Stipendienausschreibung | Deutsch-Ukrainische Historikerkommission

Forschungsstipendien der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission für 2019

Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission (DUHK) hat im Februar 2015 ihre Arbeit aufgenommen. Sie steht für die institutionelle Verbindung zwischen deutscher und ukrainischer Geschichtswissenschaft und fördert die Verbreitung des Wissens um die deutsche und ukrainische Geschichte.

 

Die DUHK vergibt drei Forschungsstipendien für einen maximal einmonatigen Forschungsaufenthalt in der Ukraine für DoktorandInnen und PostDoktorandInnen.

Die Ausschreibung der Forschungsstipendien richtet sich an Historikerinnen und Historiker, die an einer Dissertation oder an einem PostDocProjekt zur ukrainischen bzw. deutsch-ukrainischen Geschichte arbeiten.
Das Forschungsstipendium soll den Besuch von Archiven, Fachbibliotheken, Forschungseinrichtungen und projektrelevanten Konferenzen in der Ukraine ermöglichen.
Stipendienleistungen:

• Monatliches Stipendium in Höhe von 1.450 Euro
• Reisekostenzuschuss in Höhe von 700 Euro

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2019.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 28. Februar 2019 mit den folgenden Bewerbungsunterlagen:

• Projektskizze mit einer genauen Beschreibung der Ziele und Methoden des Forschungsvorhabens auf maximal drei Seiten
• Begründung der Notwendigkeit der Arbeit in den genannten Archiven, Bibliotheken oder Forschungseinrichtungen mit Angaben zur geplanten Dauer des Forschungsaufenthalts auf maximal zwei Seiten
• Arbeitsplan während des Aufenthaltes
• Tabellarischer Lebenslauf
• Kopien der Zeugnisse bisheriger Abschlüsse
• Erklärung, ob das Forschungsvorhaben von einer anderen Stelle finanziell gefördert wird

Gutachten sind nicht erforderlich. Über die Bewerbungen entscheidet ein aus Mitgliedern der DUHK bestehender binationaler Ausschuss nach dem Kriterium wissenschaftlicher Qualität.
Der Forschungsaufenthalt kann ab dem 1. April 2019 beginnen.
Bitte beachten Sie: Senden Sie Ihre Unterlagen gebündelt zu einer PDF-Datei ausschließlich per E-Mail an: duhk@lrz.uni-muenchen.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Koordinator der DUHK:

Dr. Pascal Trees
Ludwig-Maximilians-Universität München
Historisches Seminar
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
duhk@lrz.uni-muenchen.de
Telefon: +49 (0) 89 / 2180 – 3056

Ausschreibung | Stipendien Schroubek Fonds Östliches Europa: Nächster Bewerbungstermin ist der 15. März 2019

Ausschreibung von Stipendien Schroubek Fonds Östliches Europa

Der 2007 von Dr. Georg R. Schroubek und Barbara Schroubek an der Universität München eingerichtete „Schroubek-Fonds Östliches Europa“ hat das Ziel, die Beschäftigung mit den Völkern und Kulturen des östlichen Europa zu fördern und insbesondere das Wissen über die kulturellen Beziehungen zwischen dieser Region und dem deutschen Sprachraum zu erwei­tern. Das Ziel soll erreicht werden durch die Förderung der Vermittlung von Sprach- und Kul­tur­kom­petenzen sowie der Durchführung von Forschung und wissenschaftlichem Austausch.

Die Aktivitäten des Fonds beziehen sich auf das östliche und südöstliche Europa. Besonders begrüßt werden Bewerbungen aus den Fächern:
Europäische Ethnologie, Kultur­anthropologie, Ethnologie, Kunstwissenschaft.

Die Förderung gilt besonders den Themen:

  • Alltagskultur und ihr historischer Wandel, Transformationsprozesse (z.B. nach 1945, 1989)
  • Kulturen von sozialen Gruppen und Minderheiten, materielles / immaterielles Kulturerbe
  • städtische und regionale Kulturen im östlichen Europa
  • (volks)künstlerische Ausdrucksformen aller Genres (Malerei, Bildhauerei, Musik u.a.)
  • Geschichte der Kunstformen im östlichen Europa
  • symbolische Repräsentationen von Politik, Geschichte und Kultur im öffentlichen (urbanen) wie privaten Raum
  • politische und Geschichtsmythen, nationale und transnationale Erinnerung und ihre kulturellen Repräsentationen
  • der Einfluss der Politik und politischer Systeme auf die Alltagskultur
  • historische und gegenwärtige Prozesse der Europäisierung
  • Beziehungen zwischen Mehrheiten und Minderheiten, Multiethnizität, Nachbarschaft
  • Interkulturalität, interkulturelle und interreligiöse Kommunikation und Austausch
  • historische und gegenwärtige Migrations- und Mobilitätsprozesse und ihre soziokulturellen Fol­gen, Transmigration, Remigration
  • nationale, regionale, ethnische, religiöse Identitäten, Inklusionen und Exklusionen
  • gegenseitige Wahrnehmungen, Fremdbilder und Eigenbilder, nationale und religiös-konfessio­nelle Stereotypen; Antisemiti­smus, Antiziganismus u. a.

