftswissenschaften – ein Bezug zu Südosteuropa ist von Vorteil; abgeschlossenes oder zumindest fortgeschrittenes Master-Studium.
  • Sicherer Umgang mit MS-Word, MS-Excel, MS-Outlook und Web-Browser.
  • Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent; Interesse an Politikberatung und –Vermittlung; Flexibilität, Team-Orientierung und Freude am Umgang mit Menschen.
  • Wohnsitz im Großraum München (Sitz der Geschäftsstelle).

Bei Interesse senden Sie bitte bis 08. Februar 2019 Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung (gern elektronisch) mit: kurzem Motivationsschreiben, Angaben zu bisherigen Tätigkeiten, Studien-/ Ausbildungs- und Interessenschwerpunkten, Lebenslauf und ggf. Zeugnissen an die Südosteuropa-Gesellschaft, info@sogde.org.

Südosteuropa-Gesellschaft e.V., Widenmayerstraße 49, 80538 München.

Telefon +49/89/2121540; Email info@sogde.org

www.sogde.org

Call for Papers: Germanistik im Spiegel: Wege und Umwege einer Wissenschaft

Die Germanistik in Klausenburg feiert 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum – ein Anlass, den sie dazu nutzt, sich auf einer germanistischen Tagung mit der Germanistik selbst zu beschäftigen: Mit den sich verändernden Funktionen und Bedingungen der Wissenschaft, mit ihren variierenden Positionierung zu anderen Wissenschaften, zur Kunst und Gesellschaft sowie mit den sich ändernden Methoden und Diskursen.

Dabei sind Ansätze aus verschiedenen Perspektiven interessant: Zunächst interessiert natürlich die Entwicklung der Disziplin – wie haben sich Forschung und Lehre, Methoden, Ansätze und Diskurse entwickelt? Wer hatte Einfluss darauf – und wird diese Geschichte kritisch betrachtet? Was die Germanistik erforscht und lehrt, ist natürlich auch immer von gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten abhängig – jedes Institut für Germanistik, so auch das Klausenburger,
sah sich vor allem im bewegten 20. Jahrhundert gezwungen, sich hier zu positionieren. Wie wurde dies gehandhabt, und wie wird mit dieser Geschichte umgegangen? Wie unabhängig sind die Wissenschaft und ihre Lehre heute?

Diesen und ähnlichen Fragestellungen wird auf der Tagung nachgegangen, die am 13. und 14. Juni am Department für Germanistik in Klausenburg stattfindet. Vortragenden stehen 20 Minuten sowie weitere 15 Minuten zur Diskussion bereit, ausgewählte Beiträge werden im 9. Band der Klausenburger Beiträge zur Germanistik veröffentlicht. Die Teilnahmegebühr beträgt 45 Euro (bzw. 200 RON). Die Übernachtungskosten können unter Umständen übernommen werden.

Interessierte sind eingeladen, bis zum 28. Februar ein Abstract (ca. eine Seite) sowie einen kurzen Lebenslauf an folgende Email-Adresse zu senden: ubbgermanistik@gmail.com

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier: CfP Klausenburg (PDF-Datei).

Call for Papers: Die historische deutsch-jüdische Presse als Schnittstelle

Forum einer Minderheit, Sprachrohr nach außen, Gegenstand und Quellenfundus der aktuellen Forschung.

Die Konferenz wird sich mit der Vielfalt und zeitgenössischen Bedeutung der deutsch-jüdischen Presse von der Aufklärung bis zum Nationalsozialismus befassen und Ansätze zu ihrer heutigen Erforschung vorstellen. Zur Sprache können hierbei kulturelle wie transkulturelle Aspekte von Periodika kommen, ihre Anliegen, Erscheinungsbedingungen und möglichen Auswirkungen, Varianten ihrer Gestaltung sowie ihre Zielgruppen, Distribution und Rezeption. Der Status dieser Presse in der jüdischen und – was diese einschließt – allgemeinen Öffentlichkeit, mögliche Berührungspunkte mit nichtjüdischen Medien, die Frage nach zeitübergreifenden Kontinuitäten oder distinkten Phasen, die Diversität und Funktionalität ihrer Gattungen und ökonomische Aspekte sollen ebenfalls thematisiert werden. Darüber hinaus können jüdische Periodika außerhalb Deutschlands zum Vergleich herangezogen werden. Auch nach den Protagonisten ist zu fragen, seien es Einzelpersonen oder, als Träger und Herausgeber, jüdische Institutionen, Verbände und Vereine. Erwünscht sind schließlich, im Zusammenhang der aktuellen Forschung, Beiträge zu Überlieferung und bibliographischer Erschließung, Zugang und Recherche sowie begrifflich-definitorischen Fragen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Call for Papers sowie zur Veranstaltung: CfP (PDF-Datei).

