Lesung mit Horst Samson | 14.3.2022, Lyrik Kabinett München

© Kurt-W. Sänger

 

In der Sprache brennt noch Licht

14.3.2022, 19 Uhr, Lyrik Kabinett, Amalienstraße 83a, 80799 München (Karte)

Moderation: Niels Beintker (BR).

„Unfassbar steckt in der Tiefe des gelungenen Gedichtes ein Rest vom Drama des menschlichen Hierseins. In jenem finsteren Verlies brennt das Leben als Licht und wirft wechselhafte Schatten an die Innenseite unserer Existenz. […] Dichtung ist allein schon durch ihre Existenz und gesellschaftliche Präsenz ein Politikum. Ich reibe mich an den mich umgebenden, prägenden, inspirierenden auch provozierenden Zuständen und an der grundsätzlichen Verfasstheit unseres Lebens.“

So Horst Samson in einem Interview. Der 1954 in der Bărăgansteppe geborene Dichter, wohin seine Familie deportiert worden war, arbeitete als Lehrer und Journalist. Er ist Herausgeber von Anthologien und übersetzt immer wieder aus dem Rumänischen (Ana Blandiana, Mircea Dinescu u. a.). Seit 1976 erschienen von ihm zwölf Gedichtbände. Als Kritiker des Ceaușescu-Regimes erhielt er 1985 Schreibverbot. 1987 emigrierte er mit seiner Familie nach Deutschland und war 2006– 2014 Generalsekretär der Sektion deutschsprachige Länder des EXIL-PEN.

An dem Abend liest Samson vor allem aus seinen beiden jüngsten Bänden In der Sprache brennt noch Licht (2021) und dem im Frühjahr 2022 erscheinenden Band Der Tod ist noch am Leben (beide Pop Verlag) und spricht darüber mit Niels Beintker, der als Redakteur, Autor und Moderator beim Bayerischen Rundfunk arbeitet, u.a. für das Büchermagazin Diwan auf Bayern 2.

Eine Kooperation des Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München mit dem Lyrik Kabinett.

Bitte melden Sie sich an: info@lyrik-kabinett.de und informieren Sie sich über die aktuellen Zugangsregelungen.

Eintritt:  8 € /  6 €
Mitglieder: freier Eintritt

Die Veranstaltung können Sie kostenfrei auf www.dichterlesen.net nachhören.

Weitere Informationen zur Lesung finden Sie hier.

Wie klingen eigentlich Donauwellen? Unser Podcast in der Siebenbürgischen Zeitung

 

In der Siebenbürgischen Zeitung vom 21. November 2021 erschien ein Interview mit Florian Kührer-Wielach, Betreiber des IKGS-Podcasts „Donauwellen. Der Südostcast“ und Direktor des IKGS. Im Gespräch mit Doris Roth spricht Kührer-Wielach über Hintergründe, Produktion, Zielgruppe und zukünftige Themen des Podcasts.

Zum Podcast
Zu den Podcasts des Projekts Deutsche im und aus dem Osten
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CfP | Konferenz „Interkulturelle Räume. Historische Routen und Passagen der Gegenwart unter besonderer Berücksichtigung des Mittelmeerraums“

 

Tagung der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik. Mit IKGS-Sektion zur literarischen Vermessung der Karpaten

19.–22. April 2022, Universität Zadar (Kroatien)

Die GiG-Tagung 2022 geht der Frage nach, wie sich Interkulturalität in und zwischen unterschiedlichen Räumen in der deutschen Sprache, Literatur und Kultur vom Altertum über das Mittelalter bis zur Neuzeit und Gegenwart darstellt. Das IKGS wird mit einer eigenen Sektion zur literarischen Vermessung der Karpaten präsent sein.

Den CfP finden Sie hier.

Studierende der Germanistik aus Ungarn zu Besuch im IKGS

 

Im Rahmen der vom Institut für Deutsch als Fremdsprache an der Ludwig-Maximilians-Universität München organisierten studentischen Tagung „Deutsch als Fremdsprache zwischen Wissenschaft und Praxis“ wird eine Gruppe von Studierenden und Professorinnen vom Institut für Germanistik an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest das IKGS am Dienstag, den 9. November 2021 besuchen.

Online-Vernissage mit Live-Chat | 23. November 2021

 

Am 23. November 2021 um 19:00 Uhr (MEZ) bzw. 20:00 Uhr (OEZ) geht die englischsprachige Webseite anabasis.space mit den Kunstwerken der gleichnamigen Residenz, die vom 19. Juli bis 1. August auf Zoom stattfand, online. Neun Künstler und Künstlerinnen sowie eine Künstlergruppe aus Deutschland und der Ukraine ließen sich nach intensiver Auseinandersetzung mit der Lyrik Paul Celans von seinen Themen, oftmals auch aus posthumanistischer Perspektive, inspirieren.

Kuratoren: Oleksandr Sushynskii (Lviv) und Sebastian Unger (Berlin)

Anlässlich der Eröffnung der Online-Ausstellung besteht im Live-Chat die Möglichkeit, sich über die Kunstwerke bzw. mit den Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen und während der Wanderung im Anabasis-Raum, der zu individuellen Entdeckungsreisen einlädt, ins Gespräch zu kommen.

Ein Projekt der NGO „Ukrainisch-Deutsche Kulturgesellschaft Tscherniwzi“ am Zentrum Gedankendach in Kooperation mit dem IKGS. Gefördert von: House of Europe. 

Hier geht es zum virtuellen Ausstellungsraum