Digitalisierung: 2. Teil des Nachlasses Heinrich Zillich

Am 3. Juni wurde der 2. Teil des Zillich Nachlasses von Fabian Kopp der Firma Pixelprint im IKGS abgeholt. Über 60 Archivkartons wurden von Fabian Kopp und unserer Projektbearbeiterin Jana Augustin ins Auto geladen. Zillichs Werke, seine Lebensdokumente und seine Materialsammlung warten jetzt auf die Digitalisierung, ebenso die Kryptonachlässe von Maria Zillich, Clemens Zillich sowie der des SOKWs.
 
Bereits im Juli 2023 wurde der 1. Teil (Korrespondenz) digitalisiert, ebenfalls von Pixelprint.
 
Somit liegt bald der gesamte Nachlass Heinrich Zillichs digital vor.

Bibliothek: Schenkung aus dem Nachlass Krista Zach

Ende 2024 wurde uns eine Auswahl aus der umfassenden Privatbibliothek der langjährigen Geschäftsführerin des Südostdeutschen Kulturwerks (SOKW) und Gründungsdirektorin des Instituts für Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) Krista Zach geschenkt.
 
Vor Kurzem haben wir diejenigen Bücher, die der Sammelstrategie unserer Bibliothek entsprechen, erfolgreich in unseren Bestand integriert. Insgesamt handelte es sich hier um circa 130 Bände.
 
 
Foto: Laura Schmid / IKGS

Vortrag von PD Dr. Angela Ilić in Ljubljana

Zwischen 10. und 13. Juni 2025 fand an der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste (SAZU) in Ljubljana die internationale Tagung „Our, Yours, Theirs, No One’s? Heritage of Multicultural Areas“ statt. Organisiert hat die Tagung Dr. Anja Moric vom Institut für Ethnomusikologie des Wissenschaftlichen Forschungszentrums der SAZU im Rahmen ihres Forschungsprojektes „Das Gewicht der Vergangenheit. Das Erbe eines multikulturellen Gebietes am Beispiel des Gottscheer Landes“. Dr. Moric war während 2024 Assoziierte Wissenschaftlerin des IKGS.
 
Das IKGS wurde durch PD Dr. Angela Ilić vertreten, die am 11. Juni den Vortrag „Whose Heritage? Examples of Contested and Shared Cultures of Remembrance and Heritage Questions in the Multicultural Formerly Habsburg Cities of Rijeka and Maribor“ hielt, und auch eine Sektion moderierte.
 
Am 12. Juni reiste die Teilnehmergruppe in die Gottschee/Kočevska für einen ganztägigen Ausflug, wo sie sich mit den verschiedenen Aspekten der komplexen und vielschichtigen Geschichte dieser Region auseinandersetzten. Sie besuchten das Regionalmuseum in Kočevje, verschiedene Gedenkstätte und Massengräber aus der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, den Partisanenstützpunkt „Baza 20“, eine Siedlung mit 26 Gebäuden mitten im Wald, die während des gesamten Krieges unentdeckt blieb, sowie den Sitz und das Museum des Gottscheer Altsiedler Vereins in Krapflern/Občice.
 
Fotos: Angela Ilić; ZRC SAZU

Ausschreibung: Bundesfreiwilligendienst am IKGS

Wir suchen ab Mitte September Verstärkung für unser Team!
 
Das IKGS ist eine vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAfzA) anerkannte Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst und schreibt zum Starttermin 15. September 2025 die Stelle einer/eines Bundesfreiwilligendienstleistenden (Bufdi) aus.
Aufgaben: Mitarbeit in Bibliothek und Archiv, redaktionelle Tätigkeiten, kleinere Recherchen, Unterstützung bei der Vorbereitung interner Veranstaltungen, einfache Sekretariatsaufgaben.
 
Bewerbungen bitte an:
IKGS e. V., Halskestraße 15, 83739 München, weger@ikgs.de
Auskünfte unter Tel. 089/78 06 09-0

Neue Rezension zu IKGS-Publikation erschienen

In der aktuellen Ausgabe der „Zeitschrift für Geschichtswissenschaft“ ist eine Rezension von Mariana Hausleitner zur IKGS-Publikation „Rumänisch-deutsche Spiegelungen“, herausgegeben von Ovidiu Buruiană und Philippe Henri ​Blasen, erschienen.
 
 
In elf Beiträgen behandelt der Sammelband die diskursive Darstellung Deutschlands und der Deutschen im Rumänien der Zwischenkriegszeit. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf den Deutschland- und Deutschenbildern der ethnischen Rumänen, sondern auch auf jenen der deutschsprachigen Bukowiner Juden und der Luxemburger sowie auf den Fremd- und Eigenbildern der Rumäniendeutschen. Ein zwölfter Beitrag beschäftigt sich als Exkurs mit der Rezeption der rumänischen Literatur in der deutschsprachigen Bukowiner Presse.
 
 

Zeithistorische Neuerscheinung

Als Ergebnis einer wissenschaftlichen Tagung zur politischen Geschichte der Deutschen in Rumänien in den 1930er-Jahren, die das IKGS in Kooperation mit dem Institut zur Erforschung der Probleme nationaler Minderheiten (Institutul pentru Studierea Problemelor Minorităţilor Naţionale, ISPMN) im Herbst 2019 in Klausenburg/Cluj-Napoca veranstaltet hat, ist jetzt der 336 Seiten starke Tagungsband erschienen:
 
Enikő Dácz, Florian Kührer-Wielach, Tobias Weger (Hgg.): Zwischen Selbsthilfe und Fremdsteuerung. Zur politischen Geschichte der Deutschen in den 1930er-Jahren. Regensburg: Verlag Friedrich Pustet, 2025.
 
Der Band kann zum Preis von 34,95 € direkt beim Verlag Friedrich Pustet Geschichte bestellt werden.