Jetzt als Video verfügbar: Lesung und Gespräch mit Ilija Trojanow
Das Video der Online-Lesung und des Gesprächs mit Ilija Trojanow vom 22. April 2021 ist jetzt in unserem Youtube-Kanal und in unserer Mediathek verfügbar.
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1. Juli 2021, 18 Uhr | online (Zoom)
Der Autor, Germanist und Spiegelungen-Redakteur Dr. Klaus Hübner präsentiert seinen kürzlich erschienenen Band Dermaleinst, anderswo und überhaupt, dem vierten Teil seiner Tetralogie Kein Twitter, kein Facebook – von Menschen, Büchern und Bildern. Viele der Beiträge weisen Bezüge zu den Böhmischen Ländern und zu Südosteuropa auf.
Die Veranstaltung wird von Christina Meinusch, M. A., der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen, in Kooperation mit dem IKGS durchgeführt.
Anmeldung: schmitzer@sudeten.de. Sie erhalten vor der Veranstaltungen einen Link (Zoom) zugesandt.

Note, reflecții, paralele. Priviri retrospective privind Grupul Etnic German din România – o abordare
28. Mai 2021, 12:45 Uhr
Der Vortrag wird im Rahmen des Workshops „O perspectivă transnațională asupra Grupului Etnic German din România: dezbateri teoretice și metodologice“ [Eine transnationale Perspektive auf die „Deutsche Volksgruppe in Rumänien“: theoretische und methodologische Debatten] gehalten, der am 28. bis 29. Mai 2021 online stattfindet. Die Veranstaltung ist Teil des am Historischen Institut „George Barițiu“ (Rumänischen Akademie – Filiale Cluj-Napoca) angesiedelten Projektes „Eine transnationale Geschichte der „Deutschen Volksgruppe in Rumänien“.
9. Juli 2021, 19 Uhr, Sudetendeutsches Haus, Hochstr. 8, 81669 München (Karte)
Der ungarische Premier Viktor Orbán war der erste Regierungschef eines EU-Staates, der sich 2014 offen zum „Illiberalismus“ bekannte. Wenig später folgte ihm die 2015 neugewählte polnische Regierung nach. In beiden Staaten sind demokratische Strukturen weiterhin vorhanden, zugleich aber gewinnen ethnischer Nationalismus, eine deklarierte Priorisierung des Sicherheitsdenkens und Euroskeptizismus an Bedeutung. Eine antipluralistische Kulturpolitik sieht die Rolle von Medien und Film in erster Linie darin, affirmativ die Position der Regierung zu vertreten. Wie in den letzten Jahren nicht nur in Ungarn und Polen geschehen, sind eine regierungskonforme Personalpolitik sowie einengende Vorgaben zu Arbeits- und Finanzierungsbedingungen wirksame Mittel, um die Kunst- und Meinungsfreiheit einzuschränken. Vor diesem Hintergrund stellt die Podiumsdiskussion des Filmfestivals Mittel Punkt Europa die Situation der Filmschaffenden in einer „illiberalen Demokratie“ in den Fokus und fragt unter anderem nach ihren Handlungsspielräumen oder den Möglichkeiten, einen kritisch denkenden Nachwuchs auszubilden.
Zu Gast: Mihály Schwechtje (Regisseur, Ungarn) und Urszula Biel (Filmhistorikerin, Polen)
Moderation: Tobias Weger (Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas).
Eine Kooperationsveranstaltung von Collegium Carolinum, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München und der Petra-Kelly-Stiftung
Eintritt frei, Anmeldung erforderlich
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Das Video der Lesung und des Gesprächs mit Arno Strobel vom 20. Mai 2021 ist jetzt in unserem Youtube-Kanal und in unserer Mediathek verfügbar.
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Dieser Band präsentiert eine überzeugende historische und ethnografische Studie der deutschsprachigen Bevölkerung in Ungarn vom späten 19. bis zum späten 20. Jahrhundert. Das Thema Deutschsein wird u. a. aus den Blickwinkeln Materialkultur, sexuelle Moral und sich entwickelnde Identität in einer ungarisch-sprechenden Welt betrachtet. John C. Swanson befasst sich mit dem Gefühl der fassbaren Zugehörigkeit, welches das Deutschsein aus der Sicht der Landbewohner charakterisierte, und auch mit der Minderheitenbildung im Europa des 20. Jahrhunderts. Dabei geht es weder darum, national zu werden, noch um nationale Indifferenz.