Call for Applications: SEE together: A Travelling Academy on Integrated Urban Development in Southeast Europe

We are pleased to inform you about the call for Applications for „SEE together: A Travelling Academy on Integrated Urban Development in Southeast Europe“ taking place in Skopje, North Macedonia and Pristina, Republic of Kosovo from

4 to 8 July 2022.

Cities all over Southeast Europe (SEE) are facing notorious challenges in fields like heritage protection, transportation, social cohesion, sustainability or economic development. But recently a new generation of architects, planners, activists, researchers and policy-makers has embarked on a journey to cope with the most daunting shortcomings and promote place-based and context-specific solutions.

The Alumni Travelling Academy brings together experts engaged in various fields of urban development in different SEE cities. Touring from Skopje to Pristina the academy provides a unique platform for networking, reflection and knowledge exchange. It seeks to provide an integrated view on urban development challenges in SEE crossing both country and disciplinary borders.

The Academy will be held in English.

For detailed information about the program, the prerequisites for participation and the opportunity to apply please refer to:
https://portal.alumni.tu-berlin.de

The application deadline is 24 April 2022.

CfA: Sommerschule „Christen unter totalitärer Herrschaft“

Foto ©Angela Ilić

Den CfA als PDF-Datei finden Sie hier.

Das Institut für Kirchen- und Kulturgeschichte der Deutschen in Ostmittel- und Südost­europa e.V. (IKKDOS), das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der Ludwig-Maximilians-Universität München e.V. (IKGS) und der Lehrstuhl für Kroatische und Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Split laden zu einer Sommer­schule von 6. bis 8. Juli 2022 in München ein.

Die Veranstaltung richtet sich an Studie­rende höherer Semester sowie Dokto­randInnen aller Disziplinen, insbesondere aus den Bereichen Geschichts­wissen­schaft, Kultur­wissen­schaft, Sozialwissen­schaften, Kirchen­geschichte und Theologie. Die Sommer­schule findet in Präsenz – oder der aktuellen Pandemielage entspre­chend in hybrider Form – statt, auch mit Teil­nahme von Studierenden von der Universität Split.

 

Seminarinhalte:

Das nach dem Zweiten Weltkrieg gegründete neue Jugoslawien stellte die Beziehung zwischen Staat und Kirche auf eine völlig neue Grundlage. Ausgewählte Autoren sprechen gar von einem „Krieg gegen die organisierte Religion“ nach 1945. Dieses, anfänglich von Misstrauen, ideologisch basierten Entfremdung und Rachenwunsch belastete und sich mit dem Verlauf der Zeit wandelnde Verhältnis widerspiegelte zum einen Titos Machtkonsoli­dierungs­maßnahmen im Lande, zum anderen seine Versuche, Jugoslawiens Position auf der politischen Weltbühne zu sichern.

In der Sommerschule wird das komplexe Verhältnis von Religion und Gesellschaft durch die Analyse der Rolle der verschiedenen Religionsgemeinschaften und Kirchen am Beispiel der Entwicklungen auf dem Gebiet des sozialistischen Jugoslawiens unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg erforscht. Die Beschäftigung mit dem Thema soll einen differenzierten und genauen Blick auf den Themenkomplex ermöglichen.

Die Erforschung des Lebens von Christen unter totalitären Herrschaften bedarf einer Vielzahl von Zugängen und methodologischen Ansätzen. Es wird daher in der Sommerschule bei der Behandlung des kirchlichen Lebens unter der kommunistischen Herrschaft eine Zusammenschau der religiösen Vorsätze und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen geben. Auch der komparative Blickwinkel und die Kontextua­li­sierung spielen eine wichtige Rolle sowie die Einbeziehung von mikro- und makro­historischen Ansätzen.

 

Inhaltliche Perspektiven und Fragen, die anhand ausgewählter Lektüre thematisiert werden:

  • Die ideologischen/politischen Rahmenbedingungen („Eiserner Vorhang“, Kalter Krieg), die gesellschaftlichen Veränderungen (Technisierung, Urbanisierung, wie wir sie in den westlichen Gesellschaften in den 1950er-Jahren kennen) und ökonomische Umstrukturierungen sollen in ihren Folgen auf den Alltag, in dem religiöse Gemeinschaften lebten, befragt werden.
  • Herrschaftsnähere und herrschaftsfernere Gruppen: Konfessionen im Vergleich. Welche Faktoren bestimmten die Gruppenidentität? Gab es formale, strukturelle, gar auch inhaltliche Parallelen zwischen der Herrschaftsideologie und religiöse Aussagen? Diente Ideologie als Ersatzreligion?
  • Reaktion auf Repression im alltäglichen Leben, in der Theologie, „Widerstand“: Gab es in der Auseinandersetzung mit totalitären Systemen neben Konfrontation auch Phasen der Anpassung, vielleicht auch der Resignation? Oder gar der Kollaboration? Wer war aus welchen Gründen und mit welchen Intentionen dazu bereit?
  • Welche Motive für Überlebensstrategien, für Anpassung, aber auch für Non-Konformität, für Widersetzen und Widerstand lassen sich jeweils feststellen? Welche Auffassung vom Menschen, von der Kirche, von den Aufgaben der Seelsorge, vom Staat verbirgt sich dahinter?