Das Förderprogramm umfasst Sprachkurse, Stipendien, Workshops, Preise für Abschluss­arbei­ten, Dozentenaustausch, Gastvorträge, Tagungen, Publikationen und Ausstellungen.

Detaillierte Informationen unter
www.schroubek-fonds.volkskunde.uni-muenchen.de (externer Link)

Nächster Bewerbungstermin ist der 15. März 2019.
Bewerbungen müssen in digitaler wie auch ausgedruckter Form eingereicht werden. Abschluss­arbeiten müssen nur als pdf-Datei eingereicht werden.

Bewerbungen bitte richten an
Prof. Dr. Dr. h.c. Klaus Roth schroubekfonds@vkde.fak12.uni-muenchen.de

Postadresse:
Schroubek-Fonds Östliches Europa
Institut für Empirische Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie
Ludwig-Maximilians-Universität München
Oettingenstr. 67
D-80538 München

Ausschreibung: Grenzgänger-Rechercheförderung

Das Förderprogramm Grenzgänger, das die Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin durchführt, wird vom 1. September bis zum 31. Oktober 2018 erneut ausgeschrieben. Erstmals sind Bewerbungen für alle Länder Afrikas möglich.

Das Programm fördert internationale Rechercheaufenthalte von Autoren, Filmemachern und Fotografen (m/w), die relevante gesellschaftliche Themen und Entwicklungen aufgreifen und sich differenziert mit anderen Ländern und Kulturen auseinandersetzen. Ziel des Programms ist es, die Entstehung künstlerischer Werke zu unterstützen, die bestehende Stereotype durchbrechen und einem breiten Publikum neue Perspektiven auf die Vielfalt und Vielschichtigkeit anderer Gesellschaften öffnen.

Die Grenzgänger-Rechercheförderung kann für Werke literarischer und essayistischer Prosa, Lyrik, Fototextbände, Kinder- und Jugendbuchliteratur, Drehbücher für Dokumentar- und Spielfilme, Hörfunkbeiträge und Multimediaproduktionen beantragt werden. Die Höhe der Förderung wird in Abhängigkeit von den Reiseländern gewährt und kann bis zu 15.000 Euro betragen. Die detaillierte Berechnung erfolgt unkompliziert mit Hilfe des Online-Bewerbungsformulars.

Autoren, Filmemacher und Fotografen (m/w) aus dem deutschsprachigen Raum können sich für Recherchen in folgenden Ländern und Regionen bewerben:

  • Afrika (alle Länder der Afrikanischen Union)
  • Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie Zentralasien
  • China (inkl. Taiwan, Hongkong und Macao), Japan, Indien, Indonesien und Vietnam

Außerdem haben Autoren, Filmemacher und Fotografen aus China (inkl. Taiwan, Hongkong und Macao), Indien, Indonesien, Japan und Vietnam die Möglichkeit, Förderungen für Recherchen in Deutschland zu erhalten.

Ausführliche Informationen, eine Auflistung der Rechercheländer sowie den Link zum Online-Bewerbungsportal finden Sie unter: www.grenzgaengerprogramm.de (externer Link)

Kontakt:

Literarisches Colloquium Berlin e. V.

Inga Niemann
Telefon 030 816996-64
niemann@lcb.de

Nadja Grabsch
Telefon 030 816996-33
grabsch@lcb.de

Ausschreibung: Georg Dehio-Kulturpreis 2019

Der Georg Dehio-Kulturpreis wird im Herbst 2019 zum neunten Mal verliehen. Mit dieser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotierten Auszeichnung würdigt das Deutsche Kulturforum östliches Eu­ropa besondere Leistungen in der Erforschung, Bewahrung und Präsentation von Zeugnissen des gemeinsamen kulturellen Erbes in Regionen des östlichen Europa, in denen Deutsche gelebt haben oder heute noch leben, sowie her­aus­ragendes Engagement für gegensei­tiges Verständnis und interkulturellen Dialog.

Der Georg Dehio-Kulturpreis ist in einen Hauptpreis und einen Förder­preis unterteilt.

Der Hauptpreis wird Persönlichkeiten für ein Lebenswerk oder Institutionen für be­sonders verdienstvolle langjährige Arbeit verliehen. Mit dem Förderpreis sollen herausragende innovative Leistungen auf kulturellem Gebiet ausgezeichnet werden.

Kandidaten für den Georg Dehio-Preis können von einschlägigen Institutionen, Ein­zel­personen und Organisationen im In- und Ausland vorgeschlagen werden. Eigenbewerbungen sind nicht zulässig.

