Neuer Artikel zu DiFMOE erschienen

Auf dem Portal H-Soz-Kult ist ein Artikel zur Modernisierung und Bestandserweiterung der Digitalen Bibliothek des DiFMOE (Digitales Forum Mittel- und Osteuropa e.V.) erschienen, wo auch (Teil-)Bestände des IKGS digital einsehbar sind. Neben der Erneuerung der technischen Infrastruktur wurden auch bereits zugängliche Bestände georeferenziert: Historische Fotografien u.ä. wurden genauen Orten zugeordnet, wodurch die Nutzbarkeit des Materials nachhaltig erweitert wurde. 

Das IKGS ist u.a. mit Sammlungen zur Gottschee, dem Juristen und Geografen Hugo Grothe und dem Kulturschaffenden Robert Reiter auf DiFMOE vertreten; an weiteren Beständen wird bereits gearbeitet. 

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Foto: Screenshot von DiFMOE, Sammlung „Nachlass Robert Reiter“ 

Lehrkräftefortbildungen in Chișinău und Bălți

Am 4. und 7. Mai leitete IKGS-Mitarbeiterin Dr. Enikö Dácz Lehrkräftefortbildungen zu „Literarisch inszenierten Räumen im DaF-Unterricht“ am Lehrstuhl für Deutsche Philologie an der Fakultät für Fremdsprachen und Literaturen der Staatlichen Pädagogischen Ion-Creangă-Universität in Chișinău und an der Staatlichen Alecu-Russo-Universität Bălți (USARB). 

Sie bot Einblicke in innovative didaktische Ansätze und neue Perspektiven auf die Vermittlung deutschsprachiger Literatur im DaF-Unterricht. Die TeilnehmerInnen besprachen praxisnahe Methoden und tauschten sich über bisherige Erfahrungen aus. 

Ein herzlicher Dank gilt dem DAAD-Lektorat Moldau bzw. für die Organisation Josef Sallanz und Assoc.-Prof. Dr. Oxana Chira, Leiterin des Lehrstuhls für englische und deutsche Philologie.

© Foto: Josef Sallanz

Neues Buch von Prof. Dr. Claudia Maria Riehl

Von der IKGS-Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Claudia Maria Riehl ist ein neues Buch unter dem Titel „German as a Heritage Language. Contact, Variation and Maintenance“ erschienen. Der englischsprachige Band „provides a novel approach to heritage language research by focusing on German as it is spoken in a range of German-origin immigrant communities around the world. “ 

Mehr Informationen zum Buch finden Sie hier. 

© Foto: Paula Ruppert/IKGS 

Neue Rezension zu „Identitäten in regionalen Zentren …“

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Journal of Croatian Studies“ ist eine Rezension der Monografie über Rijeka und Maribor von PD Dr. Angela Ilić erschienen. Filip Šimetin Šegvić von der Universität Zagreb schreibt: „Ilic’s book delivers on its main objective: it introduces readers to a thorough and persuasive analysis of the complexity of the urban and local identities of Rijeka and Maribor“. Er lobt die gründliche Recherche: „The remarkable effort invested in this book is also evident in the diversity of sources Ilic consulted.“ Am Ende fasst er seine Beobachtungen auf folgender Weise zusammen: „Ilic’s work essentially represents a compelling and persuasive work of scholarship that will encourage further research, both to deepen our understanding of urban areas within the Hapsburg Empire, as well as of processes at the level of the entire monarchy and across Central and Southeastern Europe.“ 

In: Journal of Croatian Studies 56 (2024), S. 101–107.

Dr. Bernd Fabritius zu Besuch im IKGS 

Am 7. Mai war Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, im IKGS zu Besuch. In einem produktiven Gespräch wurden die jeweiligen Positionen und Aufgabengebiete erörtert, bereits erarbeitete sowie entstehende Inhalte und Arbeitsergebnisse dargelegt und Anregungen für die Zukunft ausgetauscht. 

Wir bedanken uns herzlich für den Besuch und freuen uns auf einen weiterhin engen Austausch.

© Foto: Paula Ruppert/IKGS 

Besuch von Studierenden des Corvinus Collegium in Budapest

Am 30. April 2026 besuchte eine Gruppe von 12 Studierenden an verschiedenen Universitäten in Ungarn sowie in Klausenburg/Cluj-Napoca, die alle zum Mathias Corvinus Collegium gehören, das IKGS unter der Leitung von Dr. ifj. Iván Bertényi. Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach begrüßte die Gruppe, und PD Dr. Angela Ilić stellte ihnen die Arbeit des Instituts vor und beantwortete Fragen zu deutschen Minderheiten in Zentral- und Südosteuropa.

© Foto: Paula Ruppert/IKGS