Neue Podcast-Folge I Deutsche Sprache und Kultur in Rumänien 1918-1933

Welche Rolle spielten deutsche Sprache und deutsche Kultur im Rumänien der Zwischenkriegszeit, das nach 1918 seine territoriale Ausdehnung stark um ehemals habsburgische und russländische Gebiete erweitert hatte? Andrei Corbea-Hoișie, Germanist an der Alexandru-Ioan-Cuza-Universität in Jassy/Iași, sowie Rudolf Gräf, Historiker an der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg/Cluj-Napoca, haben 2023 im Bukarester Verlag Polirom das zweibändige Sammelwerk „Limbă şi cultură germană în România (1918–1933)“ [Deutsche Sprache und Kultur in Rumänien (1918–1933)] herausgegeben. Es ist das Ergebnis einer mehrjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit von Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Ländern.

Zur Podcast-Folge

Donauwellen. Der Südostcast

Ein Podcast des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS). Das IKGS wird von der Beauftragten für Kultur und Medien institutionell gefördert.

Spendenfahrt in die Bukowina

Tobias Arand und sein Team auf der 8. Spendenfahrt nach Czernowitz / Tscherniwzi in die Bukowina: Dort haben sie eine Spende der Firma Jack Links/Bifi im Wert von ca. 18.000 Euro an das Netzwerk Gedankendach übergeben. Außerdem haben sie noch 35 Kartons mit Kleidung, die die Hochschule Aalen gesammelt hat, Powerbanks, Schlafsäcke, Hygieneartikel (Spende von dm) und medizinisches Versorgungsgerät gebracht. Die Transportkosten wurden aus Spendengeldern des Netzwerks Gedankendach finanziert.
 
Wir danken all unseren Spender:innen ganz herzlich; ohne Sie wären diese Fahrten in die Ukraine nicht möglich!
 
 
© Foto: Prof. Dr. Tobias Arand

Neuer Blogbeitrag von IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach

Unter dem Titel „Der Mythos eines steirischen Wehrmachtssoldaten in Gagausien“ schreibt Florian Kührer-Wielach über den Gefreiten Alexander Berger, der 1944 wegen „Feigheit vor dem Feind“ an der Ostfront hingerichtet wurde und heute in einem gagausischen Dorf als Friedensaktivist verehrt wird.
 
Der Beitrag ist im Gastblog „Aus der Mitte Europas“ der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD veröffentlicht.
 
 
Foto: Das historische Museum von Avdarma (Tobias Weger/IKGS)

Abholung ausgesonderter Bücher aus der IKGS-Bibliothek

 
Letzte Woche holten Mitarbeiter der DIAKONIA MÜNCHEN und der Stiftung Pfennigparade ausgesonderte Bestände aus der IKGS-Bibliothek ab. Bei den ausgesonderten Büchern handelt es sich um Dubletten oder um Bände, die nicht in unsere Sammelstrategie fallen. Wir freuen uns, dass die Bücher nun ein neues Zuhause gefunden haben.

Neuerscheinung des IKGS-Verlags

„besser spät als nie“. Manfred Winklers Korrespondenz mit Eveline und Hans-Jürgen Schrader
Ein neuer Band in der Wissenschaftlichen Reihe des IKGS-Verlags
 
Das IKGS hat wieder einmal Grund zur Freude: Vor einigen Tagen haben wir druckfrisch unsere Belexemplare des 127. Bandes unserer Wissenschaftlichen Reihe erhalten: „Manfred Winklers Korrespondenz mit Eveline und Hans-Jürgen Schrader“, herausgegeben und kommentiert von Hans-Jürgen Schrader.
 
Manfred Winkler (1922-2014), der Nestor des deutschsprachigen »Lyris«-Poetenkreises in Jerusalem, stand während der Phase seines Schaffens, in der Gedichtbände von ihm in Deutschland erschienen, mit dem Genfer Literaturwissenschaftler Hans-Jürgen Schrader im persönlichen wie brieflichen Gedankenaustausch. Diese Korrespondenz und Freundschaft der Familien dokumentiert das Buch, das u. a. Winklers persönliche und poetische Bezüge zu Paul Celan berührt.