Neue Rezension zu „Kleine Geschichte des Banats“

„Die große Stärke des Buches liegt in der Schaffung einer Raumkonstruktion, die ein Verständnis für die Komplexität der Region schafft.“
 
Das schreibt der Rezensent Manuel Lautenbacher über Irina Marins Band „Kleine Geschichte des Banats“ in der aktuellen Ausgabe der „Südosteuropa Mitteilungen“, der zweimonatlich erscheinende Zeitschrift der Südosteuropa-Gesellschaft e.V.
 
 
 
Die Übersetzung durch das IKGS machte diese zunächst auf Englisch erschienene Monografie auch einem deutschsprachigen Lesepublikum zugänglich.
 
 

Zwei neue Rezensionen sind online erschienen

Auf dem Online-Ressort unserer „Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas“ sind kürzlich zwei neue Rezensionen erschienen:
 
Stefano Apostolo schreibt über Giulia Fanettis Buch „La Bukowina e la „letteratura etnografica“ di lingua tedesca“ [Die Bukowina und die deutschsprachige „ethnografische Literatur“].
 
Petrea Tabarceas „Enciclopedia Colegiului Național „Petru Rareș“, Suceava. Liceul de fete „Doamna Maria“, Școala medie nr. 2, Liceul „Petru Rareș“. 1904–2024. Vol. I [Enzyklopädie des Nationalkollegs „Petru Rareș“, Suceava. Das Mädchenlyzeum „Doamna Maria“, Mittelschule Nr. 2, Lyzeum „Petru Rareș“. 1904–2024. Band I].“ wird von Mihai Crudu rezensiert.

Interview mit IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz in der Zeitschrift „Timpul”

Während ihres Aufenthalts in Chișinău, der auf Einladung von Josef Sallanz erfolgte, nahm Enikő Dácz im April auch am Literaturkreis Vlad Ioviță teil, den der Schriftsteller Dumitru Crudu leitet. Anschließend sprach der Autor und die Autorin Maria Ivanov für die Zeitschrift „Timpul“ mit der IKGS-Mitarbeiterin und befragte sie zur Kooperation mit Kollegen und Kolleginnen aus Czernowitz, dem Gefühl der Hilflosigkeit und der Möglichkeiten des Widerstands zu Kriegszeiten. Zur Rolle der Literatur heißt es im Gespräch:
 
„Ich habe also den Glauben daran verloren, dass sich der Mensch von selbst ändern kann. Die Literatur ist jedoch ein Bereich, in dem man Änderungen aus vielen Perspektiven imaginieren kann. Diese Multiperspektivität kann auch eine Quelle für die Gesellschaft sein.”
 
Zum Interview (auf Rumänisch)

Digitalisierung: 2. Teil des Nachlasses Heinrich Zillich

Am 3. Juni wurde der 2. Teil des Zillich Nachlasses von Fabian Kopp der Firma Pixelprint im IKGS abgeholt. Über 60 Archivkartons wurden von Fabian Kopp und unserer Projektbearbeiterin Jana Augustin ins Auto geladen. Zillichs Werke, seine Lebensdokumente und seine Materialsammlung warten jetzt auf die Digitalisierung, ebenso die Kryptonachlässe von Maria Zillich, Clemens Zillich sowie der des SOKWs.
 
Bereits im Juli 2023 wurde der 1. Teil (Korrespondenz) digitalisiert, ebenfalls von Pixelprint.
 
Somit liegt bald der gesamte Nachlass Heinrich Zillichs digital vor.

Bibliothek: Schenkung aus dem Nachlass Krista Zach

Ende 2024 wurde uns eine Auswahl aus der umfassenden Privatbibliothek der langjährigen Geschäftsführerin des Südostdeutschen Kulturwerks (SOKW) und Gründungsdirektorin des Instituts für Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) Krista Zach geschenkt.
 
Vor Kurzem haben wir diejenigen Bücher, die der Sammelstrategie unserer Bibliothek entsprechen, erfolgreich in unseren Bestand integriert. Insgesamt handelte es sich hier um circa 130 Bände.
 
 
Foto: Laura Schmid / IKGS

Vortrag von PD Dr. Angela Ilić in Ljubljana

Zwischen 10. und 13. Juni 2025 fand an der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste (SAZU) in Ljubljana die internationale Tagung „Our, Yours, Theirs, No One’s? Heritage of Multicultural Areas“ statt. Organisiert hat die Tagung Dr. Anja Moric vom Institut für Ethnomusikologie des Wissenschaftlichen Forschungszentrums der SAZU im Rahmen ihres Forschungsprojektes „Das Gewicht der Vergangenheit. Das Erbe eines multikulturellen Gebietes am Beispiel des Gottscheer Landes“. Dr. Moric war während 2024 Assoziierte Wissenschaftlerin des IKGS.
 
Das IKGS wurde durch PD Dr. Angela Ilić vertreten, die am 11. Juni den Vortrag „Whose Heritage? Examples of Contested and Shared Cultures of Remembrance and Heritage Questions in the Multicultural Formerly Habsburg Cities of Rijeka and Maribor“ hielt, und auch eine Sektion moderierte.
 
Am 12. Juni reiste die Teilnehmergruppe in die Gottschee/Kočevska für einen ganztägigen Ausflug, wo sie sich mit den verschiedenen Aspekten der komplexen und vielschichtigen Geschichte dieser Region auseinandersetzten. Sie besuchten das Regionalmuseum in Kočevje, verschiedene Gedenkstätte und Massengräber aus der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, den Partisanenstützpunkt „Baza 20“, eine Siedlung mit 26 Gebäuden mitten im Wald, die während des gesamten Krieges unentdeckt blieb, sowie den Sitz und das Museum des Gottscheer Altsiedler Vereins in Krapflern/Občice.
 
Fotos: Angela Ilić; ZRC SAZU