Vortrag in Innsbruck

Am 26. Juni hielt IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz im Rahmen der Ringvorlesung „Menschen in Beziehung – Perspektiven auf Netzwerke und Verflechtungen in (Alt-)Österreich“ des Doktoratskollegs Austrian Studies der Universität Innsbruck einen Vortrag über deutschsprachige literarische Netzwerke in Zentraleuropa im 20. Jahrhundert.

Neuzugang für das IKGS-Archiv: Nachlass Anton Schwobs

IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger und Laura Schmid holten den Nachlass des ehemaligen Vorstandsmitglieds des Südostdeutschen Kulturwerks Prof. Dr. Anton Schwob ab.

Der im Herbst 2023 verstorbene Anton Schwob war nicht nur ein renommierter Germanist, sondern bekleidete auch wichtige Funktionen im Südostdeutschen Kulturwerk (SOKW), der Vorgängerinstitution des IKGS. Auf Vorschlag von Karl Kurt Klein wurde Schwob, damals noch sein Student in Innsbruck, im Jahr 1960 zum Geschäftsführer des SOKW gewählt. Er gehörte bis 2013 in mehreren Funktionen dem Vorstand des SOKW e. V. an, davon in den Jahren 2002–2013 als Vorsitzender. In dieser Eigenschaft gehörte er bis 2013 auch dem Vorstand des IKGS an. Außerdem war er bis 2013 Mitherausgeber der „Südostdeutschen Vierteljahresblätter“ beziehungsweise der „Spiegelungen“ (ab 2006).

Seine Witwe, Dr. Ute Schwob, schenkte dem IKGS Anton Schwobs berufliche Unterlagen und Korrespondenz sowie Teile aus dessen Privatbibliothek.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Schwob sowie bei ihrem Sohn, Dr. Rainer Schwob, und ihrer Enkelin für die tatkräftige Unterstützung, ihre Gastfreundschaft und das Vertrauen.

Mehr zum Archiv des IKGS

Mehr zur Geschichte des Südostdeutschen Kulturwerks

Arbeitstreffen

PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger, im IKGS zuständig für das Publikationsmanagement, trafen sich am 25. Juni mit dem Literaturhistoriker Manfred Knedlik, M. A., zu einem Arbeitstreffen im (trotzdem) gemütlicher Atmosphäre des „Atzinger“ nahe der LMU. Herr Knedlik unterstützt das IKGS als Lektor, unter anderem für die Institutszeitschrift „Spiegelungen“, zum anderen für einzelne Bände innerhalb der Schriftenreihe.

Nähere Informationen zum vielfältigen Publikationsangebot des IKGS

Tagung: Im|Materielles kulturelles Erbe als Praxis – Rekonstruktionen und Reinszenierungen in Mittel- und Osteuropa

Unter diesem Titel veranstalten am 25. und 26. Juli 2024 die Kommission Kulturelle Kontexte des östlichen Europa in der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft und die Fachkommission für Empirische Kulturwissenschaft im Herder-Forschungsrat eine Tagung in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Alfons-Goppel-Str. 11, Residenz, 80539 München).

Von Seiten des IKGS nehmen PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger mit Vorträgen teil. Angela Ilić spricht über „(Im)Materielles Kulturerbe in Südosteuropa im Spiegel des IKGS-Fotoarchivs“, Tobias Weger über „Sakralbauten und ihre Reinterpretation nach Migrationen. Das Beispiel Dobrudscha (Rumänien)“.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis 1. Juli bei PD Dr. Marketa Spiritova an: Marketa.Spiritova@volkskunde.badw.de oder PD Dr. Tobias Weger: weger@ikgs.de.

Zur Kommission Kulturelle Kontexte des östlichen Europa in der DGEKW

Zur Fachkommission für Empirische Kulturwissenschaft im HFR

(Nicht nur) Fußball in historischer Perspektive

Wenn Sie bei der Fußball-Europameisterschaft, bei der zahlreiche Nationalmannschaften aus südosteuropäischen Ländern vertreten sind, mitfiebern, haben wir die perfekte Sommerlektüre für Sie! Im Sammelband „Bewegung – Organisation – Ideologie. Sportliche Mobilisierung in Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert“, finden Sie Beiträge auf Deutsch und Englisch, die sich mit der Geschichte von Sportbewegungen und ihren Verflechtungen mit verschiedenen Ideologien beschäftigen. Dabei kann jede(r) etwas für sich finden: Es geht hier natürlich um Fußball, aber auch um Winter- und Wassersport, Turnen, Radfahren und Bergsteigen.

Zum Inhaltsverzeichnis

Zur Bestellung

Neue Podcast-Folge: Historische Identitätskonstruktionen in Rijeka und Maribor

Die Monografie „Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie 1867–1918. Die Fallbespiele Rijeka und Maribor“ von PD Dr. Angela Ilić ist vor kurzem im Harrassowitz Verlag in Wiesbaden erschienen und wurde vom IKGS gefördert. Diese multiperspektivisch und multilingual angelegte Studie stellt die Entwicklung, Repräsentation und gegenseitige Wahrnehmung unterschiedlicher Identitätskonstruktionen im öffentlichen Raum der beiden Städte vor. Im Mittelpunkt steht eine vergleichende Analyse schriftlicher Quellen von Sprach-, Kultur- und Sportvereinen sowie religiösen Gemeinden. Im Gespräch mit Dr. Enikő Dácz geht die Autorin auf den Prozess ihrer Themenfindung, die Herausforderungen der Quellenlage sowie auf neue und überraschende Ergebnisse ihrer Recherche ein.

Angela Ilić: Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie 1867–1918. Die Fallbespiele Rijeka und Maribor. Harrassowitz Verlag, Wiesbaden 2024. Balkanologische Veröffentlichungen, Band 70. 340 Seiten, EUR 68,00.

Zur Podcast-Folge

Mehr über das Buch

Zur Bestellung beim Verlag

Weitere Informationen zur “Donauwellen”-Podcastreihe