Zusatztermine Filmvorführung und Gespräch (Berlin) | „Im Süden meiner Seele“, ein Spielfilm von Frieder Schuller

 

3. Oktober 2020, 13:30 Uhr
10. Oktober 2020, 13:30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin (Karte)
Eintritt: 6 €

Wegen des großen Zuspruchs präsentieren das Deutsche Kulturforum östliches Europa, Potsdam, und das Bundesplatz-Kino Berlin anlässlich des 100. Geburtstages und 50. Todestages Paul Celans den Spielfilm Im Süden meiner Seele (D/RO 1988) noch zweimal. Der Film des Siebenbürger Filmemachers Frieder Schuller beleuchtet die Bukarester Jahre des großen Dichters aus Czernowitz (ukr. Černivci, rum. Cernăuţi). Die Todesfuge, das berühmteste deutsche Gedicht nach 1945, ist erstmals in rumänischer Sprache unter dem Titel Tangoul Morţii (Todestango) in der Bukarester Zeitschrift Contemporanul am 2. Mai 1947 erschienen. Es war Paul Celans Debüt als Dichter.

Anlässlich des 100. Geburtstages und 50. Todestages Paul Celans präsentieren das Deutsche Kulturforum östliches Europa, Potsdam, und das Bundesplatz-Kino Berlin den Spielfilm Im Süden meiner Seele (D/RO 1988). Der Film des Siebenbürger Filmemachers Frieder Schuller beleuchtet die Bukarester Jahre des großen Dichters aus Czernowitz (ukr. Černivci, rum. Cernăuți).

Nach der Filmvorführung diskutiert Dr. Ingeborg Szöllösi, Südosteuropa-Referentin im Deutschen Kulturforum östliches Europa, mit dem Publikum.

Coronabedingt ist die Zuschauerzahl begrenzt. Es wird empfohlen, Kinokarten im Vorfeld beim Bundesplatz-Kino zu reservieren: www.bundesplatz-kino.de oder telefonisch unter 030/85 40 60 85.

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Ausschreibung | Rolf-Bossert-Gedächtnispreis 2021

 

Um das Andenken an den viel zu früh verstorbenen Dichter Rolf Bossert (1952–1986) und sein Werk wachzuhalten, hat eine Gruppe von Schriftstellern, Literaturwissenschaftlern und Journalisten den „Rolf-Bossert-Gedächtnispreis “ gegründet.

Die Auszeichnung wird für 2021 erneut in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt fünf bis sieben eingereichte Gedichte mit hohem künstlerischem Anspruch. Die Zuordnung zur Gattung Lyrik muss dabei deutlich erkennbar sein.

Bisher nicht veröffentlichte selbstverfasste deutschsprachige Gedichte können bis zum 17. Februar 2021 (dem Todestag des Namensgebers) eingesandt werden. Eine fünfköpfige Jury bestimmt aus allen Einsendungen den mit 1000 Euro dotierten Preis. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Bewertung erfolgt anonymisiert.

Die Bewerbungstexte sind – unter Angabe einer fünfstelligen Kennziffer vor jedem Titel – zu richten an: contact@erwinjoseftigla.ro
Unter der gleichen Kennziffer soll auch eine Kurzvita mit den Kontaktdaten eingereicht werden.

Die Vergabe erfolgt im Rahmen der XXXI. Auflage der Deutschen Literaturtage in Reschitza/Rumänien, der Geburtsstadt von Rolf Bossert gemeinsam mit der feierlichen Verleihung des Preises von 2020, die pandemiebedingt ausfallen musste.