Call for Papers: Interdisziplinäres Doktorandenkolloquium Frühe Neuzeit Ostmitteleuropa

Mit einem neuen Format der Nachwuchsförderung laden das Institut für Evangelische Theologie am Campus Landau, das Historische Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften und das Coram Deo Program (Refo500) zur Bewerbung als Teilnehmer*in am interdisziplinären Doktorandenkolloquium Frühe Neuzeit auf. Es wird in den nächsten vier Jahren jeweils eine dreitägige Veranstaltung an einem mittelosteuropäischen Universitätsstandort angeboten, an denen ca. 15 Doktorand*innen in Kurzpräsentationen von 15-20 Minuten Ihren Stand der Forschungsarbeit vorstellen und diskutieren können. Die Gegenwartsrelevanz der vorgeschlagenen Themen sowie die Verbindung zwischen den Werten der Reformationszeit und der Gegenwart muss aus dem Antrag hervorgehen.

Die Teilnehmer*innen werden durch ausgewiesene Expert*innen beraten. Dabei kommen die Nachwuchsforscher*innen ins Gespräch und darüber hinaus möglichst dauerhaft in Kontakt, um Potential für künftige gemeinsame Forschungsszenarien oder Projektoptionen zu entwickeln.

Das erste internationale Doktorandenkolloquium Frühe Neuzeit in Ostmitteleuropa findet vom 11. Juni (Anreise) -14. Juni 2019 (Abreise) in Bratislava/Pressburg statt. Es werden zwei Interessent*innen aus den Forschungsdisziplinen Kirchen-, Kunst-, und Ethnologie-Geschichte der Frühen Neuzeit (1450-1700) aufgefordert, sich um einen Platz von ca. 15 zu bewerben. Ihre Bewerbungsunterlagen sollen ein CV sowie aussagekräftige Informationen zum Stand Ihrer Forschungsarbeiten (evtl. Publikationsliste) enthalten. Ein begleitendes, kurzes Gutachten der Doktormutter/des Doktorvaters ist erwünscht. Die Skizze des Forschungsthemas soll zwei Seiten umfassen. Voraussetzung für die Annahme der Bewerbung ist Thematisierung des Gegenwartsbezugs der Forschungsarbeit.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an den Direktor von Refo500: Prof. Dr. Herman J. Selderhuis (hjselderhuis@refo500.nl).

Bewerbungsschluss:15. Dezember 2018 (Rückmeldung bis 15. Januar 2019).

Weitere Informationen finden Sie im CfP (PDF-Datei).

Call for Papers: Deutsche Sprache und Kultur in Bessarabien, Dobrudscha und Schwarzmeerraum

Die Abteilung für moderne Sprachen und Literaturen und Kommunikationswissenschaften der Philologischen Fakultät der Ovidius-Universität Konstanza und das Forschungszentrum Deutsch in Mittel-, Ost- und Südosteuropa der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften der Universität Regensburg rufen bis zum 15. Dezember zum Call for Papers auf.

Die wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Deutsche Sprache und Kultur in Bessarabien, Dobrudscha und Schwarzmeerraum“ findet vom 11. bis 14. April 2019 in den Räumlichkeiten der Philologischen Fakultät der Ovidius-Universität Konstanza statt.

Erbeten werden Vorträge aus allen Bereichen der germanistischen Linguistik, Literaturwissenschaft, Translatologie und der Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts, die einen thematischen Anknüpfungspunkt zum engeren Tagungsthema aufweisen oder, in einem weiteren Bogen, räumlich und thematisch Teil der spezifischen germanistischen Interessen der Donau- und Schwarzmeeranrainerstaaten Ukraine, Republik Moldau, Rumänien und Bulgarien sind.

Per Vortrag sind 20 Minuten Redezeit sowie 10 Minuten Diskussion vorgesehen.

Bitte melden Sie sich mit einem Arbeitstitel Ihres geplanten Vortrags inkl. eines kurzen Abstracts (max. eine halbe Seite) bis zum 15. Dezember 2018 unter den E-Mail-Adressen fz.dimos@ur.de und muscan.maria.elena@univ-ovidius.ro an. Die Veröffentlichung der Beiträge ist online/elektronisch in der Reihe „Forschungen zur deutschen Sprache in Mittel-, Ost- und Südosteuropa“ geplant.

Ebenso ist die Übernahme Ihrer Reise- und Unterkunftskosten vorgesehen.

Hier finden Sie den CfP als PDF-Datei.

Call for Papers: Gesehenes, Gehörtes, Erdachtes. Kulturelle, literarische und sprachliche Paradigmen und Strategien der (rumänien)deutschen Postmoderne.

Die Germanistikabteilung der Philologischen Fakultät in Kronstadt/Brașov und die Gesellschaft der Germanisten Rumäniens (Zweigstelle Kronstadt) laden Sie herzlich dazu ein, sich erneut auf ein Thema einzulassen, das zur Auseinandersetzung mit Kultur, Literatur und Sprache als Gegenstand germanistischer Forschung herausfordert. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Werk Joachim Wittstocks und seiner Zeitgenossen.

Es werden Anmeldungen mit Titelangabe nebst kurzer Zusammenfassung des Vortrags (Vortragsdauer: max. 20 Minuten) bis spätestens 1. März 2019 erwartet. Am 6. April findet im Anschluss an die Tagung eine außerordentliche Landeskonferenz der GGR statt.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie im Call for Papers (PDF-Datei).