Autorengespräch in Temeswar/Timișoara

Auf die erfolgreichen Buchpräsentation der rumänischen Ausgabe der kleinen Stadtgeschichte von Temeswar („Timișoara – Scurtă Istorie a Orașului“) am 14. April folgte am 15. April 2025 an der Westuniversität/Universitatea de Vest ein Gespräch der beiden Autoren Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch und PD Dr. Tobias Weger in der Zentralen Universitätsbibliothek (Biblioteca Centrală Universitară) „Eugen Todoran” mit der Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin Prof. Dr. Adriana Babeți und dem Humangeografen Doz. Dr. Alexandru Drăgan. Begrüßungsworte sprachen Marilena Tudor, die Verlagsleiterin des Universitätsverlags (Editura Universității de Vest), sowie Bibliotheksdirektor Prof. Dr. Vasile Docea. Thematisiert wurden einzelne Aspekte des Buches, seine Konzeption und die Bedeutung von Temeswar als „Zentrum an der Peripherie“.
 
Foto: Dorota Weger

CfP: Zagreber germanistische Beiträge │ Regionaler Fokus in zentraleuropäischen Germanistiken │ Deadline: 01. Juni 2025

Die jährlich erscheinende Zeitschrift Zagreber Germanistische Beiträge, mit herausgegeben von IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz, bittet für die Ausgabe 2026 mit dem Themenschwerpunkt Regionaler Fokus in zentraleuropäischen Germanistiken um Exposés für Beiträge.

Das Verbindende der zentraleuropäischen Germanistik ist im Einzelnen denkbar heterogen. Nichtsdestotrotz stellt sich die Frage, ob sich nicht dennoch Facetten einer fachspezifischen Auseinandersetzung mit der besonderen Konstellation des ›eigenen Fremden‹, Bausteine für eine diesbezügliche Fachgeschichte der zentraleuropäischen Germanistik(en), zusammentragen ließen. 

Ein Exposé im Umfang von bis zu 300 Wörtern (inkl. Titel und Quellen) bitte bis 1. Juni 2025 an die Hgg. senden (dacz@ikgs.de oder svidulic@m.ffzg.hr). Die Redaktion wird über die Annahme entscheiden und ggf. um einen ausformulierten Beitrag von bis zu 45.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen und Fußnoten) bitten, der bis Ende Januar 2026 einzureichen wäre.

Weitere Informationen

Rückblick auf ein literarisches Werkstattgespräch mit den „Spiegelungen“

Am 4. April 2025 hat IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz der Einladung des Schriftstellers Dumitru Crudu folgend am Atelier Vlad Ioviță der Chișinăuer Stadtbibliothek teilgenommen. Mit den Mitgliedern des Literaturkreises sprach sie über den Literaturteil unserer Institutszeitschrift und unser literarisches Programm. Sie nahm auch zwei Texte von Alexandru Bulucz und Mariana Codruţ mit, die in den „Spiegelungen“ erschienen. Diese dienten als Ausgangspunkt zu einer angeregten Diskussion.
 
Wir danken dem DAAD-Lektor Josef Sallanz für die Vermittlung!
 
Foto: Liliana Rusu

Rückblick auf Buchvorstellungen in Temeswar mit Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch und PD Dr. Tobias Weger

Am 14. April 2025 stellten der stellvertretende IKGS-Vorstandsvorsitzende Hon.-Prof. Dr. Konrad Gündisch und IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger in der Tourismus-Information (Visit Timișoara) von Temeswar/Timișoara die rumänische Übersetzung der von ihnen verfassten kleinen Stadtgeschichte (Timișoara – scurtă istorie a orașului) vor.

Eröffnet wurde die gut besuchte Veranstaltung von Laura Boldovici und Maria Vulcan von der Organizația de Management al Destinației Timișoara. In Vertretung des aufgrund anderer Terminverpflichtungen verhinderten Bürgermeisters Dominic Fritz sprach dessen Stellvertreterin Paula-Ana Romocean ein Grußwort. Auf die Buchvorstellung folgte eine Signierstunde mit beiden Autoren. Am 15. April folgt noch eine Podiumsdiskussion mit den Autoren an der Temeswarer West-Universität.

Foto: Dorota Weger

Neue Podcast-Folge I Literarische Abwege. Wilhelm Droste über literarische Cafés und politische Illusionen in Ungarn

Neue Folge des Spiegelungen-Podcasts

Den Übersetzer, Herausgeber, Publizisten, Caféhausbetreiber, Kulturveranstalter und ehemaligen Dozenten des Lehrstuhls für Germanistik der Eötvös-Loránd-Universität Dr. Wilhelm Droste besuchte Enikő Dácz im März 2025 in seinem zentral gelegenen Budapester Café. Das nach dem Lieblingskaffeehaus von Endre Ady benannte Három Holló/Drei Raben ist in den Räumlichkeiten des Piaristenordens untergebracht und ein der Literatur und Kunst gewidmeter Ort. Das Kulturprogramm, das ein junges Team gestaltet, zu dem mehrere Lyriker:innen gehören, spiegelt die Vielfalt der Budapester Kulturszene von Literatur über Theater, Ballett bis hin zum Film wider.

Zur Podcast-Folge

Zu den Spiegelungen: Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas

Jetzt online: IFM 2024: Die Republik Moldau Europäische Perspektiven – Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Ab sofort online verfügbar

IFM 2024: Die Republik Moldau

Europäische Perspektiven – Geschichte, Gegenwart und Zukunft

Im Rahmen des Internationalen Forum Moldova (IFM) wurden auf der wissenschaftlichen Konferenz vom 15. Oktober 2024 Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Republik Moldau in ihrer europäischen Dimension diskutiert. Die gesamte Konferenz können Sie ab sofort auf Deutsch, Englisch und Rumänisch ansehen; bequem in einzelne Kapitel unterteilt.

https://moldovaforum.eu/

Zur Konferenz-Aufzeichnung auf Deutsch

auf Englisch

… und auf Rumänisch.

Eine Veranstaltung des Konrad-Adenauer-Stiftung Auslandsbüro Moldau (KAS), Staatliche Universität Moldau, Chișinău (USM), Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa, Oldenburg (BKGE), Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Netzwerk Erinnerung und Solidarität, Warschau, Staatliche Pädagogische Universität „Ion Creangă“, Chișinău, Kulturreferentin für Siebenbürgen, den Karpatenraum, Bessarabien und die Dobrudscha am Siebenbürgischen Museum Gundelsheim/Neckar, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Wien, Museum für die Opfer von Deportation und politischer Repression, Chișinău.