Das war das Jahr 2025 – Der große IKGS-Jahresrückblick: Bukowinahilfe

Im Rahmen des „Netzwerk Gedankendach“ unterstütze das IKGS auch dieses Jahr wieder aktiv die Bevölkerung in der Bukowina, Ukraine. Hier ein paar fragmentarische Einblicke in das diesjährige Engagement:

Im Mai war eine Delegation der Nationalen Jurij-Fedkowytsch-Universität Czernowitz in München zu Gast, um den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und mögliche Kooperationsmöglichkeiten zu besprechen. Außerdem war IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach im Oktober anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Universität Czernowitz zu den Feierlichkeiten in der Bukowina zu Gast. Im Februar und Oktober wurden aus den gesammelten Spendengeldern zwei Fahrten der PH Ludwigsburg mit Lebensmittel- und Sachspenden in die Ukraine finanziert.

Der Spendenstand beträgt aktuell (Stand: 9.12.2025) 473.043,93 € und setzt sich aus 1.196 Einzelspenden zusammen.

Eine detaillierte und umfassende Dokumentation der Spenden, der konkreten Maßnahmen und auch das Spendenkonto finden Sie hier.

Informationen zu unserem laufenden Projekt zur digitalen Kulturgutsicherung finden Sie hier.

Wir bedanken uns herzlich bei all unseren PartnerInnen und UnterstützerInnen!

© Foto: Khrystyna Kryliuk

Wir machen Winterpause

Mit dieser winterlich verschneiten Impression von der Brecherspitz oberhalb des Schliersees möchten wir uns in unsere Winterpause verabschieden: Vom 22. Dezember 2025 bis zum 6. Januar 2026 ist das IKGS für den Publikumsverkehr geschlossen. Ab dem 7. Januar 2026 sind wir wieder wie gewohnt für Sie da.

Während der Pause allerdings wollen wir das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen und zeigen Ihnen über die nächsten zwei Wochen hinweg in unserem großen Jahresrückblick, was wir 2025 erreicht haben.

Wir wünschen Ihnen eine angenehme und erholsame (Vor-)Weihnachtszeit und einen guten Rutsch. Bis nächstes Jahr!

© Foto: Tobias Weger/IKGS

„Pufferzone gegen Russland“ – neue Podcast-Folge mit IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach

Dr. Florian Kührer-Wielach war beim Podcast von „Der Pragmaticus“ zu Gast. Unter dem Titel „Pufferzone gegen Russland“ spricht er darüber, wie sich die Republik Moldau und Rumänien gegenüber dem Aggressor Russland positionieren und analysiert, mit welchen Argumenten die russische Propaganda punktet und wie sie es schafft, Gesellschaften zu polarisieren.

Hier geht es zur Podcastfolge

© Sujet: Der Pragmaticus

Arbeitsbesuch aus dem Haus des Deutschen Ostens

Anfang Dezember hatte das IKGS Besuch aus dem HDO: Der Direktor Prof. Dr. Andreas Otto Weber sowie Dr. Lilia Antipow (Leiterin der Öffentlichkeits-, Medien- und Pressearbeit, Bibliothek) und Patricia Erkenberg, M.A. (Kultur- und Bildungsarbeit) trafen sich für ein produktives Arbeitsgespräch mit den wissenschaftlichen Mitarbeitenden unseres Instituts.

© Foto: Paula Ruppert/IKGS

Rückblick: Vortrag von IKGS-Direktor Dr. Florian Kührer-Wielach im Haus der Geschichte im Museum Niederösterreich

Der Vortrag Ende November beschäftigte sich mit der Flucht und Vertreibung von deutschsprachigen „Altösterreicherinnen“ und „Altösterreichern“ aus Ost- und Südosteuropa nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Integration in die Gesellschaft.

Mit Dr. Florian Kührer-Wielach sprach Dr. Oliver Kühschelm, Co-Leiter des Instituts für Geschichte des Ländlichen Raumes.

Der Vortrag wurde vom Forschungsverbund „Regionalitäten“ des Forschungsnetzwerks Interdisziplinäre Regionalstudien in Kooperation mit dem Haus der Geschichte des Museum Niederösterreichs organisiert.

© Foto: NÖ Museum Betriebs GmbH, Sacherer

Lesung und Gespräch: „Pálenka“

Am 10. Dezember stellten wir in München den ins Deutsche übertragenen, preisgekrönten Roman „Pálenka. Fieberträume aus Maulbeerschnaps“ von Matěj Hořava vor. Da der Autor aus gesundheitlichen Gründen die Reise nach München nicht antreten konnte, sprach Enikő Dácz mit Ruben Höppner, dem Übersetzer des Romans, über das Buch, den Übersetzungsprozess und vor allem über das geografisch verortbare und das innere Banat. Die sehr gut besuchte Veranstaltung in der Buchhandlung Kubula klang mit tschechischem Pálenka und guten Gesprächen aus.

Die Lesung wurde vom Tschechischen Zentrum München, dem IKGS, dem Kulturreferat der Böhmischen Länder, der Kulturreferentin für den Donauraum sowie der Landsmannschaft der Banater Schwaben e. V. veranstaltet und im Rahmen des Jahres der tschechischen Kultur finanziell unterstützt von Czechia 2026.

© Foto: Tobias Weger