Rückblick: Vortrag von Florian Kührer-Wielach in Pécs

 
Am 28. November hielt IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach vor interessierten Studierenden des Lehrstuhls für Deutsche Kultur und Geschichte im südöstlichen Mitteleuropa an der Universität Pécs/Fünfkirchen, Ungarn, einen Vortrag zum Thema „Does Central Europe really exist? And if so, which one?“.
 
Die Stiftungsprofessur wurde 2006 vom damaligen Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Bernd Neumann, eingerichtet, in diesen fünf Jahren vom IKGS betreut und seit 2011 von der Universität weitergeführt. Neben Forschung und Lehre gehört die Kontaktpflege mit der deutschen Gemeinschaft in Ungarn zu den Aufgaben des Lehrstuhls, die durch intensive Öffentlichkeitsarbeit gewährleistet wird. Auch mit dem IKGS besteht bis heute eine enge Zusammenarbeit.
 
© Fotos: PTE BTK Német Alapítványi Tanszék
 
 
 

Die Sprache zwischen Übersetzung und Überwindung: Georg Aescht und Alexandru Bulucz im Gespräch

 
„Sprache in ihrer schönsten Form“ – so schreibt Doris Roth in der Siebenbürgischen Zeitung über den Abend mit Georg Aescht und Alexandru Bulucz Ende November.
Die gut besuchte und von Enikő Dácz moderierte Veranstaltung war ein Begleitprogramm zur Ausstellung „Deutsche Minderheit in Rumänien“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) und eine Kooperation des HDO, des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e. V. und des IKGS.
 
 
© Foto: Tobias Weger (IKGS)
 
 
 

Dobrudscha-Aufsatz im aktuellen „Bayerischen Jahrbuch für Volkskunde“

 
Gerade ist das „Bayerische Jahrbuch für Volkskunde 2024“ erschienen, das vom Institut für Volkskunde der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften herausgegeben wird. Darin enthalten ist ein Aufsatz von IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger zum Thema „Zwischen Sprachen, Religionen und Konfessionen. Alltagspragmatismus in der Dobrudscha im 19. und 20. Jahrhundert“ (S. 89–102).
 
 
 
 

Workshop am New Europe College in Bukarest

Am 18. November 2024 nahm IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz am internationalen Workshop „Tourism, Infrastructure, and Modernity in the Carpathians from the Nineteenth Century to the Present“ am New Europe College in Bukarest teil. In ihrem Vortrag widmete sie sich dem liminalen Raum der Karpaten und den konkurrierenden Narrativen in Dana Grigorceas Roman „Die nicht sterben“.
 
 
 
 
 

Buchvorstellung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Am 12. November 2024 stellte PD Dr. Angela Ilić ihre neulich erschienene Monografie „Identitäten in regionalen Zentren der Habsburgermonarchie 1867–1918. Die Fallbeispiele Rijeka und Maribor“ (Wiesbaden: Verlag Harrassowitz 2024) vor. Das Buch basiert auf ihrer Habilitationsschrift, die die Grundlage für ihre Habilitation in den Fächern Neueste Geschichte und Osteuropäische Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2022 bildete. Es moderierte Prof. Dr. Hans-Christian Maner.
 
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Kolloquiums des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte statt und wurde in Kooperation mit der Südosteuropa-Gesellschaft und mit der Kroatischen Kulturgemeinschaft Wiesbaden durchgeführt.
 
 
© Foto: Ivica Košak
 
 
 
 

Erfolgreiche Buchvorstellung an der LMU München

Der Germanist Prof. Dr. Andrei Corbea-Hoișie (Jassy/Iași) und der Historiker Prof. Dr. Rudolf Gräf (Klausenburg/Cluj-Napoca) haben 2023 im Bukarester Verlag Polirom das zweibändige Sammelwerk „Limbă şi cultură germană în România (1918-1933)“ [Deutsche Sprache und Kultur in Rumänien (1918–1933)] ediert. Am 14. November 2024 stellten beide Herausgeber in einer gut besuchten Präsentation im Philologicum der Ludwig-Maximilians-Universität München grundlegende Gedanken zu diesem Werk vor und gewährten Einblicke in dessen Entstehen. Die von PD Dr. Aurelia Merlan und PD Dr. Tobias Weger moderierte Veranstaltung wurde vom IKGS gemeinsam mit dem Institut für Romanische Philologie der LMU München, dem Generalkonsulat von Rumänien in München und der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft für Integration und Migration/Societatea Germano-Română pentru Integrare şi Migraţie (SGRIM) e. V. organisiert. Das IKGS bedankt sich insbesondere bei Generalkonsulin Miheia-Mălina Diculescu-Blebea, die im Anschluss an die Präsentation und die angeregte Diskussion zum Ausklang den Gästen noch rumänischen Wein kredenzte.