Band II des Wörterbuchs der Banater deutschen Mundarten erschienen

 

Im IKGS Verlag ist im April 2020 Band II des Wörterbuchs der Banater deutschen Mundarten erschienen.

Das in Temesvar/Timișoara durchgeführte und vom IKGS unterstützte Wörterbuchprojekt verfolgt das Ziel, den Sprachschatz einer in unaufhaltsamem Rückgang befindlichen Sprachinsel in seiner lautlichen, grammatischen und bedeutungsmäßigen Eigenart zu erfassen und nach wissenschaftlichen Grundsätzen darzu­stellen. Es unterscheidet sich von den meisten anderen Mundartwörterbüchern dadurch, dass es verschiedene Dialekttypen, wie sie im Banat bis heute nebeneinander bestehen, gemeinsam behandelt. Es gibt Aufschluss über Mundartmischungs- und Ausgleichsprozesse und deren Ergebnisse sowie über die vielfältigen Kontakte der deutschen Bevölkerung zu den anderen Banater Sprachgemeinschaften, die in den deutschen Mundarten ihre Spuren hinterlassen haben.

Diese haben ihrerseits Einfluss auf die regionalen Varietäten der anderen Sprachen ausgeübt, sodass das Wörterbuch auch der rumänischen, ungarischen und serbischen Sprachforschung dienen kann.
Dieser Band kann als gedrucktes Nachschlagewerk bestellt oder als OpenBook im PDF-Format heruntergeladen werden.

Bestell- und Downloadmöglichkeit

Entsäuerte und restaurierte Bücher kehren ins IKGS zurück

Alle Fotos © Tobias Weger

Knapp 1.500 Bücher aus dem Bestand der Bibliothek, die im Rahmen des Projektes „Nimm ihm Saures!“ gereinigt, entsäuert, restauriert oder neu gebunden und schutzverpackt wurden, sind wieder im IKGS eingetroffen. Die Kosten der Maßnahme in Höhe von mehr als 70.000 € wurden über das Sonderprogramm für Bestandserhaltung der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) finanziert.

#KoordiniertSchützen

 

 

 

 

 

Ausschreibung | Nachwuchsseminar für Studierende und Doktoranden


 

Tübingen, 25. Juni 2020, 9–16 Uhr

Im Rahmen der internationalen Tagung „Die Vermessung des Donauraums. Multidisziplinäre Zugänge“ bieten die Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa e. V. in Kooperation mit dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde und das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München e.V.  Studierenden höherer Semester sowie Promovierenden aller Disziplinen, insbesondere aus den Bereichen Geschichtswissenschaft, Geographie, Literaturwissenschaft und Empirische Kulturwissenschaft ein Nachwuchsseminar für Studierende und Doktoranden an.
Leiter des Nachwuchsseminars sind Prof. Dr. Attila Verók und Prof. h.c. Josef Wolf.

Schicken sie ihre Bewerbung bis zum 30. April 2020 an den Vorsitzenden der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa, Dr. habil. Mathias Beer, Mohlstraße 18, 72074 Tübingen (poststelle@idgl.bwl.de). Hier erhalten Sie bei Bedarf auch weitere Informationen.

Alle Details zum Nachwuchsseminar auf Deutsch und auf Englisch.

 

Ein gutes Neues Jahr beginnt mit dem IKGS …


Im Bild: „Deutsche Zeitung“ aus Temeswar (1935)

 

Seit 2017 existiert das BKM-Sonderprogramm zum Erhalt schriftlichen Kulturguts, finanziert aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) koordiniert wird. Dieses Programm fördert die Mengenbearbeitung von schriftlichem Kulturgut mit dem Ziel des Originalerhalts. Um diese bereits drei Jahre andauernde, erfolgreiche Zusammenarbeit für den Originalerhalt zu feiern, hat die KEK für 2020 einen hochwertigen Wandkalender mit 12 Fotografien produziert. Dafür wurden aus ca. 300 Projekten 12 Institutionen ausgewählt, deren Bestände, Maßnahmen und Geschichte in ganzseitigen Legendentexten im Kalender erläutert werden. Das Projekt „Brücken aus Papier“ der IKGS-Bibliothek hat die Ehre, auf dem ersten Kalenderblatt das neue Jahr zu eröffnen.

Weitere Informationen zum IKGS-Projekt

#KoordiniertSchützen

Tagungsbericht | Writing History in Multicultural Regions of Southeastern Europe: The Role of Special Libraries and Archives

 

Mihovil Dabo, Department of History, Juraj Dobrila University of Pula, David Orlovic, Elementary School, Dr. Mate Demarin, Medulin berichten auf hsozkult.de über die Konferenz „Writing History in Multicultural Regions of Southeastern Europe: The Role of Special Libraries and Archives“ die vom 2.–4. Oktober 2019 in Pazin und Pula stattfand.

It was for good reason that this academic conference dedicated to the problems of studying and writing the history of multicultural regions was organized in Istria. The past of the peninsula, which after multiple changes of political and national borders during the modern and contemporary periods is nowadays divided between Croatia, Slovenia and Italy, has been interpreted in different ways since the 19th century, most often within the framework of national historiographies and through the prism of political history.

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Bücherspende an die Ungarndeutsche Bibliothek in Budapest

© Ungarndeutsche Bibliothek Budapest

 

Mitte November spendete das IKGS mehr als 150 Bücher aus dem Eigenverlag an die Ungarndeutsche Bibliothek in Budapest. Péter Bús, Referent für deutsche Sprache und Nationalität und stellvertretender Abteilungsleiter in der Fremdsprachenbibliothek, der im Herbst im IKGS eine Forschungsstipendium absolvierte, nahm die Bücher bei seiner Abreise dankenswerterweise mit nach Budapest. Dort war die Freude beim Auspacken und Sichten groß.

Eintrag auf der Seite der Ungarndeutschen Bibliothek in Budapest