Rückblick: Buchpräsentation „Dichtung der Verdammten“

Am 22. Januar stellten der Historiker und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Andrii Portnov und die Germanistin Dr. Katharina Biegger im Gespräch mit IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz die Anthologie der ukrainischen Neoklassiker im Münchner Historischen Kolleg vor.

Oswald Burghardt/Jurij Klen stellte sein Manuskript bereits 1947 zusammen. Die Veröffentlichung des Bandes, eine Kooperation des Deutschen Kulturforums östliches Europa mit dem Arco-Verlag, erfolgte jedoch erst 2025 aus Burghardts Nachlass und ist Nataliia Kotenko-Vusatyuk (Kyjiw) und Andrii Portnov (Berlin) zu verdanken. Ihr Band ergänzt Burghardts Zusammenstellung mit den ukrainischen Originaltexten und kontextualisierenden Beiträgen, auf die im Gespräch eingegangen wurde. Lyrische Einschübe und Fragen aus dem Publikum rundeten den Abend ab.

Veranstalter waren: Historisches Kolleg, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Haus des deutschen Ostens, IKGS.

© Foto: Tobias Weger/IKGS

Das IKGS bei „Zukunft Osteuropa“

Am 16. Januar war das IKGS bei der Karrierewerkstatt „Zukunft Osteuropa“ der Jungen DGO (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde) vertreten. Ziel der bereits zum achten Mal stattfindenden Veranstaltung war es, Wege für den Berufseinstieg mit einem Bezug zum östlichen Europa aufzuzeigen. Im Anschluss an diverse Workshops bot der sogenannte „Markt der Möglichkeiten“ Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Dort war neben anderen Osteuropa-Institutionen auch das IKGS mit einem Stand vertreten und präsentierte seine Arbeit, Forschung und Möglichkeiten für junge Forschende sowie Interessierte.

© Foto: Anna Finkenzeller

Neue Veröffentlichung von IKGS-Mitarbeiterin Angela Ilić

Pünktlich zum Jahresende 2025 ist der erste Band der neuen Reihe „Studies of Early Modern Christianity in Central Europe“ mit dem Titel „Looking beyond the Paradigm. Reformation and Religious Diversity across Borders and Cultures in Central and Southeastern Europe“ beim Verlag DeGruyter erschienen. Dem Band ist die gleichnamige internationale Tagung im Juni 2023 in Budapest vorangegangen, bei der das IKGS als Mitveranstalter mitwirkte. PD Dr. Angela Ilić war eine der Organisatorinnen der Tagung, ist Mitherausgeberin der Reihe und des Bandes sowie Autorin des Aufsatzes „Remembering the Reformation as shared heritage? A survey of select memory cultures and historiographies in Central and Southeastern Europe“. Der Band enthält insgesamt 15 Aufsätze in deutscher und englischer Sprache.

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Podcast: Die Deutschen in der Dobrudscha als Thema der Migrationsgeschichte

Auf der Podcast-Plattform „Transit“ des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien erschien als Episode Nr. 22 ein Gespräch von Dr. Philipp Strobl mit IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger. Unter dem Motto „Zwischen Aufbruch und Erinnerung – Deutsche Geschichte in Südosteuropa und die Wege der Migration“ unterhalten sich beide über die Migrationen der Deutschen in und aus der Dobrudscha. Ein weiteres Thema ist die Geschichte Münchens als Drehkreuz für Wanderungen aus Südost-, Zentral- und Osteuropa.

Hier kann der Podcast angehört werden.

© Foto: Tobias Weger/IKGS

Neuerscheinung: Beiträge von Dr. Enikő Dácz und Dr. Florian Kührer-Wielach zu Manfred Winkler

In der Dezember-Ausgabe der „Naharaim. Zeitschrift für deutsch-jüdische Literatur und Kulturgeschichte“ erschien der Band zur internationalen Konferenz „Mediator and ‚Grenzgänger‘”, die 2022 vom IKGS mit veranstaltet wurde.

Anlässlich des 100. Geburtstags des Lyrikers, Übersetzers, Malers und Bildhauers Manfred Winkler, widmete sich die Tagung dem vielfältigen Schaffen des gebürtigen Bukowiners, der auf Deutsch und Hebräisch dichtete.

Der Nachlass Manfred Winklers wird im Archiv des IKGS aufbewahrt.

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