Theateraufführung | „Auf der Flucht“: Gymnasiasten wollen mit ihrem Stück zum Nachdenken anregen. Im Donauschwäbischen Zentralmuseum Ulm am 8. Februar 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In einem selbst geschriebenen Theaterstück befassen sich Schüler*innen des Illertal-Gymnasiums Vöhringen mit Flucht und Vertreibung der Donauschwaben nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit ihrem Stück wollen sie zum Nachdenken anregen.

Vorhang auf! Elf Schülerinnen und Schüler des Illertal-Gymnasiums bringen die Geschichte der Donauschwaben auf die Bühne. Monatelang haben Sie im DZM recherchiert und Gespräche mit Zeitzeugen geführt, die Flucht und Vertreibung als Kinder erlebten. Was sie daraus gemacht haben, ist sehenswert. Ein frischer, unverstellter und dennoch einfühlsamer Blick auf das Schicksal junger Donauschwäbinnen und Donauschwaben. Das Publikum war von der Aufführung im letzten Jahr derart begeistert (Standing Ovations!), dass schnell klar war: Dieses Stück muss noch einmal im DZM auf die Bühne gebracht werden.
In Kooperation mit dem Illertal-Gymnasium Vöhringen

Freitag, 8. Februar 2019, um 19 h im DZM

Eintritt frei

Stiftung Donauschwäbisches Zentralmuseum
Schillerstraße 1
89077 Ulm

www.dzm-museum.de/veranstaltungen (externer Link)

„Von der Macht des Verdächtigens“ | Filmvorführung und Gespräch am 26. Januar 2019 um 15:30 Uhr im Berliner Bundesplatz-Kino

 

Filmvorführung & Gespräch
Von der Macht des Verdächtigens
Ein Dokumentarfilm von Walter Wehmeyer

Samstag, 26. Januar 2019, 15:30 Uhr
Bundesplatz-Kino
Bundesplatz 14
10715 Berlin

Eintritt: 6 €

 

Die Reihe 7Bürgen und 7Bürger in 7 Filmen startet mit Walter Wehmeyers Dokumentarfilm Von der Macht des Verdächtigens (A 2008).

Der rumäniendeutsche Schriftsteller Eginald Schlattner wurde als Student Ende der 1950er Jahre von der Securitate festgenommen. Nach Monaten schwerer Verhöre entschied er sich, damals vom Kommunismus überzeugt, Informationen über regimekritische Autoren preiszugeben. Im Film begegnen wir dem in Siebenbürgen lebenden Autor und einigen seiner Schicksalsgenossen.

Begrüßung: Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum

Nach der Filmvorführung beantworten Regisseur Walter Wehmeyer und Literaturwissenschaftlerin Dr. Michaela Nowotnick Publikumsfragen.

Moderation: Dr. Ingeborg Szöllösi, Südosteuropa-Referentin des Deutschen Kulturforums östliches Europa

Wir empfehlen allen Interessierten, bereits im Vorfeld Kinokarten online oder telefonisch beim Bundesplatz-Kino zu reservieren und 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung abzuholen.

Weitere Infos auf unserer Internetseite (externer Link) und der Internetseite des Regisseurs (externer Link).

Ein Projekt des Deutschen Kulturforum östliches Europa, Potsdam, und der Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim in Zusammenarbeit mit dem Bundesplatz-Kino, Berlin.

Kontakt
Dr. Ingeborg Szöllösi
Deutsches Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
14467 Potsdam
T: +49 (0)331 20098-11
F: +49 (0)331 20098-50
E-Mail: szoelloesi@kulturforum.info

(Bildnachweis: Eginald Schlattner auf dem Kirchhof in Rothberg/Roşia (Kreis Hermannstadt/Sibiu), © Walter Wehmeyer)

