Neuer Lexikoneintrag von IKGS-Mitarbeiter Tobias Weger

Im Historischen Lexikon Bayerns ist ein neuer Eintrag von IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger erschienen. Er beschäftigt sich mit der Kulturarbeit der Vertriebenen in Bayern.
 
 
Das Historische Lexikon Bayerns ist ein ausschließlich online erscheinendes Sachlexikon zur bayerischen Geschichte. Allen an der Geschichte Bayerns Interessierten bietet es Informationen auf dem aktuellen Stand der Forschung. Das Lexikon entsteht als zentrales wissenschaftliches Nachschlagewerk zu allen Fragen der bayerischen Geschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart.
 
 
 
Foto: Ausstellungsraum „Heimatvertriebene“ im Museum Bürgstadt, 1996. (Heimat- und Geschichtsverein Bürgstadt e.V)
 

Neu: „Spiegelungen“-Podcast zum Nachlesen

Unseren „Spiegelungen“-Podcast gibt es ab jetzt auch zum Nachlesen. Unter dem Podcast-Audio finden Sie seit neuestem auch eine Verschriftlichung. Dadurch können Sie zum Beispiel Passagen noch einmal lesen, sich über eingefügte Verlinkungen weiterführend informieren – und unsere Beiträge werden für alle barrierefrei zugänglich.
 
Diese aktuellen Folgen gibt es bereits zum Nachlesen:
 
 
 

Buchvorstellung „Identitäten in regionalen Zentren“

Am 3. Juni stellte PD Dr. Angela Ilić ihre Monografie über Identitätskonstruktionen im späthabsburgischen Rijeka und Maribor im Saal „Marko Marulić“ an der Philosophischen Fakultät der Universität in Split vor. Die Veranstaltung wurde von der Abteilung für Geschichte (Prof. Dr. Aleksandar Jakir) und der Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur (Prof. Dr. Marijana Erstić) organisiert.
 
Foto: © Prof. Dr. Marijana Erstić; Philosophische Fakultät, Universität in Split

Studientag zur Republik Moldau

„Moldova – (k)ein Land am Rand?“ lautete der Titel eines Studientags an der Universität Regensburg, den Jana Stöxen vom Instituts für vergleichende Kulturwissenschaft und Amelie Moser vom Institut für Romanistik am 3. Juni 2025 im „Haus der Begegnung“ in Regensburg organisiert haben. Vom IKGS beteiligten sich Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger mit einem Vortrag zum Thema „Minderheiten in der Republik Moldau – die Vielfalt der Sprachen und Nationalitäten“ und Direktor Dr. Dr. h. c. Florian Kührer-Wielach mit einem „Wrap-up“, einer Zusammenfassung der Ergebnisse des Studientags. Die auch von Studierenden gut besuchte Veranstaltung brachte Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Ländern zusammen und sollte Interesse für die häufig nicht beachtete Republik Moldau wecken.
 
 
Foto: Tobias Weger, IKGS

Vortrag und Vernetzung auf Hvar

Am 2. und 3. Juni nahm PD Dr. Angela Ilić an der internationalen Tagung „Tourism and Islands of Memory“ teil, die das Pharos Internationale Institut für Wissenschaft, Kunst und Kultur und das Zentrum für Südosteuropastudien an der Karl-Franzens-Universität Graz in Stari Grad auf der Insel Hvar veranstalteten. In ihrem Vortrag am 3.6., „Islands as Places of Imagination and Tourism through the Lens of German and Hungarian Photographer-Tourists in the Interwar Period“ stellte sie historische Fotografien auch aus dem IKGS-Fotoarchiv vor. Neben den wissenschaftlichen Vorträgen und Vernetzung fand auch ein Besuch und Austausch im Museum von Stari Grad sowie eine öffentliche Diskussion mit Vertreter:innen örtlicher Kultur- und Bildungsinstitutionen im Hof des Museums statt.
 
Foto: © Pharos Institute

Internationale Tagung „Bildung in der Zwischenkriegszeit in Siebenbürgen und Ost-Mitteleuropa“

Vom 29. bis zum 31. Mai fand in Hermannstadt/Sibiu eine von der RPTU in Landau in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Siebenbürgische Landeskunde – Hermannstadt, dem Forschungsinstitut für Geisteswissenschaften Hermannstadt und dem IKGS organisierte Konferenz statt. Über zwanzig internationale Forscher und Forscherinnen setzten sich mit bildungsgeschichtlichen Fragen von Minderheiten im Zentraleuropa der Zwischenkriegszeit auseinander.
 
IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz beteiligte sich mit einem Vortrag, der sich anhand des Beispiels des prominenten Germanisten und Polyhistors Karl Kurt Klein der Rolle der Marburger Burse in der akademischen Sozialisierung von Studierenden aus Rumänien in der Zwischenkriegszeit widmete.