Neuerscheinung

Die beiden umfassenden Bände „Limbă şi cultură germană în România (1918‒1933)“ [Deutsche Sprache und Kultur in Rumänien (1918‒1933)] sind das Ergebnis eines von der rumänischen UEFISCDI (Referat für die Finanzierung von Hochschulbildung, Forschung, Entwicklung und Innovation) geförderten Projekts. Dieses hatte zum Ziel, in interdisziplinären Teams aus Historikern, Germanisten, Juristen, Soziologen und Kulturwissenschaftlern die Elemente zu erfassen, zu vertiefen und miteinander in Beziehung zu setzen, die das Mosaik der so vielfältigen Präsenz der deutschen Sprache und Kultur auf dem Gebiet des rumänischen Staates nach 1918 ausmachen.
IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach unterstützte die Herausgabe der Bände als Projektmitarbeiter und verfasste mehrere Kapitel. Die IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz schrieb zwei Beiträge.
Seinen Weg in die Bibliothek des IKGS fand dieses umfangreiche Werk selbstverständlich auch schon – und ist hier zur Ausleihe bereit.

Noch einmal Temeswar

Zum Abschluss des Kulturhauptstadtjahres Temeswar/Timișoara 2023 hat IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger am 7. Dezember in der Innsbrucker Buchhandlung Liber Wiederin die beiden thematisch einschlägigen Veröffentlichungen des Instituts, die „Kleine Geschichte des Banats“ von Irina Marin und die „Kleine Stadtgeschichte“ von Temeswar von Konrad Gündisch und Tobias Weger, vorgestellt.
Organisiert und moderiert wurde der Abend von Univ.-Prof. Mag. Dr. Kurt Scharr von der Universität Innsbruck. Unter den Zuhörern war eine Gruppe von Geschichts-Studierenden sowie der seit Kurzem in Innsbruck lebende Schauspieler Gerhard Brössner. Der gebürtige Temeswarer war bis zu seiner Aussiedlung nach Österreich in den frühen 1960er-Jahren Ensemble-Mitglied des Deutschen Staatstheaters Temeswar.

IKGS-Fellow 2023–2024

Wir freuen uns, Prof. Dr. Gábor Schein als IKGS-Fellow 2023–2024 vorstellen zu können. Er ist seit Mitte November im IKGS und wird sechs Monate lang zu seinem Projekt „Die metahistorischen Rahmensetzungen der Nationalliteraturen Ost-Mittel-Europas“ forschen und sich in die Arbeit des IKGS einbringen.
Dr. Schein ist Professor am Institut für Ungarische Literatur und Kulturwissenschaften an der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest. Zudem ist er der Autor von bedeutenden Romanen, Gedichtbänden, Kinderbüchern und literarischen Essays. Seine Romane „Lazarus“ („Lázár“) sowie „Der Schwede“ („Svéd“) sind auch in deutscher Sprache erschienen.
Mehr über Prof. Dr. Schein erfahren Sie hier.

Vortrag von Dr. Anja Moric im IKGS

Letzte Woche stellte unsere Gastwissenschaftlerin Dr. Anja Moric die bewegte Geschichte der Region Gottschee/Kočevska der IKGS-Mitarbeiter:innen vor. Sie ging dabei auch auf ihr vielfältiges Engagement für den Erhalt des materiellen und immateriellen Kulturerbes der Region am Putscherle-Institut ein und wies u. a. auf ihren Gottscheer Blog hin.
Dr. Anja Moric ist drei Monate lang im IKGS und arbeitet im Rahmen eines vom Haus des Deutschen Ostens geförderten Projektes an der Auswertung und Vorbereitung der Bestände unseres Fotoarchivs zu Gottschee für die Digitalisierung.

Das IKGS am Bates College (Lewiston, Maine)

Auf Einladung unserer assoziierten Wissenschaftlerin 2022 Prof. Dr. Raluca Cernahoschi war IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz zu Gast am Bates College. Sie sprach mit den Studierenden unter anderem über die Werke von Iris Wolff und beteiligte sich an der Besprechung von Seminararbeiten.

Ethnische Vielfalt am Unterlauf der Donau: Die Dobrudscha

Im Rahmen der Vortragsreihe „Entlang der Donau. Europäische Verflechtungsgeschichten“, die das Institut für Volkskunde der Deutschen des östlichen Europa (IVDE) in Freiburg (Breisgau) im Wintersemester 2023/24 organisiert, sprach IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger am 7.11.2023 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Thema „Ethnische Vielfalt am Unterlauf der Donau. Die Dobrudscha“.
 
Das zahlreich erschienene Publikum wurde von Dr. Elisabeth Fendl (IVDE) begrüßt.
 
Tobias Weger nutzte den Aufenthalt in Freiburg auch zu Recherchen im Nachlass Otto Klett, der im IVDE verwahrt wird und einen der wichtigsten Quellenbestände zur Kultur und Geschichte der zwischen 1840 und 1940 in der Dobrudscha ansässigen Deutschen bildet.