Filmvorführungen und Gespräche | 7bürgen & 7bürger in 7 Filmen

Das Deutsche Kulturforum östliches Europa engagiert sich für die Vermittlung deutscher Kultur und Geschichte des östlichen Europa. Dabei sind alle jene Regionen im Blick, in denen Deutsche gelebt haben oder bis heute leben. Zusammen mit Partnern aus dem In- und Ausland organisiert das Kulturforum Ausstellungen und Veranstaltungen. In seiner Potsdamer Bibliothek östliches Europa erscheinen Sachbücher und Kulturreiseführer. Die Internetpräsenz des Kulturforums informiert über Publikationen, Projekte und Entwicklungen innerhalb des Themenbereichs. In der ersten Jahreshälfte, jeweils samstags, 15:30 bis 17:45, präsentieren das Deutsche Kulturforum östliches Europa, die Kulturreferentin für Siebenbürgen und das Bundesplatz-Kino sieben Dokumentarfilme zu Siebenbürgen, einer multiethnischen Region im Zentrum Rumäniens, und zu einzelnen Persönlichkeiten der dort seit dem 12. Jahrhundert ansässigen deutschen Minderheit: 26. Januar 2019 Von der Macht des Verdächtigens, A 2008 Regisseur: Walter Wehmeyer Gast: Dr. Michaela Nowotnick, Literaturwissenschaftlerin 23. Februar 2019 Der Verrat, HU 2005 Regisseur: Dr. Farkas-Zoltán Hajdú 30. März 2019 Zuwanderung nach Siebenbürgen – Erfolgsgeschichten, D/RO 2017 Regisseur: Florin Besoiu 27. April 2019 Die Gründer, D/RO 2018 Regisseur: Günter Czernetzky Großkokler Botschaften, RO 2015 Regie: Studierende der Lucian-Blaga-Universität Hermannstadt/Sibiu 25. Mai 2019 Erinnerungen und Entwicklungen in Siebenbürgen – Der Vogel träumt vom Maismehl, D 2019 Regisseur: Manuel Stübecke Gast: Frieder Schuller, Schriftsteller und Filmemacher 15. Juni 2019 Hermann Oberth, RO 2017 Regisseur: Cristian Amza Gast: Dr. Anneli Ute Gabanyi, Südosteuropa-Expertin Alle Regisseure sind anwesend und beantworten Publikumsfragen. Moderation: Dr. Ingeborg Szöllösi, Deutsches Kulturforum östliches Europa Hier finden Sie weitere Informationen zu der Dokumentarfilmreihe: 7bürgen & 7bürger in 7 Filmen (PDF-Datei).

Musikzeitung: Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa e. V.

Die Gesellschaft für deutsche Musikkultur im südöstlichen Europa e. V. (GDMSE) wurde 1997 gegründet und setzt die Tätigkeit des ehemaligen Arbeitskreises Südost, gegründet 1984, fort. Laut § 2 der Satzung verfolgt der Verein folgende Ziele: Sammlung von Musikdokumenten, Pflege, musikpraktische und wissenschaftliche Aufarbeitung historischer sowie zeitgenössischer Musikkultur der Deutschen aus Südosteuropa in ihrem integralen regionalen Zusammenhang mit der Musikkultur benachbarter Völker.

Diese Aufgaben der Gesellschaft werden erfüllt durch: Sammlung, Sicherung und Aufarbeitung von Musikdokumenten; Förderung wissenschaftlicher Arbeiten und Durchführung von Forschungsvorhaben; Herausgabe von Noten, Schriften, Tonträgern und sonstigem Arbeitsmaterial; Planung und Durchführung von Studien- und Arbeitstagungen; musikbezogene Projekte und Veranstaltungen im In- und Ausland, auch unter dem Aspekt der Identitätsfindung und Integration von Spätaussiedlern mittels musikkultureller Aktivitäten sowie der Förderung des internationalen künstlerischen und wissenschaftlichen Austausches im Musikbereich; Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Institutionen mit ähnlichen Aufgaben im In- und Ausland.

Unsere Gesellschaft befasst sich mit der Musikkultur folgender Regionen: Banat, Batschka, Bessarabien, Buchenland, Branau, Dobrudscha, Galizien, Gottschee, Hauerland, Heideboden, Ofener Bergland, Sathmar, Schomodei, Siebenbürgen, Slawonien, Syrmien, Tolnau, Zips. Heute gehören diese mit deutschen Kolonisten besiedelten historischen Siedlungsgebiete zu folgenden Staaten: Rumänien, Ungarn, Serbien und Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowenien, Slowakei, Ukraine.

Für die Erfüllung unserer Aufgaben und Ziele wurde dem Verein vom Finanzamt Balingen die Gemeinnützigkeit für wissenschaftliche Zwecke zuerkannt. Der Verein wurde vom Amtsgericht Hechingen in das Vereinsregister eingetragen. Für die Durchführung seiner Aufgaben kann unsere Gesellschaft für einzelne Projekte öffentliche Mitteln beantragen. Oberstes Organ der Gesellschaft ist die Mitgliederversammlung. Sie legt die Richtlinien für die Arbeit fest und wählt den Vorstand, der die Verwaltungsgeschäfte leitet. Alljährlich findet in der Woche nach Ostern die bereits zur Tradition gewordene Musikwoche statt.

