Rezensionen zur IKGS-Reihe

In der aktuellen Ausgabe der „Zeitschrift für Ostmitteleuropaforschung“ (ZfO) sind gleich zwei Bände aus der Schriftenreihe des IKGS besprochen worden. Borbála Zsuzsanna Török aus Wien widmet sich dem 2019 erschienen Buch „Blick ins Ungewisse. Visionen und Utopien im Donau-Karpaten-Raum 1917 und danach“ (Hgg.: Angela Ilić, Florian Kührer-Wielach, Irena Samide, Tanja Žigon). Die Rezensentin hebt positiv hervor, dass der Band „Fallstudien über Themen und Gebiete präsentiert, die in der deutschsprachigen Forschung marginalisiert werden“.
 
Mit der deutschen Ausgabe von John Swansons Monografie „Fassbare Zugehörigkeit. Deutschsein im Ungarn des 20. Jahrhunderts“ befasst sich Beáta Márkus aus Fünfkirchen/Pécs. Sie findet, das Buch liefere nicht nur wichtige Informationen zur ungarndeutschen Geschichte und hätte deshalb auch eine ungarische Übersetzung verdient, sondern enthalte „inspirierende Gedanken für alle, die sich mit Minderheitengeschichte auseinandersetzen möchten“.
 
 
Beide Bände können zudem hier als PDF heruntergeladen werden (Open Access).

Filmvorführung: „Vergessener Holocaust in Transnistrien?“

Im Zusammenhang mit dem Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus wird unsere Dokumentation „Vergessener Holocaust in Transnistrien?“ im Kreishaus Bergisch Gladbach gezeigt. Die Veranstaltung wird gemeinschaftlich organisiert vom Städtepartnerschaftsverein Ganey Tikva – Bergisch Gladbach e.V., dem Dietrich-Bonhoeffer Gymnasium, dem Kulturamt Rheinisch-Bergischer Kreis sowie dem Katholischen Bildungswerk Rheinisch-Bergischer Kreis.
 
Der Dokumentarfilm entstand unter der Projektleitung von Dr. Markus Winkler und wurde gefördert vom Auswärtigen Amt.
 

Frisch ausgepackt – die „Spiegelungen“ 2.23!

Das aktuelle Heft der „Spiegelungen“, die Ausgabe 2.23, die uns gerade druckfrisch erreicht hat, setzt den wissenschaftlichen Themenschwerpunkt „Kind und Gesellschaft“ mit einschlägigen Beiträgen fort.
 
Im Literaturteil finden unsere Leserinnen und Leser Texte von Robert Balogh, Katharina Sigrid Eismann, Marjana Gaponenko, Ilse Hehn, Kristiane Kondrat, Pierre Pachet, Orsolya Péntek, Ilma Rakusa, Frieder Schuller, Alta Vašova sowie Gedichte des Literaturkreis Stafette Temeswar.
 
Im Feuilleton bilden Artikel zur den letztjährigen Europäischen Kulturhauptstädten Temeswar/Timișoara und Wesprim/Veszprém einen Schwerpunkt – neben vielen anderen lesenswerten Texten.
 
Beachten Sie darüber hinaus bitte auch unser Online-Angebot.
 

Neue Podcast-Folge

Donauwellen-Host Florian Kührer-Wielach spricht mit Angela Ilić und Tobias Weger, den Herausgebern des Jahrbuchs „Danubiana Carpathica“ zum Thema „Bewegung – Organisation – Ideologie. Sportliche Mobilisierung in Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert“. Sie erläutern, weshalb es sich lohnt, sich noch intensiver als bisher mit der Sportgeschichte Südosteuropas zu befassen, die als eine Art Lackmuspapier für soziale, politische, nationale, ethnische und sogar konfessionelle Entwicklungen im Donau-Karpaten-Raum gesehen werden kann. Und weshalb es dabei nicht nur um Fußball geht…
 

Neue Spendenkontonummer

Die Kontonummer unserer Spendenaktion für die Bukowina „Netzwerk Gedankendach“ hat sich geändert. Die neuen Kontodaten lauten:
 
DE70 7015 0000 1008 1100 15
SSKMDEMMXXX
Stadtsparkasse München
Verwendungszweck: „Netzwerk Gedankendach“
 
Spendenbescheinigungen können gerne ausgestellt werden.
 
Wir bedanken uns bei allen Spender:innen, die das „Netzwerk Gedankendach“ unterstützen, ganz herzlich!
 

Dokumentation „Vergessener Holocaust in Transnistrien?“

Im Rahmen des Programms „27. Januar 2024 – Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ zeigt die Universität Bremen unsere Dokumentation „Vergessener Holocaust in Transnistrien?“. Der Dokumentarfilm entstand unter der Projektleitung von Dr. Markus Winkler und wurde gefördert vom Auswärtigen Amt.
 
Auf einer Reise durch die Ukraine und die Republik Moldau entdeckt Felix Zuckermann, Sohn der Holocaust-Überlebenden Rosa Zuckermann, erstmals die Orte der Deportation seiner Mutter, er trifft Zeitzeugen und spricht in einer Erinnerungswerkstatt mit jungen Ukrainern und Moldauern. Mit subtilen und eindrucksvollen Bildern thematisiert der Film Aspekte des Holocaust, die im westlichen Europa kaum bekannt sind.
 
 
Foto: Felix Zuckermann auf dem jüdischen Friedhof in Czernowitz
© Markus Winkler