 

Teilnahme:

Die Veranstalter vergeben eine begrenzte Zahl an Stipendien für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Sommerschule. Diese Stipendien beinhalten zwei Übernachtungen, Verpflegung und die Übernahme von Reisekosten unter den vom Bundesreisekosten­gesetz vorgeschriebenen Bedingungen bis zu einer maximalen Höhe von 150 €. Bei der Veranstaltung wird ein der aktuellen Situation angemessenes Hygienekonzept verwendet.

Interessierte werden gebeten, sich bis zum 1. April 2022 um eine Teilnahme an der Sommerschule mit folgenden Unterlagen ausschließlich in elektronischer Form zu bewerben:

  • Motivationsschreiben (max. 2.500 Zeichen), in dem die Gründe für eine Teilnahme an der Sommerschule erläutert werden;
  • tabellarischer Lebenslauf mit vollständiger Anschrift (Email- und Postadresse).

Die Bewerbung ist an Robert Pech, bertpech@yahoo.com, zu schicken. Die ausgewählten TeilnehmerInnen werden bis zum 30. April 2022 benachrichtigt und erhalten anschließend von den Veranstaltern weitere Informationen und Unterlagen (Lektüre) für die Vorbereitung.

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Aleksandar Jakir (Universität Split), Dr. Angela Ilić (IKGS München), Prof. Dr. Rainer Bendel (IKKDOS Tübingen)

Ausschreibung | Go East Sommerschule an der Universität Prishtina/Pristina (Kosovo)

 

Kosovo – die Zukunft eines jungen Landes – Go East Sommerschule an der Universität Prishtina/Pristina
Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur
15.9.2019 – 28.9.2019

 

Für Studierende der Geisteswissenschaften/ Schwerpunkt Südosteuropa/ MOE-Studien (DAAD-Stipendien möglich) und alle Interessierte an Geschichte, Sprache, Politik, Kunst, Literatur, Wirtschaft und Politik in Kosovo.

Ziel der Sommerschule ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der kulturellen, zeitgeschichtlichen und politischen Situation in Kosovo vertraut zu machen. Kosovo ist das jüngste Land Europas in zweifacher Hinsicht: Die Unabhängigkeitserklärung 2008 machte Kosovo zum jüngsten Staat Europas – die Bevölkerungsstruktur zeigt ein junges Profil wie kein anderes Land Europas: ca. 50 Prozent der Bevölkerung sind 25 Jahre alt und jünger. Die Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur, die diese Sommerschule für deutsche Studierende und interessierte Teilnehmer anbietet, ist eine an der Universität Prishtina in den letzten zehn Jahren gewachsene Abteilung mit steigenden Studierendenzahlen. An der Sommerschule werden auch kosovarische Studierende teilnehmen. Alle Seminar- und Workshopangebote werden von kosovarischen Experten geleitet.

Arbeitsformen
formal (Sprachunterricht/ Vorlesungen) und nonformal (Erkundungen/ Besuch von deutschsprachigen Institutionen/ Besuch einer DSD Schule (PASCH)/ Projekttag in einer deutschsprachigen Institution/ Exkursionen.)

U.a. vorgesehen sind ein Parlamentsbesuch bei Abgeordneten (ehemalige Absolventen der Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur), ein Besuch im Goethe-Zentrum, im Foto Atelier Hazir Reka, bei der GIZ, bei der deutschen Fachhochschule für Krankenpflege Heimerer, bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, der K-For, Exkursionen nach Prizren, ein Besuch mit Führung zur Ausgrabungsstätte Ulpiana. Ebenso eine landeskundlich geführte Wochenendexkursion nach Durrës, Albanien (mit Übernachtung).

Bewerbungsvoraussetzungen:
Das Programm steht allen Fachrichtungen offen. Die Sommerschulen finden zu unterschiedlichen Themen statt.
Graduierte mit abgeschlossenem Master sowie Doktoranden sind von der Bewerbung ausgeschlossen.

Bewerbungsverfahren: Das Bewerbungsverfahren ist zweistufig:
Sie bewerben sich direkt an der Universität Pristina unter:
ellen.tichy@freenet.de (DAAD-Lektorat/ DAAD Verbindungsbüro Pristina)
Wir benötigen einen Lebenslauf und ein Motivationsschreiben.

Für die Bewerbung um ein Stipendium bewerben Sie sich beim DAAD in Bonn. Dazu weitere Informationen unter:
DAAD Stipendium: daad.de/go/stipd50093992 (externer Link)

Bewerbungsfrist: 15.5.2019

Hier geht es zum Programm (PDF-Datei)