Online-Festival: „Landschaft“ (Literarisches Colloquium Berlin)

 

Am 15. und 16. April 2021 findet im Rahmen des Projekts „Und seitab liegt die Stadt“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Literarischen Colloquiums Berlin das Festival „Landschaft“ statt. Das Panel „Wurzelstudien“ am 16.4. um 19:30 Uhr bestreiten Tanja Maljartschuk und Martin Pollack. Das gesamte Programm wird als Live-Stream übertragen.

Programm | Zum Livestream | Infos zum Förderprogramm

Ausschreibung von Stipendien | Schroubek-Fonds Östliches Europa

 

Der 2007 von Dr. Georg R. Schroubek und Barbara Schroubek an der Universität München eingerichtete „Schroubek-Fonds Östliches Europa“ hat das Ziel, die Beschäftigung mit den Völkern und Kulturen des östlichen Europa zu fördern und insbesondere das Wissen über die kulturellen Beziehungen zwischen dieser Region und dem deutschen Sprachraum zu erweitern. Das Ziel soll erreicht werden durch die Förderung der Vermittlung von Sprach- und Kulturkompetenzen sowie der Durchführung von Forschung und wissenschaftlichem Austausch.

Die Aktivitäten des Fonds beziehen sich auf das östliche und südöstliche Europa. Besonders begrüßt werden Bewerbungen aus den Fächern Europäische Ethnologie, Ethnologie, Kunstwissenschaft, jüdische Studien.

Die Förderung gilt besonders diesen Themen:

  • Alltagskultur und ihr historischer Wandel, Transformationsprozesse (z.B. nach 1945, 1989)
  • Kulturen von sozialen Gruppen und Minderheiten, materielles / immaterielles Kulturerbe
  • städtische und regionale Kulturen im östlichen Europa
  • (volks)künstlerische Ausdrucksformen aller Genres (Malerei, Bildhauerei, Musik u.a.)
  • Geschichte der Kunstformen im östlichen Europa
  • symbolische Repräsentationen von Politik, Geschichte und Kultur im öffentlichen (urbanen) wie privaten Raum
  • politische und Geschichtsmythen, nationale und transnationale Erinnerung und ihre kulturellen Repräsentationen
  • der Einfluss der Politik und politischer Systeme auf die Alltagskultur
  • historische und gegenwärtige Prozesse der Europäisierung
  • Beziehungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten, Multiethnizität, Nachbarschaft
  • Interkulturalität, interkulturelle und interreligiöse Kommunikation und Austausch
  • historische und gegenwärtige Migrations- und Mobilitätsprozesse und ihre soziokulturellen Folgen, Transmigration, Remigration
  • nationale, regionale, ethnische, religiöse Identitäten, Inklusionen und Exklusionen
  • gegenseitige Wahrnehmungen, Fremdbilder und Eigenbilder, nationale und religiöskonfessionelle Stereotypen; Antisemitismus, Antiziganismus u. a.

Das Förderprogramm umfasst Sprachkurse, Stipendien, Preise für Abschlussarbeiten, Dozentenaustausch, Gastvorträge, Tagungen, Workshops, Publikationen, Ausstellungen; zum Herbsttermin sind Anträge auf Dissertationsstipendien willkommen.
Informationen unter: https://www.schroubek-fonds.volkskunde.uni-muenchen.de/index.html

Nächster Bewerbungstermin ist (wegen Corona) der 25. März 2021.
Bewerbungen müssen in digitaler wie auch ausgedruckter Form eingereicht werden. Abschlussarbeiten müssen nur als PDF-Datei eingereicht werden.

Bewerbungen bitte richten an
Prof. Dr. em. Klaus Roth (E-Mail)
Postadresse:
Schroubek-Fonds Östliches Europa
Institut für Empirische Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie
Ludwig-Maximilians-Universität München
Oettingenstr. 67
D-80538 München

Online-Veranstaltung | 35. Todestag von Rolf Bossert, 16. Februar, ab 16:00 Uhr (MEZ)/17:00 Uhr (OEZ)

 

Am 16. Februar, ab 16:00 Uhr (MEZ)/17:00 Uhr (OEZ) findet die Online-Veranstaltung „35. Todestag von Rolf Bossert (17.02.1986, Frankfurt am Main) statt.“

Inhalte der gestreamten Veranstaltung:

  •  Einführung Erwin Josef Țigla
  • Audio-Aufzeichnung, zur Verfügung gestellt von William Totok: „Am 11.2.1986 führte Gisela Lerch ein Gespräch mit Rolf Bossert. Dieser hatte zuvor in Berlin, im Literarischen Colloquium und im Literaturhaus, aus seinen Gedichten gelesen und anschließend mit dem Publikum diskutiert. Das Gespräch wurde am 12.02.1986 vom SFB ausgestrahlt. Im Anschluss folgten einige Gedichte, die Bossert selbst vorgelesen hatte. Zwei Tage nach seinem Tod, am 20.2.1986, druckte die Frankfurter Rundschau eine Fassung des Gesprächs ab.”
  • Online-Gespräch mit Hellmut Seiler über seine Erinnerungen an Rolf Bossert, inklusive „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis 2020, I. Auflage
  • Erwin Josef Țigla über: „Rolf Bossert“-Gedächtnispreis 2021, 2. Auflage – kurze Ist-Stand-Lage
  • Erwin Josef Țigla liest ein Text von Anton Sterbling
  • Online-Gespräch mit Horst Samson über seine Erinnerungen an Rolf Bossert inklusive Text von Johann Lippet
  • Abschlussworte Erwin Josef Țigla
  • Audio-Aufzeichnungen mit Rolf Bossert, ELECTROCORD: „Junge deutsche Dichter aus dem Banat = Tineri poeți germani din Banat”.

Den Link zum Stream der Veranstaltung finden Sie jeweils hier:
Youtube
Demokratisches Forum der Banater Berglanddeutschen

CfP | „Krankheitsbilder. Aufbrechen von Tabus in der deutschsprachigen Literatur“

 

Die Redaktion der Zeitschrift Anafora und Gastherausgeberin Sonja Novak (Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften Osijek) lädt zu einem Call for Papers zum Thema „Krankheitsbilder. Aufbrechen von Tabus in der deutschsprachigen Literatur“ ein.

Das Sonderheft der Zeitschrift Anafora 8.2(2021) stellt im Allgemeinen die Frage, wie Krankheit im breitesten möglichen Sinne in litera­rischen Werken des deutschsprachigen Gebiets dargestellt wurden und werden.

Rückmeldung bis zum 1. April 2021

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