Kunstfest IDENTITIES

 

25. – 27. September 2020, Bayerstr. 59, 80335 München (Karte)

mq 18 e.V. und SGRIM e.V. laden Sie ein, Kunst und Kultur zu erleben. Die Kunstausstellung IDENTITIES zeigt 14 künstlerische Positionen zeitgenössischer Künstler*innen aus Rumänien, Italien und Deutschland zum Thema Identität.
Dieses Projekt will durch eine Vielfalt von künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten das Wechselspiel von Geschichten und Identität ins Bewusstsein bringen und damit zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema „Identität“ – sowohl der persönlichen als auch der kollektiven – anregen.
Das Spektrum umfasst Kunstsparten wie z.B. Malerei, Videokunst, Performance, Bildhauerei, Fotografie, Zeichnung, Konzeptkunst, Installation. Hinzu kommt ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Live-Musik, Filmvorstellungen, Workshops.
Alle Veranstaltungen des Festivals sind kostenlos.

Weitere Details und Programm

Wettbewerb der Fotokunst – „Die Welt gesehen durch die Linse“

 

Der Rumänisch-Deutsche Kulturverein Apoziția e.V. organisiert in Zusammenarbeit mit GeFoRum e.V. – Gesellschaft zur Förderung der Rumänischen Kultur und Tradition e.V., EU Reflect – Verein für interkulturellen Dialog e.V. und SGRIM e.V. – Deutsch-Rumänische Gesellschaft für Integration und Migration SGRIM e.V einen Wettbewerb der Fotokunst mit dem Titel: “Die Welt gesehen durch die Linse”. Die ausgewählten Werke werden auf der Homepage des Vereins Apozitia zu sehen sein, die Sieger im Rahmen einer kleinen Ausstellung präsentiert.

Die Einreichungsfrist wurde bis zum 26. Oktober 2020 verlängert. Schicken Sie Ihre Fotowerke an: concurs@apozitia.de

Teilnahmebedingungen und weitere Details

Sonderausstellung | „Skoro damoi!“ – Hoffnung und Verzweiflung. Siebenbürger Sachsen in sowjetischen Arbeitslagern 1945 –1949

 

5. September – 4. Oktober 2020
Haus der Geschichte Dinkelsbühl
Altrathausplatz 14, 91550 Dinkelsbühl (Karte)

7. November 2020 – 11. April 2021
Siebenbürgischen Museum Gundelsheim e. V.
Schloss Horneck, 74831 Gundelsheim a. Neckar (Karte)

Die Ausstellung des Siebenbürgischen Museums Gundelsheim beschäftigt sich mit der Deportation von Siebenbürger Sachsen in sowjetische Arbeitslager 1945-1949.

„Skoro damoi“ ist russisch und könnte wohl mit „Bald fahrt ihr nach Hause!“ oder „Bald gehts nach Hause!“ übersetzt werden. Das ist einer der Sätze, den die Deportierten sehr oft von den Russen hörten – und mit dem sie hingehalten wurden.

Faltbaltt zur Ausstellung (PDF)

Filmvorführung und Gespräch | „Im Süden meiner Seele“, ein Spielfilm von Frieder Schuller

 

5. September 2020, 15:30 Uhr
Bundesplatz-Kino, Bundesplatz 14, 10715 Berlin (Karte)
Eintritt: 6 €

Anlässlich des 100. Geburtstages und 50. Todestages Paul Celans präsentieren das Deutsche Kulturforum östliches Europa, Potsdam, und das Bundesplatz-Kino Berlin den Spielfilm Im Süden meiner Seele (D/RO 1988). Der Film des Siebenbürger Filmemachers Frieder Schuller beleuchtet die Bukarester Jahre des großen Dichters aus Czernowitz (ukr. Černivci, rum. Cernăuți).

Nach der Filmvorführung diskutiert Frieder Schuller mit dem Publikum.

Moderation: Dr. Ingeborg Szöllösi, Deutsches Kulturforum östliches Europa

Es wird empfohlen, Kinokarten im Vorfeld beim Bundesplatz-Kino zu reservieren: www.bundesplatz-kino.de oder telefonisch unter 030/85 40 60 85.

Coronabedingt ist die Zuschauerzahl begrenzt. Das Bundesplatz-Kino bietet aus diesem Grund eine Wiederholung am 12. September, 13:30 Uhr, an.

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