Buchvorstellung „Building a Nazi Racial Community. Mobility and Transnational Transfers between Nazi Germany and the South-Eastern European ‚Volksdeutsche‘“

Im Rahmen der Tagung „Traditions, National Identities, and State Building in East-Central Europe” in Klausenburg/Cluj-Napoca wurde Band 144 der IKGS-Buchreihe, „Building a Nazi Racial Community. Mobility and Transnational Transfers between Nazi Germany and the South-Eastern European ‚Volksdeutsche‘“, in Anwesenheit der Herausgeber Ottmar Trașcă, Virgiliu Țârău und Corneliu Pintilescu vorgestellt. Nach einer kurzen Einleitung vom Mitherausgeber der Buchreihe, Dr. Florian Kührer-Wielach, in der er die gute Zusammenarbeit mit dem Verlag Friedrich Pustet betonte, präsentierten Dr. Attila Gidó vom Institutul pentru Studierea Problemelor Minorităţilor Naţionale und Dr. Cristian Cercel vom IdGL Tübingen.

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© Foto: Enikő Dácz/IKGS

Vorträge von Dr. Florian Kührer-Wielach und Dr. Enikő Dácz an der Abteilung für Internationale Studien und Zeitgeschichte der Universität Cluj-Napoca/Klausenburg

Am 14. Oktober hielt IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach im Rahmen der zeithistorischen Ringvorlesung der Abteilung für Internationale Studien und Zeitgeschichte der Babeș-Bolyai-Universität Cluj-Napoca/Klausenburg einen Gastvortrag zum Thema „Does Central Europe Exist? If So, Which One?“. Das zahlreich erschienene Publikum diskutierte anschließend über die Aktualität des Begriffs.

IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikő Dácz sprach im Rahmen eines Seminars über die literarischen Nachlässe deutschsprachiger Autoren, die in rumänischen Archiven zugänglich und für die Erforschung literarischer Netzwerke der Zwischenkriegszeit unerlässlich sind. Im Gespräch mit den Studierenden wurde auf die Möglichkeiten und Grenzen der Netzwerkanalyse eingegangen.

Vortrag von Dr. Enikő Dácz bei der Tagung „Traditions, National Identities, and State Building in East-Central Europe“ in Cluj-Napoca/Klausenburg

Am 15. Oktober hielt IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz bei den akademischen Tagen in Klausenburg den Vortrag „The Institutional Network and the Role of a Professor for German Language and Literature in Central European Knowledge Transfer“. Sie referierte über das institutionelle Netzwerk von Professor Karl Kurt Klein, dem letzten Polyhistor der Siebenbürger Sachsen, in den 1930er- und 1940er-Jahren. Ihr Fokus lag auf den Kooperationen von Klein mit Institutionen aus dem Dritten Reich, u. a. mit der Marburger Burse, dem Deutschen Ausland-Institut (DAI), der Deutschen Akademie München (DA), dem Verein für Deutsche im Ausland (VDA), dem Leipziger Bibliografischem Institut und dem Institut für Weltwirtschaft in Kiel.

Die Sektion zu den deutschsprachigen Minderheiten in Zentraleuropa wurde vom früheren IKGS-Fellow Dr. Corneliu Pintilescu organisiert.

Studierende des MA Osteuropastudien zu Gast im IKGS

Der neue Jahrgang des Masterstudiengangs „Elitestudiengang Osteuropastudien“ der LMU München und Universität Regensburg war zum Auftakt des Studiums im IKGS zu Gast. Neben einer allgemeinen Vorstellung unseres Instituts von PD Dr. Tobias Weger gab es eine Führung durch Bibliothek und Archiv von Laura Schmid.

Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Semester und das neue Studium!

© Foto: Paula Ruppert/IKGS

Vortrag zu literarischen Netzwerken von Dr. Enikő Dácz

Im Rahmen der Tagung „Netzwerke der deutschsprachigen Literatur aus Rumänien. Akteure und Institutionen nach dem Ersten Weltkrieg bis in die Gegenwart“, die vom IdGL Tübingen organisiert wurde, hielt IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz am 9. Oktober den Vortrag „Der Dichter als ‚Werber für den deutschen Südosten‘“. Sie ging vor dem Hintergrund der umfassenden Fachliteratur zur Rolle des Literaturbetriebs in der kulturpolitischen Propaganda der NS-Zeit auf Heinrich Zillichs Netzwerk in den 1930er- und 1940er–Jahren ein. Aufgrund seiner Korrespondenz und Tagebücher untersuchte sie, mit welchen Akteuren der kulturpolitischen und literarischen Felder Zillich im Austausch stand und wie sich seine Positionierungsstrategie beschreiben lässt, die ihn aus der siebenbürgischen Peripherie auf die Gottbegnadeten-Liste führte.

© Foto: Maria Irod