Hier finden Sie die gesamte Ausgabe der Musikzeitung: Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa e. V. (PDF-Datei).

Weitere Informationen über die Gesellschaft für Deutsche Musikkultur im Südöstlichen Europa e. V. finden Sie unter folgendem Link: www.suedost-musik.de (externer Link).

Call for Papers: Germanistik im Spiegel: Wege und Umwege einer Wissenschaft

Die Germanistik in Klausenburg feiert 2019 ihr 100-jähriges Jubiläum – ein Anlass, den sie dazu nutzt, sich auf einer germanistischen Tagung mit der Germanistik selbst zu beschäftigen: Mit den sich verändernden Funktionen und Bedingungen der Wissenschaft, mit ihren variierenden Positionierung zu anderen Wissenschaften, zur Kunst und Gesellschaft sowie mit den sich ändernden Methoden und Diskursen.

Dabei sind Ansätze aus verschiedenen Perspektiven interessant: Zunächst interessiert natürlich die Entwicklung der Disziplin – wie haben sich Forschung und Lehre, Methoden, Ansätze und Diskurse entwickelt? Wer hatte Einfluss darauf – und wird diese Geschichte kritisch betrachtet? Was die Germanistik erforscht und lehrt, ist natürlich auch immer von gesellschaftlichen und politischen Gegebenheiten abhängig – jedes Institut für Germanistik, so auch das Klausenburger,
sah sich vor allem im bewegten 20. Jahrhundert gezwungen, sich hier zu positionieren. Wie wurde dies gehandhabt, und wie wird mit dieser Geschichte umgegangen? Wie unabhängig sind die Wissenschaft und ihre Lehre heute?

Diesen und ähnlichen Fragestellungen wird auf der Tagung nachgegangen, die am 13. und 14. Juni am Department für Germanistik in Klausenburg stattfindet. Vortragenden stehen 20 Minuten sowie weitere 15 Minuten zur Diskussion bereit, ausgewählte Beiträge werden im 9. Band der Klausenburger Beiträge zur Germanistik veröffentlicht. Die Teilnahmegebühr beträgt 45 Euro (bzw. 200 RON). Die Übernachtungskosten können unter Umständen übernommen werden.

Interessierte sind eingeladen, bis zum 28. Februar ein Abstract (ca. eine Seite) sowie einen kurzen Lebenslauf an folgende Email-Adresse zu senden: ubbgermanistik@gmail.com

Den vollständigen Call for Papers finden Sie hier: CfP Klausenburg (PDF-Datei).

Call for Papers: Die historische deutsch-jüdische Presse als Schnittstelle

Forum einer Minderheit, Sprachrohr nach außen, Gegenstand und Quellenfundus der aktuellen Forschung.

Die Konferenz wird sich mit der Vielfalt und zeitgenössischen Bedeutung der deutsch-jüdischen Presse von der Aufklärung bis zum Nationalsozialismus befassen und Ansätze zu ihrer heutigen Erforschung vorstellen. Zur Sprache können hierbei kulturelle wie transkulturelle Aspekte von Periodika kommen, ihre Anliegen, Erscheinungsbedingungen und möglichen Auswirkungen, Varianten ihrer Gestaltung sowie ihre Zielgruppen, Distribution und Rezeption. Der Status dieser Presse in der jüdischen und – was diese einschließt – allgemeinen Öffentlichkeit, mögliche Berührungspunkte mit nichtjüdischen Medien, die Frage nach zeitübergreifenden Kontinuitäten oder distinkten Phasen, die Diversität und Funktionalität ihrer Gattungen und ökonomische Aspekte sollen ebenfalls thematisiert werden. Darüber hinaus können jüdische Periodika außerhalb Deutschlands zum Vergleich herangezogen werden. Auch nach den Protagonisten ist zu fragen, seien es Einzelpersonen oder, als Träger und Herausgeber, jüdische Institutionen, Verbände und Vereine. Erwünscht sind schließlich, im Zusammenhang der aktuellen Forschung, Beiträge zu Überlieferung und bibliographischer Erschließung, Zugang und Recherche sowie begrifflich-definitorischen Fragen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Call for Papers sowie zur Veranstaltung: CfP (PDF-Datei).