Bitte fügen Sie den Vorschlägen folgende Unterlagen jeweils in achtfacher Ausführung bei:

  • Begründung des Vorschlags
  • biographische Angaben
  • aussagekräftige Unterlagen
  • wenn möglich Anschrift und Rufnummer des/der Vorgeschlagenen

Kandidatenvorschläge können bis zum 31. Oktober 2018 an folgende Adresse eingesandt werden:

Deutsche Kulturforum östliches Europa
Berliner Straße 135
D-14467 Potsdam
deutsches@kulturforum.info
F. +49 (0)331 2009850

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine unabhängige, international zusam­men­gesetzte Jury mit Vertretern aus Kultur und Wissenschaft, Kunst, Denkmalpflege, Museen und (Kultur-)Politik. Die Entscheidung der Jury wird im Fall der Absage nicht begründet. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die feierliche Preisverleihung findet im Herbst 2019 statt. Ergänzend präsentiert das Kulturforum die Arbeiten der Preisträger in öffentlichen Veranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Lesungen oder Ausstellungen.

Weitere Informationen zum Georg-Dehio-Kulturpreis finden Sie auf kulturforum.info (externer Link).

Konferenz: Gemeinsam durchstarten – Internationale Jugendkonferenz

Das Institut für Auslandsbeziehungen lädt zur Internationalen Jugendkonferenz vom 8. bis 11. November 2018 in Berlin ein.

50 Jugendaktive der deutschen Minderheiten aus Mittel-, Südosteuropa und den GUS-Staaten treffen sich, um sich weiterzubilden, zu vernetzen und Impulse für eigene Projekte sowie die nächsten Schritte für eine erfolgreiche Jugendarbeit der deutschen Minderheiten zu bestimmen.

Das ifa übernimmt Unterkunft und Verpflegung während des Seminars sowie die Fahrtkosten nach Bundesreisekostengesetz bis 300 €, für Kasachstan und Kirgistan bis 600 €. Die Unterbringung der Teilnehmer/-innen erfolgt in Doppelzimmern. Nach Absprache mit dem ifa ist bei sehr weiten Entfernungen eine Anreise am 07.11.2018 möglich. Die Zahl der Teilnehmer/-innen pro Land ist begrenzt. Das ifa behält sich eine Auswahl vor.

Anmeldeschluss ist der 15. September 2018.
Die Konferenz findet statt vorbehaltlich der Mittelbewilligung durch das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland.

Die Anmeldung und weitere Informationen zur Konferenz finden Sie auf ifa.de/termine (externer Link).

Ausschreibung: IFC-Ideenwettbewerb „Gemeinsam in Deutschland leben“

Das Internationale Forschungszentrum Chamisso (IFC) schreibt aktuell den Ideenwettbewerb „Gemeinsam in Deutschland leben“ aus. Der Wettbewerb richtet sich an alle internationalen Gruppen aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis 12, die eine Idee zu besagtem Thema haben, die sie mit ihrer/m Deutsch-, Kunst- oder Musiklehrer/-in umsetzen wollen.
„Toleranz“, „Teilhabe“ und „Verständnis“ sind Begriffe, die in einer Zeit auch im Alltag vermehrter Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen verwendet werden – besonders in Deutschland im Zusammenhang der Debatte um bessere Integration. Diesbezüglich werden politische Entschlüsse gefasst, Projekte umgesetzt und die Medien berichten darüber. Dennoch haben gerade junge Menschen oft das Gefühl, Politik würde ohne sie stattfinden. Gleichzeitig verfügen Schülerinnen und Schüler über viele Erfahrungen und Wissen über die Bedingungen des gemeinschaftlichen Zusammenlebens, zumal angesichts kultureller Diversität. Denn sie begegnen häufig jeden Tag anderen jungen Menschen aus anderen Kulturen, mit anderen Muttersprachen und vielfach mit Migrations- und Fluchthintergrund. Dabei artikulieren sie Interesse an der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft.
Das Internationale Forschungszentrum Chamisso (IFC) möchte mit der Unterstützung ehemaliger Chamisso-Preisträgerinnen und -Preisträger junge Talente in genannten Jahrgangsstufen begleiten und fördern.
Wie kann ein friedliches, plurikulturelles und pluriethnisches Zusammenleben in Deutschland im ästhetischen Medium dargestellt werden? Möglich sind Theaterstücke, Sketches, Standup-Comedies, Videoclips, Poetryslams, lyrische Texte, Prosatexte und anderes. Besonders begrüßt werden Konzepte, die Formen der Interkulturalität und Mehrsprachigkeit als soziale und kulturelle Bereicherungen kreativ in Szene setzen.

Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 30. Juni 2018 verlängert. Weitere Informationen finden Sie im Flyer ICF-Ideenwettbewerb (PDF-Datei).