Video „Auf den Spuren vergangener Lebenswelten“

Die Leiterin des Projektes Digitalisierung und Erfassung des fotografischen Teilnachlasses von Dr. Rudolf Hartmann PD Dr. Angela Ilić gibt Einblicke in den im IKGS vorliegenden fotografischen Teilnachlass des Ethnologen Dr. Rudolf Hartmann. Dieser bereiste in der Zwischenkriegszeit unter anderem die Schwäbische Türkei (Ungarn) sowie die Nachbarländer und fotografierte dort die deutschen Minderheiten und ihre Bräuche. Diese Fotografien sind heute Zeugnisse vergangener Lebenswelten.

Das Video können Sie hier anschauen.
Alle Informationen rund um das Projekt gibt es hier.

Das zusätzliche Bildmaterial stammt aus dem IKGS-Fotoarchiv; zur Verwendung bitte an das Institut wenden.

Assoziierte Wissenschaftlerin des IKGS 2026

Dr. Oxana Matiychuk von der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Tscherniwzi/Czernowitz ist im Jahr 2026 assoziierte Wissenschaftlerin des IKGS. Dr. Matiychuk, die auch im Zentrum Gedankendach und in der Ukrainisch-Deutschen Kulturgesellschaft Tscherniwzi in leitender Funktion mitwirkt, arbeitet bereits seit vielen Jahren eng mit dem IKGS an gemeinsamen Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Projekten zusammen. Wir freuen uns auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit!

Zum Profil von Dr. Oxana Matiychuk

Gastwissenschaftler im IKGS

Von Februar bis April 2026 arbeitet Ionuț Stăncelu von der Universität „Lucian Blaga“ in Hermannstadt/Sibiu als Gastwissenschaftler am IKGS. Im Rahmen seines Promotionsprojekts forscht er zu Parteistrukturen und Netzwerken zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Rumänien, wobei er auch die politische Partizipation der deutschen Minderheit in den Blick nimmt. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit ihm!

© Foto: Tobias Weger/IKGS

CfP | Tagung 25 Jahre IKGS: Die Zukunft von Gestern – Visionen, Konzepte, Szenarien und deutschsprachige Gemeinschaften in Mittel- und Südosteuropa | München, 22. und 23. Oktober 2026

Die Tagung nimmt historische Zukunftsprojektionen deutschsprachiger Gemeinschaften im Beziehungsraum Mittel- und Südosteuropas epochenübergreifend und interdisziplinär in den Blick. Visionen, Konzepte und Szenarien werden als historische Quellen verstanden, die Aufschluss über politische Positionierungen, kulturelle Selbstverortungen, Akteure, Netzwerke und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse geben. Ziel ist es, alternative Zukunftsprojektionen der Vergangenheit zu analysieren und ihre Bedeutung für das Verständnis der Gegenwart zu reflektieren.

Veranstalter: Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München in Zusammenarbeit mit dem Historischen Kolleg, München
Datum: 22. und 23. Oktober 2026
Ort: Historisches Kolleg, München
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch
Deadline: 31. Mai 2026
Kontakt: kuehrer@ikgs.de
Website: https://www.ikgs.de/ikgs25/

Abstracts (ca. 300–500 Wörter) sowie eine kurze biografische Notiz werden bis zum 31. Mai 2026 an kuehrer@ikgs.de erbeten. Die Benachrichtigung über die Annahme der Beiträge erfolgt bis Ende Juni 2026. Eine begrenzte Übernahme von Reise- und Übernachtungskosten ist vorgesehen.

CfP als PDF-Download
CfP as PDF download (Englisch)

Studienreise 2026: „Auf den Spuren der Donauschwaben“

Ungarn, Kroatien Serbien, Rumänien

12.–20.9.2026

Im September 2026 werden wir uns wieder einmal auf die Spuren der Donauschwaben begeben. Wir werden vier Regionen – die Baranya, Slawonien, die Batschka und das Banat – bzw. vier Länder – Ungarn, Kroatien, Serbien und Rumänien – bereisen. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns mitzukommen!

Die Reise richtet sich an alle Interessierten – sowohl Menschen mit donauschwäbischen Wurzeln wie auch an alle anderen, die diese geschichtsträchtige und eindrucksvolle Region genauer kennenlernen möchten.

Hintergrundgespräche ermöglichen es, sich vertiefend über die Situation zu informieren. Und wie immer wird die Kulinarik nicht zu kurz kommen.

Weitere Informationen, Reiseprogramm und Anmeldung

Florian Kührer-Wielach beim Empfang der Landsmannschaften in Augsburg

Am 9. Februar 2026 sprach IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach im Kurhaus Göggingen in Augsburg beim Empfang der Landsmannschaften.

Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeisterin Eva Weber sowie Dr. Hella Gerber, Vorsitzende der Augsburger Kreisverbände der Banater Schwaben und des Bundes der Vertriebenen, beleuchtete er in seinem Festvortrag unter dem Titel „80 Jahre Flucht und Vertreibung – was bedeutet dies für Europa?“ Fragen der Erinnerungskultur im Zusammenhang mit Umsiedlung, Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Mittel- und Südosteuropa.

Im anschließenden Podiumsgespräch zum Thema „Die Erinnerung wahren, die Zukunft gestalten“ diskutierte er gemeinsam mit Prof. Dr. Jana Osterkamp (Bukowina-Institut an der Universität Augsburg), Dr. Ortfried Kotzian (Sudetendeutsche Stiftung) und Dr. Christian Knauer (BdV-Landesvorsitzender Bayern).

Die Veranstaltung wurde von Dr. Margret Spohn und ihrem Team organisiert; sie führte zudem als Moderatorin durch den Abend.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Musikkapelle Banater Schwaben Augsburg.

© Foto: Nikolaus Dornstauder