Szene
Neuigkeiten aus dem IKGS und der Region
Flucht und Vertreibung: Für eine differenzierte Aufarbeitung ohne „Opferkonkurrenz“
Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung zum Gedenken an Flucht und Vertreibung hielt IKGS-Direktor Florian Kührer-Wielach einen Vortrag zum Thema „80 Jahre Flucht und Vertreibung – europäische und österreichische Perspektiven“. Die Veranstaltung fand am 26. Juni auf Einladung des Parlamentspräsidenten und des Verbandes der deutschen altösterreichischen Landsmannschaften (VLÖ) im Elise Richter-Saal des österreichischen Parlaments statt.
Ausstellungseröffnung I Unbelastet? Die Münchner Osteuropaforschung in der Kriegs- und Nachkriegszeit I 21. und 23.07.2025
Die inhaltlichen und personellen Kontinuitäten der deutschen Osteuropaforschung zur NS-Zeit stehen im Zentrum der von den Studierenden des Elitestudiengangs Osteuropastudien (LMU München und Universität Regensburg) entwickelten Ausstellung. Sie beleuchtet das Wirken der Forscherinnen und Forscher im Kontext ihrer Netzwerke, ihrer ideologischen Prägung und ihrer Rolle im Vernichtungskrieg und dem Kalten Krieg.
Erfreuliches aus dem Postpaket
Pünktlich zur Jahresmitte ist das erste Halbjahresheft 1.25 unserer Institutszeitschrift „Spiegelungen“ erschienen. Nachdem in Heft 2.24 archivische Bestände zur historischen Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Teil des slowenischen Staatsgebiets, der Untersteiermark, vorgestellt wurden, erweitern die Beiträge im Schwerpunkt des aktuellen Hefts 1.25 dieses Thema um entsprechende Quellensammlungen der Landschaft Krain.
Neue Rezension zu „Kleine Geschichte des Banats“
„Die große Stärke des Buches liegt in der Schaffung einer Raumkonstruktion, die ein Verständnis für die Komplexität der Region schafft.“ Das schreibt der Rezensent Manuel Lautenbacher über Irina Marins Band „Kleine Geschichte des Banats“ in der aktuellen Ausgabe der „Südosteuropa Mitteilungen“, der zweimonatlich erscheinende Zeitschrift der Südosteuropa-Gesellschaft e.V.
Zwei neue Rezensionen sind online erschienen
Auf dem Online-Ressort unserer „Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas“ sind kürzlich zwei neue Rezensionen erschienen.
CfP: Europäische Beiträge zur Angewandten Germanistik (Band 7) | „Deutsch- und mehrsprachige Periodika in Mittel- und Osteuropa“ | Deadline: 31.10.2025
Der geplante Band möchte die Vielfalt der Presse in Mittel- und Osteuropa sowohl räumlich als auch zeitlich abbilden. Beiträge sind insbesondere aus folgenden Bereichen willkommen: Kritische Analysen zum Sprach- Medienwandel sowie zur Rolle des Mediums Zeitung, Historische Periodika im Zentrum gesellschaftlicher Kontroversen, Vergleichende Untersuchungen zur historischen mehrsprachigen Situation und Entwicklung.
CfA: Stadtschreiberin / Stadtschreiber in Trentschin / Trenčín 2026 | Bewerbungsschluss: 26. September 2025
Das Deutsche Kulturforum östliches Europa schreibt in Zusammenarbeit mit dem Kreativinstitut Trentschin (Kreatívny inštitút Trenčín) ein von der deutschen Bundesregierung dotiertes Stipendium für eine Stadtschreiberin/einen Stadtschreiber in der Europäischen Kulturhauptstadt 2026 Trentschin/Trenčín in der Slowakei aus.
CfA: Zwei Promotionsstellen im internationalen Forschungsprojekt „Nichtukrainer in der revolutionären Ukraine, 1917-1921“ (Wien/Warschau)
Das internationale Projekt „Nichtukrainer in der revolutionären Ukraine, 1917-1921“ (NURU) möchte zwei Stellen für dieses vierjährige Kooperationsprojekt besetzen. Das Wiener und Warschauer Team schreibt je eine Promotionsstelle aus.
Interview mit IKGS-Mitarbeiterin Enikő Dácz in der Zeitschrift „Timpul”
Während ihres Aufenthalts in Chișinău, der auf Einladung von Josef Sallanz erfolgte, nahm Enikő Dácz im April auch am Literaturkreis Vlad Ioviță teil, den der Schriftsteller Dumitru Crudu leitet. Anschließend sprach der Autor und die Autorin Maria Ivanov für die Zeitschrift „Timpul“ mit der IKGS-Mitarbeiterin und befragte sie zur Kooperation mit Kollegen und Kolleginnen aus Czernowitz, dem Gefühl der Hilflosigkeit und der Möglichkeiten des Widerstands zu Kriegszeiten.
Digitalisierung: 2. Teil des Nachlasses Heinrich Zillich
Am 3. Juni wurde der 2. Teil des Zillich Nachlasses von Fabian Kopp der Firma Pixelprint im IKGS abgeholt. Über 60 Archivkartons wurden von Fabian Kopp und unserer Projektbearbeiterin Jana Augustin ins Auto geladen. Zillichs Werke, seine Lebensdokumente und seine Materialsammlung warten jetzt auf die Digitalisierung, ebenso die Kryptonachlässe von Maria Zillich, Clemens Zillich sowie der des SOKWs.