Kurzfilm über Rolf Bossert I „Schweigeminute für Eulenspiegel“

Der Schriftsteller Jan Koneffke zeichnet in der 5. Folge der Kurzfilmreihe „Mein Bukarest – Jan Koneffke“ ein Portrait des in Reșița/Reschitza geborenen Dichters und Mitglieds der „Aktionsgruppe Banat“ Rolf Bossert.
 
Der Film ist Teil des deutschsprachigen Magazins „Akzente“ beim 1. Kanal des öffentlich-rechtlichen rumänischen Fernsehens (TVR1). Unterstützung erhielt Jan Koneffke unter anderem von Tiberiu Stoichici als Regisseur und Alexandru Ciornei an der Kamera. Vor allem Frank und Klaus Bossert und ihrer Bereitschaft zur Unterstützung des Films ist sein Reichtum an historischem Fotomaterial zu verdanken.
 
Das am IKGS angesiedelte Projekt wurde durch das Kulturwerk Banater Schwaben e.V. aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit, Soziales, Familie und Integration gefördert.
 

Rezension zur Doku „Vergessener Holocaust: Eine Reise nach Transnistrien“

„Ungeachtet des Widerhalls, den er im Bewusstsein derjenigen hervorruft, die den Film ansehen und ihn zu verstehen suchen, bleibt er eine außergewöhnliche Leistung, die in einer Zeit willkommen ist, in der die Versuchungen einer bequemen Amnesie immer häufiger zu werden scheinen.“ meint Mihai Panu in seiner Rezension „Pe urmele istoriei: Secvențe biografice din vremea Holocaustului“ zum Film in The Central and Eastern European Online Library.
 
 
 
Über das IKGS schreibt Panu: „Es sei angemerkt, dass der Film als Projekt am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) zusammen mit anderen institutionellen Partnern in der Moldau und der Ukraine entwickelt worden ist. Mit seinen Projekten und Initiativen bleibt das IKGS ein wichtiger Akteur im Bereich der transeuropäischen Forschung; die Ergebnisse seiner Bemühungen der interessierten Öffentlichkeit bereits seit langem vertraut.“
 
 
Der Dokumentarfilm entstand unter der Projektleitung von Dr. Markus Winkler und wurde gefördert vom Auswärtigen Amt.

Neue Rezension zu Franz Hodjaks „Im Ballsaal des Universums“

In der aktuellen Ausgabe der „Klausenburger Beiträge zur Germanistik. Schriftenreihe der Babeș-Bolyai-Universität“ ist eine Rezension zu Franz Hodjaks Gedichtband „Im Ballsaal des Universums“ erschienen, der mit der Unterstützung des IKGS publiziert und von Enikő Dácz herausgegeben wurde.
 
Die Gedichte beeindruckten in „ihrer Fokussierung auf das Wesentliche“, so die Rezensentin Réka Jakabházi, die insbesondere Hodjaks „prägnante und ausdrucksstarke Sprache“ hervorhebt:
„In seinem neuen Gedichtband bleibt Franz Hodjak sich treu, indem er konsequent kritisch und schonungslos gegenüber sich selbst und der Welt ist. Die Radikalität seiner Ehrlichkeit, gepaart mit sarkastischem und bis zum Zynismus reichendem Humor sowie sprachkünstlerischer Innovation, fesselt die Leserschaft und regt zum Nachdenken an.“
 
 

IKGSustainable

In den Jahren 2021–2022 haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IKGS in einer Reihe von Workshops – unter fachlicher Begleitung von Stefanie Höpler und Christina von Frankenberg von der Firma EcoEmbassy – mit Aspekten von Nachhaltigkeit im Berufsalltag befasst und ermittelt, wie sie konkret im IKGS umgesetzt werden können. Die damals erarbeiteten Maßnahmen wurden inzwischen evaluiert und sind Teil unseres Berufsalltags.
 
Da wir jedoch Nachhaltigkeit als Prozess verstehen, der immer wieder an aktuelle Bedürfnisse und Notwendigkeiten angepasst werden muss, werden auf den wöchentlichen Mitarbeiterbesprechungen Aktualisierungen und Justierungen der früher erarbeiteten Maßnahmen vorgenommen.
 

Praktikant im IKGS-Archiv

Patrick Graur, Doktorand an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, absolviert seit dem 12. Februar ein Praktikum im IKGS. Er arbeitet vor allem im Personenarchiv und ist mit der Sortierung des Vorlasses Julia Schiff und des Nachlasses Robert Schiff beauftragt.
Dank seiner Unterstützung und der Vorarbeit unseres früheren Bundesfreiwilligen Daniel Stadtmüller werden diese Bestände bald in Kalliope auffindbar sein.
Foto: Laura Schmid (IKGS)

Cafe Kyiv 2024 – Die Zukunft der Ukraine in Europa

Mit dem Café Kyiv 2024 erfährt eine der größten und erfolgreichsten Veranstaltungen Europas für die Ukraine ihre zweite Auflage. In diesem Jahr wird auch die Nationale Jurij-Fedkowitsch-Universität Czernowitz vertreten sein.
 
Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem „Netzwerk Gedankendach“ wird IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach über das Thema „Akademische und kulturelle Vernetzung in Zeiten des Krieges: Aufbau und Wirkung der humanitären Hilfe in der Oblast‘ Tscherniwzi“ sprechen. Moderieren wird die Diskussion, der ein kurzer Film vorausgeht, unser Kollege Dr. Markus Winkler.
 
Unsere Bukowinahilfe braucht Sie weiterhin als Unterstützer! Seit Anfang des Jahres haben wir eine neue Kontonummer:
 
DE70 7015 0000 1008 1100 15
SSKMDEMMXXX
Stadtsparkasse München
Verwendungszweck: „Netzwerk Gedankendach“ oder „Bukowinahilfe“
 
 
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