Blick hinter die Kulissen: Auf den Spuren von Dr. Rudolf Hartmann

Im Rahmen des vom Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten – Bundesministerium des Innern – AUSB Dr. Bernd Fabritius finanzierten Projektes zur Digitalisierung und Erfassung des fotografischen Teilnachlasses von Dr. Rudolf Hartmann waren Projektleiterin PD Dr. Angela Ilić und Projektmitarbeiterin Paula Ruppert, M.A. am 4. und 5. Februar in Freiburg im Breisgau und Tübingen unterwegs. Im Institut für Kulturanalyse der Deutschen des östlichen Europa (IKDE) sowie im Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) haben sie Dreharbeiten für ein Video durchgeführt, das neben dem IKGS-Projekt auch die verschiedenen Teile des aufgeteilten fotografischen und schriftlichen Nachlasses Hartmanns darstellen wird.

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© Foto: Angela Ilić/IKGS

Kulturgutschutz in Bila Krynytsya: die digitale Erfassung des Gebäudeensembles

Im Rahmen unseres Projektes „Digitale Sicherung des sakralen Ensembles von Bila Krynytsya: zentraleuropäisches Kulturerbe der Altgläubigen“ wurde das Kirchenensemble in der Bukowina von unseren Partnern vor Ort in 3D gescannt. Die Himmelfahrtskathedrale und ihre historische Funktion als Bischofssitz der „Hierarchie von Bila Krynytsja“, bis heute nomineller Hauptsitz von sogar zwei Kirchen der Altgläubigen („Lipowaner“), zeugt von der weit über die Grenzen der Region verweisenden Bedeutung des Ensembles.

Das gescannte Gebäude ist nun hier einsehbar.

Vielen Dank an unseren Partner Skeiron in Lemberg!

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Über die Arbeit der Firma Skeiron (Interview auf Deutsch)

© Foto: Paula Ruppert/IKGS

Spenden für die Bukowina

Am 31. Januar 2026 brach ein Pickup von Berlin nach Czernowitz in die Ukraine auf. An Bord waren u.a. verschiedenste Wärmeprodukte wie Heizjacken und -westen sowie Powerbanks. Die Waren im Wert von fast 4.000 € wurden durch unsere Spendenaktion für die Bukowina „Netzwerk Gedankendach“ finanziert.

Wir bedanken uns herzlich bei allen unseren Unterstützerinnen und Unterstützern!

Weitere Informationen zu unserer Spendenaktion für die Bukowina finden Sie hier.

© Foto: Markus Winkler/IKGS

2. Tag der Münchner Osteuropastudien am 27. März 2026, 10:30-16:30 Uhr

Auch auf dem 2. Tag der Münchner Osteuropastudien wird das IKGS wieder vertreten sein. Der Tag steht diesmal unter dem Thema „Der Holocaust und der Zweite Weltkrieg in Osteuropa“ und findet am 27.3.2026 von 10:30-16:30 Uhr im Hauptgebäude der LMU (Geschwister-Scholl-Platz 1) statt.

Neben einem Workshop „Deutsch-jüdische Interferenzen in Südosteuropa“ von den IKGS-Mitarbeitenden PD Dr. Angela Ilić und PD Dr. Tobias Weger werden auch unsere Bibliotheksmitarbeiterinnen Jana Augustin, M.A. und Laura Schmid, M.A in Kooperation mit weiteren Bibliotheken einen Workshop zu Beständen der Münchner Bibliotheken zum Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust im östlichen Europa durchführen.

Alle Informationen finden Sie hier.

Um Anmeldung wird bis zum 20. März wird gebeten; Details finden Sie auf der Webseite.

Lexikoneintrag zur Kultur und Geschichte von Trentschin/Trenčín

Im laufenden Jahr teilt sich die westslowakische Stadt Trenčín mit dem finnischen Oulu den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt. Passend zu diesem Anlass hat IKGS-Mitarbeiter PD Dr. Tobias Weger für das Online-Lexikon des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg das entsprechende Stadt-Lemma zusammengestellt.

Hier finden Sie das Lemma.

© Foto: Tobias Weger/IKGS

Rückblick: Buchpräsentation „Dichtung der Verdammten“

Am 22. Januar stellten der Historiker und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Andrii Portnov und die Germanistin Dr. Katharina Biegger im Gespräch mit IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz die Anthologie der ukrainischen Neoklassiker im Münchner Historischen Kolleg vor.

Oswald Burghardt/Jurij Klen stellte sein Manuskript bereits 1947 zusammen. Die Veröffentlichung des Bandes, eine Kooperation des Deutschen Kulturforums östliches Europa mit dem Arco-Verlag, erfolgte jedoch erst 2025 aus Burghardts Nachlass und ist Nataliia Kotenko-Vusatyuk (Kyjiw) und Andrii Portnov (Berlin) zu verdanken. Ihr Band ergänzt Burghardts Zusammenstellung mit den ukrainischen Originaltexten und kontextualisierenden Beiträgen, auf die im Gespräch eingegangen wurde. Lyrische Einschübe und Fragen aus dem Publikum rundeten den Abend ab.

Veranstalter waren: Historisches Kolleg, Deutsches Kulturforum östliches Europa, Haus des deutschen Ostens, IKGS.

© Foto: Tobias Weger/IKGS